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HISPANIA RALLY: Hispania Rally 2019: Neue Europa-SSV-Serie


Off Road - epaper ⋅ Ausgabe 5/2019 vom 09.04.2019

So langsam geht es auch in Europa wieder los im Rallyesport. Neue Synergien haben heuer eine europaweite SSV-Kleinserie hervorgebracht, einbezogen in den Motocross-Zirkus.


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Bildquelle: Off Road, Ausgabe 5/2019

Vollgas: Ab Tag 2 ging es für Buttò nur um den Sieg.


Pechvogel: Titen Olmos landet abgeschlagen auf Rang 4 – trotz seiner drei Tagessiege.


Wunderschöne Strecken : Ettore Ventura genießt die Sternfahrt um Valencia und natürlich seinen Platz 3.


SSV von La Mancha: Windparks an den Strecken versprühen einen Hauch Don Quichotte.


Eine richtig gute Idee, wie nicht nur wir finden. Das Side-by-side als Rallye-Gefährt erfreut sich immer größerer ...

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... Beliebtheit. Normalerweise schon auf vielen Auto-Rallyes gern gesehene Gäste, haben sich die Veranstalter von vier bekannten Enduro-Rennen nun zusammengetan und den Mediterranean SSV-Cup ins Leben gerufen. Den Auftakt zu dieser Serie bildet die Hispania Rally. Drei weitere Läufe werden in diesem Jahr noch folgen im Rahmen der Hellas Rally, dem Panafrica Race und der Sandalion Rally auf Sardinien. Alles wunderbare Schauplätze für gelungenen Motorsport in natürlich wundervoller Kulisse. Mehr Info: (www.ssvmedcup.org)

BEKANNTE LOGISTIK

Das Biwak mag vielen aus der Moto-GP-Szene sehr bekannt vorkommen. Die Zelte und das Basiscamp werden an der Strecke des Circuit Ricardo Tormo aufgeschlagen, besser bekannt als Circuit de Valencia. Super Logistik, reichlich Platz und für Entertainment ist durch die Straßenrenner gesorgt. Gut vernetzter Organisator dieser Veranstaltung ist der Spanier Domingo Aguilar, der auch für die Pan africa Rally mitorganisiert. Die Hispania wurde von Anfang an als Sternfahrt konzipiert, so dass die üblicherweise mit leichterem Gepäck reisenden Moped- und SSV- Crews nicht ständig umziehen müssen. Eine vereinfachte Logistik, die alle gerne in Anspruch nehmen. Nachteile hat eine Rallye in Westeuropa allerdings auch: Die Limitierung der als Rennstrecke zugelassenen Areale, führt oft zu sehr langen Liaisons. Aber auch dieses wurde intelligent gelöst, ein Liaison-Roadbook und tolle Strekken hielten die Teams bei Laune und im Rallye-Modus.

Mit kühlem Kopf zu Platz 2: Allesandro Tinaburi fährt ein grundsolides Rennen und belohnt sich und seinen Copiloten mit dem Podest.


Viel Schotter: Schnell und anspruchsvoll.


Das Podest vor der Party: Nach der Hispania geht es in Griechenland bei der Hellas weiter!


Perfekt vorbereitet: Yamaha-Pilot Federico Buttò bei seinen letzten Handgriffen vor der großen Siegesfahrt.


Gratulation: Der erste Sieg in der neuen SSV-Meisterschaft ist eingefahren!


VAMOS VALENCIA

Über 150 Teilnehmer haben gemeldet, Stimmung und Wetter passen auch. Nach dem technischen Check gibt es eine Fahrervorstellung à la Dakar und die letzten Vorbereitungen beginnen. Um ungewollte Begegnungen zu vermeiden, starten die SSV eine Stunde hinter den Motos. Es gilt an Tag eins, 200 km in Wertung gut hinter sich zu bringen. Die Strecke führt durch kleine Dörfer, hat sehr steinige Passagen und einige Wasserdurchfahrten. Anspruchsvoll, so wie auch die Navigation. Am besten kommt der Spanier Olmos auf Polaris durch, gefolgt von zwei Teams aus Italien. Auch am Tag darauf läuft es für den Lokalmatador zunächst super und er kann zwischenzeitlich seine Führung ausbauen. Aber dann erwischt es ihn gründlich und die Rally ist mit der nachfolgenden 6-Stunden-Zeitstrafe so gut wie gelaufen. Die Führung übernimmt nun der Tagessieger Frederico Buttò, unterwegs im Yamaha YXZ. Dem Pechvogel Olmos nützt auch seine couragierte Fahrt an Tag drei nicht mehr viel. Er zeigt der Konkurrenz zwar wie schon am ersten Tag auf, was ne spanische Harke ist, aber mehr als 20 Minuten kann er nicht gutmachen. Für den führenden Yamaha-Piloten aus Italien heißt es nun, nicht zu viel zu riskieren, aber auch nicht rumzutrödeln. Die Hauptverfolger Lobo und Tinaburi sind nicht allzu weit entfernt. So wird es auch am vierten und letzten Tag noch einmal richtig spannend rund um Valencia. Es geht in den Westen, 111 km Special- Stage müssen noch bewältigt werden. Von der pittoresken Landschaft mit Orangenplantagen darf man sich auch nicht ablenken lassen. Aber Federico Buttò behält die Nerven und sichert sich am Ende souverän den Sieg bei der Hispania. Er legt für den Mediterranean Cup einen guten Grundstein, sich das Gesamt-Podium zu schnappen, will er doch bei allen vier Rennen an den Start gehen. Wir bleiben natürlich dran!