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IFA 2022: Hausgeräteindustrie bot „Großes Kino“


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KüchenNews - epaper ⋅ Ausgabe 16/2022 vom 15.09.2022

Besucherzahl um ein Drittel rückläufig

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Bildquelle: KüchenNews, Ausgabe 16/2022

gfu-Aufsichtsratsvorsitzender Volker Klodwig und der Berliner Messechef Martin Ecknig (links) hatten einiges zu besprechen

Selbstverständlich muss man bei den deutlich rückläufigen Aussteller- und Besucherzahlen berücksichtigen, dass weiterhin Pandemie-Beschränkungen gelten, von denen Teile Asiens radikal betroffen sind. Ebenso beeinträchtigte sicherlich der Krieg in der Ukraine die Veranstaltung. Insgesamt belegten die 1.100 Aussteller mehr als 80 Prozent der Ausstellungsfläche auf dem Gelände der Messe Berlin. Nicht dabei auf der IFA waren u. a. Gorenje und die Muttergesellschaft Hisense, Amica, die Group SEB, De´Longhi im Segment Weiße Ware. An den fünf Messetagen kamen über 161.000 Menschen (2019: ...

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... 245.000) zur IFA nach Berlin. Im Vor-Pandemie-Vergleich war der Anteil der Fachbesucher nach Angaben der Messe Berlin höher. Viele Aussteller – vor allem aus dem Hausgerätebereich – hätten von einer ungewöhnlich hohen Zahl von Geschäftsabschlüssen während der Messe berichtet. 

Bosch, Siemens und die neue BSH Marke Solitaire zeigten sich erstmals in der MesseHalle 1 eng vereint. Messehalle 2 mit den Unternehmen Jura,Miele und Liebherr war ein Renner wie eh und je. Und Halle 3 bot dem tollen Auftritt von Haier, Beko/Grundig und der EK-Service-Group Raum. In Halle 4 matchten u. a. AEG und Beurer, auch bei AEG wieder ein großer Fokus auf Nachhaltigkeit. Und dass es bei der IFA oftmals kein Durchkommen gibt, zeigte sich wie immer eindrucksvoll bei Samsung im CityCube. Dazu kamen zahlreiche Weltpremieren und ein wirklich begeistertes Fachpublikum. Dr. Sara Warneke, Geschäftsführerin der gfu: „Die IFA hat sich mit den bedeutendsten Trends für Produkte und Lösungen in den Bereichen Consumer Electronics und Home Appliances sowie angrenzender Branchen, besonders im Themenfeld Nachhaltigkeit, eindrucksvoll zurückgemeldet.“ Überhaupt war Nachhaltigkeit das Thema der IFA und hier überzeugte beispielsweise Liebherr mit der kreislauffähigen Vakuum-Perlit-Technologie unter dem Namen BlueRox.

Siemens präsentierte sich nach einem umfangreichen Brand Reshape mit einem neuen Corporate Design im sogenannten Urban Live Park, der dem Green Live Park in New York nachempfunden wurde. Ein neuer frischer, „grüner“ Wind wehte über dem Siemens-Stand, auf dem auch Michael Mehnert seine Premiere als Geschäftsführer Deutschland der Marke Siemens feierte.

Bei Bosch hieß das Motto „Willkommen im fantastischen Zuhause“ und dies durchaus im doppelten Wortsinn, da die deutsche Hip-Hop-Band „Die Fantastischen Vier“ für die 2019 in Las Vegas begonnene Kultkampagne #Like A Bosch rappen. Die Neuheiten präsentierten Christian Thess für den Bereich Smart Home und Harald Friedrich für den Bereich Hausgeräte. Auch bei Bosch stand das Thema Nachhaltigkeit klar im Vordergrund. Bestes Beispiel: der neue Bosch Eco Fridge, der nit einem höheren Anteil an recycelten und umweltfreundlichen Materialien den Haushalten hilft, ihren CO2-Abdruck zu reduzieren. So werden bei dem neuen Gerät 27 Prozent recycelte Materialien eingesetzt. Weiter kommen umweltfreundliche Materialien wie z.B. biobasierte Kunststoffe und Schäume zum Einsatz.

Das Messemotto „ready to talk about sustainability“ wird von dem Gütersloher Familienunternehmen Miele gelebt. Dr. Markus Miele hält das Thema Nachhaltigkeit für einen „fundamentalen Wettbewerbsfaktor“ und stellte die Anstrengungen des Unternehmens dar, wobei für ihn Nachhaltigkeit auch soziale Verantwortung umfasst. Weiter könnten durch den Einsatz von grünem Stahl bei Miele die CO 2 -Emmisionen um über 95 Prozent reduziert werden. Den größten Trumpf in Sachen Nachhaltigkeit kommunizierte Dr. Axel Kniehl, verantwortlich für Vertrieb und Marketing weltweit: „Wir gehen von einer Lebenszeit von mindestens 20 Jahren für unsere Geräte aus.“ Miele stellte einen neuen Gefrierschrank vor, bei dem als Dämmstoff Silca eingesetzt wird, dieses Material ermögliche einen dünnen Korpus und sei sehr langlebig, hieß es in Berlin. Einen spannenden Überblick über die Einbaugeräte-Neuheiten der IFA lesen Sie dann in der nächsten Ausgabe 5/22 von KÜCHENhandel. ■