Bereits Kunde? Jetzt einloggen.
Lesezeit ca. 2 Min.

IM GESPRÄCH


Lebensart - epaper ⋅ Ausgabe 5/2019 vom 12.12.2019

LEBENSART 3/2019

WALD IM STRESS

Brigitta Gebauer, E-Mail

Der Bericht über den Forstdirektor des Stiftes Altenburg schildert sehr glaubwürdig seine Methode, die Natur „sich selbst helfen“ zu lassen und sich als Mensch so wenig wie möglich einzumischen. Im Gegensatz dazu stehen die Fragen zum Projekt „klimafitter Wald“ vom Bundesforschungszentrum Wald: „Wie können Waldbesitzer ihren Wald pflegen, damit er den Herausforderungen gewachsen bleibt?“ und vor allem „Warum kann ein Wald nicht sich selbst überlassen werden?“

Generell hat sich immer wieder herausgestellt, dass Eingriffe in die Natur seitens der Menschen noch nie zum Vorteil für die Natur waren, sei es nun Düngung oder Züchtung von neuen Sorten, die zwar mehr Ertrag bringen, doch nie so resistent gegen Umwelteinflüsse und Schädlinge sein können, weil die Ursorten eben einen Teil ihrer Kraft dafür aufwenden.

LEBENSART 4/2019

FLEISCH: WIEVIEL DÜRFEN WIR NOCH ESSEN?

Rudolf Gremmel mit seinen Krainer Steinschafen

Als überzeugter Biobauer, der seine Schafe liebt und schätzt, muss ich meine Tiere trotzdem auch als Lebensmittel verwerten. Sie haben aber beste Haltungsbedingungen, viel Platz im Stall, immer Auslauf bzw. Zugang zu Gras und Heu. Ich halte eine alte, seltene Haustierrasse, die sehr robust ist und selten den Tierarzt braucht. Auch der ökologische Fußabdruck ist bei dieser Produktionsweise wesentlich geringer als beispielsweise bei Rindfleisch.

Kerstin Arbter, Wien

Ich bin seit Jahren Lebensart- Abonnentin und lese Ihre Zeitung gerne! Danke für Ihr Engagement und die viele Arbeit, die hinter jeder Auflage steckt! Anlässlich der interessanten Infos zum Fleischkonsum interessiert mich, ob ich als Abonnentin diese Auflage auch digital als pdf bekommen kann?

Die Antwort der LEBENSART-Redaktion

Als Abonnentin erhalten Sie die LEBENSART natürlich auch gerne digital gratis dazu. Bitte einfach um Info, wenn Sie das wünschen.

Artikelbild für den Artikel "IM GESPRÄCH" aus der Ausgabe 5/2019 von Lebensart. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

GLYPHOSAT IM FAKTENCHECK

Heinrich Wieser, Scheibbs

Im Artikel wird auch darüber informiert, wo und wie Glyphosat in Österreich zur Anwendung kommt, nämlich vor der Aussaat, um die Felder von Unkraut und Gründüngung zu befreien. Ist unsere Agrarindustrie völlig von Sinnen, erst löblich Gründüngung anbauen und dann mit Glyphosat umbringen? Meine Meinung hierzu: Lieber ein Drahtwurm in der Kartoffel als Glyphosat in Lebensmitteln. Zum Glück versorgen wir uns überwiegend mit Lebensmitteln vom eigenen Bio-Garten oder von Biobauern aus der Region.

Werner Gamerith, Waldhausen

Leider wird neben dem Gesundheitsrisiko die Wirkung von Glyphosat auf die Lebensgemeinschaften oft ausgeblendet. Ist es schon reichlich absurd, ein Totalherbizid als Pflanzenschutzmittel zu bezeichnen, so muss man zusätzlich bedenken, dass jede Wildpflanze Insekten und andere Kleintiere ernährt, die oft auf sie spezialisiert und daher von ihr abhängig sind. So trägt die Breitband-Pflanzenvernichtung an der Basis der Nahrungsbeziehungen zum Artenschwund bei.

Die Suche nach anderen Herbiziden ist der falsche Weg. Eine zukunftsfähige Landwirtschaft verzichtet weitgehend auf solche Stoffe und fördert die Biodiversität.

RAUS MIT DEM GIFT

Maria Schmoll, Immendorf

Die Unkrautvernichtung mittels Heißwasserschaum hat mich neugierig gemacht: Was ist Heißwasserschaum? Wo bekommt man ihn und wie wird er ausgebracht?

Die Antwort der LEBENSART-Redaktion

Die Behandlung mit Heißschaum wird vom Maschinenring in ganz Österreich angeboten. Wegen der höheren Kosten kommt sie derzeit nur bei Gemeinden und gewerblichen Unternehmen zum Einsatz und wird entlang von Randsteinen, auf Schotterflächen oder zwischen Pflastersteinen angewendet. Der biologisch abbaubare Schaum wird mit heißem Wasser vermischt und der Boden benetzt. Durch die hohen Temperaturen stockt das Eiweiß in der Pflanze und das hindert sie am Weiterwachsen. Für dauerhaften Erfolg muss der Vorgang mehrmals durchgeführt werden.

SCHREIBEN AUCH SIE UNS IHRE MEINUNG!

Zu einem Artikel aus der aktuellen Ausgabe oder zu einem
Thema, das Sie besonders bewegt.
Per Post: LEBENSART, Wiener Straße 35, 3100 St. Pölten,
per E-Mail: redaktion@lebensart.at


Fotos: pixdeluxe/iStock

Mehr aus dieser Ausgabe

Titelbild der Ausgabe 5/2019 von VON SCHWUNG UND RUHE. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
VON SCHWUNG UND RUHE
Titelbild der Ausgabe 5/2019 von ZUR LESERFRAGE: VOM HEFT 4/2019. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
ZUR LESERFRAGE: VOM HEFT 4/2019
Titelbild der Ausgabe 5/2019 von DIE NEUE LUST AN DER POLITIK. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
DIE NEUE LUST AN DER POLITIK
Titelbild der Ausgabe 5/2019 von INTERVIEW: DIE JUGEND HAT IHREN SINN SCHON GEFUNDEN. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
INTERVIEW: DIE JUGEND HAT IHREN SINN SCHON GEFUNDEN
Titelbild der Ausgabe 5/2019 von Schule – aber wie? SO WERDEN KINDER ZUKUNFTSFIT. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Schule – aber wie? SO WERDEN KINDER ZUKUNFTSFIT
Titelbild der Ausgabe 5/2019 von Leben auf Instagram & Co. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Leben auf Instagram & Co
Vorheriger Artikel
VON SCHWUNG UND RUHE
aus dieser Ausgabe
Nächster Artikel ZUR LESERFRAGE: VOM HEFT 4/2019
aus dieser Ausgabe