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IM STILLEN FLÄMING


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Landlust - epaper ⋅ Ausgabe 3/2022 vom 13.04.2022

Landpartie

Artikelbild für den Artikel "IM STILLEN FLÄMING" aus der Ausgabe 3/2022 von Landlust. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Landlust, Ausgabe 3/2022

Im Naturpark Nuthe-Nieplitz bei Stangenhagen

Es ist ein schöner, aber kühler Frühsommermorgen. Gastwirt und Naturführer Bernd Moritz spaziert mit seiner kleinen Wandergruppe über die Brücke am Rand seines Heimatdorfs Rädigke. Drunten fließt friedlich die Plane, die hier auch durch die Gärten vieler Bewohner mäandert. Geradeaus öffnet sich die hügelige Landschaft: Felder, Wald und Wiesen im Naturpark Hoher Fläming. Und irgendwo viel weiter oben trifft der Feldweg auf den Horizont. Die Gruppe jedoch biegt ab in Richtung Planetal, ein idyllisches Naturschutzgebiet am Fluss. Bernd Moritz durchstreift gerne seine Heimat, und oft auch gemeinsam mit Gästen bei seiner „Tour 1804“. Die Zahl steht für das Erscheinungsjahr des ersten genauen Rädigker Flurbuchs. Der Naturführer hat es genau studiert, weil sich auf diese Weise indirekt die Dorfgeschichte entschlüsseln lässt.

Auf den zweiten Blick

Der Fläming ist ein Höhenzug, der sich von ...

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... Magdeburg aus mehr als hundert Kilometer östlich bis zur Dahme, einem Nebenfluss der Spree, zieht. Die Landschaft sieht vielerorts so sanft gewellt aus, als lasse der Wind ein Tuch nur ganz leicht flattern. Die Berliner und die Potsdamer lieben die Abgeschiedenheit und Weitläufigkeit des Flämings. Sie handeln die Region, deren Schönheit sich vielen erst auf den zweiten Blick erschließt, immer noch ein wenig wie einen Geheimtipp fürs Wochenende. Aber eigentlich ist der Fläming mit seiner wilden Natur und seinen endlosen Wanderwegen ein Ziel, für das man sich mehr Zeit nehmen sollte.

Die Region, die im Westen Hoher und im Osten Niederer Fläming heißt, wurde während der Saaleeiszeit geformt. Das Eis modellierte die hügelige, sandige Landschaft und ließ Feldsteine unterschiedlicher Größen und Farben zurück, die die Bauern jahrhundertelang mühevoll aus den Äckern aussortierten. Die runden Brocken störten beim Anbau, waren aber ein solides Baumaterial zum Beispiel für die trutzigen Kirchen, die in vielen Dörfern bis heute stehen – auch in Rädigke und im Nachbarort Raben.

Von den Flamen

Seinen Namen hat der Landstrich tatsächlich von den Flamen. Ab dem 12. Jahrhundert kamen auf Wunsch der damaligen Territorialherren von Westen her Siedler – viele aus den heutigen Niederlanden und aus dem Rheinland. Der Fläming war auch Schauplatz der deutsch-französischen Geschichte: Am Hagelberg bei Bad Belzig besiegten im Jahr 1813 die Preußen – unterstützt durch russische Kosaken – napoleonische Truppen. Jener Hagelberg ist mit 200,3 Metern die höchste Erhebung im Fläming und die zweithöchste in Brandenburg. Die Aussicht von dort lohnt auch in friedlichen Zeiten den kurzen Aufstieg.

Im Fläming gibt es alte Buchenwälder, tief eingeschnittene eiszeitliche Trockentäler, die Rummeln heißen, und Burgen wie Rabenstein, Eisenhardt oder Ziesar. Sehenswerte, kleine Altstädte haben Jüterbog, Bad Belzig und Treuenbrietzen – von hektischem Trubel keine Spur. Und beim Wandern und Radeln kommt man immer wieder in gemütlichen Orten wie Grubo, Jeserig oder Blankensee heraus und taucht von dort wieder in die Natur ein. Auch für einen seltenen Vogel ist die Region Heimat: In der einsamen Weite dieser Landschaft lebt noch die Großtrappe; sie hat hier dank der Arbeit vieler Freiwilliger wieder eine Überlebenschance (siehe Infotext links).

DIE GROßTR APPE – DER MÄRKISCHE STRAUß

Die männliche Großtrappe ist mit bis zu 17 Kilogramm der schwerste flugfähige Vogel Europas. Einst besiedelten Großtrappen offene Steppen. Seit dem 18. Jahrhundert lebt der Vogel auch in Brandenburg – und eines seiner wichtigsten Rückzugsgebiete sind die Belziger Landschaftswiesen im Baruther Urstromtal. Sie liegen direkt am Europaradweg R1. Die Großtrappe war Mitte der 1990er Jahre fast aus Brandenburg verschwunden. Durch Schutzmaßnahmen wächst der Bestand aber wieder leicht. Die eindrucksvolle Balz der nach wie vor vom Aussterben bedrohten Großtrappen kann man im Frühjahr am Rande der Belziger Landschaftswiesen von einem Aussichtsturm aus beobachten. Über die Vogelschutzwarte und die Naturwacht Hoher Fläming sind geführte Touren buchbar: www.hoher-flaeming-naturpark.de (Stichwort Großtrappe)

Bibliothek im Gasthof

Naturführer Bernd Moritz fühlt sich tief verwurzelt im Fläming. Er wundert sich über die Frage, warum er nie fortgegangen ist. „Das ist doch wunderschön hier“, meint er lachend. „Wir haben keine hohen Berge und keine großen Seen, aber dafür gibt es hier ganz viel Ruhe und Weite.“ Gut, dass er geblieben ist: Mit seinen Führungen, seinem Traditionsgasthaus und der überregional bekannten Fläming-Bibliothek im Festsaal des Gasthofs gehört er zu den Menschen, die mit ihrem Engagement der Region guttun. 150 Einwohner hat Rädigke, 4 000 Bücher stehen in der Bibliothek. Geöffnet ist der ungewöhnliche Büchersaal so lange wie der Ausschank. Der Verleih funktioniert auf Vertrauensbasis – registrierte Leser tragen selbst ein, welche Bücher sie mitnehmen.

Königsblaue Keramiken

Menschen, die voller Leidenschaft ihre Träume umsetzen, leben hier draußen vor den Toren Berlins viele – Alteingesessene wie Zugewanderte. Einige haben auch touristische Angebote geschaffen. Die Töpferei Königsblau in Schmerwitz etwa ist ein schönes Ausflugsziel direkt am Kunstwanderweg. Sobald es die Zeit wieder erlaubt, können Gäste den Töpfern zuschauen, wie die handgefertigten, leuchtend blauen Keramiken entstehen. Gleich nebenan serviert die Gutsküche von Gut Schmerwitz regionale Gerichte.

Eine interessante Idee hatten auch Ulrike und Stefan Laun in Körzin: Das Ehepaar, das ursprünglich aus Franken kommt, lädt freitags, samstags und sonntags auf Voranmeldung zum Menü an einen langen Esstisch ein. Während Köchin Ulrike dann in der offenen Küche werkelt, lernen sich die 10 bis 16 Gäste kennen. Menschen zusammenbringen und umsorgen, das macht das Ehepaar gerne. Die beiden sind gut vernetzt, kaufen möglichst viel von kleinen Produzenten im direkten Umfeld ein. Den normalen Restaurantbetrieb hat das Paar vor ein paar Jahren aufgegeben – zu zweit schwierig zu leisten, zu schwer planbar. Das neue Konzept bietet mehr Freiräume. Verbinden lässt sich ein Besuch bei den Launs gut mit einem Ausflug in den nahe gelegenen Naturpark Nuthe-Nieplitz.

Mit morbidem Charme

Am Rande des Naturparks liegt die Spargelstadt Beelitz, die in diesem Jahr die Landesgartenschau ausrichtet. Bekannt ist sie auch durch einen der eindrucksvollsten Orte in Brandenburg: die Beelitz-Heilstätten, die hier Anfang des 20. Jahrhunderts entstanden sind und die heute einen mitunter morbiden Charme ausstrahlen.

Die riesige, ehemalige Lungenheilanstalt, die einst einfachen Berliner Arbeitern helfen sollte, besser mit der Tuberkulose zu leben, war wie ein autarkes Städtchen mit einer eigenen Lebensmittel-und Energieversorgung konzipiert. Es gab großzügige und komfortable Räumlichkeiten, modernste Technik und einen Park voller exotischer Gewächse. Heilen konnte man Tuberkulose damals noch nicht, aber man versuchte, das Leiden der Patienten mithilfe medizinischer Behandlungen wie auch durch den Aufenthalt in angenehmer Umgebung zu lindern. „Wir baronisieren hier den ganzen Tag“, schrieben denn auch Patienten an ihre Lieben in Berlin. Die Heilstätten haben eine wechselvolle Geschichte hinter sich, waren mehrmals auch Lazarett und zu DDR-Zeiten ein sowjetisches Militärkrankenhaus. Später standen sie lange leer.

Zwischen Baumkronen

Mittlerweile wurden aus Teilen der Anlage Eigentumswohnungen und neue Klinikbetriebe. Und seit einigen Jahren bietet „Baum & Zeit“ Touren durch die verbliebenen, halb verfallenen Häuser an. Von einem Baumkronenpfad aus kann man die alten, villenartigen Klinikgebäude überblicken, die eingebettet in einen riesigen Landschaftspark liegen. „Es geht uns nicht in erster Linie um den Wald. Menschen sollen hier die Geschichte dieses besonderen Ortes erleben können“, sagt Initiator und Geschäftsführer Georg Hoffmann. Und so führt der ungewöhnliche Baumkronenpfad auch direkt an der Ruine des sogenannten Alpenhauses entlang, das sich die Natur zurückerobert hat – ab 1945 entstand dort ein Dachwald. Bei Führungen kann man sogar einige der Gebäude von innen besichtigen. Der Rundgang durch die ehemaligen Krankenzimmer und die maroden Säle der Gebäude bietet außergewöhnliche Fotomotive, ist voller Licht und Schatten.

Kloster mit Stufengiebeln

Die Zeitreise geht im Kloster Zinna weiter. Das spätmittelalterliche Ensemble der ehemaligen Zisterzienserabtei mit seinen schönen Stufengiebeln liegt am Rande von Jüterbog. Berühmt in Zinna sind aber vor allem die bereits im 12. Jahrhundert erbaute spätromanische Klosterkirche aus Granitquadern, die mittelalterlichen Fresken im Abteigebäude und der Zinnaer Klosterbruder. Das ist ein Kräuterlikör, der hier vor 600 Jahren von einem Mönch erfunden wurde und der im Kloster noch heute destilliert wird.

Das Kloster Zinna begann wie vieles im Fläming recht klein, brachte es aber zu Reichtum. Ende des 15. Jahrhunderts waren 39 Dörfer, 14 Mühlen, ein Salzbrunnen, eine Pechhütte und eine Ziegelei im Besitz der Abtei, bevor wegen der Reformation der Niedergang des Klosters begann. Das noch während der Blütezeit frisch errichtete Wohngebäude des Abtes besaß sogar eine Heißluftheizung und hatte Innenräume mit Kreuzrippengewölben und farbig glasierten Steinen.

Im Museumsdorf

Vom Kloster aus führt die Straße gen Osten eine Weile mitten durch den Wald. Doch dann wird’s plötzlich wieder hell und sonnig, wie auf einer großen Lichtung. Man passiert das Ortsschild Glashütte, fährt im Schritttempo durch eine Art brandenburgisches Bullerbü – das Museumsdorf Baruther Glashütte. Dort stehen alte Backsteinfabrikgebäude und es gibt sandige Wege zwischen Häusern, deren Vorgärten mit Blumen, Kunstobjekten und nostalgischen Dingen aus vergangener Zeit gestaltet sind. Kunsthandwerker, die ihr Können gern Gästen zeigen, haben sich angesiedelt. Man spaziert durch kleine Galerien, Läden mit selbst gemachter Seife, Schmuck, Kräuterprodukten oder handgefertigten Filzwaren. Und auch ein Gasthaus und den Alten Dorfkonsum mit regionalen Lebensmitteln und alten DDR-Marken gibt es hier.

Glaskünstlern zusehen

Das Museumsdorf Baruther Glashütte ist aber nicht nur hübsch anzusehen. Es ist auch einer jener dezentralen Orte, die kleine und große Geschichten von früher erzählen können. Ab 1716 arbeiteten in Baruth Handwerker aus Deutschland und den Nachbarländern und stellten in erster Linie Lampenschirme aus Glas her. Auch einen berühmten Sohn hat Baruth damals zu seinen Glanzzeiten hervorgebracht: Reinhold Burger, Jahrgang 1866, der allerdings schon als junger Mann das Dorf verließ. Er stellte Röntgenröhren und Glasapparate her und ist der Erfinder der Thermoskanne. Überregional erfolgreich waren aber auch die Handwerker, die in Baruth blieben. Auf Weltausstellungen in London und Paris zeigten sie ihre Innovationen. Noch bis 1980 war Baruth Produktionsstandort, danach verfielen die Anlagen.

Seit 1990 kümmern sich der Landkreis Teltow-Fläming und die Menschen im Ort um um den Erhalt der Gebäude. Mehrere Museen und Ausstellungen beleuchten die Geschichte des Ortes und der Glaskultur – und im Glasstudio wird wieder nach alter Handwerksart Glas geblasen: Vor den Augen der Zuschauer entstehen dort filigrane Vasen und farbige Glastiere. Reine Nostalgie? „Nein. Unsere Welt heute wäre doch ohne Glas eine ganz andere“, meint Museumsleiter Dr. Georg Goes. Und so gehört die „Manuelle Fertigung von mundgeblasenem Hohl-und Flachglas“ in Deutschland mittlerweile auch zum Immateriellen Kulturerbe der UNESCO. Georg Goes hat sich dafür stark gemacht und hofft, dass man in Zukunft aus dem nationalen immateriellen Kulturerbe ein internationales machen kann.

Von Aussteigern und Tüftlern

Der Fläming mag etwas abgelegen sein, aber hinterwäldlerisch war man hier nie. Es ist damals wie heute auch eine Region der Kreativen, der Aussteiger und der Tüftler. Heimat von Menschen, die den weiten Horizont lieben. Die die Natur, Weite und Stille hier draußen genießen.

INFORMATIONEN

• Tourismusverband Fläming e. V., Zum Bahnhof 9, 14547 Beelitz, Tel.: 03 32 04/62 87-0, www.reiseregion-flaeming.de

ESSEN UND TRINKEN

• Gasthof Moritz, Hauptstraße 40, 14823 Rabenstein/Fläming, Tel.: 03 38 48/6 02 92, www.gasthof-moritz.de

• Landlust Körzin, Körzin 19, 14547 Beelitz, Tel.: 01 73/2 48 39 83, www.landlust-koerzin.de

• Gutsküche Schmerwitz, Schmerwitz 8, 14827 Wiesenburg/Mark, Tel.: 03 38 49/90810, www.gut-schmerwitz.de

• Fliederhof Syring, Stückener Dorfstr. 21, 14552 Michendorf-Stücken, Tel.: 03 32 04/6 29 00 www.fliederhof-syring.de

KUNST UND KULTUR

• Museumsdorf Glashütte, Hüttenweg 20, 15837 Baruth/ Mark, Tel.: 03 37 04/9 809 14, www.museumsdorf-glashuette.de

• Baum & Zeit, Straße nach Fichtenwalde 13, 14547 Beelitz-Heilstätten, Tel.: 03 32 04/60 58-0 www.baumundzeit.de

• Königsblau Keramik, Schmerwitz 8, 14827 Wiesenburg/Mark, Tel.: 03 38 49/30 89 30, www.koenigsblau-schmerwitz.de

• Museum Kloster Zinna, Am Kloster 6, 14913 Jüterbog -Kloster Zinna, Tel.: 0 33 72/43 95 05, www.kloster-zinna.com

• Burg Rabenstein, Zur Burg 49, 14823 Rabenstein/Fläming, Führungen bietet Ralf Rabe an, Tel.: 01 62/7 76 73 41

• Bischofsresidenz Burg Ziesar, Museum für brandenburgische Kirchen-und Kulturgeschichte des Mittelalters, Mühlentor 15 A, 14793 Ziesar, Tel.: 03 38 30/ 1 27 35

NATUR ERLEBEN

• Naturparkzentrum Hoher Fläming, Brennereiweg 45, 14822 Rabenstein-Raben, Tel.: 03 38 48/6 00 04, www.hoher-flaeming-naturpark.de

• Naturpark Nuthe-Nieplitz, NaturParkZentrum am Wildgehege Glauer Tal, Glauer Tal 1, 14959 Trebbin-Blankensee, Tel.: 03 37 31/70 04 62, www.naturpark-nuthe-nieplitz.de

LANDESGARTENSCHAU IN BEELITZ

Dieses Jahr richtet die Spargelstadt Beelitz vom 14. April bis 31. Oktober eine Landesgartenschau aus. Das Thema heißt „Ein Gartenfest für alle Sinne“, das Leitmotiv ist Kulinarik. Neben den gärtnerischen Themen und regionalen Spezialitäten werden in Beelitz kulturelle Veranstaltungen unter freiem Himmel eine große Rolle spielen. www.laga-beelitz.de

INTERNATIONALER KUNSTWANDERWEG

Auf mehreren Routen verbindet der Kunstwanderweg Fläming die Bahnhöfe von Wiesenburg und Bad Belzig. Die 28 Skulpturen entlang der 37 Kilometer langen Strecke nehmen allesamt Bezug zur Umgebung und zum Fläming. Sie lassen sich auf einer Nord-und einer Südroute erkunden. Es gibt auch eine abkürzende Querverbindung.

VerFÜHRUNGEN

Insgesamt 19 Touren bieten die Natur-und Kulturführer für den Naturpark Hoher Fläming an, wie Bernd Moritz’ „Tour 1804“, Kräutertouren oder geologische Wanderungen. Mehr Infos unter: www.flaeming.net

■ Text: Christiane Würtenberger