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HOUSE OF TABLETS


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connect - epaper ⋅ Ausgabe 5/2022 vom 07.04.2022

SAMSUNG GALAXY TAB S8/S8 /S8 ULTRA

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Bildquelle: connect, Ausgabe 5/2022

Während das Ultra ausschließlich in Grauschwarz (?graphite?) erhältlich ist, gibt es das S8 und das S8 zusätzlich in Silber und Pinkgold.

SAMSUNG GALAXY TAB S8 ULTRA

Preis: ab 1149 Euro

Maße: 326 x 209 x 6 mm

Gewicht: 726 Gramm

• ultraflache Bauform mit nur 5,5 Millimetern

• Haptik, Stabilität und Verarbeitung sind exzellent

• umfassende Connectivity mit 5G (option.), Wi-Fi 6E, Bluetooth 5.2

• riesiges OLED mit 120 Hertz

• Kamerasystem mit zwei Dual-Kameras vorne und hinten und guter bis sehr guter Qualität

• Stiftbedienung und sehr gut abgestimmtes System mit 5 Jahren Software-Support

-

• groß und schwer

• kein Netzteil mitgeliefert

• Akkulaufzeit relativ kurz

connect-Urteil: gut (413 Punkte) special

SAMSUNG GALAXY TAB S8

Preis: ab 949 Euro

Maße: 285 x 185 x 6 mm

Gewicht: 567 Gramm

• ultraflache Bauform mit nur 5,7 Millimetern

• Haptik, Stabilität und Verarbeitung sind exzellent

• umfassende Connectivity mit 5G (option.), Wi-Fi 6E, Bluetooth 5.2

• riesiges OLED mit 120 Hertz

• Kamerasystem mit guter bis sehr ...

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... guter Qualität

• Stiftbedienung und sehr gut abgestimmtes System mit 5 Jahren Software-Support

-

• kein Netzteil mitgeliefert

• Akkulaufzeit relativ kurz

connect-Urteil: gut (411 Punkte)

SAMSUNG GALAXY TAB S8

Preis: ab 749 Euro

Maße: 254 x 165 x 6 mm

Gewicht: 503 Gramm

+

• ultraflache Bauform mit 6,3 Millimetern

• Haptik, Stabilität und Verarbeitung sind exzellent

• relativ kompakt und leicht

• umfassende Connectivity mit 5G (option.), Wi-Fi 6E, Bluetooth 5.2

• LCD mit 120 Hertz und guten Tageslichtkontrasten

• Kamerasystem mit guter bis sehr guter Qualität

• Stiftbedienung und sehr gut abgestimmtes System mit 5 Jahren Software-Support

• sehr gute Akkulaufzeit

-

• kein Netzteil mitgeliefert

connect-Urteil: sehr gut (447 Punkte)

Für einen Android-Hersteller ist der Tabletmarkt ein hartes Pflaster, weil es hier nur wenig zu gewinnen gibt. Das liegt vor allem an der Dominanz von Apple, denn seit vielen Jahren ist Kalifornien mit einem globalen Marktanteil von mindestens 30 Prozent der uneingeschränkte Marktführer. Gründe dafür gibt es viele, beginnend damit, dass Steve Jobs 2010 mit dem iPad das moderne Tablet salonfähig gemacht hat. Danach hat Apple das Konzept unter anderem mit der Stiftbedienung und iPad OS permanent weiterentwickelt. Lange Zeit hatte man das Gefühl, dass alle anderen Unternehmen nur passiv am Spielfeldrand herumstehen und zuschauen, was Apple macht. Exemplarisch dafür steht Google, die sich seit Jahren den (berechtigten) Vorwurf gefallen lassen müssen, das Android-System ausschließlich für Smartphones zu optimieren und zu wenig für große Bildschirme anzupassen. Doch langsam zeichnet sich ein Umdenken ab. Mit Android 12L hat man endlich ein OS präsentiert, das sich speziell an Foldables und Tablets richtet, und es häufen sich Statements von Google-Offiziellen, die im Tablet großes Potenzial sehen. Auch die Hersteller ziehen mit: Samsungs Tab-S8-Serie muss man in diesem Kontext auch als eine deutliche Ansage an die gesamte Industrie begreifen, dass man diesen Markt, der im Zuge der Coro-na-Krise ein enormes Wachstum erlebt hat, nun verstärkt ins Visier nimmt. Denn neben Apple gab es bisher keinen anderen Hersteller mit einem so breiten Tabletportfolio im Premiumsegment. Mit dem Tab S8 Ultra schafft es Samsung sogar, ein Ausrufezeichen zu setzen: Während Apples Vorzeigetablet iPad Pro bei einer Displaydiagonale von 12,9 Zoll den Schlusspunkt setzt, stellt Korea mit 14,6 Zoll einen neuen Rekord auf. Damit einher geht allerdings die Frage, was eine sinnvolle Größe für ein Tablet ist. Lange Zeit waren 10 Zoll der Standard, mittlerweile bewegt sich das Mittelfeld in Richtung 11 Zoll, so wie auch das kleinste Tablet von Samsungs S8-Serie, die wir auf den folgenden Seiten genauer betrachten. Es verschwindet wunderbar auch in kleineren Taschen und wird nicht zu schwer, wenn man es mit einer Hand hält – die Marke von 500 Gramm bietet hier einen guten Orientie-rungspunkt. Das Ultra geht weit darüber hinaus, es ist ein Brett im wahrsten Sinne des Wortes; mit 726 Gramm viel zu schwer und auch zu sperrig, um es länger in der Hand zu halten, eine Auflagefläche ist hier Pflicht. Wenig überraschend entpuppt sich der 12,4-Zöller S8+ als der beste Kompromiss aus Größe, Gewicht und Displayfläche. Allen drei gemeinsam ist die flache Bauform – vor allem das Ultra gehört mit 5,5 Millimetern zu den dünnsten Tablets auf dem Markt –, und die exzellente Haptik und Gehäuseintegrität. Der Unibody aus gehärtetem Aluminium fühlt sich sehr hochwertig an und ist nahe an der Perfektion verarbeitet. Es gibt keine Fugen oder Ungenauigkeiten, alles ist fließend zu einem Gehäuse mit ausgeprägten Kanten verschmolzen. Die wenigen Tasten haben knackig und gleichmäßig eingestellte Druckpunkte. Trotz der flachen Bauform ist das Gehäuse verwindungssteif, selbst das große Ultra zeigt sich unnachgiebig. Das Spitzenmodell beeindruckt zudem mit einem besonders schmalen Displayrahmen, was die moderne Optik unterstreicht und den Wow-Effekt nach dem Einschalten nochmals steigert. Samsung erfüllt hier auch allerhöchste Ansprüche.

Alles rein, was geht

Das Tab S8 Ultra ist nicht nur das größte Tablet auf dem Markt, sondern auch das mit der besten Ausstattung. In der maximalen Ausbaustufe bietet es 512 GB Speicher, die per microSD weiter ausgebaut werden können. In der uns vorliegenden 128-GB-Variante kann es allerdings schnell knapp werden, da nur 100 GB verfügbar sind, wir raten daher zu mindestens 256 GB. Wie immer bei Samsung gibt es eine Vielzahl von Speichervarianten mit oder ohne 5G, die wir an dieser Stelle nicht weiter ausführen wollen. Allen gemeinsam ist neben dem optionalen 5G/4G-Modul (via Nano-SIM) der moderne Wi-Fi-Standard 6E. Wie unsere Messungen zeigen, sind die Antennen sehr gut eingestellt, auch mit zunehmendem Abstand zum Router bleibt der Datendurchsatz sehr hoch. Bluetooth ist mit Version 5.2 ebenfalls auf dem neuesten Stand. Dazu gesellt sich mit der Qualcomm-Plattform Snapdragon 8 Gen 1 einer der stärksten Mobilprozessoren des Jahres 2022. In Benchmarks wird dieser zwar von Apples M1 übertroffen, bei der Nutzung im Alltag wird man davon aber nichts mitbekommen. Das System reagiert butterweich und meistert auch intensives Multitasking sowie grafisch aufwendige Spiele ohne zu ruckeln. Die hohe Bildwiederholrate von 120 Hertz sorgt für eine butterweiche Darstellung. Samsung setzt bei seinen Modellen allerdings auf unterschiedliche Displaytechnologien: Während bei S8 Ultra und S8+ kontraststarke OLEDs eingebaut wurden, muss beim S8 ein LCD reichen. Ist das ein Nachteil? Nein. Wie unsere Messungen zeigen, liefert das LCD sogar die bessere Darstellung bei Tageslicht, es ist somit die bessere Wahl für alle, die mit ihrem Tablet viel unterwegs sind. In den Abendstunden allerdings, beim Anschauen von Filmen und Videos, spielen die OLEDs ihre Stärken aus. Vor allem auf dem S8 Ultra ist die Darstellung schlicht bombastisch und macht den unhandlichen Formfaktor schnell vergessen. Auch der Sound über die vier an den kurzen Enden positionierten Lautsprecher überzeugt mit starkem Bass und hoher Lautstärke, und zwar bei allen drei Modellen.

Das rückseitige Kamerasystem besteht aus einer Weitwinkel/Ultraweitwinkel-Kombination, wobei man von Letzterem nicht allzu viel erwarten sollte, zum einen wegen der niedrigen Auflösung, zum anderen wegen der optischen Verzerrungen in den Randbereichen. Die Hauptoptik macht dagegen einen sehr guten Job für ein Tablet, auch bei wenig Licht bricht die Qualität nicht ein. Videos gelingen mit hochauflösendem 4K, allerdings sollte man auf eine ruhige Hand achten. Mit einem Smartphone kann man die Fotos und Videos eben nur eingeschränkt vergleichen, aber das ist ja auch nicht Sinn der Sache. Wichtiger bei einem Tablet ist die Kamera auf der Frontseite und hier sticht das S8 Ultra mit zwei 12-Megapixel-Kameras heraus.

Die Dual-Optik schafft Videoaufnahmen ebenfalls in 4K und besticht mit dem sogenannten Auto-Framing. Dabei zoomen die Kameras automatisch auf die Person und halten sie im Fokus, bei mehreren Personen wird herausgezoomt, damit alle im Bild bleiben. In der Praxis klappt das gut, nur an der Geschwindigkeit der Ausrichtung sollte Samsung noch arbeiten. Tab S8 und S8+ haben diese Funktion nicht, weil eine zweite Kamera fehlt. Auch 4K ist nicht möglich, die Qualität bei Videochats ist aber auch bei diesen Modellen sehr gut.

Der S Pen macht Spaß

Alle Tablets werden in einem extraflachen Karton ausgeliefert, der keinen Platz für ein Netzteil lässt. Samsung verzichtet also auch bei seinen S8ern auf einen Stecker, was angesichts der gehobenen Preisklasse ein schlechter Witz ist. Schnellladen mit 45 Watt wird von allen drei Modellen unterstützt, aber das entsprechende Netzteil kostet knapp 50 Euro im Samsung-Shop. Wer die Zusatzkosten nicht scheut, freut sich über hohes Tempo: Der mächtige 11.200-mAh-Akku des Tab S8 Ultra wird in 82 Minuten wieder auf 100 Prozent gebracht, bei einem 15-Watt-Netzteil dauert es mit 189 Minuten mehr als doppelt so lange. Gut, dass Samsung an anderer Stelle spendabler ist und einen S Pen dazupackt. Was auf dem Smartphone nicht jeden überzeugt, bietet auf einem Tablet einen großen Mehrwert. Mit dem Stylus und seinen 4096 Druckstufen kann man nicht nur feinste Schraffuren zeichnen, man kann auch präzise die Bedienelemente in Programmen wie Lightroom ansteuern oder Objekte freistellen. Softwareseitig ist die Stiftbedienung optimal in das System eingebunden, hier kommt Korea die langjährige Erfahrung zugute, die mit der Note-Serie gesammelt werden konnte. Als Beispiel sei die Notizen-App genannt, die umfangreiche Zeichenfunktionen bietet und handschriftliche Notizen mit einer hohen Erkennungsrate in Text umwandelt. Weil der S Pen über Bluetooth mit dem Tablet verbunden ist, kann man ihn auch als Fernauslöser für Selfies oder zum Umblättern in Powerpoint benutzen. Geladen wird er induktiv auf der Rückseite wo er magnetisch andockt. Damit ist auch der einzige Kritikpunkt benannt, denn im Alltag stört der S Pen schnell auf dieser Position.

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ZUM AMAZON-ANGEBOT* S8 PLUS

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ZUM AMAZON-ANGEBOT* S8 ULTRA

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Displaymessung Tab S8 Ultra

■ Das riesige OLED beeindruckt vor allem in dunkler Umgebung. Wenn es heller ist, sinkt die Kontrastausbeute stark, zudem ist die Darstellung nicht sehr blickwinkelstabil. Der Boost (665 cd/m2 ) hilft, belastet aber den Akku.

Kontrast bei <1 Lux 1:9999

Kontrast bei 500 Lux 1:477

Kontrast bei 20 000 Lux 1:16

Displayhelligkeit 334 cd/m2

Displaymessung Tab S8+

■ Auch das etwas kleinere OLED schwächelt, sobald es draußen heller wird. In Innenräumen ist die Kontrastausbeute besser, der Boost bei direktem Sonnenlicht ist dagegen mit 500 cd/m2 nicht so leuchtstark.

Kontrast bei <1 Lux 1:9999

Kontrast bei 500 Lux 1:715

Kontrast bei 20 000 Lux 1:15

Displayhelligkeit 331 cd/m2

Displaymessung Tab S8

■ Das LCD entpuppt sich als Überraschungssieger. Die technolgietypische Einschränkung des Blickwinkels bleibt moderat, und man kann auch im Freien noch gut die Inhalte ablesen. Der Boost schafft gute 574 cd/m2 .

Kontrast bei <1 Lux 1:1833

Kontrast bei 500 Lux 1:1044

Kontrast bei 20 000 Lux 1:47

Displayhelligkeit 481 cd/m2

Die Benutzeroberfläche überzeugt aber nicht nur aufgrund der nahtlosen Integration des S Pen, auch an anderen Stellen spielt Samsung groß auf. Das Update-Versprechen von vier neuen Android-Versionen und fünf Jahren Sicherheitsupdates gilt nicht nur für die S22-Smartphones, sondern auch für die Tablets der S8-Serie. Ein so langer Software-Support ist bei Android-Tablets einzigartig und ebenbürtig mit dem Klassenprimus Apple. Die damit verbundene lange Nutzungsdauer rechtfertigt allein schon die hohen Preise und ist ein gutes Kaufargument. Ein weiteres ist der sogenannte DeX-Modus (DeX ist eine Abkürzung für Desktop Experience), der die Oberfläche wie einen Desktop strukturiert. In dieser Ansicht, die man über die Schnellzugriffsleiste von Android aktivieren kann, ist es unter anderem möglich, mehrere App-Fenster zu überlagern, sodass Multitasking viel einfacher und übersichtlicher ist als in der Splitscreen-Ansicht von Android. Wenn man das Tablet zusammen mit dem Book Cover Keyboard benutzt, kann man arbeiten wie mit einem Notebook, was auch ein Vorteil gegenüber iPad OS ist. DeX lässt sich auch verwenden, wenn man das S8 mit einem externen Monitor verwendet, dann fungiert der Tablet-Touchscreen als Touchpad und Tastatur. S Pen, Desktop-Modus, Updates: Die S8-Serie ist nicht günstig, aber Samsung verbindet damit auch ein Softwarepaket, das in dieser Kombination einzigartig ist.

XXL-OLED oder lange Laufzeit?

Beim Tab S8 Ultra ist die Laufzeit trotz eines riesigen Akkus alles andere als beeindruckend. Zu energieintensiv ist die Kombination aus hoher Bildwiederholrate und großer Displayfläche. Eine Laufzeit von knapp neun Stunden ist kein Störfaktor im Alltag, man kann noch sehr gut damit arbeiten, aber ein iPad Pro hält eben locker drei Stunden länger durch. Die meisten Tablets schaffen in unserem Testverfahren mittlerweile um die 13 Stunden, so wie auch das Tab S8, das sich hier deutlich von den beiden großen OLED-Schwestermodellen absetzen kann. Ist das S8 deswegen das bessere Tablet? Aufgrund der Handlichkeit, der Ausstattung und der Produktqualität ist es die neue Nummer 1 in unserer Tablet-Bestenliste und damit in jedem Fall eine sehr gute Wahl. Aber zur Wahrheit gehört auch, das einem das 11-Zoll-Display winzig vorkommt, wenn man vorher das S8+ oder das S8 Ultra in der Hand hatte. Das Plus-Modell scheint da ein guter Kompromiss, trotz der kürzeren Laufzeit. Oder doch nicht? Es kommt eben darauf an, was man will.

Andreas Seeger