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»Ich war wie ein Roboter – mit Wut«


Der Spiegel - epaper ⋅ Ausgabe 35/2018 vom 24.08.2018

SPIEGEL-Gespräch Die Neurowissenschaftlerin Barbara Lipska erforschte die Gehirne geisteskranker Menschen. Dann zog der Krebs in ihr Gehirn, und sie driftete in den Wahnsinn.


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SPIEGEL: Frau Lipska, merkt man, wenn man verrückt wird?

Lipska: Leider nicht. Bei mir war es zum Beispiel so, dass ich irgendwann mein Auto in der Parkgarage nicht finden konnte.
SPIEGEL: Was ist da passiert?
Lipska: Es schien ein Tag wie jeder an dere zu sein. Ich war im Büro, arbeiten. Als ich sah, dass sich am Himmel ein Sturm zusammenballte, beschloss ich, nach Hause zu fahren. Ich ging also in die Garage. Aber mein Wagen war weg. Ich war sicher, dass ich ihn in derselben Reihe wie immer geparkt hatte. Aber da war er nicht.
SPIEGEL: Wie haben Sie ihn gefunden?
Lipska: Irgendwann habe ich eine Frau um Hilfe gebeten. Die hat auf den elektronischen Türöffner am Schlüssel gedrückt und mir meinen Toyota gezeigt: eine halbe Etage höher. Mir schien unerklärlich, wie er dorthin gekommen war.
SPIEGEL: So etwas ist peinlich, aber es kann jedem passieren …
Lipska: Mag sein, jedes Geschehnis an diesem Tag für sich genommen hätte vielleicht jedem passieren können. Aber nicht alle zusammen. Das Nächste war, dass ich den Anschnallgurt nicht finden konnte. Ich griff hinter mich – ins Leere. Wieder und wieder. Bis ich schließlich bemerkte, dass die Tür noch offen stand.
SPIEGEL: Und dann?
Lipska: Dann knallte ich die Tür zu und fuhr los – bis ich dieses Knirschen hörte. Es muss der Truck gewesen sein, der neben meinem Wagen parkte. Erst dachte ich: »Vielleicht sollte ich nicht weiterfahren. « Aber dann trat ich einfach aufs Gaspedal. Es knirschte wieder. Vorwärts, rückwärts, vorwärts, rückwärts. Irgendwann kam ich frei. Mir war egal, dass ich meinen Wagen zerbeulte und den Truck neben mir wohl auch. Ich wollte nur nach Hause.
SPIEGEL: Und so ging es weiter?
Lipska: Ja. Am Ausgang des Parkhauses habe ich den Bordstein gerammt, und auf dem Highway konnte ich die Spur nicht halten – links, rechts, links, rechts. Irgendwann bin ich dann an einem Ort gelandet, der mir völlig unbekannt vorkam.
SPIEGEL: Es klingt gemeingefährlich, in solch einer Verfassung Auto zu fahren.
Lipska: Ja, ich fühle mich schrecklich, wenn ich heute daran denke. Ich hätte jemanden totfahren können. Aber das war mir an diesem Tag nicht klar. Eigentlich sollte man denken, dass ich es hätte wissen müssen. Ich bin Hirnforscherin, ich habe Geisteskrankheiten untersucht, und ich weiß, dass die Betroffenen sich ihrer Krankheit oft nicht bewusst sind. Aber an diesem Tag half mir all dieses Wissen nichts. Es fällt schwer, das zu begreifen, aber ich habe nichts gemerkt. Nichts. Nichts. Nichts.
SPIEGEL: Sie meinen, Sie hätten an diesem Tag unter einer Art Geisteskrankheit gelitten?
Lipska: Es war natürlich keine richtige Schizophrenie oder Ähnliches. Ich hatte Hirnmetastasen und bekam eine besondere Therapie dagegen. Die ließ mein Gehirn anschwellen, was zu Funktionsstörungen führte, die Ähnlichkeit mit denen psychisch Kranker haben.
SPIEGEL: Und diese Art von Ausfällen kennen Sie aus Ihrer Forschung?
Lipska: Ich habe mich meine ganze Karriere lang mit psychischen Erkrankungen befasst, schon damals in Polen, wo ich an psychoaktiven Substanzen forschte. Die Gehirne, die wir hier in der Hirnbank haben, stammen auch überwiegend von Menschen mit seelischen Erkran - kungen.
SPIEGEL: Was Sie erzählen, klingt, als könnte es sich lohnen, dereinst auch Ihr Gehirn zu untersuchen. Werden Sie es spenden?
Lipska: Niemand, der psychische Krankheiten studiert, wird es haben wollen. Es ist ja geschädigt durch die Krebsmetas - tasen. Und dann sind da all die nekrotischen Veränderungen infolge der Bestrahlung.
SPIEGEL: Aber vielleicht wäre gerade das interessant? Sie haben sehr genau Ihre Symptome beschrieben; da könnte man versuchen, einen Zusammenhang mit den Schädigungen herzustellen.
Lipska: Ich gehe davon aus, dass es kein kleiner Tumor war, der mich den Gurt im Auto nicht finden ließ und zu diesen massiven Verhaltensänderungen über viele Wochen hinweg führte. Schuld daran waren Schwellungen in großen Teilen meiner Großhirnrinde. Vor allem das Frontalhirn, wo die höheren Steuerfunktionen sitzen, funktionierte nicht mehr richtig.
SPIEGEL: Aber alles begann mit einem kleinen Tumor?
Lipska: Richtig, das war im Januar 2015, als meine Hand verschwand. Ich hatte ja drei Jahre zuvor ein Melanom, hier, hinter dem Ohr. Sehen Sie die Narbe? Ich dachte, ich hätte es rechtzeitig erkannt, und alles wäre in Ordnung. Aber dann saß ich eines Tages am Computer, und meine Hand war plötzlich verschwunden, einfach so, ab - geschnitten am Handgelenk. Es ist nicht leicht, sich das vorzustellen: Da war kein schwarzes Loch, alles sah normal aus, nur die Hand, die war nicht mehr da. Ich bewegte sie, und plötzlich tauchte sie wieder auf. Ich bewegte sie erneut, und sie war wieder weg.

Scans von Lipskas erkranktem Gehirn, Autorin Lipska, Hirnbank: »Als würden Sie nur über ein fremdes Land lesen – und es dann bereisen«


GREG KAHN / GRAIN

Präparate in der Hirnbank: »Mag sein, dass mir bei der Arbeit Fehler unterlaufen sind«


SPIEGEL: Was haben Sie gedacht?
Lipska: Natürlich war mein erster Gedanke: Tumor! Und ich wusste auch, was das heißt: Metastasen im Gehirn sind ein Todesurteil. Mein erster Mann ist an einem metastasierten Hautkrebs gestorben. Aber ich habe nicht gezittert, nicht geweint oder geschrien. Ich habe einfach gedacht: »Nein, das kann nicht sein. Das muss etwas anderes sein.« Und dann bin ich zu dem nächsten Meeting gelaufen, das in meinem Terminkalender stand.
SPIEGEL: Aber zum Arzt sind Sie dann doch gegangen.
Lipska: Na ja. Ich habe gegoogelt und dabei festgestellt, dass bei dem Antibiotikum, das ich gerade nahm, manchmal, ganz selten, Sehstörungen als Nebenwirkung auftreten. Mit dieser Erklärung bin ich dann zu unserem Hausarzt gegangen. Ich habe ihm gesagt: Es ist bestimmt das Antibio - tikum, das Doxycyclin.
SPIEGEL: Aber das hat er Ihnen nicht geglaubt?
Lipska: Er hat Sehtests gemacht. Hat gesagt, ich solle erst das eine Auge schließen, dann das andere. Und dann sah er mich sehr besorgt an und schickte mich zum Augenarzt gegenüber. Am nächsten Tag wurden im Kernspin drei Tumoren in meinem Hirn gefunden, der größte davon im visuellen Kortex.
SPIEGEL: Haben Sie, als dann die Diagnose feststand, die Hoffnung verloren?
Lipska: Ich wusste, Chirurgie würde nicht helfen. Bestrahlung würde nicht helfen. Ich würde sterben, wenn ich nicht irgendetwas Neues versuchte. Wir haben gelesen, und wir haben Ärzte befragt – ich, mein Mann, meine Tochter, mein Sohn und meine Schwester –, und dann stand für uns fest: Die einzige Hoffnung, die blieb, waren die neuartigen Immunthe - rapien. Die aber hatten noch keine Zu - lassung. Deshalb hoffte ich auf eine klinische Studie. Und tatsächlich: Es gab sie, diese Studie für Hirnmetastasen. Sie begann im April.
SPIEGEL: Sie haben sich da gemeldet und sind sofort als Testpatientin akzeptiert worden?
Lipska: Das Problem war, dass im Rahmen dieser Studie nur Hirntumoren infrage kamen, die schon mit Bestrahlung vorbehandelt waren. Nun waren meine Metastasen zwar bestrahlt worden. Aber um sicherzugehen, haben sie mein Gehirn noch einmal im Kernspin untersucht, und das Ergebnis habe ich an meinen Radiologen geschickt. Der hat drei neue Tumoren darauf entdeckt, sehr kleine zwar, aber es waren neue Tumoren. Der Radiologe riet mir dringend ab, mit der Immuntherapie zu beginnen, die Gefahr einer Entzündung sei viel zu groß. Der Studienleiter dagegen sagte: Alles okay, wir können beginnen.
SPIEGEL: Das heißt, er hat diese neuen Tumoren übersehen? Er hat doch die gleichen Kernspinaufnahmen gesehen wie Ihr Radiologe.
Lipska: Wenn ich ehrlich bin, glaube ich, er hat sie gesehen. Aber gesagt hat er es nicht – wahrscheinlich weil er wusste, dass diese Therapie meine einzige Chance war.
SPIEGEL: Was geschah während der Immuntherapie?
Lipska: Ich bekam vier Infusionen von sogenannten Checkpoint-Inhibitoren. Die dressierten dann meine T-Zellen, den Krebs zu attackieren. Ob diese T-Zellen dann auch bis ins Gehirn vordringen würden, war jedoch unbekannt. Um das herauszufinden, wurde diese Studie ja durchgeführt.
SPIEGEL: Es scheint, als habe das in Ihrem Fall sogar noch besser geklappt, als eigentlich gut für Sie war …
Lipska: Allerdings. Offenbar haben die immuntherapeutischen Wirkstoffe die Blut-Hirn-Schranke durchlässiger gemacht. Die T-Zellen in meinem Gehirn sind regelrecht Amok gelaufen – so dramatisch, dass es gut hätte tödlich ausgehen können.
SPIEGEL: Andererseits hat möglicherweise gerade diese massive Antwort des Immunsystems Ihr Leben gerettet.
Lipska: Ja. Wenn die Ärzte die Entzündung in meinem Gehirn früher gesehen hätten, hätten sie die Immuntherapie wahrscheinlich abgebrochen, und einige der Melanomzellen hätten überlebt. Aber keiner hat gemerkt, was da in meinem Gehirn vor sich ging – die Ärzte nicht und ich auch nicht.
SPIEGEL: Was hat die Entzündung im Gehirn noch mit Ihnen gemacht – außer dass Sie zur Gefahr im Straßenverkehr wurden?
Lipska: Ich verlor meine Gefühle, meine Empathie, all die Eigenschaften, die uns zu menschlichen Wesen machen. Wir kümmern uns um andere Menschen, wir denken logisch. All das ging mir verloren. Meine Erinnerung hat gelitten, ich konnte mich nicht mehr räumlich orientieren. Und ständig war ich wütend. Ich habe meine Enkelkinder angeschrien – so etwas würde ich sonst nie tun. Und ich habe meine Hemmungen verloren. Ich fing an, Schokolade zu futtern. Und es hat mich nicht mehr geschert, wenn die Leute mich in komischen Klamotten auf der Straße gesehen haben, während mir das Färbemittel aus dem Haar triefte.

Lipska beim SPIEGEL-Gespräch*
»Die T-Zellen sind Amok gelaufen«


Forscherin Lipska in Hirnbank-Kühlkammer: »Ich verlor meine Gefühle, meine Empathie«


SPIEGEL: Sie sagen, Sie hätten Ihre Gefühle verloren, doch gleichzeitig waren Sie wütend. Wie passt das zusammen?
Lipska: Darüber habe ich viel nachgedacht. Wie kann es sein, dass der Ärger noch da ist, aber die Liebe nicht? Ich hatte keinerlei Sinn dafür, dass mein Mann mich liebt oder dass ich ihn liebe. Ich war wie ein Roboter. Ein Roboter mit Wut.
SPIEGEL: Woher kam diese Wut?
Lipska: Ja, woher? Wahrscheinlich lag es daran, dass die Welt für mich keinen Sinn mehr ergab. Ich hatte das Gefühl, dass meine Familie etwas gegen mich im Schilde führt, dass die Leute mich vergiften wollten. Ich hatte nur ein Gefühl, und dieses Gefühl war Wut.
SPIEGEL: Sie sagten, dass Sie auch Ihre Fähigkeit, logisch zu denken, verloren hätten. Trotzdem haben Sie weiter die Hirnbank geleitet?
Lipska: Ja, wenn ich heute daran denke, wird mir ganz mulmig dabei. Und auch meinen Vorgesetzten am NIMH war im Nachhinein etwas unwohl dabei, als sie hörten, in welchem Zustand ihre Hirnbankdirektorin sich da befand. Aber ich tat in dieser Zeit wohl nicht viel mehr, als an Telekonferenzen teilzunehmen und am Ende zu beschließen: Ja, dieses Gehirn behalten wir, dieses nicht. Mag sein, dass mir dabei Fehler unterlaufen sind, aber jedenfalls hat niemand etwas gemerkt.
SPIEGEL: Jahrzehntelang haben Sie psychische Krankheiten erforscht – verstehen Sie sie jetzt besser, nachdem Sie zeitweilig den Verstand verloren haben?
Lipska: Eindeutig. Ich wusste natürlich schon vorher, dass vielen Schizophrenen, Dementen oder Manisch-Depressiven die Krankheitseinsicht fehlt. Aber jetzt habe ich es erlebt. Es ist, als würden Sie zunächst nur über ein fremdes Land lesen – und es dann wirklich bereisen. Ich habe gedacht, dass psychisch Kranke ihr Leiden vielleicht einfach nicht wahrhaben oder dass sie nicht darüber sprechen wollen. Jetzt weiß ich: Es ist völlig anders. Ich lebte in einer Welt, in der sich alle anderen gegen mich verschworen hatten. Ich kam nicht einmal auf die Idee, dass ich selbst es sein könnte, die sich verändert hatte.
SPIEGEL: Gewinnen Sie Ihrer Erfahrung auch etwas Gutes ab?
Lipska: Jedenfalls bin ich froh, dass ich dieses Buch geschrieben habe. Ich kriege viele E-Mails von Leuten, die sagen: endlich einmal eine, die wirklich dort gewesen ist; die erzählen kann, was es heißt, psychisch krank zu sein. Gerade gestern schrieb mir eine Frau, deren Mann an einem Hirntumor gestorben ist. Er habe sich einige Monate vor seinem Tod so komisch benommen. Jetzt, nachdem sie mein Buch gelesen habe, verstehe sie ihn.
SPIEGEL: Haben Sie das Gefühl, dass Sie und diese seltsame Person, die ihre Enkel anschreit und fremde Autos demoliert, ein und dieselbe ist?
Lipska: Ja, auch für die Zeit während meiner Erkrankung gilt: Ich bin ich. Nur dass meine am wenigsten liebenswerten Eigenschaften verstärkt wurden. Ich habe schon immer einen starken Willen gehabt, und ich sage, was ich denke. Manchmal auch, wenn es unangebracht ist. Und das habe ich auch während dieser Zeit getan.
SPIEGEL: Soll das heißen: Im Kern sind Sie eine wütende, hemmungslose, lieblose Person, nur dass Ihr Frontalhirn dieses Monstrum normalerweise unter Kontrolle hält?
Lipska: So würde ich es nicht sagen. Aber vielleicht ist etwas Wahres dran: Tief im Innern des Gehirns sitzt das limbische System. Es steuert die Instinkte: Man ist wütend, man ist hungrig, man hat Angst. Und davor ist die Fassade des hoch entwickelten Frontalhirns, das uns zur Empathie und zur Sorge um unsere Mitmenschen befähigt. Das war bei mir blockiert, meine Überlebensinstinkte aber waren noch wach.
SPIEGEL: Es muss beängstigend sein, so mit seinem eigenen Inneren konfrontiert zu werden.
Lipska: Zu sehen, wie man ohne Fassade aussieht? Oh ja, das macht Angst. Vielleicht noch beängstigender aber ist es für meine Familie zu wissen, dass ich mich wieder in ein solches Monster verwandeln könnte. Und es gibt ihnen zu denken, dass auch in ihnen selbst solch ein Monstrum steckt. Es steckt in uns allen – auch in Ihnen.
SPIEGEL: Frau Lipska, wir danken Ihnen für dieses Gespräch.


»Es ist beängstigend zu wissen, dass ich mich wieder in ein Monster verwandeln könnte.«


FOTOS: GREG KAHN / DER SPIEGEL