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Hygienisch sauber – auch bei minimalen Temperaturen – Gorenje WEI 84 SCDPS im Test


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ETM Testmagazin - epaper ⋅ Ausgabe 11/2021 vom 29.10.2021

Gorenje WEI 84 SCDPS – Waschmaschine

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Bildquelle: ETM Testmagazin, Ausgabe 11/2021

■ Das Wesentliche

Für wen? Für all diejenigen Verbraucherinnen und Verbraucher, die eine niedrigpreisige Waschmaschine mit „guter“ bis „sehr guter“ Wasch-und Schleuderleistung suchen.

Was ist hervorzuheben? Mit den vielgestaltigen Optionen dieses Modells lassen sich die Waschprogramme an die individuellen Waschgepflogenheiten der im Haushalt wohnenden Verbraucherinnen und Verbraucher anpassen. Die so veränderten Waschprogramme lassen sich auch einspeichern, um sie beim nächsten Mal schneller an-und auswählen zu können.

Was ist weiter interessant? Wann immer man die Wäsche nach dem Ende eines Waschprogramms nicht ohne Weiteres aus der Trommel herausnehmen kann, bspw. weil man noch außer Haus ist, lässt sich ein Verknittern durch die Pumpe-Stopp-Funktion vermeiden: Diese stellt sicher, dass die Wäsche im Waschwasser verweilt, bis man schließlich die letzte ...

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... Pump-und Schleuderphase manuell anstößt.

Mittlerweile müssen moderne Waschmaschinen nach dem Willen vieler Verbraucherinnen und Verbraucher schon mehr können als nur Wäsche aus verschiedenen Materialien wieder strahlend-sauber zu waschen: Wesentlich ist auch, dass sie während des Waschens nicht allzu viel Wasser und Strom verbrauchen sollten. Dass viele Menschen vor allem in puncto Stromverbrauch sensibel sind, lässt sich schon daran erkennen, dass sie ihre Wäsche von vornherein nur mit maßvoll-warmem Wasser säubern. Aber: Mit Temperaturen von 40 °C ist es sehr viel schwerer, Textilien wirklich rein zu waschen. Mancherlei Bakterien lassen sich nur durch wirklich hohe Temperaturen eliminieren. Der Hersteller Gorenje verspricht mit seiner neuen Waschmaschine, der WEI 84 SCDPS, aber eben dies: Dazu bietet sie eine Handvoll cleverer Features, aus denen Verbraucherinnen und Verbraucher situativ – immer passend zum Material der aktuell zu waschenden Textilien – wählen können. So sollen sich bspw. durch spezielle Waschprogramme und mehrere, diese Waschprogramme weiter arrondierende Optionen bis zu 99,9 % der Bakterien eliminieren, der Strom-und Wasserverbrauch vermindern oder die Waschdauer verkürzen lassen. Wir haben die Qualität von Gorenjes neuer Waschmaschine in den letzten Wochen erhoben und währenddessen ersehen, wo ihre Stärken und Schwächen wurzeln. Mit welchen weiteren Funktionen das Modell im Test punktet, wie es sich mit dem Strom-und Wasserverbrauch wirklich verhält und wie wirksam sich Textilien aus verschiedenen Materialien in ihr waschen lassen, lesen Sie im Weiteren.

Auch nach dem Waschen kann das Material vieler Textilien noch voller Bakterien, Viren et cetera sein. Dies ist vor allem durch die maßvollen Temperaturen des in vielen Waschprogrammen verwendeten Wassers zu erklären. 1 Die WEI 84 SCDPS von Gorenje bietet daher ein spezielles Waschprogramm, das in der Wäsche verbliebene Keime voll neutralisieren soll: Hier leitet die Waschmaschine schließlich noch Dampf in die Trommel, der die in ihr ruhenden Textilien von allen Winkeln aus vereinnahmt. Doch nicht alle Materialien sind solchermaßen stabil, dass sie die dann in der Trommel herrschenden Temperaturen schadlos aushielten. Daher nehmen viele Verbraucherinnen und Verbraucher, die sich auch solcher Materialien annehmen müssen, mit Spezialmitteln (i. e. Hygienespülern) vorlieb, welche auch bei Temperaturen von nur 40 °C Keime eliminieren können. Die Gorenje WEI 84 SCDPS ist von vornherein mit einem Fach versehen, in das sich solche Spezialmittel hinein dosieren lassen: Mit der SuperHygiene- Option leitet das Modell solche Mittel während des Waschprogramms weiter bis in die Trommel hinein und verteilt sie anschließend über der Wäsche. Die Features der Waschmaschine sind aber noch sehr viel reicher: Mit einer Handvoll verschiedener Optionen lassen sich die Waschprogramme schnell und simpel an die vollkommen verschiedenen Ansprüche der Verbraucherinnen und Verbraucher anpassen. So lässt sich bspw. mit der PowerCare-Option der Strom-und der Wasserverbrauch eines Waschprogramms vermindern: Man muss indes die ein oder andere Minute mehr einplanen. Anders verhält es sich mit der TimeCare-Option: Mit ihr kann man die Waschdauer minimieren, was bspw. immer sinnvoll ist, wenn man eilends wieder an seine Wäsche kommen muss. Währenddessen wird mehr Wasser verbraucht, um die Textilien weiterhin wirksam waschen zu können.

1 Viele Bakterien, wie bspw. Escherichia coli, lassen sich erst ab Temperaturen von 60 °C wirksam eliminieren, vgl. Honisch, M. et al.: Impact of wash cycle time, temperature and detergent formulation on the hygiene effectiveness of domestic laundering. In: Journal of Applied Microbiology, Vol. 117:6 (2014).

Größe, Gewicht & Co.

Die WEI 84 SCDPS aus dem Hause Gorenje ist auch von außen wirklich modern: Während die Wände von einem verhalten-vornehmen Weiß sind, das sich schon von vornherein mit einer Waschmaschine assoziieren lässt, verleihen ihr schwarze Linien an verschiedenen Teilen des Modells, wie bspw. dem Tastenpanel, interessante Nuancen. Schön außerdem: Das Glas des in die Trommel hinein weisenden Fensters ist nicht verdunkelt o. Ä., sodass man auch während eines Waschprogramms ersehen kann, ob das Modell aktuell in der Wasch-oder Schleuderphase ist. Mit Maßen von nur 46,0 × 60,0 × 85,0 cm (T max ×B × ​ H ) nimmt die Waschmaschine bloß 0,27 m² (A ) des Fußbodens ein, kann also auch in Haushalten mit überschaubarer Quadratmeterzahl prima verwendet werden.

Die Flanken des Modells stellen spezielle StableTech-Wände dar, die nicht nur die Stabilität der Waschmaschine an sich verbessern, sondern vor allem während der eilenden Trommelrotationen in den Schleuderphasen eines Waschprogramms den nach außen hin wahrnehmbaren Schallausstoß vermindern sollen. Wir maßen bspw. während des Baumwolle 60 °C-Waschprogramms einen in der Tat maßvollen Schalldruckpegel von nur 42,9 dB(A) (L P aus d: 1,0 m).

Die hier verwendeten Materialien sind im Werk des Herstellers anstandslos verarbeitet worden: Wirkliche Makel in puncto Qualität, wie bspw. ausnehmende Spalten, sind an dem Modell nicht zu erspähen. Die Waschmaschine arbeitet mit einem Inverter PowerDrive-Motor: Bei diesem handelt es sich um einen wirksamen Motor mit maßvollem Stromverbrauch. Gorenje ist sich der Güte dieses Motors sicher und übernimmt daher auch eine an ihn anschließende, 10-jährige Garantie.

Der Wasserschlauch ist mit einem AquaStop versehen: Das heißt, dass bspw. im Falle eines Fehlers in der Technik des Modells der Wasserstrom unterbrochen wird.

Dem Volumen der Trommel ist es zu verdanken, dass sich mit diesem Modell in einem Mal viele Textilien waschen lassen (m max : 8 kg), was bspw. in Familien wertvoll ist. Durch die Größe des Ein-bzw. Auslasses der Trommel (Ø: 31 cm) kann man wunderbar Wäsche in die Trommel hinein und auch wieder aus ihr heraus laden, ohne währenddessen anzuecken. Hier spielt auch die um 180° (∠ max) abklappbare Tür ein.

Die Trommel dieses Modells stellt eine spezielle WaveActive-Trommel dar. Der englischsprachige Name wurzelt in der an Wellen erinnernden Struktur, die sich an den Wänden der Trommel ausmachen lässt. Wesentlich sind aber auch die sich von den Wänden abhebenden 3D-Mitnehmerrippen: Diese stellen schließlich sicher, dass die Wäsche während des Waschens in der Trommel aus allen Winkeln vom Wasser und vom Waschmittel erreicht werden kann. Die Mitnehmer wälzen die Textilien also wieder und wieder um.

Wie viel Wäsche man in die Trommel verbracht hat, wird von der Waschmaschine vor dem Start eines Waschprogramms vermittels spezieller Sensoren ermittelt: Das Modell passt die Waschparameter, wie bspw. das Wasservolumen, anschließend an das von ihm erhobene Gewicht der Textilien an.

Die Waschmittelschublade ist oben links zu verorten. Sie ist mit einer der Hand sicheren Grip vermittelnden Mulde versehen und verschliss auch nach mehr als 100 Malen des Herausziehens und Wiederhineinschiebens nicht wahrnehmbar: Die hier vorhandene Mechanik war noch immer smooth. Sie ist von innen mit drei Fächern versehen: Waschmittel und -pulver kann man in das linke Fach hinein dosieren. Will man ausschließlich Waschmittel verwenden, so lässt sich eine hier vorhandene Klappe vorziehen, um zu verhindern, dass das Waschmittel in einem Mal weiter in die Trommel rinnen kann. Das mittlere Fach wiederum ist, wie man auch anhand des sich hier abhebenden Symbols ersehen kann, mit Weichspüler zu versehen. Das rechte Fach schließlich lässt sich in verschiedener Weise verwenden: Man kann in dieses Fach zum einen Vorwaschmittel und zum anderen Spezialwaschmittel, wie bspw. Hygienespüler, dosieren, um auch bei maßvollen Temperaturen von nur 40 °C alle eventuell in der Wäsche vorhandenen Mikroben zu eliminieren.

Die Handhabung

Die Wahl aus all den verschiedenen Waschprogrammen dieses Modells ist über den in der Mitte des Tastenpanels installierten und dadurch mit der einen wie mit der anderen Hand wunderbar erreichbaren Drehschalter zu verwirklichen. Dies ist, da hier nicht nur schillernde Abbreviaturen verwendet worden sind, außerordentlich simpel: Man muss also auch nicht die Dokumentation des Herstellers zur Hand nehmen. An der einen Seite des Modells ist das Tastenpanel auszumachen: Hier kann man die Vorwäsche- bzw. die SuperHygiene- Option an-und auch wieder ausschalten. Weiterhin einprogrammierbar ist hier die Schleuderdrehzahl pro Minute: Hier lässt sich eine solche von 0, 800, 1.000, 1.200 oder 1.400 U/ min einstellen. Auch die Pumpe Stopp-Option lässt sich hier an-und wieder abwählen: Diese Option ist immer dann sinnvoll, wenn man die Wäsche im Moment des Abschlusses des Waschprogramms noch nicht aus der Trommel herausnehmen kann. Dass sich Falten ins Textil einprägen, wird mit dieser Option schon dadurch vermieden, dass das Modell die Wäsche im von ihr verwendeten Waschwasser verbleiben lässt: Nach der Wiederkehr in den Haushalt kann man mit der Start/Pause-Taste dieses Wasser abpumpen lassen und eine letzte Spül-plus Schleuderphase anstoßen. Dies nimmt noch einmal circa 19 min (T Ø , abhängig vom Waschprogramm) in Anspruch.

Der Startzeitpunkt des Waschprogramms lässt sich auch 1 bis 24 h weiter hinaus schieben, bspw. um so sicherzustellen, dass die Wäsche in dem Moment der Wiederkehr in den Haushalt durch ist und man sich ihrer ohne Weiteres annehmen kann: Das verbessert nicht nur den Workflow, sondern verhindert obendrein, dass die Wäsche durch ausnehmendes Verweilen in der Trommel verknittert. Weiterhin lässt sich das Waschprogramm durch eine Handvoll verschiedener Optionen anreichern, um dessen Modalitäten so an die Ansprüche der Verbraucherin bzw. des Verbrauchers anzupassen (scil. durch PowerCare, TimeCare, Water+, Vorwäsche oder SuperHygiene). Wie man diese Optionen mit einzelnen Waschprogrammen verbindet, lässt sich auch einspeichern: Dadurch kann man also individualisierte Waschprogramme erstellen und im Weiteren immer wieder mit nur einem Tastendruck an- und auswählen.

Mit der Tastensperre lässt sich schließlich verhindern, dass die einmal einprogrammierten Wasch- bzw. Schleuderparameter wieder verstellt werden: Das ist bspw. dann sinnvoll, wenn auch alles anzurühren wünschende Kinder im Haushalt wohnen.

Die Temperatur des während eines Waschprogramms zu verwendenden Wassers kann man nicht am Tastenpanel einstellen. Hier muss man vielmehr aus den verschiedenen Waschprogrammen, die schon von vornherein mit Temperaturen versehen sind, wählen: Sie säumen den Drehschalter, vermittels dessen sie sich schließlich auch an- und auswählen lassen.

Die Leistung

Wer in seinem Haushalt immer wieder leicht bis schwer verschmutzte Textilien aus Baumwolle waschen muss, der wird das sich als wirksam erwiesen habende Baumwolle-Waschprogramm dieses Modells willkommen heißen. Vollbeladen (m: 8,0 kg) und mit einer vorprogrammierten Temperatur des Wassers von 60 °C nimmt das Waschprogramm 3 : 07 h (T Ø ) in Anspruch. Währenddessen werden 1,86 kWh Strom (P) und 56,9 l Wasser (V Ø ) verbraucht. Nach dem Abschluss der Wasch-und Schleuderphase mit 1.400 U/min verbleiben noch circa 47,6 % Wasser in der Wäsche.

Wenn man das Gewicht der Wäsche halbiert (m: 4,0 kg), vermindern sich all diese Werte in erheblichem Maße: Die Waschdauer nimmt um 22,5 % (T Ø : 2 : 25 h), der Stromverbrauch um 45,7 % (P: 1,01 kWh) und der Wasserverbrauch schließlich um 20,6 % (V Ø : 45,2 l) ab. Nach der Schleuderphase mit 1.400 U/min ließen sich noch 48,3 % Wasser in der Wäsche ermitteln. Bei nur leicht bis mittelschwer verschmutzten Textilien ist das Waschprogramm immer vollbeladen anzustoßen: Das ist ökonomischer und in puncto Waschwirksamkeit vollkommen ausreichend. Bei schwer verschmutzter Wäsche indes ist das Waschprogramm nur halbbeladen zu verwirklichen: So ließen sich die von uns präparierten Flecken von Espresso, Spinat und Co. sehr viel ansehnlicher auswaschen als bei voller Trommel.

Wann immer ein Textil wirklich schwer verschandelt worden ist, bspw. also mit Waldbeeren, Wein o. Ä., sollte man dem Waschprogramm die Vorwäsche-Option vorschalten: Durch sie werden die Textilien in der Trommel vorbereitet, um anschließend auch die durch wirklich intensive Farbpartikel

verursachten Flecken verlässlich auswaschen zu können. Da die Vorwäschephase dem Waschprogramm vorsteht, nimmt das Waschprogramm in summa mehr Zeit in Anspruch: Wir maßen hier ein Plus bzgl. der Zeit von 24,9 % (T Ø : 3 : 13 h), bzgl. des Stromverbrauchs von 31,7 % (P: 1,33 kWh) und bzgl. des Wasserverbrauchs von 15,7 % (V Ø : 52,3 l, jeweils gegenüber dem halbbeladenen Baumwolle 60 °C-Waschprogramm ohne Vorwäsche-Option).

Weiterhin lässt sich aus dreierlei verschiedenen Optionen wählen, um die Modalitäten eines Waschprogramms noch weiter anzupassen: PowerCare, TimeCare oder Water+. Mit der PowerCare-Option lassen sich der Strom-und der Wasserverbrauch des Waschprogramms vermindern (-30,7 bzw. -4,2 % gegenüber dem halbbeladenen Baumwolle 60 °C-Waschprogramm ohne PowerCare-Option), mit der Wahl der TimeCare-Option wiederum die Dauer des Waschprogramms (-15,2 % gegenüber dem halbbeladenen Baumwolle 60 °C-Waschprogramm ohne TimeCare-Option). Auch der Wasserverbrauch ist mit 44,6 l (V Ø ) maßvoller. Wenn man aber in den Textilien verworrene Grob-und Feinpartikel, wie bspw. Pollen, Tierhaare usw., wirksam herauswaschen will, ist die Water+- Option sehr viel sinnvoller zu verwenden. Diese stellt durch ein erhebliches Mehr an Wasser sicher, dass das Modell wirklich alles aus der Wäsche ausspülen kann, wie bspw. auch das während der Waschphase verwendete Waschmittel. Für Menschen mit einer über das durchschnittliche Maß hinaus ausgeprägten Sensibilität, wie sie bspw. bei allergiegeplagten Verbraucherinnen und Verbrauchern besteht, ist dies außerordentlich wertvoll. Durch die Option nimmt das Waschprogramm 20,7 % mehr Zeit in Anspruch, während der Wasserverbrauch um 41,2 % zu-und der Stromverbrauch um 4,9 % abnimmt (jeweils gegenüber dem halbbeladenen Baumwolle 60 °C-Waschprogramm ohne Water+-Option).

Am in Sachen Stromverbrauch ökonomischsten ist das Eco 40–60-Waschprogramm. Dieses vereinnahmt vollbeladen (m: 8,0 kg) mit 3 : 16 h (T Ø ) nur minimal mehr Zeit als das schon vormals angesprochene Baumwolle 60 °C-Waschprogramm. Während sich bzgl. des Wasserverbrauchs mit 61,9 l (V Ø ) ein Plus von 8,8 % gegenüber dem Baumwolle 60°C-Waschprogramm ermitteln ließ, war es bzgl. des Stromverbrauchs mit 1,02 kWh (P Ø) ein sehr viel erheblicheres Minus von 45,1 %. Wenn man das Waschprogramm nur halbbeladen (m: 4,0 kg) anstößt, vermindert sich die Waschdauer um 20,9 % (T Ø : 2 : 27 h), der Wasserverbrauch um 14,7 % (V : 52,8 l) und der ohnehin schon maßvolle Stromverbrauch nochmals um 46,1 % (P: 0,55 kWh).

Wer sich nicht sicher ist, welches der verschiedenen Waschprogramme er nun verwenden soll, der kann bei nur leicht verschmutzter Wäsche das Automatik-Waschprogramm (AutoWash) wählen. Dieses wäscht bei einer Temperatur von 30 °C, mit der alle Materialien auskommen, und passt die Anzahl der Spülphasen vollautomatisch an das Gewicht der Wäsche innerhalb der Trommel an. Bei voller Trommel (m: 8,0 kg) nimmt das Waschprogramm 1 : 38 h (T Ø ) in Anspruch. Derweil verbraucht es 52,5 l Wasser (V ) und nur 0,16 kWh Strom (P). Bei halbvoller Trommel schließlich (m: 4,0 kg) ist das Waschprogramm um 25,5 % schneller (T Ø : 1 : 31h). Währenddessen nimmt der Wasserverbrauch um stattliche 22,1 % (V : 40,9 l) ab, der Stromverbrauch indes um 18,8 % zu (P: 0,19 kWh).

Für all diejenigen Verbraucherinnen und Verbraucher, die von Allergien geplagt werden, kann das Extra Hygiene-Waschprogramm sinnvoll sein: Hier lassen sich normal bis stark verschmutzte Textilien bei Temperaturen von 60 °C vollwirksam waschen. Nach Abschluss des Waschprogramms wird die Wäsche aus allen Winkeln mit Dampf behandelt, um so bspw. auch einen Großteil der Allergene (Exkremente der Hausstaubmilbe, Pollen et cetera) loszuwerden.

Business-Textilien, wie bspw. Hemden und Blusen, lassen sich wunderbar im Hemden & Blusen-Waschprogramm bei einer deren Material schonenden Temperatur von 40 °C pflegen. Auch hier schließt das Waschprogramm mit einem Dampfausstoß ab, was die von den Trommelrotationen herrührenden Falten vermindern kann und die Textilien wahrnehmbar weicher werden lässt: Am Ende war die Wäsche ebenso weich, wie wenn Weichspüler verwendet worden wäre.

Nur leicht verschmutzte Textilien, die man alsbald wieder anziehen will, sind im Schnell 20‘-Waschprogramm zu waschen. Die Temperatur des Wassers ist hier mit 30 °C maßvoll. Die Dauer des Waschprogramms lässt sich schon aus dessen Namen herauslesen: Wir maßen hier präzise 20 : 00 min (T Ø ). Währenddessen werden auch nur 24,2 l Wasser (V ) und 0,07 kWh Strom (P) verbraucht. Anhand der das Waschprogramm abschließenden, verhaltenen Schleuderdrehzahl von nur 1.000 U/min ist nicht verwunderlich, dass mit 85,6 % recht viel Wasser in der Wäsche verbleibt.

Warten kann man das Modell dank des hier vorhandenen Selbstreinigungsprogramms (SterilTub) ebenso schnell wie simpel: Mit ihm lassen sich vor allem Waschmittelrückstände wirksam aus den Winkeln der Trommel heraus waschen. Man sollte das Selbstreinigungsprogramm circa einmal pro Monat anstoßen, auch wenn dies von dem Waschvolumen innerhalb des Haushalts abhängig ist. Als sinnvoll erwiesen hat es sich, das ein oder andere Gramm Natron (m: ~15 g) in die Trommel rieseln zu lassen. Das Selbstreinigungsprogramm nimmt 1 : 52 h (T Ø ) in Anspruch und verbraucht 48,5 l Wasser (V ) und 1,60 kWh Strom (P).