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Hochgefühle


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Bergsteiger - Das Tourenmagazin - epaper ⋅ Ausgabe 6/2022 vom 13.05.2022

Höhenwege

Artikelbild für den Artikel "Hochgefühle" aus der Ausgabe 6/2022 von Bergsteiger - Das Tourenmagazin. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.
Die Plumsjochhütte ist eine gute Basis für schöne Karwendelgipfel wie die Mondscheinspitze.

Schön sonnig, schön ruhig: durch das Gaistal geht es vom Ehrwalder Talkessel in die Leutasch.

Die Tannheimer Berge sind ein kleiner, sehr beeindruckender Teil der Allgäuer Alpen.

1/ Felskontakt inklusive

Einmal quer durch die Tannheimer Bergwelt

Die Tannheimer Berge sind ein kleiner, sehr beeindruckender Teil der Allgäuer Alpen. Die steilen Felswände von Gimpel & Co. ziehen Kletterer, aber auch die Augen von Bergwanderern magisch an.

Die Bahnhöfe von Pfronten und Reutte ermöglichen eine extrem lohnende West-Ost-Durchquerung, bei der man aus dem Schauen nicht herauskommt. Schon am ersten Tag wird mit dem Aggenstein der eindrucksvolle Hüttengipfel der Bad Kissinger Hütte erstiegen. Von dort bietet sich ein großartiger Ausblick auf die Gipfel des zweiten Tages, an dem der Schartschrofen über den Friedberger Klettersteig mit dem Westanstieg der Roten Flüh miteinander kombiniert wird.

Der krönende ...

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... Abschluss der Tour findet schließlich im Osten der Tannheimer Berge statt, an der Gratüberschreitung der Schneidspitze. Vom darunterliegenden Gehrenjoch aus kann man, nachdem man herrliche Edelweißwiesen bewundert hat, zum Bahnhof Reutte oder zur Bahnhaltestelle Musau hinabsteigen.

Charakter: Großartige Gebirgsdurchquerung. Für die Gipfelanstiege braucht man gute Trittsicherheit und für den kurzen, aber steilen Friedberger Klettersteig auch alpine Erfahrung. Im Zweifelsfall kann man den Steig nordseitig umgehen.

Start: Bahnhof Pfronten-Steinach (850 m)

Ende: Bahnhof Reutte (850 m) bzw. Bahnhaltestelle Musau (820 m)

Route: Bf Pfronten/Steinach – Aggenstein – Bad Kissinger Hütte – Schartschrofen – Rote Flüh – Gimpelhaus – Gehrenspitze – Bf Reutte

Hütten: Bad Kissinger Hütte (1792 m, DAV) www.dav-kg.de, Gimpelhaus (1659 m, privat) www.gimpelhaus.at (Hinweis: Die etwas direkter am Weg gelegene Tannheimer Hütte öffnet voraussichtlich 2023 wieder.)

2/ Königliche Spuren

Dreitägige Überschreitung der Alpen Ammergauer

Unterammergau ist ein idealer Platz, um den vielleicht schönsten Höhenweg der Ammergauer Alpen anzugehen. Bereits 1926 wurde das Gebirge zwischen Loisach und Lech unter Schutz gestellt. Mit einer Fläche von 28 850 Hektar ist es heute das größte Naturschutzgebiet Bayerns. Der Hauptteil dieses Gebirges ist frei von Liftanlagen oder Skipisten. Alpenvereinshütten sind in den zentralen Ammergauer Alpen Mangelware.

Die vorgestellte Überschreitung ist die einzige Möglichkeit, eine aussichtsreiche Dreitagestour mit zwei Hüttenübernachtungen in den Ammergauer Alpen zu unternehmen. Nach dem Anstieg zum August-Schuster-Haus gibt es am zweiten Tag tolle Ausblicke von Klammspitze und Feigenkopf auf den blauen Forggensee. An der dritten Etappe ist bei der Überschreitung von Hochplatte und Krähe etwas Schwindelfreiheit angesagt.

Der direkte Abstieg vom Tegelberghaus nach Hohenschwangau ist heuer übrigens nicht möglich, da die Marienbrücke renoviert wird. Daher geht es zum Schluss über die nette Rohrkopfhütte ins Tal hinab.

Charakter: Großartige Gebirgsüberschreitung, die abschnittsweise Trittsicherheit, bei der Überschreitung der Hochplatte auch Schwindelfreiheit erfordert. Für den dritten Tag braucht man eine gute Kondition.

Start: Bahnhof Unterammergau (840 m) Ziel: Bushalt Tegelbergbahn (840 m)

Route: Unterammergau – August-Schuster-Haus – Große Klammspitze – Feigenkopf – Kenzenhütte – Hochplatte – Krähe – Straußbergsattel – Tegelberghaus – Talstation Tegelbergbahn

Hütten: August-Schuster-Haus (DAV), www.dav-bergland.de; Kenzenhütte (Privat), www.berggasthof-kenzenhuette.de

Mit einer Fläche von 28 850 Hektar sind die Ammergauer Alpen Bayerns größtes Naturschutzgebiet.

Auf dem »Südwandsteig« geht es über aussichtsreiche Sattel Richtung Osten.

3/ Stille Seite des We tterstein

Von Ehrwald in die Leutasch

Wandern auf der Sonnenseite! Auch wenn man auf diesem Höhenweg nicht die Gipfelhöhen des gewaltigen, direkt oberhalb aufragenden Wettersteinkamms erreicht, (der übrigens die längste Felskette des Wettersteingebirges darstellt,) bewegt man sich in wirklich alpinem Ambiente. Auf dem tollen »Südwandsteig«, welcher den Ehrwalder Talkessel mit dem Leutaschtal verbindet, geht es knapp über oder unter der 2000 Höhenmeterlinie über aussichtsreiche Sattel auf der stillen Seite des Wettersteingebirges in Richtung Osten. Unterwegs kann man mit Predigtstein und Gehrenspitze zwei lohnende Gipfel mitnehmen. Unabhängig davon bieten sich vor allem am zweiten Tag großartige Ausblicke über das Inntal zu den Gletscherbergen des Alpenhauptkamms.

Wem die Übernachtung auf dem urigen und sehr einfachen Steinernen Hüttl zu spartanisch ist, kann am ersten Tag noch zur komfortableren Rotmoosalm weiterwandern. Für die zweite Übernachtung hat man die Wahl zwischen den benachbarten Bergunterkünften Wettersteinhütte und Wangalm.

Charakter: Der teils schmale Hauptweg ist technisch unschwer und weist moderate Steigungen auf. Die optionalen Gipfelabstecher zum Predigtstein (2. Tag) und zur Gehrenspitze (3. Tag) erfordern gute Trittsicherheit. Wegen der südseitigen Lage im Hochsommer auf ausreichenden Sonnenschutz und Getränke achten.

Start: Bushalt Ehrwalder Almbahn (1100 m)

Ende: Bushalt Puitbach (1100 m)

Route: Talstation Ehrwalder Almbahn – Ehrwalder Alm – Feldernjöchl – Steinernes Hüttl (ggf. Predigtstein) – Wangalm/ Wettersteinhütte – Scharnitzjoch (ggf. Gehrenspitze) – Leutasch

Hütten: Steinernes Hüttl (1920 m), Tel. 00 43/6 64/6 11 01 27, Rotmoosalm (2030 m) www.rotmoosalm.at, Wettersteinhütte (1717 m), www.wettersteinhuette.at, Wangalm (1751 m) www.wangalm-leutasch.tirol (alle privat)

→ Verweis auf Tourenblätter 1 bis 3 in der Heftmitte

4/ Wittelsbacher Weitblick

Geschichtsträchtig über Herzogstand und Benediktenwand

Diese ideale Gipfelüberschreitung von der Loisach zur Isar verläuft auf ziemlich geschichtsträchtigen Pfaden. Im Sommer 1858 unternahm König Maximilian II. eine Reise von Lindau nach Berchtesgaden. Welche Gipfel er dabei genau bestieg, ist nicht überliefert. Außer Frage steht jedoch, dass er auf dem Herzogstand nicht nur einmal war. Schließlich ließ er dorthin einen Reitweg und unterhalb der Herzogstandhäuser ein Jagdhaus errichten, das allerdings einem Feuer zu Opfer fiel.

Ins Reich der Legenden einzuordnen ist hingegen die Geschichte vom »heiligen Glaubensboten« aus Italien, der auf der Benediktenwand ausrief: »Benedicta Bavaria!« und so dem großartigen Bergrücken seinen Namen gab.

Der genialen Aussicht vom 1801 Meter hohen Gipfelkreuz tut das freilich keinen Abbruch. Zudem geht die große Panoramatour eigentlich jetzt erst richtig los. Denn auf dem Weg nach Lenggries geht es sehr aussichtreich über Latschenkopf und Stangeneck weiter zum Brauneck. Am dortigen Gipfelhaus bietet sich natürlich noch eine ausgiebige Pause auf der Sonnenterrasse an, bevor man ins vielleicht schon schattige Isartal absteigt. Müde Oberschenkel nehmen vielleicht sogar die Seilbahnabfahrtsvariante dankend an.

Charakter: Aussichts-und abwechslungsreiche Gebirgsüberschreitung, für die man am ersten Tag Trittsicherheit, am zweiten Tag Ausdauer braucht. Am dritten Tag kann man zwischen einer schwierigen und einer leichteren Variante wählen.

Start: Bf Ohlstadt (670 m) Ende: Bf Lenggries (670 m)

Route: Bf Ohlstadt – Buchrain (1456 m) – Heimgarten (1709 m) – Herzogstand (1731 m) – Herzogstandhaus – Jochberg (1565 m) – Tutzinger Hütte – Benediktenwand (1800 m) – Latschenkopf (1712 m) – Brauneck (1515 m) – Bf Lenggries

Hütten: Herzogstandhaus (privat), www.berggasthaus-herzogstand.de; Tutzinger Hütte (DAV), www.dav-tutzinger-huette.de

5/ Hoch über dem Risstal

Via Schafreiter und Plumsjoch Bettelkarspitze

Zum Auftakt dieser Tour wird gleich der Schafreiter überschritten. Am zweiten Tag geht es über nicht enden wollende grüne Bergrücken zum Plumsjoch weiter. Auf dem Weg dorthin kommt man angesichts der gegenüberliegenden großen Karwendelgipfel aus dem Schauen gar nicht mehr heraus. Was also liegt näher, als einen davon am letzten Tag in Angriff zu nehmen? Die Besteigung der Bettlerkarspitze bietet schließlich noch beeindruckendere Tiefblicke hinab in die Eng und zum Großen Ahornboden.

Mit der Tölzer Hütte und der Plumsjochhütte liegen zwei sehr traditionsreiche Bergunterkünfte auf dieser dreitägigen Unternehmung. Erstgenannte wurde 2021 aufwendig renoviert.

Charakter: Ausgedehnte Kammwanderung mit toller Aussicht. Der lange zweite Tag kann durch Auslassen der Gipfel verkürzt werden. Für die Besteigung der Bettlerkarspitze ist alpine Erfahrung erforderlich.

Start: Bushalt Eng-Bergbus Oswaldhütte (850 m) Ende: Bushalt Eng-Bergbus Haglhütte (1080 m)

Route: Oswaldhütte – Schafreiter – Tölzer Hütte – Grasberg – Kompar – Satteljoch – Plumsjochhütte – Bettlerkarspitze – Plumsjochhütte – Haglhütte

Hütten: Tölzer Hütte (1825 m, DAV) www.toelzer-huette.at; Plumsjochhütte (1633 m, privat) www.plumsjochhuette.at

6/ Mangfall-Schmankerl

Über Brünnstein und Großen Traithen zum Wendelstein

Auf dieser nicht ganz gewöhnlichen Ost-West-Durchquerung des Mangfallgebirges wird am zweiten Tag der vom Brünnstein zum Großen Traithen entlang ziehende Bergkamm überschritten. Mit alpiner Erfahrung und Orientierungsvermögen lohnt es sich, vom Brünnstein Gipfel nicht gleich über den Normalweg zur Himmelmoosalm abzusteigen, sondern dem teils ausgesetzten Grat noch weiter zur Rotwandlspitz zu folgen, von wo es weglos nach Süden zum Almboden hinabgeht.

Am letzten Tag wandert man schließlich mit wunderbaren Aussichten auf das Leitzachtal an der Sonnenseite des Wendelsteinmassivs weiter. Wer den Trubel dort vermeiden möchte, kann alternativ die Lacherspitz und/oder die Kesselwand anvisieren.

So oder so sollte man zum Schluss eine längere Pause am Schweinsberggipfel einplanen. Ein schöner Platz, um die zurückliegenden Panorama-Tage noch einmal Revue passieren zu lassen, bevor man über die urige Kesselalm nach Fischbachau hinabsteigt.

Charakter: Sehr abwechslungs-und aussichtsreiche Gebirgsdurchquerung mit tollen Ausblicken

Start: Bushalt Tatzlwurm (750 m)

Ende: Bushalt Fischbachau (850 m)

Route: Tatzlwurm – Brünnsteinhaus – Brünnstein – Himmelmoosalm – Großer Traithen – Kleiner Traithen – Jugendherberge Sudelfeld – Wendelstein Almen – Wendelstein (alternativ dazu Lacherspitz/Kesselwand) – Schweinsberg – Fischbachau m, DJH)

Hütten: Brünnsteinhaus (1342m, DAV) www.bruennsteinhaus.de, Jugendherberge Sudelfeld (1200 m), www.jugendherberge.de/jugendherbergen/bayrischzell-sudelfeld-204//portraet, Alternativ: Berggasthof Rosengasse (1200 m, privat) Tel. 0 80 23/6 40

7/ Blumen und Felsen

Liebhabertour vom Priental ins Achental

Das Gros der Bergliebhaber erklimmt die Kampenwand von Aschau aus mit Seilbahnhilfe – und verpasst dabei eine großartige Gebirgsüberschreitung. Denn von der Priener Hütte aus führt ein wunderschöner Gebirgsweg über Geigelstein und Weitlahnerkopf zur Sonnenalm. Zugegeben, die Übernachtung dort oben ist etwas teurer. Sie lohnt sich aber nicht nur der großartigen Aussicht wegen.

Während auf der zweiten Etappe Pflanzenliebhaber längere Foto-Stopps einplanen sollten – der Geigelstein gilt als der Chiemgauer Blumenberg schlechthin – kommen am dritten Tag Felsliebhaber voll auf ihre Kosten. Durch die beeindruckende Kalkschlucht der Kaisersäle geht es mit anschließendem Felskontakt zum größten Gipfelkreuz der Chiemgauer Alpen hinauf. Vor dem langen, aber sehr abwechslungs-und aussichtsreichen Abstieg über die Piesenhauser Hochalm nach Grassau sollte man von dort oben den sensationellen Chiemseeblick ausgiebig genießen. Auch bei dieser Gebirgsdurchquerung sind die Bus-und Bahn-Verbindungen ziemlich ideal.

Charakter: Sehr abwechslungsreiche Durchquerung. Längere Etappen am zweiten und dritten Tag.

Am Geigelstein und an der Kampenwand ist gute Trittsicherheit nötig.

Start: Bushalt Geigelstein Aufstieg (720 m) Ende: Bushalt Grassau Rathaus (530 m)

Route: Priental – Priener Hütte – Geigelstein – Weitlahnerkopf – Dalsensattel – Sonnenalm – Kampenwand – Piesenhauser Hochalm – Staffnalm – Grassau

Hütten: Priener Hütte (1410 m, DAV) alpenverein-prien-prod.de/priener-huette, Sonnenalm (1500 m, privat) www.kampenwand.de

→ Verweis auf Tourenblätter 4 bis 6 in der Heftmitte

Diesmal wird kein Gebirge überschritten, sondern im Rahmen einer Rundtour ausgiebig bewundert.

8/ Bizarr und beeindruckend

Ins Steinerne Meer

Zugegeben. Unser letzter Vorschlag fällt ein bisschen aus dem Rahmen. Diesmal wird kein Gebirge oder Bergkamm möglichst geradlinig überschritten, sondern es geht in einer ausgedehnten Rundtour durch das beeindruckende Steinerne Meer. Seine zu Fels erstarrten Wellen bieten zwar keine schwindelerregenden Tiefblicke, doch spätestens ab dem Abschnitt zwischen Riemann-und Ingolstädter Haus hochalpines Ambiente.

Wer es eilig hat, kann die Rundtour mit zwei Übernachtungen San Barth durchführen. Empfehlenswerter ist es aber, eine Zusatznacht am Riemannhaus einzuplanen, wodurch man am zweiten Tag noch die Schönfeldspitze besteigen kann. Zudem hat man am dritten Tag genug Zeit, um nicht über die Aulhöhe direkt zum Ingolstädter Haus zu wandern, sondern dem Kamm vom Breit-über Mitter-zum Achselhorn zu folgen. Mit gewaltigen Steilwänden stürzt hier das Steinerne Meer nach Westen hin ab.

Als zusätzliches Highlight werden Ausgangs-und Endpunkt übrigens nicht mit dem Auto oder Bus angefahren. Mit etwas Glück erwischt man stattdessen einen Kapitän, der auf dem Königssee den Königsjodler vor der Echowand in petto hat.

Charakter: Landschaftlich einzigartige Rundtour die vom tief eingeschnittenen Königssee zu riesigem Karstplateau führt. Auf ausreichend Trinken und Sonnenschutz achten!

Start: Schiffanlegestelle Salet (810 m)

Ende: Schiffanlegestelle St. Bartholomä (810 m)

Route: Salet – Kärlingerhaus – Steinernes Meer – Riemannhaus (ggf. Schönfeldspitze) – Breithorn – Achselhorn – Ingolstädter Haus – Großer Hundstod – Ingolstädter Haus – Hundstodgatterl – St. Bartholomä

Hütten: Kärlinger Haus (1630 m), kaerlingerhaus.de, Riemannhaus (2177m) www.dav-ingolstadt.de/riemannhaus, Ingolstädter Haus (2119 m) www.dav-ingolstadt.de/ingolstaedter-haus (alle DAV)