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HINTER DEN KULISSEN – TUDOR: AUF EIGENEN WEGEN


Armbanduhren - epaper ⋅ Ausgabe 6/2019 vom 18.10.2019

Manufakturwerke, ein charakteristisches Design und ein großer Sympathiebonus: Tudor entwickelt sich in rasantem Tempo. Das belegt ein Besuch bei der Marke in Genf.


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Bildquelle: Armbanduhren, Ausgabe 6/2019

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1 Im Black Bay Chrono S&G arbeitet das Kaliber MT5813. In Edelstahl und Gelbgold kostet die Neuheit 6360 Euro.

2 Das Automatikkaliber der Black Bay 41 S&G basiert auf einem ETA-Werk, Gehäuse und Band kombinieren Edelstahl und Gelbgold (Preis: 3870 Euro).

3–5 Knapp die Hälfte aller Tudor-Uhren ist mittlerweile mit Manufakturwerken ausgestattet. Diese werden im eigenen Haus konstruiert und zusammengebaut.

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6 Der Rolex-Stammsitz in Genf ist ...

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... auch die Heimat von Tudor – dort sind auf zwei Etagen u.a. Forschung und Entwicklung sowie die Montage untergebracht.

7 Das Chronographenkaliber MT5813 basiert auf dem Breitling Kaliber B01 und wird von Tudor modifiziert.

Nicht überall, wo Rolex draufsteht, ist tatsächlich Rolex drin: Am Stammsitz der Marke mit der Krone residiert auch Tudor. Wenn man in Genf über die Hans-Wilsdorf-Brücke gefahren ist, eines der beeindruckenden Gebäude des dortigen Rolex-Quartiers betreten hat und mit dem Fahrstuhl nach oben fährt, gelangt man in die beiden Etagen, die Tudor für sich beansprucht. In der einen dreht sich alles um Verwaltung samt Design und Kommunikation, in der anderen finden Forschung und Entwicklung sowie die Fertigung statt. Hier, im vierten und fünften Stock eines der schwarz oder grün verglasten Gebäude von Rolex, schlägt das Herz der Marke Tudor.

Am deutlichsten spürt man diesen Herzschlag in einem Besprechungsraum, in dem vieles von dem versammelt ist, was Tudor inspiriert und als Marke ausmacht: Da stehen Bilder und Grußbotschaften der Markenbotschafter Lady Gaga und David Beckham, Preise für ausgezeichnete Uhrenmodelle, ein betagter Armeerucksack und ein historischer Taucherhelm, die beide das Design aktueller Modelle beeinflussten. Zudem findet sich ein Foto von Hans Wilsdorf, dem legendären Rolex-Gründer, der auch Tudor mit einer klaren Botschaft ausgestattet hat: Er wollte Uhren mit dem gleichen Anspruch in Bezug auf Ausstattung und Robustheit fertigen wie Rolex – aber zu einem erschwinglicheren Preis.

Blickt man in die aktuelle Kollektion, so sieht man, dass Tudor dieser Philosophie auch heute treu ist und solide Uhren zu einem fairen Preis-Leistungs-Verhältnis bietet. In Bezug auf das Design erkennt man viele eigenständige Züge: begonnen bei den charakteristischen Snowflake-Zeigern bis hin zu dem Gehäusematerial Bronze oder den textilen NATO-Armbändern, mit denen Tudor 2010 einen Trend ausgelöst hat.

MEHR EIGENSTÄNDIGKEIT

Obwohl sich Rolex und Tudor in Genf so nahe sind, ist die Eigenständigkeit von Tudor unübersehbar. Nach dem Jahr 2000 hat eine Entwicklung begonnen, in deren Verlauf die Marke aus dem Schatten der «großen Schwester» Rolex herausgetreten ist und sich immer selbstbewusster mit einer eigenen Persönlichkeit behauptet.

Diese Emanzipation verläuft überaus klug: Denn obwohl Tudor einen eigenen Auf 33 tritt und eine eigene Identität pflegt, lernt man dennoch bereitwillig von der Erfahrung und dem Wissen des Schwesterunternehmens. Das ist insbesondere in der Fertigung und der Qualitätskontrolle zu spüren. Hier nutzt man die Infrastruktur von Rolex sowie die Kenntnisse der Kollegen in Organisation und Optimierung von Arbeitsabläufen. Bei einem Rundgang wird daher immer wieder betont, wie stark der Anspruch und das Wissen um hochwertige Fertigung die jüngere Marke beeinflusst haben und dass Tudor auf dem gleichen Qualitätsniveau arbeitet.

Das sind keine hohlen Marketingphrasen, wie der Blick in die Assemblage im vierten Stock zeigt, die wichtigste Abteilung des Hauses. Hier werden in einem großen Saal alle Uhren fertiggestellt. Dazu gehören das Aufsetzen von Zifferblatt und Zeiger, das Einschalen ins Gehäuse und schließlich das Anbringen der Bänder. Auch die Endkon-trolle findet sich in diesem Atelier, in dem in Reinraum-Atmosphäre gearbeitet wird, um den Staub zu minimieren.

Uhrwerke werden hier allerdings nicht produziert. Das geschieht in zwei speziellen Uhrmacherwerkstätten, in die Einblicke nur aus der Ferne gestattet sind. Dort werden die eigenen Kaliber zusammengebaut, mit denen Tudor 2015 zur Manu faktur wurde. Die Fertigung der Komponenten für die Tudor-Uhrwerke findet indes nicht in Genf statt, sondern erfolgt teilweise bei Zulieferern und teilweise in eigenen, aber extern angesiedelten Werkstätten. Diese sollen jedoch – dafür gibt es bereits konkrete Pläne – bald unter dem Dach einer einzigen Firma zusammengeführt werden.

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1 Bei der Montage der Werke kann Tudor auf das Know-how der Schwestermarke Rolex zurückgreifen.

2–4 Nach der Kalibermontage werden Zifferblatt und Zeiger auf das Werk aufgesetzt, die Funktionen mithilfe eines automatischen Kronenaufzugs getestet und das Ganze ins Gehäuse eingeschalt.

5 Belastungstest: Auch die Bänder werden bei Tudor geprüft, müssen Gewicht und Verschleiß aushalten.

6 Neuheit des Jahres 2019: Black Bay P01 mit klappbaren Elementen über der Lünette für 3680 Euro. @@7 Wasserdicht? Auch diesen Test müssen die Uhren von Tudor bestehen.

SCHRITTWEISE WERK-AUTONOMIE

Vor vier Jahren stellte man mit dem Automatikkaliber MT56 die erste eigene Werkserie vor, die sich dank der üppigen Dimensionierung (Ø 33,8 mm, Höhe 6,5 mm) als Basis für diverse Erweiterungen eignet, zum Beispiel um eine Datumsanzeige oder eine GMT-Funktion mit schrittweise verstellbarem Stundenzeiger. 2018 folgte die Kaliberfamilie MT54, die mit 26 Millimetern Durchmesser deutlich kleiner ausfällt. In den wesentlichen Charakteristiken ähneln sich die beiden Automatikwerke: Sie sind mit einer Zentralsekunde ausgestattet, arbeiten mit einer Frequenz von 28.800 Halbschwingungen pro Stunde, verfügen über eine Silizium-Spirale und bieten eine Gangreserve von 70 Stunden.

Ein weiteres Manufakturkaliber ist das MT5813 auf der Basis des Breitling Chronographenkalibers B01, das von Tudor im eigenen Haus modifiziert wird. Zu den Modifikationen zählen der Einbau einer Silizium-Spirale, der Austausch von Zahnrädern für einen 45-Minuten-Chronographenzähler anstelle des 30-Minuten-Totalisators sowie das Aufsetzen eines individualisierten Tudor-Rotors.

Entwickelt werden die Kaliber bzw. Umbauten sowie Module im eigenen Büro für Forschung und Entwicklung, das sich 2011 von Rolex löste und selbstständig wurde. Im technischen Büro sind mehrere Ingenieure tätig, die eng mit den Uhrmachern im Labor nebenan zusammenarbeiten. Bei den Uhrmachern werden Prototypen für Uhrwerke erstmals montiert, getestet und geprüft. Für diese Tests steht ein eigenes Labor zur Verfügung, dessen Prüfgeräte mit Rolex entwickelt wurden. Hier findet die Messung der Ganggenauigkeit statt, es gibt optische Kontrollen und Tests, die Alterungsprozesse und den Verschleiß prüfen. In Arbeit sind Uhrwerke und Modelle, die erst in den nächsten ein bis fünf Jahren auf den Markt kommen. Es geht um die Zukunft von Tudor.

In der Gegenwart wird außerdem mit zugekauften ETA-Automatikkalibern gearbeitet. Knapp die Hälfte der Tudor-Uhren ist bereits mit Manufakturkalibern ausgestattet und der Anteil steigt stetig.

MODERNE PRODUKTIONSSTRUKTUREN

Ob Manufakturkaliber oder ETA-Werk – Ziel ist für beide die Assemblage-Abteilung im vierten Stock. Dorthin gelangen alle Uhrwerke sowie die Teile der Ausstattung. Gehäuse, Armbänder, Zifferblätter, Zeiger, Gläser, Bänder und Schließen werden bei Zulieferern eingekauft – alle in der Schweiz, um der hundertprozentigen Swiss-made-Titulierung gerecht zu werden.

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1 Ebenfalls neu im Jahr 2019: Black Bay Bronze, ausgestattet mit dem automatischen Manufakturkaliber MT5601 in einem Bronzegehäuse für 3770 Euro.

2 Black Bay Chrono Dark beruht auf der Partnerschaft mit der Rugby-WM 2019. In der schwarz PVD-beschichteten Edelstahluhr arbeitet das Kaliber MT5813. Die Neuheit kostet 5530 Euro.

Nach einer akribischen Prüfung aller Komponenten finden sie in dieser Werkstatt zusammen: Zifferblatt und Zeiger werden auf das Werk aufgesetzt, dieses ins Gehäuse eingeschalt und das Armband montiert. Am Ende verlässt die fertige Uhr die Werkstatt.

Zu diesem Zweck sind überwiegend sogenannte «Uhrenarbeiter» beschäftigt – so nennt man in der Schweiz Kräfte, die in einer Zeit von rund sechs Monaten für bestimmte Arbeiten angelernt werden. Zusätzlich arbeiten hier auch einige Uhrmacher. Insgesamt sind geschätzt 80 Mitarbeiter in der lichten Halle tätig.

Bei allen Arbeitsprozessen profitiert man von der Erfahrung von Rolex: Viele Abläufe wurden übernommen, viele kleine Maßnahmen sorgen für größtmögliche Logik und Einfachheit. Dabei orientiert man sich an der «5S»-Arbeitsgestaltung zur Verbesserung der Arbeitsprozesse, die aus dem japanischen To-yota-Produktionssystem stammt. Verschiedene Maßnahmen sollen die Arbeit erleichtern und effizienter machen: Dazu zählen eine strikte Ordnung für das erforderliche Werkzeug, eine einheitliche Beschriftung an allen Arbeitsplätzen sowie das tägliche Ordnen und Säubern des jeweiligen Arbeitsplatzes. Das zeigt sich zum Beispiel an den aufgeklebten Abbildungen, die jedem Arbeitsgerät einen festen Platz zuweisen – vom Büromaterial bis hin zum Uhrmacherwerkzeug. So kann sich jeder Mitarbeiter an jedem Werktisch zurechtfinden, denn es gibt keine festen Arbeitsplätze: Jeder arbeitet dort, wo es gerade am sinnvollsten ist.

Ein weiteres Prinzip ist das papierlose Arbeiten: An jedem Arbeitsplatz befindet sich ein Monitor, auf dem nach dem Einscannen eines Barcodes an den Kits mit Uhrwerken oder Ausstattung alle Informationen zur folgenden Aufgabe erscheinen. So werden die Reihenfolge und der Ablauf jedes Arbeitsschrittes detailliert vorgegeben. Mit diesen Maßnahmen will man vor allem eine gleich bleibend hohe Qualität erreichen.

Diese Qualität wird nach dem Zusammenbau ausgiebig geprüft und getestet. Es geht um Ästhetik, Funktion und Ganggenauigkeit – nun mit Gehäuse und Armband. Die Qualität dieser Uhren zeigt, wie erfolgreich Tudor in dem Bemühen um bestmögliche Arbeit ist – und welch hohen Stellenwert die Aufmerksamkeit für kleine Details hat. So entsteht aus vielen Teilen ein hochwertiges Ganzes.

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DIE GESCHICHTE VON TUDOR

1926
Die Uhrenfabrik «Veuve de Philippe Hüther» lässt «Tudor» als Marke eintragen. Hans Wilsdorf, Gründer der Rolex SA, sichert sich die exklusiven Nutzungsrechte der Marke, um seine Idee von einer preiswerteren Uhr mit der Zuverlässigkeit einer Rolex zu verwirklichen.

1932
Die ersten – rechteckigen und tonnenförmigen – Tudor-Uhren werden nur in Australien vertrieben. Diese Zeitmesser besitzen einen schlichten in Versalien gehaltenen Tudor-Schriftzug auf dem Zifferblatt, oberhalb der Buchstaben verläuft der verlängerte Querstrich der Initiale T. Auf einigen seltenen Sammlerstücken ist außerdem der Name Rolex zu sehen. Später erweitert Wilsdorf seinen Export auf Länder des Commonwealth sowie europäische Länder. Große Märkte wie die USA oder Japan bleiben aber zunächst außen vor.

1936
Die Marke wird komplett an Wilsdorf übertragen. Ungefähr zur selben Zeit erscheint erstmals die Rose des englischen Adelsgeschlechts Tudor auf dem Zifferblatt der Uhren.

1946
Gründung der Firma «Montres TUDOR S.A.», die unter dem Dach des Mutterhauses Rolex residiert, das nicht nur für die technische Entwicklung der Damen- und Herrenuhren, sondern auch für Vertrieb und Kundendienst verantwortlich zeichnet.

1947
Nur ein Jahr nach der Markengründung wird das Logo geändert, das Wappenschild kommt immer seltener darin vor. Stattdessen wird der Schriftzug mit einer stilisierten Rose ergänzt.

1952
Wilsdorf stattet die Mannschaft der britischen Nordgrönland-Expedition mit 26 Uhren des Modells «Oyster Prince» aus. Nach der damaligen Nomenklatur steht dies für 100 Meter wasserdichte Uhren mit Automatikwerk. Zum Einsatz kommt das von Rolex mit Automatikaufzug ergänzte Fremdkaliber Fleurier FEF350, das nach der Umrüstung die Kalibernummer 390 erhält.

1953
Eine Serie von Werbeanzeigen, bei denen Tudor-Uhren besonderen Belastungen ausgesetzt wurden, sorgt für Aufsehen so zum Beispiel am Arm von Gruben- und Bauarbeitern.

1954
Lancierung der ersten Taucheruhr Tudor Oyster Prince Submariner 7922. Im Gehäuse einer Rolex Submariner kommt das Kaliber 390 zum Einsatz.

1956
Beginn der Zusammenarbeit mit der französischen Marine, erste Testmuster werden geliefert. Von 1958 bis ca. 1985 werden große Mengen des Modells «Tudor Submariner» an die Marinetaucher herausgegeben. Auch die Kampfschwimmer der US-Eliteeinheit Navy SEALS werden mit dieser Uhr ausgestattet.