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Ich kann mich nicht mehr konzentrieren …


natürlich gesund und munter - epaper ⋅ Ausgabe 5/2021 vom 19.08.2021

AUS DER PRAXIS

Artikelbild für den Artikel "Ich kann mich nicht mehr konzentrieren …" aus der Ausgabe 5/2021 von natürlich gesund und munter. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Dr. med. Isabel Bloss

Die Schwerpunkte der Ärztin für Allgemeinmedizin mit eigener, privatärztlicher Praxis in Ettlingen sind neben Naturheilverfahren, Homöopathie und anthroposophischer Medizin auch die chinesische Medizin und die Akupunktur. Leser von natürlich gesund und munter kennen ihre regelmäßig im Heft erscheinende Kolumne.

In vielen Arztpraxen das gleiche Bild: Immer mehr Menschen klagen über Konzentrationsprobleme. Die Allgemeinmedizinerin Dr. Isabel Bloss erläutert an drei Praxisfällen mögliche Zusammenhänge und berichtet, wie sie ihren Patienten mit unterschiedlichen Therapieansätzen nachhaltig helfen konnte. Bei ihrer Diagnose fließt daher nicht nur die Betrachtung des körperlichen Zustands in die Ursachenfindung mit ein. Auch die Lebensumstände und die Ernährung spielen eine große Rolle. Denn mal werden Konzentrationsprobleme durch einen Eisenmangel ver ursacht, mal sind ...

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... sie Anzeichen von übermäßigem Stress und depressiver Erschöpfung. Bei einem Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom wiederum hat sich gezeigt, dass ein übermäßiger Zuckerkonsum und ein eher unregelmäßig gestaltetes Familienleben die inzwischen häufig diagnostizierte Verhaltensauffälligkeit verstärken können.

FALLBEISPIEL 1:

Depressive Erschöpfung

Ein 42-jähriger Teamleiter in der IT- Branche stand während der Pandemiemonate beruflich stark unter Stress – es gab Zeiten, da war eine 60-Stunden- Woche für ihn völlig normal. Nun könne er nicht mehr, sagte er zu mir. Er habe wahnsinnige Konzentrationsprobleme, sei immer sehr müde und – nach Aussage seiner Frau – extrem gereizt und übellaunig. Auch könne er nachts nicht mehr durchschlafen. Er wache jeden Morgen um vier oder fünf Uhr auf und komme dann ins Grübeln.

Mein Verdacht: Im kompletten Checkup inklusive Blutdruckmessung, EKG, Labor und der Bestimmung der Vitalstoffe zeigten sich keinerlei Auffälligkeiten – rein körperlich war also alles in Ordnung. Die Diagnosestellung erfolgte aufgrund der geschilderten Symptome. Gerade bei Männern sind Übellaunigkeit und Gereiztheit sowie Schlaf- und Konzentrationsprobleme ein deutlicher Hinweis, dass sie ihre Grenzen überschritten haben. Meine Diagnose: Der Patient durchlebt eine depressive Episode, ausgelöst durch die berufliche Überlastung.

Mein Behandlungsansatz: Ich verordnete dem IT-Experten eine „Zwangspause“ und schrieb ihn für zwei Wochen krank. Im Therapiegespräch erklärte ich ihm, dass er lernen müsse, nein zu sagen und Grenzen zu ziehen – eine ständige Erreichbarkeit und Anrufe nach Feierabend, die Entgrenzung von Arbeit und Privatleben also, tun aus arbeitsmedizinischer Sicht der Gesundheit nämlich nicht gut. Auch während der Arbeitszeit muss er seine Selbstfürsorge mehr im Blick haben. Statt durch den Tag zu rennen und von Zoom-Meeting zu Zoom-Meeting zu hetzen, sollte er alle ein bis zwei Stunden eine Pause einlegen. Die muss nicht lang sein: Schon einige tiefe Atemzüge am geöffneten Fenster, der Genuss einer Tasse Tee oder auch ein paar Schritte um den Block helfen ihm, sich wieder zu sammeln und seine Batterie aufzuladen.

Auf die richtige Balance kommt es an

Für eine optimale mentale Aktivität und Leistungsfähigkeit ist das Gleichgewicht zwischen Aktivierung und Entspannung wichtig. Wenig Aktivierung auf dem „mentalen Tachometer“ macht den Geist träge. Überstimulierung jedoch führt zu Nervosität. Ausgewählte Heilpflanzen verhelfen in der westlichen wie auch in der östlichen Medizin zum Ausgleich. Während in Europa Johanniskraut eingesetzt wird, um die Stimmung aufzuhellen, sorgen beispielsweise in der Tibetischen Medizin Muskat, Kümmel und Ingwer für den Ansporn, der nötig ist, um Aufgaben fokussiert zu meistern. Ist der Geist bereits über dem Zenit seiner Leistungsfähigkeit, können Gewürzkräuter wie Süßholzwurzel und Indischer Weihrauch erden. Kapseln mit tibetischen Kräuterrezepturen erhalten Sie in der Apotheke.

Pflanzliche Medikamente unterstützten den Patienten dabei, gelassener zu werden und nachts besser zu schlafen. Für morgens riet ich ihm zu hochdosiertem Johanniskraut (zum Beispiel Laif 900 Balance von Bayer), davon sollte er täglich eine Filmtablette einnehmen. Diese Heilpflanze wirkt stimmungsauf hellend und ausgleichend. Abends verhalf ihm Passionsblume zu erholsamem Schlaf (zum Beispiel Pascoflair von Pascoe, eine Tablette mit 425 mg pro Tag). Die Inhaltstoffe der Passiflora regen im Gehirn die Produktion des Neurotransmitters GABA an. Dieser ist sozusagen ein vom Körper selbst hergestelltes natürliches Schlafmittel. Es hilft, Nervosität und Ängste zu mindern und so besser in den Schlaf zu finden.

Laufen gegen Depression

Studien zeigen, dass regelmäßig ausgeübter Sport davor schützen kann, an einer Depression zu erkranken. Vor allem Joggen hat sich bestens bewährt. Zwei- oder dreimal die Woche laufen zu gehen, baut Stresshormone ab und hat nachweislich einen antidepressiven und stimmungsmodellierenden Effekt. Viele Verbände für Menschen mit Depressionen bieten deshalb Lauftreffs an. Regionale Angebote und weiterführende Informationen finden Sie beispielsweise auf der Homepage der Stiftung Deutsche Depressionshilfe. Darüber hinaus gibt es in vielen Orten Selbsthilfegruppen, die Lauftreffs anbieten.

www.deutsche-depressionshilfe.de

FALLBEISPIEL 2:

ADHS

Eine junge Mutter kam mit ihrem siebenjährigen Sohn in meine Praxis. Das Kind sei ständig unruhig, könne keine zwei Minuten stillsitzen und sich nicht konzentrieren. Deshalb seien seine Leistungen in der Schule wechselhaft und insgesamt eher schlecht. Selbst nachts komme er nicht zur Ruhe und schlafe sehr unruhig. Ein Kinder- und Jugendpsychologe habe das Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom ADHS diagnostiziert und zur Einnahme von Ritalin geraten. Die Einnahme dieses umstrittenen Medikaments, das kurzfristig bestimmte Transporter für Botenstoffe in Gehirn blockiert, lehne sie aber ab. Nun sei sie auf der Suche nach einer natürlichen Alternative.

Mein Verdacht: Die Beobachtung des sehr hibbeligen Jungen ließ kaum einen Zweifel an der Diagnose ADHS. Sicherheitshalber untersuchte ich ihn gründlich und nahm Blut ab, um im Labor unter anderem Schilddrüsen- werte, Leber- und Nierenparameter, Ferritin und ein großes Blutbild bestimmen zu lassen. Dabei zeigte sich: körperlich war der Junge völlig gesund. Im Gespräch mit der Mutter erfuhr ich, dass das Kind liebend gern Süßigkeiten isst und dass sich das Familienleben eher unregelmäßig gestaltet. Beides ist bei einem Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom ungünstig. Denn auch wenn die Frage nach den Ursachen der inzwischen häufig diagnostizierten Verhaltensauffälligkeit noch nicht abschließend geklärt ist, so hat sich doch gezeigt, dass Kinder mit ADHS sehr von einer geordneten Tagesstruktur profitieren. Ein übermäßiger Zuckerkonsum steht im Verdacht, bestehende Tendenzen zumindest zu verstärken. Hyperaktive Kinder haben nämlich Schwierigkeiten mit der Regulierung des Blutzuckers. Dieser fällt bei ihnen nach einer Glukosebelastung oft zu schnell ab und macht sie noch unruhiger.

Mein Behandlungsansatz: Ich riet der Mutter, im Sinn einer Ordnungstherapie feste Essenzeiten einzuführen und die Mahlzeiten gemeinsam und in Ruhe einzunehmen. Auch Bewegung und Sport sind für einen Siebenjährigen wichtig, um seine überschüssige Energie loszuwerden und sich so richtig auszupowern. Zudem gab ich der Mutter den Tipp, ihrem Sohn statt Süßigkeiten öfter mal gesunde Snacks wie beispielsweise Trockenobst oder Gurken und Apfelschnitze anzubieten, um die Blutzuckerschwankungen etwas im Rahmen zu halten.

Ergänzend zu diesen grundsätzlichen Empfehlungen verordnete ich Calmedoron (von Weleda), morgens drei Streukügelchen und zur Nacht fünf über einen Zeitraum von mindestens sechs Wochen. Dieses anthroposophische Arzneimittel mit natürlichen Pflanzenauszügen aus Hopfen, Baldrian, Passionsblume und Hafer sowie homöopathisch auf bereiteten gerös- teten Kaffeebohnen hilft, den Tag- Nacht-Rhythmus zu stabilisieren. Es beruhigt bei Unruhe und Nervosität und fördert einen erholsamen Schlaf. Drei Wochen lang machte ich zusätzlich einmal pro Woche eine Ohrakupunktur. Dabei werden nach einem bestimmten Behandlungsprotokoll, dem sogenannten NADA-Schema, an beiden Ohren fünf Punkte stimuliert, mit denen erfahrungsgemäß eine ausgleichende Wirkung auf Körper und Seele erzielt werden kann. Bei Kindern mache ich das mit kleinen Goldperlen, die aufgeklebt werden und vier bis fünf Tage lang liegenbleiben. Schon nach der zweiten Behandlung zeigten sich erste Erfolge: der Siebenjährige war viel aufmerksamer, und er schlief wesentlich ruhiger. Er war weniger hibbelig und nach Aussage der Mutter auch deutlich weniger reizbar. Im Verlauf der Therapie besserten sich die Symptome weiter, und auch in der Schule lief es zunehmend gut.

ADS und ADHS– Erkrankungen unserer Zeit?

Bei einem Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom (ADS) – ob mit einhergehender Hyperaktivität (ADHS) oder ohne – ist die Informationsverarbeitung zwischen jenen Hirnabschnitten gestört, die für Konzentration, Impulskontrolle und Wahrnehmung zuständig sind. Das Gehirn kann die unzähligen neuen Impulse, denen es ständig ausgesetzt ist, nicht ausreichend filtern und ist nicht in der Lage, wichtige von unwichtigen Eindrücken zu unterscheiden. Dadurch stehen Betroffene ständig unter großer Anspannung. Sie lassen sich rasch ablenken und können sich nur schwer auf eine einzige Sache konzentrieren. Viele verhalten sich auch impulsiv und sind ungeduldig oder schnell reizbar.

Manche Experten vermuten, dass die Entwicklung von AD(H)S durch den modernen Lebensstil begünstigt wird. Bewegungsdrang, überschießende Energie und Neugier können heutzutage oft nicht ausgelebt werden, spontane Impulse müssen fast immer kontrolliert werden, was den Betroffenen nur schwer gelingt. Zudem fehlen bei einem Erziehungsstil, der auf die freie Entfaltung der Kinder ausgelegt ist, oft klare Strukturen, Regeln und Regelmäßigkeiten.

FALLBEISPIEL 3:

Eisenmangel

Eine junge Lehrerin suchte mich auf, da ihr aufgefallen sei, dass sie seit einiger Zeit vor allem abends beim Lesen und beim Vorbereiten des Unterrichts gedanklich ständig abschweife. Sie fühle sich ungewöhnlich schlapp, auch habe sie neuerdings Haarausfall.

Nun wollte sie wissen, ob zwischen diesen Symptomen möglicherweise ein Zusammenhang bestehe und was man dagegen tun könne.

Mein Verdacht: Im Anamnesegespräch stellte sich heraus, dass sich die junge Frau vegetarisch ernährt und dass sie sehr viel Sport treibt. Trotzdem war sie ziemlich blass und kurzatmig. Da sie mir zudem auf Nachfrage erklärte, dass sie eine starke Periodenblutung hat und ihr Zyklus unregelmäßig ist, lag die Vermutung nahe, dass die geschilderten Symptome durch Eisenmangel hervorgerufen werden. Eine Bestimmung des Ferritinwerts im Blut brachte Gewissheit: Der Wert lag bei nur 9 μg/l. Das ist deutlich zu wenig, wenn man bedenkt, dass viele Mediziner – und auch ich – bei Frauen Ferritinwerte unter 50 μg/l als zu gering erachten. Ist das der Fall, fühlt sich eine Frau einfach nicht fit.

Mein Behandlungsansatz: Die Ursache für diesen völlig entleerten Eisenspeicher und die damit einhergehende Eisenmangelanämie sah ich in der Kombination aus vegetarischer Ernährung, intensivem Sport und starker Menstruation. Um die Speicher rasch wieder aufzufüllen, verordnete ich der Lehrerin ein hochdosiertes Eisenpräparat (zum Beispiel ferro sanol duodonal 100 mg von UCB Pharma). Das sollte sie drei bis vier Wochen lang einmal täglich zur Nacht mit Orangensaft einnehmen. Das Vitamin C aus dem Saft verbessert die Aufnahme des Spurenelements, die Einnahme des Präparats am späteren Abend und mit einem mindestens einstündigen Abstand zur letzten Mahlzeit ist ein guter Trick, um häufig auftretende Nebenwirkungen wie Magendrücken, Übelkeit, Krämpfe, oder Verstopfung einfach zu überschlafen. Danach wechselte die Patientin für weitere vier Wochen zu Floradix (von Salus). Dieses bewährte Eisenpräparat gibt es als Saft und in Kapselform sowie in verschiedenen Varianten. Ich riet zu dem speziell auf die Bedürfnisse von Frauen abgestimmten Floradix Eisen plus B-Vitamine. Davon sollte die Lehrerin täglich eine Kapsel einnehmen. Nach acht Wochen wurde die Menge des Speichereisens Ferritin im Blut erneut bestimmt. Und tatsächlich: Der Wert war nun wieder im Normbereich.

Wie kommt es zu Eisenmangel?

Eisen ist ein zentraler Bestandteil des Blutfarbstoffs Hämoglobin sowie des roten Farbstoffs in den Muskelzellen und damit wichtig für den Sauerstofftransport und die Energiegewinnung. Gerade die Kombination aus vegetarischer Ernährung, intensivem Sport und starker Menstruation birgt die Gefahr eines Eisenmangels:

Eisen muss dem Körper von außen zugeführt werden. Gut verfügbares Hämeisen (Fe2+) findet sich ausschließlich in Fleisch und Fisch. Pflanzliche Lebensmittel sowie Milch und Milchprodukte liefern lediglich Nicht-Hämeisen (Fe3+), das vom Körper deutlich schlechter aufgenommen wird. Dessen Resorption kann durch Vitamin C verbessert werden.

Beim Sport geht viel Eisen über den Schweiß und die vermehrte Beanspruchung der Muskulatur verloren. In intensiven Trainingsphasen nimmt der Organismus das Nahrungseisen schlechter auf.

Frauen haben durch den monatlichen Blutverlust während der Menstruation einen erhöhten Eisenbedarf.

Parallel dazu versuchte ich, die Ursachen des Mangels nachhaltig positiv zu beeinflussen. Agnus castus D6 – homöopathisch auf bereiteter Mönchspfeffer – kann beispielsweise bewirken, dass sich eine überstarke Regelblutung auf ein gesundes Maß reduziert. Hiervon sollte die Patientin dreimal täglich fünf Globuli einnehmen und dies am besten über mindestens drei bis sechs Monate. Zudem beriet ich sie in Sachen eisenreicher Ernährung und empfahl ihr, verstärkt Blattpetersilie, Hülsenfrüchte und Vollwertprodukte zu verzehren. Auch rote Säfte mit Schwarzmöhre und Roter Bete sind gute Eisenlieferanten.

/Aufgezeichnet von Georgia van Uffelen