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Hunde für Anfänger und Fortgeschrittene


ÖKO-TEST Kompakt Haustiere - epaper ⋅ Ausgabe 6/2011 vom 03.06.2011

Golden Retriever

Der Retriever wurde als Apportierhund gezüchtet (englisch retrieve: holen, apportieren), auch heute wird er noch als Jagdhund eingesetzt. Er ist sanft, ausgeglichen, gelehrig und kinderlieb.
Haltung: Idealer Familienhund, auch für Anfänger geeignet, braucht reichlich Auslauf, schwimmt gerne.

Labrador Retriever

Auch der Labrador ist ein sehr menschenfreundlicher und anpassungsfähiger, aber sehr temperamentvoller Hund. Er hat außerdem ein starkes Bedürfnis, seinem „Rudelchef“ zu gefallen. Deshalb ist er als Familienhund genauso geeignet wie als Begleiter auf der Jagd.
Haltung: Er gilt als ...

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Auch der Labrador ist ein sehr menschenfreundlicher und anpassungsfähiger, aber sehr temperamentvoller Hund. Er hat außerdem ein starkes Bedürfnis, seinem „Rudelchef“ zu gefallen. Deshalb ist er als Familienhund genauso geeignet wie als Begleiter auf der Jagd.
Haltung: Er gilt als Arbeitstier und blüht regelrecht auf, wenn er körperlich und geistig gefordert wird.

Bobtail

Ursprünglich ist der Bobtail ein Hütehund. Er ist wachsam, aber nicht aggressiv, treu, ausgeglichen und kinderlieb.
Haltung: Familienhund mit großem Bewegungsdrang. Er braucht bei jedem Wetter viel Auslauf, für die Stadt eignet er sich weniger. Die Fellpflege ist aufwendig, täglich bürsten und kämmen.

Deutscher Schäferhund

Wachsam, intelligent und treu, aber auch angriffslustig.
Haltung: Schäferhunde sind keine Haustiere für Anfänger. Sie brauchen eine konsequente Erziehung, viel Auslauf und Beschäftigung (apportieren, schwimmen, springen etc.).

Rottweiler

Metzger in Rottweil nutzten den Hund zum Treiben und Beschützen des Viehs. Die Rasse geht auf römische Kampfhunde zurück. Seine Herkunft kann der Rottweiler nicht verleugnen – er kann durchaus manchmal ausrasten und braucht Kontrolle.
Haltung: Kein Anfängerhund. Der Rottweiler braucht eine starke Hand und viel Bewegung.

Foto: Dorle Fetzer/pixelio.de

Dobermann

Der Dobermann galt früher als intelligent, ruhig, treu und kinderlieb, doch durch falsche Züchtungen fällt die Rasse heute eher durch Nervosität und Hyperaktivität auf. Er baut oft zu einem Familienmitglied eine besonders enge Beziehung auf und wird deshalb auch als „Einpersonenhund“ bezeichnet.
Haltung: Nötig sind viel Auslauf und die strenge Hand eines erfahrenen Hundeerziehers.

Rhodesian Ridgeback

Die Zeiten der Löwenjagd sind für ihn zwar endgültig vorbei, aber das aus Südafrika stammende Tier ist immer noch ein ausdauernder Schweißhund mit einer Besonderheit: Er ist ein Spätentwickler, der erst mit zwei bis drei Jahren körperlich und geistig ausgereift ist. Er gilt als sehr sensibel, benötigt viel Zuwendung und engen Familienkontakt. An den Umgang mit Kindern sollte er früh gewöhnt werden.
Haltung: Entscheidend sind viel Auslauf und eine sachkundige, einfühlsame und geduldige Erziehung. Er ist kein Zwingerhund.

Yorkshireterrier

Ursprünglich wurde er zur Bekämpfung von Ratten und Mäusen eingesetzt. Noch heu-te ist er ein tapferer, kluger und lebhafter kleiner Hund.
Haltung: Geeignet für Anfänger, kann gut in der Stadt gehalten werden. Intensive Fellpflege ist erforderlich.

West Highland White Terrier

Auch seine Vorfahren waren beliebte Rattenjäger. Er ist robust, lebhaft, selbstbewusst, Fremden gegenüber geht er aber auf Distanz.
Haltung: Für Anfänger geeignet, kann auch in der Stadt gehalten werden.

Foto: Reddogs/Fotolia.com

Jack Russell Terrier

Er gilt als Dickkopf und Energiebündel und ist mit einem ausgeprägten Jagdtrieb ausgestattet. Obwohl der Jack Russell als familienfreundlich beschrieben wird, sollte man ihn zusammen mit Kindern immer beaufsichtigen. Es könnte passieren, dass er ein kleines rennendes Wesen mit einem Jagdobjekt verwechselt.
Haltung: Er braucht viel Bewegung und Action. Wichtig ist auch eine eindeutige und konsequente Erziehung – unbedingt schon im Welpenalter.

Dackel

Schon die Germanen hielten dackelähnliche Hunde als Jagdhunde. Dackel sind eigensinnig, nicht anschmiegsam und nur bedingt kinderlieb.
Haltung: Geeignet für Anfänger. Kann in der Stadt gehalten werden. Sollte möglichst nicht Treppen steigen, da er für Dackellähme (eine Art Bandscheibenleiden) anfällig ist.

Mops

Kaum zu glauben: Dieser kleine, lustige Kerl ist ein Verwandter der großen Dogge. Vermutlich wurde er vor 2.000 Jahren in China gezüchtet, machte später als Schoßhund an europäischen Fürstenhöfen Karriere und gilt heute als liebenswürdiger und genügsamer Familienhund, der sich auch für sehr enges Zusammenleben mit Menschen eignet.
Haltung: Die Hauptsache ist Familienanschluss. Er neigt zu Übergewicht und benötigt eine ausgewogene Ernährung. Obwohl er sie nicht einfordert, sind ausgedehnte Spaziergänge wichtig.

Pudel

Der Name leitet sich von Pfuhl oder Pfütze her. Große Pudel wurden genutzt, um Enten zu apportieren. Die kleinen Arten waren schon immer beliebte Schoßhunde. Pudel sind anspruchslos und anschmiegsam.
Haltung: Geeignet für Anfänger und ältere Menschen. Können in der Stadt gehalten werden. Das Fell muss getrimmt werden, da Pudel keine Haare verlieren.

Cockerspaniel

Er stammt aus England, wo seine Vorfahren als Stöberhunde zum Aufscheuchen von Waldschnepfen (englisch woodcock – daher der Name) eingesetzt wurden. Der Cocker ist temperamentvoll, anhänglich, sensibel und etwas eigensinnig.
Haltung: Geeignet als Familienhund, auch für Anfänger. Kann in der Stadt gehalten werden. Tägliche Fellpflege muss sein.

Huskys

Huskys sind Schlittenhunde und entsprechend robust und ausdauernd. Sie sind typische Arbeitshunde und als Familienhund nur bedingt geeignet. Sie sind zwar freundlich, aber eigensinnig.
Haltung: Ein Hund für Fortgeschrittene. Absolut kein Stadthund, braucht sehr viel Bewegung und Beschäftigung im Freien und eine konsequente Erziehung.

Foto: Rahouse/pixelio.de