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HOW TO SURVIVE DISNEY LAND mit Kids


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Leben & erziehen - epaper ⋅ Ausgabe 5/2022 vom 28.04.2022
Artikelbild für den Artikel "HOW TO SURVIVE DISNEY LAND mit Kids" aus der Ausgabe 5/2022 von Leben & erziehen. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Leben & erziehen, Ausgabe 5/2022

Vor dem Dornröschenschloss mit den vier Lieblingskindern: Claudia Weingärtner mit ihrer Nichte Ida (9, l.), ihrer Tochter Elli (7), ihrem Sohn Theo (7) und ihrem Neffen Henri (11, r.,) ? und rechts mit ihrer Schwester Anni

Gewinnt Tickets fürs Disneyland Paris!

Falls ihr euren Kids einen großen Traum erfüllen (und euch das Eintrittsgeld sparen) wollt, schaut mal unter leben-und-erziehen.de/gewinnspiele vorbei …

1 Nutzt die magische Phase

Ihr fragt euch, wann der richtige Zeitpunkt ist? Fünf oder sechs halte ich für das perfekte Alter, also wenn eure Kinder noch so gerade eben in der magischen Phase stecken (und euch nicht augenrollend erklären, dass unter den Kostümen doch eh stinknormale Menschen stecken). Die Kids können in diesem Alter zwar noch nicht alle Fahrgeschäfte nutzen, entscheidend ist hier aber auch eher der Disney-Trubel als der große Achterbahn-Spaß (den es auch in allen anderen Freizeitparks dieser Welt gibt). Wenn ihr diesen Slot (wie ich) pandemiebedingt verpasst habt, keine Sorge: Natürlich lassen sich auch Grundschulkinder noch gern verzaubern.

2 Meidet die Wochenenden und Ferientage! ...

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Größter Vorteil, wenn ihr mit kleineren Kids unterwegs seid: Ihr könnt unter der Woche herkommen – oder außerhalb der Schulferien. Unser Samstag beginnt um 10 Uhr mit satten 95 Minuten vor dem Ticketschalter. Und auch die nächsten Stunden geht wirklich gar nichts (nicht mal Pipi oder Essen) ohne Wartezeit: Es ist unfassbar voll. Versucht deshalb unbedingt, auf Werktage auszuweichen.

3 Plant euren Besuch via App – vorher!

In Sachen Umweltschutz sehr löblich, vor Ort aber erst mal ungewohnt: Man bekommt an der Kasse keinen Parkplan ausgehändigt, weil das Disneyland papierfrei werden möchte. Stattdessen gibt’s QR-Codes, über die man sich die Disneyland-App herunterladen kann, in der es nicht nur die Karte mit all den Fahrgeschäften und Live-Angaben zu aktuellen Wartezeiten digital gibt, sondern auch die Möglichkeit, den kompletten Besuch durchzuplanen. Problem: Vor Ort frisst das kostbare Zeit, viele der Shows (z. B. „König der Löwen“) sind schon ausgebucht. Kümmert euch also unbedingt im Vorfeld darum.

4 Rüstet euch mit Accessoires aus

Glaubt mir: So gut wie KEIN Besucher ist im Disneyland OHNE irgendein Disney-Accessoire unterwegs. Wenn ihr nicht vor Ort ein zusätzliches Vermögen ausgeben wollt, weil eure Kids keine Außenseiter sein und sich in einem der Shops auf der Main Street ausstatten wollen, bringt euch ein cooles Outfit mit! Ich entdeckte vor unserer Reise eher zufällig bei H&M ein paar Micky-(bzw. Minnie-)Shirts, zahlte 6x 9,99 Euro und damit insgesamt etwa ein Viertel von dem, was man vor Ort hätte hinlegen müssen …

5 Nehmt eine zweite Familie mit

Ihr kennt das: Wenn die Kids mit euch alleine sind, lassen sie sich eher „gehen“, als wenn andere Kinder und Erwachsene in der Nähe sind. Wenn ihr das 1000-fache „Wie lange noch?“ in der Schlange umgehen wollt: Nehmt euch Familienangehörige oder Freunde mit Kindern mit, damit die Kids beim Warten miteinander spielen können, das ist Gold wert!

6 Überlegt euch Beschäftigung für Wartezeiten

Wir haben ein Uno-Spiel im Gepäck, das zumindest die Zeit vor dem Ticketschalter überbrückt. Für sich stetig bewegende Warteschlangen sind Rateoder Knobelspiele, die man auch im Gehen bzw. Stehen spielen kann, besser geeignet. Was natürlich immer geht: „Ich packe meinen Koffer (oder: meinen Disneyland-Rucksack)“ und diverse Klatschspiele à la „Bei Müllers hat’s gebranntbrannt-brannt“.

7 Futtert erst die mitgebrachten Snacks auf

Packt euch ein bisschen Proviant ein, denn (wie so ziemlich alles) ist auch das Essen hier ziemlich teuer. Erklärt den Kids, dass erst die eigenen Vorräte aufgebraucht werden, bevor ihr etwas kauft. Achtung: Wir hatten ein kleines Obstmesser dabei, das wir an der Sicherheitskontrolle entsorgen mussten. Auch Glasflaschen sind tabu. Wenn ihr nicht zu viel schleppen wollt: Trinkflaschen könnt ihr in den Toilettenräumen auch mit Leitungswasser auffüllen, das ist gut trinkbar.

8 Startet mit einer Runde Bimmelbahn fahren

Die Main Street Station der „Disneyland Railroad“ findet ihr direkt hinter dem Haupteingang. Die Bahn fährt in 30 Minuten „einmal um den Pudding“, so bekommt ihr einen guten Überblick.

9 Steigert euch Stück für Stück!

Das Fantasyland ist ein guter Anlaufpunkt Nr. 1 nach der Bimmelbahnfahrt. Denn hier gibt’s die eher harmlosen Fahrgeschäfte, die sich nicht nur für die Minis bestens eignen, sondern auch als Einstieg für Grundschüler noch lustig sind. Wir haben mit der Märchen-Achterbahn begonnen, aber auch die sich drehenden Teetassen oder die fliegenden Dumbos sind nett.

10 Bucht euch die Überholspur

In der App habt ihr die Möglichkeit, die Warteschlangen zu umgehen. Allerdings kostet das mit bis zu 18 Euro pro Person und Attraktion jeweils noch mal ein kleines Vermögen zusätzlich zum Ticketpreis.

11 Geht zur Halbzeit zur Disney-Parade

Unbedingtes Muss: die Parade, bei der die beliebtesten Disney-Figuren u. a. auf großen Wagen (die ein bisschen an Straßenkarneval erinnern) und zu lauter Musik Party machen. Sie findet mehrfach am Tag statt. Plant die Outdoor-Show am besten in der Mitte des Tages als Highlight ein, wenn die Kids schon ein bisschen was erlebt haben, aber noch nicht zu groggy und noch aufnahmefähig sind.

12 Gönnt euch Verschnaufpausen

Nach der Parade ist eine kleine Auszeit sinnvoll, damit die Kids die farbenfrohen Eindrücke verarbeiten und ggfs. etwas essen können, z. B. Chicken Nuggets mit Pommes im „Hakuna Matata“ (15 Euro), wo ihr direkt am Wasser sitzen könnt. Wenn ihr Kleinkinder dabei habt, ist jetzt ein guter Punkt für ein Schläfchen im Buggy (siehe Punkt 20).

13 Reserviert euch einen Tisch

Keine Lust auf Fast Food? Dann bucht euch einen Tisch in einem der „richtigen“ Restaurants (bitte im Voraus, siehe Tipp Nr. 3), hier gibt’s teils All-you-can-eat-Buffets, teils normalen À-la-carte-Service.

14 Alternative: Mittagspause im Disney-Village!

Wenn ihr nicht bereit seid, die happigen Preise (z. B. 38 Euro pro Person fürs Buffet im „Hunters Grill“) zu bezahlen, könnt ihr auch auf das Disney Village vor dem Disneyland ausweichen. Hier gibt es Ketten wie McDonald’s und Vapiano.

15 Habt Feuchttücher zur Hand

In den Restaurants und Toilettenhäusern gibt es Desinfektionsspender – unterwegs ist aber oft keiner in der Nähe (oder leer). Deshalb unbedingt Feuchttücher und Desinfektionszeug einpacken, damit die Kids zwischendurch snacken und Schokoeisschnuten beseitigt werden können.

16 Packt Mini-Mülltüten ein

Ähnlich wie mit den Desinfektionsspendern ist es mit Mülleimern, die sparsam gesät sind. Um nicht ständig Papierchen & Co. mitschleppen zu müssen, packt euch eine kleine Mülltüte ein oder nutzt eine leere Brotbox für den Abfall unterwegs.

17 Trefft Micky und seine Freunde

Ladet euch zusätzlich die App „Lineberty“ herunter, hier könnt ihr Termine mit den Disney-Figuren buchen, auch Donald, Goofy & Co. treffen (wenn ihr fix seid).

18 Vergesst die Powerbank nicht

Der Tag ist nicht einmal halb rum – da bleibt der Bildschirm meines iPhones schwarz. Meine Powerbank erholt sich derweil leider zu Hause. Vorteil: Ich konzentriere mich mehr auf die Kids als auf Videos für Insta und Bilder für die Familien-WhatsApp-Gruppe, Fotos kann ich auch mit meiner Kamera noch schießen. Später erfahre ich übrigens, dass man mobile Akkus auch am Eingang leihen kann.

19 Gönnt euch die Foto-Flat

Ihr seid nicht so der Selfie-Typ, wollt aber trotzdem ein paar schöne Erinnerungen an den Disney-Tag haben? Dann könnt ihr überlegen, euch den Foto-Pass zu kaufen: Für einen Fixpreis von 79,99 Euro bekommt ihr alle Bilder, die an den verschiedenen Attraktionen (auch in Achterbahnen etc.) von euch entstehen.

20 Bringt euren Buggy mit

Im Disneyland gibt’s Buggys zu leihen – sie sind allerdings sehr schlicht. Wenn ihr eurem Mini den gewohnten Komfort bieten wollt, bringt euren eigenen Buggy mit. Kinderwagen gibt es im Übrigen keine. Für Babys eignet sich aber ohnehin eher ein Tragetuch.

21 Nutzt den Babyswitch!

Apropos Baby: Wenn ihr mit Säugling unterwegs seid, müsst ihr euch nicht zweimal anstellen. Ihr könnt zusammen warten – und wenn ihr an der Reihe seid, fährt erst der eine, dann der andere. Das funktioniert auch, wenn ihr mehrere Kinder habt und nicht zusammen fahren könnt.

22 Habt Mut zur Lücke, lasst die Schüsse weg

Während in Europa ein Krieg tobt, wie es ihn Jahrzehnte nicht gab, finde ich es mehr als unpassend, mit einem Boot durch eine wilde Schießerei zu schippern. Zumal die „Pirates of the Caribbean“-Bahn ziemlich gruselig für Kleinkinder ist (eine Altersbeschränkung gibt es nicht), selbst Theo (schon 7) drückt auffallend fest meine Hand. Einfach weglassen!

23 Geht in der Dämmerung zum Schloss

Das Disneyschloss gehörte zu den Dingen, auf die sich unsere Kids am meisten gefreut hatten – wir schießen gefühlte 200 Fotos auf der Schlossbrücke und rund herum. Der absolute Wow-Moment aber kommt, als wir in der Dämmerung gegen 19.30 Uhr an dem weltberühmten Bau vorbeilaufen. Das Schloss ist bereits beleuchtet, der Himmel gibt alles mit seinem orange-roten Farbverlauf am Horizont. Wirklich wunderschön!

24 Lasst euch ins All beamen

Tatsächlich ist der Abend überhaupt die beste Zeit, denn erstmals warten wir in einer Schlange weniger als 60 Minuten. Eindeutiger Gewinner unserer Kids ist die „Hyperspace Mountain“ (Looping-Achterbahn im Dunkeln, siehe Foto oben).

25 Haltet bis zum Feuerwerk durch!

Nach so viel Adrenalin fliegen wir mit Peter Pan über London, sind eigentlich längst alle durch – das (Drohnen-)Feuerwerk will trotzdem keiner verpassen. Es folgen ein paar „Ohhhhs“ und „Ahhhhs“ bei der Lichtershow und den funkelnden Punkten am Himmel – dann ist Schicht im Schacht. Elli schläft auf meinem Arm ein, Theo schleppt sich mit letzter Kraft zum Hotel.

26 Schlaft unter Mickys Ohren

Wer nach dem vollen Tag keinen weiten Weg haben will, kann eins der Disney-Hotels buchen. Das Flaggschiff der Disney-Hotels wird aktuell renoviert. Wir sind im „Disney’s Newport Bay Club“ (sieben Fußminuten entfernt). Und schlafen in unseren gemütlichen Kingsize-Betten im Micky-Style wie die Steine.

27 …oder: Spart fürs Familienschwein

… und bucht eine externe Unterkunft. Für uns hat sich das Disneyhotel (mit Pool etc.) nicht wirklich gelohnt. Dafür, dass man eigentlich ohnehin nur zum Schlafen hier ist, sind die Preise (für etwas in die Jahre gekommenen US-Kitsch) mit mehreren Hundert Euro pro Nacht ganz schön happig. Bei Airbnb gibt es reichlich Alternativen, auf Seiten wie Travelcircus findet ihr immer wieder Kombi-Pakete mit Park-Tickets und Unterkünften.

28 Gemütliche Schuhe für alle

Das Disneyland ist 2230 Hektar groß – unser Schrittzähler zeigt uns am Abend 31.420 Schritte an. Wir sind mehr als 20 Kilometer, also fast einen ganzen Halbmarathon, gelaufen. Das vielleicht Wichtigste sind also gute Schuhe!

29 Tauscht euer Ticket in eine Jahreskarte um

Unsere Zeit war zu knapp, um noch die benachbarten „Walt Disney Studios“ anzuschauen. Wer das nachholen will, kann sein Ticket gegen eine Jahreskarte eintauschen. Die gibt’s ab 209 Euro und ist im Verhältnis zur Tageskarte (ab 82 Euro für Kids, ab 89 Euro für Erwachsene) tatsächlich günstig.

30 Zeigt euren Minis den Eiffelturm

… denn der wird sie mindestens genauso beeindrucken wie das Disneyland. Das Stadtzentrum ist 50 Kilometer entfernt, innerhalb einer Stunde mit der Bahn zu erreichen. Für uns das perfekte Finale!