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HINTERGRUND: Fortnite wird der nächste eSport-Hit!


eSport - epaper ⋅ Ausgabe 1/2018 vom 12.06.2018

Das Spiel infiziert jetzt schon die Massen. 2018 werden 85 Millionen Euro Preisgeld ausgeschüttet


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Bildquelle: eSport, Ausgabe 1/2018

Rekordverdächtig

Seit Veröffentlichung am 26. September 2017 jagt eine Erfolgsmeldung zu „Fortnite – Battle Royale“ die nächste. Die Marke von zehn Millionen Downloads knackte der Titel bereits am 11. Oktober. Am 17. Januar setzte der Entwickler noch einen drauf und verkündete 45 Millionen Spieler, von denen allein zwei Millionen gleichzeitig online spielten. Jüngste Wahnsinnszahl: Allein im März 2018 spülte„Fortnite“ 223 Millionen US-Dollar Umsatz rein.

Dieses Game rockt die Spielewelt! Seit dem Start Mitte ...

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... 2017 legte „Fortnite – Battle Royale“ ein wahnwitziges Wachstum hin (siehe Kasten links), vor allem bei jüngeren Zockern. Aber warum ist das Spiel eigentlich so erfolgreich? Alles beginnt am 25. Juli 2017, dem Veröffentlichungstag von „Fortnite“. Die ursprüngliche Version hat nicht viel mit dem „Fortnite“ zu tun, wie es viele heute kennen und lieben. Im Koop-Spiel ballern Zocker gemeinsam Zombie-Horden nieder und bauen dabei ihre eigene Basis. Das Problem: Der Titel ist nur mäßig erfolgreich. Gleichzeitig erobert ein Shooter namens „PlayerUnknown’s Battlegrounds“ („PUBG“) im Sturm die Spielerherzen. Auch die Entwickler von Epic Games sind fasziniert vom dort gebotenen „100 Spieler starten und einer bleibt übrig“-Prinzip und beschließen, etwas Ähnliches in „Fortnite“ auf die Beine zu stellen.

Das in North Carolina ansässige Studio teilt sein „Fortnite“-Personal in zwei Teams auf. Team A entwickelt den „Rette die Welt“-Koop-Modus weiter. Team B entwirft einen Multiplayer-Modus mit riesiger Karte, der nach den Regeln von „PUBG“ funktioniert. Matches sollen allerdings maximal 25 Minuten dauern. Um sich von der Konkurrenz abzuheben, bleiben die Bau-Optionen aus dem Basisspiel drin. Nach rund zwei Monaten, am 26. September 2017, veröffentlicht Epic Games das Ergebnis unter dem Namen „Fortnite – Battle Royale“ als kostenloses Free-to-Play-Spiel. Ein genialer Schachzug, denn das ursprüngliche „Fortnite“ und „PUBG“ sind kostenpflichtig. Das ist nicht der einzige Grund für den kometenhaften Aufstieg. Auch die hohe Schlagzahl und Experimentierfreude der Entwickler begeistern die Spieler – etwa als im Dezember 2017 aus heiterem Himmel ein explosiver 50-vs-50-Modus ins Spiel kommt. Kontinuierlich erscheinen zudem neue Waffen und Spielmodi, die das Spiel frisch halten. Aber das ist längst nicht alles. Epic Games blickt auch über den Tellerrand hinaus und veröffentlicht im April 2018 eine gelungene Portierung von „Fortnite – Battle Royale“ für iPhone und iPad, um ein neues Publikum anzusprechen. Zu diesem Zeitpunkt hat das Spiel auf Twitch bei den Zuschauerzahlen selbst Platzhirsche wie „PUBG“ und „League of Legends“ längst überflügelt.

Da sollte „Fortnite“ doch eine große Zukunft im eSport bevorstehen, oder? Wenn es nach Epic Games geht, auf jeden Fall: Das Studio will aus seinem Erfolgsspiel ein eSport-Schwergewicht machen. Dafür kündigte Hersteller Epic Games insgesamt 85 Millionen Euro Preisgeld für 2018 an.

Ein Selbstläufer ist das dennoch nicht. Vor allem die Übertragung bereitet den Machern Kopfzerbrechen.Das Chaos mit bis zu 100 Spielern spannend für den Zuschauer aufzubereiten, ist schwierig – aber entscheidend für den Erfolg als eSport. Denn nur wenn die Massen bei den Live-Streams einschalten, investieren die Sponsoren und der Rubel rollt bei Teams sowie Veranstaltern.

Erste positive Zeichen gibt es aber schon: Namhafte Clans – etwa das „League of Legends“-Team „TSM“ – rekrutieren Spieler für ihre frisch aus der Taufe gehobenen „Fortnite“-Abteilungen. Und der chinesische Internetriese Tencent pumpt 15 Millionen US-Dollar allein in den chinesischen „Fortnite“-eSport. Die Chancen stehen also ganz gut, dass „Fortnite“ irgendwann die Stadien füllt.

FREE-TOPLAY Das Spiel ist grundsätzlich kostenlos. Geld verdient Epic Games mit dem Verkauf von Kleidung für die Figuren.


EVOLUTION Die Macher verändern die Welt regelmäßig. Seit Version 4.0 liegt etwa im Zentrum der Spielarena ein Krater.


MOBIL-ÜBERFLIEGER Auch als App auf dem iPhone und iPad sieht „Fortnite – Battle Royale“ sehr beeindruckend aus.


PUBLIKUMSMAGNET
„Fortnite“ ist der Hit auf Twitch und liegt bei der Zuschauerzahl meist sogar vor „League of Legends“.