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HOT LOVE


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petra - epaper ⋅ Ausgabe 9/2022 vom 01.07.2022
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Bildquelle: petra, Ausgabe 9/2022

Da träumen wir monatelang von Sommer, Sonne, Urlaub und ganz viel Zeit zu zweit. Wenn es aber endlich so weit ist, kann es passieren, dass unser Körper ausgerechnet dann streikt. Statt mit dem Liebsten verbringen wir unsere Nächte mit Schmerzen und allein. Weil sich ausgerechnet jetzt juckende Bläschen bemerkbar machen oder wir eine Blasenentzündung haben. Fies! Was hilft: Zuerst einmal das Wissen darum, was uns jetzt den Spaß verderben kann. Und sollten sich wirklich Störenfriede bemerkbar machen: nicht ignorieren, sondern gleich handeln, ehe das Problem sich noch verschlimmert. Am besten natürlich, wir sorgen dafür, dass es gar nicht erst so weit kommt!

Risiko Komplettrasur

Schon im alten Ägypten rasierten sich die Frauen, in muslimischen Ländern tun sie es ebenfalls – aus ästhetischen und religiösen Gründen. Heute versprechen sich viele Frauen davon auch besseren Sex. Derweil kursiert das ...

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... Gerücht, die Schambehaarung sei wichtig als Schutz vor Infektionen. Das ist aber nicht der Fall. Für die Rasur gibt es verschiedene Techniken.

Wichtig ist nur, sich nicht zu verletzen. Bei empfindlichen Hauttypen kann es durch die Rasur zu Pickelchen und Rötungen kommen, denn durch die Reibung der Klinge auf der Haut können die Haarwurzeln beim Rasieren gereizt werden und sich entzünden. Dann helfen Salben (z.B. „Dermasence Wund- und Heilsalbe“) .

Bartholinitis

Bartho-was? Von den kleinen Bartholin-Drüsen hat kaum eine Frau gehört. Sie befinden sich in der Nähe des Scheideneingangs und befeuchten ihn. Bemerkbar machen sie sich erst, wenn sie sich entzünden. Dazu kann es durch Keime und Verstopfung der Ausführungsgänge der Drüsen kommen. Häufige Scheideninfektionen erhöhen das Risiko. Eine Bartholinitis ist sehr schmerzhaft und zeigt sich durch eine einseitige Schwellung und Rötung der Venuslippen. Sex ist nahezu unmöglich. Behandelt wird sie mit Salben, Sitzbädern, enzündungshemmenden Substanzen und Rotlicht. Bei sehr starken Infektionen ist zur Behandlung ein Antibiotikum nötig.

Feigwarzen

Mit der Frucht haben die spitzen, kleinen rosa Warzen nichts zu tun. Sie können am Scheideneingang, an den Schamlippen, der Gebärmuttter und am Anus sitzen. Auslöser sind humane Papillomaviren (HPV). Anfangs bereiten sie keine Probleme, manchmal jucken oder schmerzen sie aber. Dann sollten sie per Vereisung oder Laser entfernt werden.

NATÜRLICHE APHRODISIAKA

Wenn die körperlichen Störfaktoren behoben sind, gibt es nur noch eines, das eventuell fehlen kann auf dem Weg zur sexuellen Erfüllung: die Lust. Dafür gibt es von außen jede Menge Hilfsmittel und Sex-Toys, die die Durchblutung anregen und die Klitoris stimulieren. Aber auch Inhaltsstoffe bestimmter Gewürze und Kräuter gehören dazu, etwa Ingwer, Petersilie, Chili und Knoblauch. Ein Klassiker sind die Blätter der Damiana-Pflanze, sie wirken entspannend und regen die Libido an (z.B. in „LibiLoges“). Bei den Früchten sind es Granatäpfel, Feigen und Erdbeeren. Nicht zuletzt wirkt Schokolade aphrodisierend und stimmungsaufhellend. Vor allem bittere, denn sie enthält Phenylethylamin, einen Glücksstoff, der auch bei Frischverliebten im Gehirn gebildet wird.

75%

aller Frauen leiden mindestens einmal im Leben unter einer vaginalen Candida-Infektion.

Quelle: bmbf

Pilz-Infektionen

Weißlicher, fischig riechender Ausfluss, Juckreiz, Brennen und Rötungen – eine Candida-Infektion ist schon unangenehm. Dabei sind meist der äußere Intimbereich und die Vagina befallen. Pilze wie Candida albicans vermehren sich extrem, wenn die gesunde Flora aus dem Gleichgewicht geraten ist, etwa durch Antiobiotika, Hormonveränderungen oder auch durch zuckerreiche Ernährung und Diabetes. Die Behandlung erfolgt durch Antimykotika (z.B. „Kadefungin“). Um erneute Infektionen zu vermeiden, ist eine Behebung der Ursache wichtig, etwa per Ernährungsumstellung auf basische Lebensmittel.

Herpes genitalis

Die gemeinen Herpes-simplex-Viren verursachen sowohl Lippen- als auch Genitalherpes. Wer Lippenherpes hat, sollte beim Oralsex also aufpassen, beim Sex sowieso, denn dabei wird Genitalherpes übertragen. Tückisch ist, dass viele gar nicht wissen, dass sie ihn haben. Die wassergefüllten Bläschen sorgen dafür, dass es in der Scheide brennt und juckt, Berührungen weh tun und Betroffene sich krank fühlen. Wirkstoffe wie Aciclovir können die Beschwerden mildern und die Krankheitsdauer um zwei bis vier Tage verkürzen. Präventiv unterstützt die Aminosäure Lysin das Immunsystem, genau wie Vitamin C und Zink (z.B. in „Cefazink“).

Blasenentzündung

Harndrang, ohne dass viel Urin ausgeschieden wird? Wer öfter betroffen ist, ahnt schon, was das bedeutet. Eine Zystitis lässt uns vor Schmerzen die Wände hochgehen. Ist Blut im Urin und kommt es zu Fieber und Schmerzen in der Lendenregion, können auch die Nieren mit betroffen sein. Ursache ist in der Regel eine Infektion mit Bakterien, meist Escherichia coli, die aus dem Darm kommen. Auch durch Sex kann sie ausgelöst werden, denn dadurch werden die zarten Schleimhäute gereizt und anfällig. Ein Arztbesuch mit Urinuntersuchung klärt, ob ein Antibiotikum nötig ist. Bei ersten Anzeichen soll der Zucker Mannose das Anheften der Bakterien verhindern. Laut aktueller Studie wirkt die Einnahme von Cranberry-Präparaten (z.B. „Cystorenal“) präventiv, bei Neigung zur Zystitis am besten schon vorbeugend damit starten.

Inkontinenz und Scheidentrockenheit

Bedingt durch Östrogenmangel wird die Schleimhaut der Scheide, Harnröhre und Blase mit den Jahren nicht mehr so hoch aufgebaut. Das kann zu Schmerzen beim Sex führen, zu erhöhter Infektionsanfälligkeit, aber auch zu Blasenschwäche, denn die Dicke der Schleimhaut beeinflusst auch die Verschlussmechanismen von Harnröhre und Blase. Dagegen helfen dezente Einlagen (z.B. „Tena Lady discreet“) und hormonhaltige Vaginalcremes oder Tabletten (auf Rezept).

DIE BESTEN HEILPFL ANZEN

Einige Heipflanzen haben sich seit Jahrhunderten bewährt bei Frauenleiden, sie lindern Schmerzen und Symptome und kämpfen gegen die Ursache. EICHENRINDE enthält Gerbstoffe, die an der Hautoberfläche vorhandene Eiweiße auf wunden Körperstellen gerinnen lassen, sodass sich Schorf bildet. Haut und Schleimhäute ziehen sich zusammen und Bakterien und Pilzen wird der Nährboden entzogen. SITZBÄDER mit Eichenrinde (in Pulverform oder flüssig), Frauenmantel oder Kamille (Apotheke) etwa sind eine wahre Wohltat bei Bartholinitis, Scheideninfektionen, Analfissuren, Einrissen der Haut und Schleimhaut am After, sowie bei Hämorrhoiden, den vergrößerten Gefäßpolstern am Enddarm. Danach eine Salbe mit Hamamelis auftragen (z.B. „Hametum Hämorrhoidensalbe“). Sie pflegt gereizte Haut, lindert Juckreiz und Brennen und hemmt Entzündungen. Auch homöopathische Heilmittel können bei Bartholinitis helfen, etwa Mercurius solubilis, Hepar sulfuris und Thuja (z.B. von DHU). Auch BRENNNESSEL ist als Heilpflanze ein Multi-Talent (als Kapsel, Apotheke). Extrakte aus ihren vielen Inhaltsstoffen wie Kalzium, Kieselerde, Eisen und Magnesium regen Niere und Blase an und stimulieren den Stoffwechsel. Der Sonnenhut, ECHINACEA, regt das Immunsystem an und wirkt daher bei Infekten, genau wie die KAPLAND-PELARGONIE (z.B. in „Umckaloabo“). Ihr Extrakt wirkt antibakteriell und mobilisiert die Selbstheilungskräfte des Körpers gegen Viren. MELISSE enthält ätherische Öle wie Linalool und Citral. Sie wirkt, etwa als Badezusatz am Abend, entspannend und krampflösend (z.B. in „Kneipp Badeessenz Entspannung pur“). Und lindert nebenbei Stress, einen der Hauptauslöser vieler Leiden.