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HUCHEN SPEZIAL: MISSION MLADICA


FliegenFischen - epaper ⋅ Ausgabe 60/2019 vom 04.10.2019

Es ist keine Schande, beim Huchenfischen nichts zu fangen! Wirk lich nicht. Detlef Henkes jedenfalls ist glorreich gescheitert und berichtet über tiefe Eindrücke vom König des Flusses und dessen zum Verfall ver dammtes Reich …


Artikelbild für den Artikel "HUCHEN SPEZIAL: MISSION MLADICA" aus der Ausgabe 60/2019 von FliegenFischen. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Einmal so einen Huchen fangen – diesen Wunsch wollte sich Detlef Henkes erfüllen und nahm am Huchencup teil.


Foto: stock.adobe.com/R.STEFANEK

Völlig erschöpft, mit diversen kleinen körperlichen Gebrechen, desillusioniert und hundemüde zwänge ich mich mitten in der Nacht mit Sack und Pack durch die Wohnungstür. Hinter mir liegen, inklusive Pausen, gut zwölf Stunden Autofahrt und ...

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... dennoch werde ich nicht einfach ins heiß ersehnte Bett fallen und schlafen können. Hinter mir liegt meine persönliche „Mission Mladica“ (Mladica ist die serbokroatische Bezeichnung für Huchen), auf die der Vermerk „Failed“ gehört. Mit dieser Geschichte wird aber nicht nur mein persönlicher Misserfolg dokumentiert, sondern auch über das Scheitern einer energiehungrigen und gewinnorientierten Gesellschaft geschildert, die den Blick aufs Wesentliche verloren zu haben scheint.

Aber von vorn, denn gerne hätte ich als Aufmacher ein Hochglanzbild von mir mit einem kapitalen Huchen in den Armen präsentiert, aber zweieinhalb Tage Fischerei an einem der besten Huchengewässer Europas, reichen einfach nicht aus, um solch einen Traum mal eben realisieren zu können. Wetter und Schmelzwasser taten ihr übriges.

Eine 10er Rute, eine Menge großer Streamer und ein guter Guide – das Abenteuer Huchen kann beginnen!


Fotos: V. Ivanovic / Vanja Hadziavdic

SO EINE REISE STIMMT SCHON NACHDENKLICH … Letztendlich war ich einer von immerhin rund vierzig Huchenanglern, die sich Anfang Februar 2019 zusammen gefunden hatten und am Ende konnten gerade einmal sechs Fische verhaftet werden. Bezeichnend war der Umstand, dass diese fast ausnahmslos von „Wiederholungstätern“ überlistet wurden. Immerhin waren auch zwei stramme Exemplare von 1,07 und 1,15 Meter unter den gelandeten Fischen.

Die Frage, ob ich enttäuscht bin, nach wochenlanger Vorbereitung und einem nicht gerade unerheblichen finanziellem Aufwand, leer ausgegangen zu sein, kann ich an dieser Stelle klar verneinen! Eine schöne und gesellige Zeit unter Gleichgesinnten liegt hinter mir und zahllose Eindrücke wollen verarbeitet werden. Der Huchentrip an die Sava hat mich noch einmal stärker sensibilisiert, nachdenklich gestimmt und wachgerüttelt. In der Hoffnung, etwas weitergeben zu können und Sie, liebe FliFi-Leser, teilhaben zu lassen, was Sie bezüglich des Huchenfischens mit der Fliege erwartet, habe ich diesen Bericht geschrieben. Doch über das Fischen hinaus möchte ich auch eine Botschaft vermitteln: Lasst die Flüsse frei fließen und erhaltet diese für die kommenden Generationen … tut es für Eure Kinder und Enkel!

Große Felsen, tiefes Wasser und eine prägnanter Einlauf – eine Stelle, die förmlich nach Huchen riecht! Doch die Huchen sind in ihrer Burg nur selten fangbar, man muss sie erwischen, wenn sie auf ihren Raubzügen sind.


DIESES KÖNIGREICH IST ZUM VERFALL VERDAMMT Der europäische Huchen, oder auch Donaulachs (Danubian Salmon), ist abgesehen vom Wels unbestritten der größte Raubfisch in unseren Gewässern. Bis zu eineinhalb Meter lang und bis zu 50 Kilogramm schwer werdend, ist dieser Salmonide heutzutage ein König der Flüsse mit einem Reich, welches zum Verfall verdammt ist.

Der Huchen als Leitfischart wird in seinem Revier zunehmend zur Leidfischart und droht leider, für immer zu verschwinden, wenn nicht bald gehandelt wird. Ursächlich dafür sind in erster Linie von Menschenhand geschaffene Probleme. Der Fisch hat nicht nur unter dem Klimawandel zu leiden – Vielerorts setzen die Weibchen keinen Rogen mehr an, weil die Wassertemperatur zu hoch ist – dem Huchen wird durch zahlreiche Wasserkraftwerke auch der Zugang zu seinen angestammten Laichgebieten verwehrt.

Was gerne übersehen wird: Verschwindet der Huchen in einem Flusssystem, dann liegt schon weitaus mehr im Argen. Das betreffende Ökosystem ist meist schon derart geschädigt, dass auch Äschen und Nasen (die Hauptbeute von Hucho hucho) sehr häufig fast gänzlich verschwunden sind.

WASSERKRAFT UND DIE ÖKOSTROM-LÜGE Sehr kritisch ist der Bau von Wasserkraftwerken zu sehen. Allein in der Balkanregion sind aktuell rund 3.000 Neubauten geplant. Unter dem Deckmantel „grüner“ Energie und mit dem Label „Ökostrom“ versehen, nimmt man dem Schuppenwild die Möglichkeit, ungehindert in die Laichgebiete zu wandern. Nicht zu unterschätzen ist auch der Umstand, dass der Flussgrund zusätzlich versandet und dieser somit verdichtet wird, weil das nötige Geschiebe von Kies und Geröll nicht mehr stattfinden kann.

Wie dramatisch sich dieses auswirkt, sieht man gut direkt vor der eigenen Haustür. In Bayern gibt es dank der unzähligen Wasserkraftwerke, Wehre und Querverbauungen nur noch eine Handvoll Gewässer, wo sich der Huchen noch natürlich reproduzieren kann – und das auf zehntausenden Kilometern Flussund Bachstrecken.

In Österreich sieht es kaum besser aus. Als mahnendes Beispiel wird vielen von uns derzeit die aktuelle Entwicklung an der Mur vor Augen sein. Wasserkraft ist vieles – aber sicher kein „Ökostrom“.

Huchen bevorzugen dezente Farben, die sich an der natürlichen Nahrung orientieren.


EIN GEWALTIGER HUCHEN UND DER ANGRIFF AUF DIE ÄSCHE
Zurück zum Thema und als unerfahrener Huchenfischer, hatte ich im Vorfeld erst einmal die Frage hinsichtlich der Ausrüstung zu klären. Mit dem Huchen selbst hatte ich mich vor Jahren in Bosnien „infiziert“. Seinerzeit attackierte bei der Äschenfischerei an der malerischen Sanica ein gewaltiger Huchen meine hilflos am Haken zappelnde Äsche. Urplötzlich tauchte aus der Tiefe des Gumpens ein gewaltiger Schädel auf, der Fisch sah mich wohl und drehte unverrichteter Dinge wieder ab. Das war ein Schlüsselerlebnis und brannte sich als Erinnerung bei mir ein.

Was blieb, war der Wunsch, einmal gezielt auf Huchen zu fischen.

Vom Gefühl her hatte ich zunächst an die Verwendung meiner normalen Hechtausrüstung gedacht, jedoch die Recherche ergab: Damit wirst Du nix!


„Gerne hätte ich mich hier mit einemHochglanz-Huchen präsentiert …“


Der zu erwartende Strömungsdruck und das deutlich höhere Gewicht des Donaulachses, in Verbindung von Größe und Gewicht der verwendeten Streamer, machen eine Ausrüstung in der Klasse 10-Plus unabdingbar.

Als Schnur bietet sich in der Regel eine Intermediate-oder eine SinktipFliegenschnur an.

Die Streamer sind dann durchaus im Format „Hecht“ zu wählen. Im Gegensatz zu Hechtstreamern setzt man aber bei Huchenstreamern eher auf gedeckte und natürliche Farben! Eine farbenfrohe Popkultur in Form von grellen und glitzernden Mustern verschreckt die gigantische Fisch-Diva eher.

Wenn es dämmert oder das Wasser eine starke Trübung aufweist, kann durchaus gerne auf eine Farbkombination von Rot und Weiß zurückgegriffen werden. Recht brauchbar sind artikulierte Streamer (Gelenkstreamer) – also Streamer, welche aus mehren Segmenten (in der Regel zwei) bestehen. Sofern die Natürlichkeit einigermaßen gewahrt bleibt, sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.

FÜR DEN HUCHEN BRAUCHT ES MEHR ALS 1.000 WÜRFE
Ebenso wichtig, wie die Wahl des Geräts ist die Wahl der richtigen Bekleidung. Die Huchenfischerei ist in der Regel eine harte Winterfischerei und findet, zumindest in Deutschland, Österreich und Slowenien in der Regel von Oktober bis Februar statt. Zudem sind die frühen Morgenund die späten Abendstunden vielversprechend. Oftmals haben wir es dann mit frostigen Minusgraden zu tun. Diesem Umstand sollte man tunlichst mit entsprechender Bekleidung Rechnung tragen, damit man hinterher nicht mit einer Erkältung dasteht.

Auch sollte jedem bewusst sein: Die Huchenfischerei ist beileibe kein Sonntags-Spaziergang. Erfolgverspre-chende Spots sind oftmals nur nach längeren und anstrengenden Fußmärschen beziehungsweise wilden Klettertouren erreichbar. Das Hantieren mit schwerem Gerät fordert zusätzlich seinen Tribut.

Das Werfen mit der 10er Rute, einer Sinktip und großem Streamer ist kräftezehrend. Und so spürte Detlef Henkes nach einigen Stunden zwar diverse Muskelgruppen, aber kein Biß. Auch das gehört zum Huchenfischen.


Fotos: Velibor Ivanovic / Vanja Hadziavdic

FAILD

Das Werfen mit der 10er Rute, einer Sinktip und großem Streamer ist kräftezehrend. Und so spürte Detlef Henkes nach einigen Stunden zwar diverse Muskelgruppen, aber kein Biß. Auch das gehört zum Huchenfischen.

Ein Huchen ist nicht sonderlich anspruchsvoll, wenn es darum geht ihn zu überlisten, aber die Donaulachse sind eben nicht immer aktiv. Laufen sie (sprich jagen sie aktiv), dann ist es durchaus möglich, innerhalb kurzer Zeit mehrere dieser eindrucksvollen und majestätischen Großsalmoniden zu fangen. Stehen sie aber tief im Gumpen, quasi in ihrer „Huchenburg“, dann werden Sie kaum die Gelegenheit für einen Fischkontakt bekommen.

GEDULD UND GLÜCK SIND VOR ALLEM GEFRAGT
Es gehört also eine gehörige Portion Geduld und Glück dazu, einen Huchen verhaften zu können. Der ungeduldige Fliegenfischer sucht sein Heil daher besser bei den Regenbogen-und Bachforellen! Passt alles und ein Huchen hat den Streamer tatsächlich genommen, ist sofort ein kräftiger Anhieb zu setzen.

Der Anschlag mit der Rute wird diesbezüglich aber nicht zum Ziel führen. Beim Huchenfischen erfolgt statt dessen selbiger durch einen heftigen, ruckartigen Zug an der Fliegenschnur. Sobald man Widerstand oder Bewegung am Ende der Leine spürt, ist in dieser Form zu reagieren! War aber lediglich ein Hänger ursächlich, dann heißt es nicht selten „Haken schleifen“, damit man bei einem tatsächlichen Anbiss nicht in die Röhre guckt.

Ist ein Huchen irgendwann erfolgreich gehakt, wird man vielleicht enttäuscht sein über die „Kämpferqualitäten“ dieser großen Fischart. Er weiß geschickt, sein Körpergewicht in der Strömung einzusetzen und schlägt vehement mit dem Kopf, aber lange und spektakuläre Fluchten wie bei einer kapitalen Regenbogenforelle sind in der Regel nicht zu erwarten.

Wenn das Wasser klar und sichtig ist, ist man mit dem Streamer im Vorteil. Diesmal jedoch machten die Spinnfischer das Rennen. Auch dieser „SilberHuchen“ wurde mit der Spinnrute gefangen.


Foto: Markus Schmidt

DIE FLIEGE HAT VORTEILE, ABER EIN REICHWEITENPROBLEM
Der Fliegenfischer ist bei der Huchenfischerei gegenüber dem Spinnfischer, vor allem wenn das Wasser klar und sichtig ist, deutlich im Vorteil. Der Streamer wird verlockender geführt und hat bei der Landung auf dem Wasser eine weitaus geringere Scheuchwirkung. Allerdings hat der Fliegenfischer auch ein nicht zu unterschätzendes Reichweitenproblem.

An Flüssen, wie der Sava in Slowenien wird man als Fliegenfischer nicht alle vorhandenen Hotspots effektiv befischen können und sollte daher stark selektieren. Auch während meiner Huchentour habe ich die eindrucksvollen Fische bisweilen rauben sehen. Zu meinem Leidwesen allerdings außerhalb meiner Reichweite …

Die mitgereisten Spinnfischer waren unter den vorherrschenden Bedingungen klar im Vorteil und konnten den ein oder anderen Fisch für sich verbuchen.

Für mich war es allem in allem eine eindrucksvolle Reise und ich werde noch eine gute Weile über die Erlebnisse der Tage sinnieren. Es war sicher nicht meine letzte Tour, denn der MissionVermerk: „Failed“ gefällt mir gar nicht.

ZWEI CLUBS, DIE MAN KENNEN MUSS

DerFishing-Club Bled hat eine lange Tradition, wenn es um gutes Gewässermanagement geht. Neben dem bekannten Bleder-See wird auch die Sava Bohinjka von diesem Verein bewirtschaftet. Es ist nicht einfach, dieses bekannte Gewässer zu bewirtschaften, doch der Verein beweist mit Herzblut, dass auch solche Anforderungen gemeistert werden können.

Mit ein Grund sind die gut organisierten Gewässerwarte und Kontrollorgane. Sie gewährleisten einen Schutz des Gewässers rund um die Uhr! Dieser Umstand spiegelt sich natürlich auch in dem hervorragenden Fischbestand wieder

Der Bereich des Vereins erstreckt sich über 17 Flusskilometer und lockt mit seiner spektakulären Kulisse Angler aus ganz Europa und darüber hinaus.

Der Bereich des Vereins erstreckt sich über 17 Flusskilometer und lockt mit seiner spektakulären Kulisse Angler aus ganz Europa und darüber hinaus.

DerFischereiverein RD Radovljica bewirtschaftet die Sava auf einer Strecke von 23 Kilometern, darunter auch einen Zufluss die Lipnica. Mit einer langen Tradition und einem sehr guten Management des Vereins hat sich das Gewässer zu einem der besten in ganz Europa entwickelt. Besonders der Huchenbestand ist hierbei hervorzuheben!

Zahllose Pools, voll mit Forellen und Äschen, überziehen die gesamte Strecke.

Die Forellensaison startet im März und endet im Oktober, um dort dann direkt von der winterlichen Huchen-Saison abgelöst zu werden. Zusammen mit befreundeten Vereinen des Clubs, setzt man sich massiv für die Reproduktion dieser gefährdeten Art ein. Das Ergebnis dieser Arbeit spiegelt sich in einem unfassbaren Bestand wieder! Ohne Zweifel befindet sich der Huchen gerade hier an seinem biologischen Maximum. Die abenteuerliche Kulisse des Flusses im Canyon, die an die Wildnis Kanadas erinnert, gibt der Fischerei einen besonderen Touch und ein unglaubliches Erlebnis!

Anreise: Mit dem Auto über die A8 kommend führt der Weg über Salzburg quer durch Österreich, bis Sie hinter Villach Slowenien erreichen. Über die A3 kommend passieren Sie Passau in Richtung Graz, um dann nahe Eisenkappel die Grenze zu passieren.

In jedem Fall ist eine Winterausrüstung des Autos Pflicht. Möglich ist die Anreise auch via Flugzeug über Klagenfurt bzw. Ljubljana in Verbindung mit einem Leihwagen.

Reviere: Im Großraum Bled finden Sie die Sava: Abschnitte Sava Dolinka, Sava Bohinjka, und die sehr empfehlenswerte Sava Radovljica (nach dem Zusammenfluss der beiden vorgenannten Abschnitte), sowie ergänzend das Stück vom Sava Bohinjka Institute.

Bezüglich der Savinja sollten Sie unbedingt den Unterlauf bei Mozirje ins Auge fassen. Ebenfalls ein gutes Huchenrevier ist im Süden der Grenzfluss Kolpa (Grenze zu Kroatien) von der Brücke im Dorf Žuniči bis zum Damm im Dorf Krasinec.

Saison: Die Huchensaison beginnt in der Regel im November und dauert bis Mitte Februar.
Saisonstart Sava: 30.11. Saisonstart Sava Bohinjka: 15.11.
Saisonstart Savinja: 1.11. Saisonstart Kolpa: 31.9.

Preise: Tageskarte für die Huchenfischerei kostet (exklusive Guiding) je nach Revier zwischen 30 und 60 Euro.

Unterkünfte: Hotels, Motels und Pensionen gibt es an den Flussabschnitten in großer Zahl. Meist versteht man dort auch Deutsch, ansonsten zumindest Englisch. Im Schnitt kostet die Übernachtung mit Frühstück in Slowenien 40 bis 90 Euro.

Infos und Buchung: Ich empfehle die organisierte Reise mit einem erfahrenen Veranstalter und habe die Organisation und Abwicklung dem bekannten Huchenspezialisten Velibor Ivanovic überlassen. Dieser verfügt über entsprechende Erfahrung, weitreichende Kontakte und über ein Netzwerk, welches nahezu den gesamten Balkan umfasst. Seine Guiding-und Reiseagentur kann auf über 20 Jahre Erfahrung zurückblicken und der Service lässt keine Wünsche offen: Outdoor & More Ivanovic GbR Beim Wasserturm 41 71332 Waiblingen mobil: +49176 768 233 80 E-Mail: info@angelreisen-balkan.com oder E-Mail: info@huchenangler.de www.angelreisen-balkan.com www.huchenangler.de

Für selbst organisierte Reisen empfehle ich die Seite
www.ribiskekarte.si

Empfehlenswerte Internetseiten:
www.angelreisen-balkan.com www.ribiskekarte.si/de/rd-radovljica
www.ribiska-druzina-bled.si
www.fly-fishing-slovenia.si
www.ribiskekarte.si/de/rdmozirje
www.fischerkarte.at/rd-mozirje/dreta
www.goflyfishing.si/huchen-fishen-slowenien.html
www.balkanrivers.net/de/content/der-huchen-huchohucho

Huchen-Clip auf Youtube: Unter dem Titel „2nd International HUCHEN CUP“ kann man auf Youtube eine kleine Zusammenfassung der Erlebnisse von FliFi-Autor Detlef Henkes sehen.