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HOT STOCKS


marktEINBLICKE - epaper ⋅ Ausgabe 3/2021 vom 23.07.2021

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BOOKING HOLDINGS

Bereits vor Ausbruch des Coronavirus boomte der Online-Handel. Lockdowns und Kontaktbeschränkungen verstärkten den E-Commerce-Trend zusätzlich. Zwar litt die Reise- und Tourismusbranche in besonderem Maße unter den Folgen der Pandemie, allerdings dürften viele Konsumenten im Laufe der Corona-Krise wesentlich schneller als gewollt den Umgang mit Online-Bestellungen angenommen haben. Heutzutage werden Waren und Dienstleistungen wie selbstverständlich vom heimischen Sofa aus bestellt. Dies dürfte auch für Buchungen von Reisen gelten. Ebenfalls ein Trend, der bereits vor COVID-19 eingesetzt hatte. Dank des Schubs, den Corona dem E-Commerce versetzt hat, sollte der Besuch im Reisebüro nun noch häufiger ausbleiben. Ganz zur Freude von Booking Holdings. Die weltweite Nummer eins unter den Online-Reiseveranstaltern ist in über 220 Ländern tätig. Die Leistungen rund um die Urlaubs- oder Geschäftsreise können unter den sechs Hauptangeboten Booking.com, priceline, agoda.com (Buchungsplattform aus Singapur), Rentalcars.com (Autovermietung), KAYAK (Preisvergleichswebsite) und OpenTable (Tischreservierungen in Restaurants) in Anspruch genommen werden.

TRIP.COM

Als führender Online-Reiseanbieter in China profitiert Trip.com besonders von der Öffnung der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt. Da das Land zuerst von COVID-19 betroffen war, konnte es frühzeitig den Weg aus der Krise suchen. Zwar hatte sich das Coronavirus dort, unter anderem in den Wintermonaten Januar und Februar, zurückgemeldet, trotz­

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dem konnte Trip.com schon im ersten Quartal eine Erholung der Reiseaktivitäten feststellen und Reisenden viele seiner mehr als 1,2 Millionen Unterkünfte anbieten. Zu der Vielzahl von Unterkunftsmöglichkeiten kommen Flugangebote von mehr als 480 Airlines und über 2.600 Flughäfen in mehr als 200 Ländern hinzu. Die Zahl dieser Angebote wächst, sodass Trip.com unabhängig von der Erholung nach COVID-19 von der Reiselust der Chinesen profitieren sollte. Der steigende Wohlstand stärkt den Konsum. Auch Reisen gehören dazu und dienen als Statussymbole. Zudem shoppen Chinesen besonders gerne online. Darüber hinaus hat sich Trip.com mit einer Zweitnotierung in Hongkong (Börsengang: 2003 an der Nasdaq) gegen politische Unsicherheiten in Bezug auf die Beziehung zwischen China und den USA besser eingestellt.

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CARNIVAL CORP

Als die Corona-Pandemie im Frühjahr 2020 in das Bewusstsein der breiten Öffentlichkeit gelangte, geschah dies auch wegen teilweise dramatischer Meldungen zu COVID-19-Infektionen auf Kreuzfahrtschiffen. In manchen Fällen war es lange nicht klar, wo Schiffe mit infizierten Reisenden und Crew-Mitgliedern anlegen durften. Doch nun wagt auch die Kreuzfahrtindustrie den Neustart – mit strengen Regeln. So sind für die Mitglieder des Branchenverbandes Cruise Lines International Association (CLIA) verpflichtende Tests auf COVID-19, Abstandsregeln und weitere Sicherheits- und Hygienemaßnahmen vorgesehen. Allein bis Ende Mai wurden mehr als 75 solcher Maßnahmen erlassen. Zu den Mitgliedern des Verbandes gehört auch der Branchenprimus Carnival. Angesichts der erfolgreichen Impfkampagne in den USA konnte das Unternehmen bereits für Juli drei seiner Reedereien zu Kreuzfahrten nach Alaska schicken. Weitere dürften auch außerhalb Nordamerikas folgen. Der Konzern hat sich für diesen Neustart und eine erwartete Nachfrageerholung mit einer schlankeren Struktur bereit gemacht. So wurden beispielsweise besonders unrentable Kreuzfahrtschiffe stillgelegt.

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MARRIOTT

Als größte Hotelkette der Welt hatte Marriott stark mit den Folgen der coronabedingten Lockdowns, Kontakt- und Reisebeschränkungen zu kämpfen. Immerhin betreibt der Konzern mehr als 7.600 Hotels und Resorts. Die 30 Marken sind in 133 Ländern auf diesem Planeten aktiv. Diese Marken teilen sich in verschiedene Konzepte auf und richten sich an verschiedene Gruppen von Reisenden und natürlich auch an die jeweilige Größe des Geldbeutels. Zu den Konzepten zählen zum Beispiel Luxus Klassisch (The Ritz-Carlton, St. Regis, JW Marriott) oder Premium Klassisch. Diese und viele andere Konzepte waren den Folgen von COVID-19 unterworfen. So erlebte Marriott 2020 das schwierigste Jahr in der 93-jährigen Unternehmensgeschichte. Im Monat April wurde der weltweit stärkste Rückgang des Umsatzes pro verfügbarem Zimmer (RevPAR, Revenue Per Available Room) aller Zeiten verzeichnet. Diese wichtige Kennzahl fiel um 90 Prozent, während die Belegungsrate gerade einmal bei 12 Prozent lag. Doch nun geht es wieder darum nach vorne zu blicken. Auch deshalb hatte Marriott Ende März 2021 mehr als 2.800 Grundstücke und etwa 491.000 Zimmer in der Entwicklungspipeline.

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AIRBNB

Airbnb sorgte im Dezember für das größte IPO in den USA im Jahr 2020 und war gleich am ersten Handelstag an der Börse zeitweise mehr als 100 Mrd. US-Dollar wert. Und dies in einem für den Online-Vermieter von Ferienunterkünften schwierigen Umfeld, das von Kontakt- und Reisebeschränkungen infolge der Corona-Krise gekennzeichnet war. Allerdings sorgte die Euphorie rund um Technologiewerte dafür, dass sich Anleger darum offenbar kaum Gedanken machten. Zudem sorgte Corona dafür, dass mehr private Zimmer und Wohnungen statt traditionelle Hotels gebucht wurden. Airbnb wurde im Jahr 2007 gegründet. Seitdem ist die Community auf vier Millionen Gastgeber angewachsen, die bereits über 800 Millionen Gäste in fast jedem Land der Welt willkommen geheißen haben. Die rund 5,6 Millionen aktiven Unterkünfte sind auf mehr als 100.000 Städte in über 220 Länder und Regio nen verteilt. Daher will der Konzern von der erwarteten Erholung der Tourismusbranche profitieren. Im Zuge des Berichts zum ersten Quartal 2021 sagte CEO Brian Chesky: „Wir erwarten einen Aufschwung wie es ihn noch nie zuvor gegeben hat. Das Reisen kommt zurück und Airbnb ist bereit.“

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