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Im Test der Lehr- und Versuchsanstalten: Fuchsien für frühen Absatz


TASPO - epaper ⋅ Ausgabe 36/2019 vom 07.09.2019

Methoden, um qualitativ hochwertige Fuchsien für den frühen Absatz ab Kalenderwoche 15 zu produzieren.


Artikelbild für den Artikel "Im Test der Lehr- und Versuchsanstalten: Fuchsien für frühen Absatz" aus der Ausgabe 36/2019 von TASPO. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Ein unterschiedlicher Belichtungsbeginn – entweder ab Topftermin in KW 2, zum Stutztermin in KW 4 oder ab KW 6 – führte bei der Sorte ‘Jollies Menton’ zu guten Qualitäten mit unterschiedlichen Pflanzengrößen zum Verkaufstermin.


Foto: LVG Ahlem

Der Arbeitskreis Beet- und Balkonpflanzen prüfte in diesem Jahr ausgesuchte Fuchsiensorten mit der Frage, mit welchen Methoden qualitativ hochwertige ...

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... Fuchsien für den frühen Absatz ab Kalenderwoche (KW) 15 produziert werden können.

Belichten ab Topftermin optimal
An der Lehr- und Versuchsanstalt für Gartenbau (LVG) Ahlem wurden vier Sorten sofort ab dem Topftermin in Kalenderwoche zwei, ab dem Stutztermin in Kalenderwoche vier oder ab Kalenderwoche sechs der Tag durch Belichtung auf 16 Stunden verlängert. Unabhängig vom Lampentyp (klassische fotoperiodische Belichtung mit Leuchtstoffröhren, Assimilationsbelichtung oder LED-System) konnte am schnellsten vermarktungsfähige Ware erzielt werden, wenn sofort ab Topftermin belichtet wurde. Je früher belichtet wurde, desto geringer war aber die Pflanzenmasse zum Verkaufstermin.

Belichten verkürzt die Kulturdauer
Am Sächsischen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) in Dresden-Pillnitz wurden elf Fuchsiensorten mit unterschiedlichen Beleuchtungsstärken auf eine Tageslänge von 18 Stunden belichtet. Alle Sorten reagierten gegenüber der unbelichteten Kontrolle mit einer Verkürzung der Kulturdauer, allerdings sehr sortenspezifisch. Eine foto - periodische Belichtung verkürzte die Kulturzeit um bis zu 15 Tage, eine Intervallbelichtung mit Assimilationsbelichtung sparte zwei weitere Tage, während eine energieintensive Assimilationsbelichtung die Kulturdauer gegenüber der fotoperiodischen Belichtung im Durchschnitt um zusätzliche acht Tage verkürzte.

Bei 19 Grad: schneller verkaufsreif
An der Staatsschule für Gartenbau (SFG) in Stuttgart-Hohenheim zeigte sich bei den in Kalenderwoche vier getopften und ab Kalenderwoche sechs auf 13 Stunden fotoperiodisch belichteten acht Sorten, dass bei höheren Temperaturen (etwa 19 Grad Ist-Temperatur) die Verkaufsreife in Kalenderwoche 13 bis 15 erreicht wurde. Bei tieferen Temperaturen um etwa 16 Grad lag der Blühbeginn etwas später, in Kalenderwoche 16 bis 17, die Qualität der Pflanzen wurde hier aber als etwas besser beurteilt.

Schnellere Blüte unter Alltop
Der Einfluss von verschiedenen Ein - deckungen und Standweiten wurde an der LVG Erfurt untersucht. Der Gesamteindruck war unter Alltop nur bei zwei Sorten etwas besser, ansonsten waren die Pflanzen gleichwertig. Allerdings blühten sie unter Alltop früher als unter Glas. Unter Folie blieben die Pflanzen erwartungsgemäß deutlich kompakter, sie waren aber auch später. Bei Engstand (40 Pflanzen je Quadratmeter im Vergleich zu 25 je Quadratmeter) litt die Pflanzenqualität unabhängig von der Eindeckung, und der Blühbeginn war um bis zu eine Woche verzögert.

Für Leser, die mehr wissen wollen: Die detaillierten Ergebnisse werden in Gärtnerbörse 10+11/2019 veröffentlicht.

Die Autorin

Dr. Elke Ueber , Gartenbauingenieurin und Leiterin der Abteilung Zierpflanzen an der Lehr- und Versuchsanstalt für Gartenbau Bad Zwischenahn