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HP Enterprise baut weiter an seiner Composable Infrastructure


Computerwoche - epaper ⋅ Ausgabe 49/2018 vom 03.12.2018

Mit der Plattform „Composable Cloud“ will HP Enterprise seine Kunden in die Lage versetzen, unterschiedlich zusammengesetzte IT-Infrastrukturen zu managen. Außerdem wurden auf der Hausmesse neue Edge-Lösungen präsentiert.


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Bildquelle: Computerwoche, Ausgabe 49/2018

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Mit der Composable-Cloud-Plattform will Hewlett-Packard Enterprise (HPE) die nächste Phase seiner Composable-Strategie einläuten. Ziel sei es, Anwendern einen integrierten Software-Stack an die Hand zu geben, um Multi-Cloud-Umgebungen effizient verwalten und steuern zu können, erklärten die HPE-Verantwortlichen auf der Kundenmesse Discover in Madrid.

Herzstück der Cloud-Plattform ist ein Fabric-Netz, das HPE speziell für Composable-Umgebungen entwickelt hat. Damit soll sich die Netzinfrastruktur vereinfachen und ihre Effizienz verbessern lassen. IT-Abteilungen könnten mit der Composable Fabric auch ohne spezifisches Netz-Know-how wie ein Hyperscaler agieren, verspricht HPE. Das Netz konfiguriere sich weitgehend eigenständig und ermögliche ein dynamisches Workload Balancing. Neben einer Leistungsverbesserung lasse sich so auch eine Überprovisionierung verringern – um bis zu 70 Prozent.

„Cloud ist nicht das Ziel“, sagte Antonio Neri, der im Februar dieses Jahres den CEO-Posten von Meg Whitman übernahm, zum Auftakt der Discover. Die Cloud sei vielmehr ein Mittel, man müsse sie an die spezifischen Workloads anpassen. Helfen soll dabei die Composable-Cloud-Plattform. IT-Administratoren könnten damit ihre Infrastruktur in Echtzeit skalieren sowie Clouds und Workloads kombinieren und die Nutzung sowie die Kosten von lokalen On-Premise- und Public-Cloud-Ressourcen einheitlich verwalten. Außerdem vereinfache sich die Bereitstellung von Cloud-Stacks. Durch Automatisierung lasse sich zudem der Betrieb dieser Infrastrukturen effizienter abwickeln. Die HPE-Lösung integriert verschiedene Komponenten aus dem eigenen Softwareportfolio.

Das mit dem Kauf von Nimble Storage übernommene Werkzeug „InfoSight“ soll mit Hilfe von künstlicher Intelligenz sowie Predictive Analytics Ausfallzeiten verringern und die Verfügbarkeit der Infrastrukturen erhöhen. „OneView“ bietet Werkzeuge, um Workflows zu automatisieren sowie Anwendungen, Container und Clouds miteinander zu integrieren. Für das Management hybrider Cloud-Umgebungen bringt der Anbieter schließlich „OneSphere“ ins Spiel. Die SaaS-Management-Lösung soll die Kosten- und Nutzungstransparenz sowie die Compliance für sämtliche Clouds der Kunden verbessern.

Über hybride Cloud-Umgebungen hinaus will sich HPE künftig auch stärker um das Internet of Things (IoT) sowie Edge-Systeme kümmern. Immer mehr Daten entständen außerhalb der klassischen Infrastrukturen, sagte der HPE-Chef und verwies auf Zahlen von Gartner, wonach 2022 drei Viertel aller Unternehmensdaten außerhalb der Data Center und Clouds erzeugt und verarbeitet würden. Neri hatte erst im Sommer mitgeteilt, in den nächsten Jahren rund vier Milliarden Dollar in die Entwicklung intelligenter Edge-Lösungen investieren zu wollen. Auf der Discover hat HPE eine OT-Link-Plattform vorgestellt, die das Zusammenspiel von OT- und IT-Systemen automatisieren und vereinfachen soll. Per Workflow-Engine könnten Kunden Komponenten, Daten und Anwendungen über eine grafische Benutzeroberfläche orchestrieren. Mit den „OT Link Certified Modules“ hat HPE zudem Adapter entwickelt, die sich an eine Vielzahl von industriellen Systemen anschließen lassen sollen. Darüber hinaus hat der Anbieter für die Bereitstellung und Steuerung von Edge-Infrastrukturen und -Anwendungen ausgelegte System-Management-Lösungen angekündigt.


Foto: HPE