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HOHENSTEINER BIO-KNUSPERMÜSLI


Slow Food Magazin - epaper ⋅ Ausgabe 3/2020 vom 26.05.2020

Hier gibt es das Produkt: www.die-muesli-manufaktur.de

Preis je 100 g: 3,45 Euro

Gehalt Zucker je 100 g: 6,3 g

Anteil Vollkorn am Gesamt-Getreide: 100 Prozent

Das ist drin (Angaben lt. Hersteller): Hafervollkornflocken, Dinkelvollkornflocken, Roggenvollkornflocken, Gerstenvollkornflocken, Leinsamen, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Nussmix 15 % (in veränderlichen Gewichtsanteilen) Haselnüsse, Mandeln, ...

Artikelbild für den Artikel "HOHENSTEINER BIO-KNUSPERMÜSLI" aus der Ausgabe 3/2020 von Slow Food Magazin. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Slow Food Magazin, Ausgabe 3/2020

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Das ist drin (Angaben lt. Hersteller): Hafervollkornflocken, Dinkelvollkornflocken, Roggenvollkornflocken, Gerstenvollkornflocken, Leinsamen, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Nussmix 15 % (in veränderlichen Gewichtsanteilen) Haselnüsse, Mandeln, Walnüsse, Kokosflocken, Amarant (gepufft), rote Weinbeeren (Rosinen), Agavendicksaft (3 %).

Das ist dran: Dieses Knuspermüsli ist anders als die anderen. Denn es enthält mit 6,3 Gramm je 100 Gramm nur sehr wenig Zucker und ist somit viel weniger süß als herkömmliche Crunchys. Zudem wird es ohne Fett gebacken. Recht knusprig ist es aber trotzdem. »Ich wollte all den sehr süßen Knuspermüslis etwas entgegensetzen«, erklärt Monika Weyer, die das Müsli in 100 Prozent Bioqualität erst seit dem vergangenen Jahr anbietet. Sie fertigt den zarten »Knusper« in echter Handarbeit. »Es gibt nur eine Präzisionswaage und den Ofen als Hilfsmittel«, erklärt sie. Für die Herstellung wiegt sie die Zutaten von Hand ab, mischt sie - bis auf Kokosflocken, Amaranth und Nüsse - zusammen und vermengt sie mit Agavendicksaft. Dann kommt die Masse auf ein Backblech und wird im Ofen gebacken. Die restlichen Zutaten werden erst zum Schluss dazugegeben.

Nicht optimal ist zwar der zum Süßen verwendete Agavendicksaft, denn er kommt von weit her und bringt somit einen großen CO2-Fußabdruck mit sich. Der Dicksaft besteht auch fast nur aus Fruktose, die manchen Menschen nicht bekommt. Die meisten Zutaten sind aber ganz im Sinne von Slow Food. Das Getreide wird von der Spielberger Mühle im Baden-Württembergischen Brackenheim bezogen, die ausschließlich Demeter- Getreide verarbeitet. Alles andere, ebenfalls überwiegend mit Demeter-Label, bezieht die Müsli Manufaktur vom Familienbetrieb Schwab in Unterfranken. Amarant baut dieser selbst an, Leinsaat und Kürbiskerne kommen vom Nachbarhof. Nüsse und andere Kerne erhält Schwab wiederum von einem Biogroßhandel.

Ob Monika Weyer auch in den nächsten Wochen ihr Knuspermüsli wie gewohnt backen kann, bleibt offen. »Noch habe ich Rohwaren, aber es wird immer schwieriger, der Biomarkt ist teilweise leer gefegt, erklärt sie*. Da sie aber einen direkten Draht zu den Erzeugern und Lieferanten hat, ist sie zuversichtlich.: »Ich glaube mehr denn je daran, dass bio, Nachhaltigkeit, Fairness und Transparenz im Geschäftsleben möglich sind.« Diese Haltung - und auch das gelungene, nicht zu süße Knuspermüsli - gehen (bis auf den Agavendicksaft), vollauf konform mit den Grundsätzen von Slow Food.

*Stand der Recherche: 17.04.2020