Bereits Kunde? Jetzt einloggen.
Lesezeit ca. 4 Min.

IMGESPRÄCH


Lebensart - epaper ⋅ Ausgabe 4/2019 vom 12.09.2019

LEBENSART 3/2019

SCHWERPUNKT WALD

Ing. Rudolf Bruckner (72)

Ich bin empört und geschockt über die Aussage „Viele Menschen, die nur mehr 20, 30 Jahre leben, zerstören unsere Umwelt. Und wir Jungen müssen darauf achten, dass es wieder besser wird.“

Sie vergessen wohl, dass ihnen diese Menschen ermöglicht haben, eine ordentliche Ausbildung zu machen, und für die nachfolgenden Generationen Infrastruktur und ein lebenswertes Umfeld geschaffen haben. Ich halte es für arrogant und überheblich, aus dieser gesicherten Position heraus ältere Menschen zu diskriminieren und die ältere Generation als Zerstörer der Welt darzustellen.

Ich erinnere die Jugend an die weggeworfenen Getränkedosen, die Müllberge, die bei diversen Events hinterlassen werden etc. Diese Zerstörungen werden sicher nicht von den älteren Generationen verursacht, die noch gelernt haben, ihren Müll wegzuräumen.

Thomas Hinterholzer, Schwertberg

Ich bin seit vielen Jahren Abonnent der Zeitschrift LEBENSART und freu mich immer, wenn die neue Nummer in der Post ist! Im Artikel „Der Wert des Waldes“ (ein ausgesprochen guter und realistischer Artikel von Frau Sonja Bettel!) findet sich ein hellgrüner Block (mit Dackelbild) mit dem Titel „Was darf ich im Wald?“.

Wir von der Jagdgesellschaft Windegg in der Gemeinde Schwertberg möchten in der Gemeindezeitung einen Artikel mit genau diesen Inhalten unseren Mitbürgern nahebringen. Ist es möglich, diesen Artikel von LEBENSART zu übernehmen? (mit Quellenangabe selbstverständlich!)

Die Antwort der LEBENSART-Redaktion

Gerne können Sie Inhalte aus der LEBENSART in Gemeindezeitungen etc. Ihren Lesern zur Verfügung stellen. Bitte um eine kurze Anfrage.

Artikelbild für den Artikel "IMGESPRÄCH" aus der Ausgabe 4/2019 von Lebensart. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

NACHHALTIGE OUTDOORBEKLEIDUNG

Gertraud Zbiral, Klosterneuburg

Mit Interesse habe ich den Artikel „Grünes Gewand“ gelesen. Möglichst lange Nutzung von Dingen ist zweifellos ein wichtiger Faktor. Aber überwiegt der Vorteil der langen Nutzungsdauer bei einer Jacke aus Chemiefasern tatsächlich gegenüber dem Schaden, der durch das Waschen von Textilien aus Chemiefasern entsteht? Oder ist es doch besser, die Bekleidung aus Chemiefasern nicht länger zu benutzen und durch Naturfasern zu ersetzen? Verringert sich die Menge des Mikroplastikabriebs nach häufigem Waschen gegenüber der Menge, die bei neuen Textilien entsteht?

Wie sieht es mit Bekleidung aus recycelten Rohstoffen aus, wenn es sich dabei um Chemiefasern handelt? Wird da beim Waschen nicht auch Mikroplas- IM GESPRÄCH tik abgegeben? Wenn ja, überwiegt der Vorteil des recycelten Rohstoffs gegenüber dem Schaden durch das Mikroplastik?

Die LEBENSART-Redaktion hat bei Greenpeace nachgefragt

Konsumentensprecherin Nunu Kaller: Je länger man ein Kleidungsstück trägt, umso besser weil umso ressourcenschonender ist das für die Umwelt. Haben Sie also so eine Jacke, tragen Sie sie möglichst lange. Brauchen Sie eine neue, achten Sie bitte auf PFC-Freiheit und/oder Naturmaterialien. Die Menge des Mikroplastikabriebs verringert sich nach häufigem Waschen, geht allerdings nie auf null runter.

Wie schnell es sich um welchen Faktor verringert, ist vom Ausgangsmaterial – beispielsweise ob Fleecepullover oder Polyestershirt – abhängig und kann daher nicht vollends beantwortet werden.

Recyceltes Polyester sehen wir eher kritisch: Zwar wird es aus gebrauchten PET-Flaschen gemacht und ist somit für eine Verringerung der Plastikflaschenmüllberge verantwortlich, am anderen Ende der Kette ändert sich jedoch nichts: Auch recyceltes Polyester fasert genau so wie neues. Aus Sicht von Greenpeace überwiegt der Vorteil des recycelten Rohstoffs gegenüber dem Schaden durch das Mikroplastik NICHT.

Duško Stojaković, Werner & Mertz

Ich fand den Beitrag sehr wichtig, insbesondere was die imprägnierte Kleidung betrifft. Von Werner & Mertz gibt es eine nachhaltige Imprägnationslösung mit der Marke bionicdry, die nun auch in Österreich erhältlich ist.

SCHREIBEN AUCH SIE UNS IHRE MEINUNG!

Zu einem Artikel aus der aktuellen Ausgabe oder zu einem Thema, das Sie besonders bewegt. Per Post: LEBENSART, Wiener Straße 35, 3100 St. Pölten, per E-Mail: redaktion@lebensart.at

HEIZEN MIT BIER

ÜBERGABE AN DIE ERSTE WOHNUNGSMIETERIN

Artikelbild für den Artikel "IMGESPRÄCH" aus der Ausgabe 4/2019 von Lebensart. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Wenn Bier Wohnungen heizt : Beim Abwärmeprojekt der Brauerei Schwechat werden insgesamt rund 900 nahegelegene Wohnobjekte beheizt.


Nachhaltige Partnerschaften für die Zukunft

Das Nachhaltigkeitsengagement der Brau Union Österreich orientiert sich an den Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen. Entlang der gesamten Wertschöpfungskette setzt die Brau Union Österreich mit ihren Initiativen an. „Aber das Bestreben ist, auch über den direkten Einflussbereich hinaus nachhaltig zu agieren und Mehrwert zu schaffen – etwa durch sinnvolle Kooperationen mit Partnern. So wurde in der geschichtsträchtigen Brauerei Schwechat vor den Toren Wiens durch ein innovatives Konzept der Grundstein gelegt, um Menschen mit Wärme zu versorgen – biogene Abwärme aus den Brauerei kann so sinnvoll genutzt werden und bringt sowohl der Gesellschaft als auch der Umwelt einen Zusatznutzen“, erklärt Gabriela Maria Straka, Leitung Kommunikation/PR und CSR. Ein Best-Practice-Beispiel, auf das die Brau Union Österreich zu Recht stolz ist.

Artikelbild für den Artikel "IMGESPRÄCH" aus der Ausgabe 4/2019 von Lebensart. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Begrüßung mit Schwechater Bier : EVN Vorstandssprecher Stefan Szyszkowitz (links) und Christian Huber, Braumeister Region Nord bei der Brau Union Österreich (rechts), sowie Landesrat Martin Eichtinger (2. von links) und Bürgermeisterin Karin Baier (2. von rechts) ließen es sich nicht nehmen, die neue Mieterin Birgit Kolar (Mitte) traditionell mit Brot und Salz zu begrüßen und gemeinsam mit einem kühlen Schwechater Bier auf die lokal erzeugte Wärme anzustoßen.


Vor den Toren Wiens – am alten Brauereigelände der Brauerei Schwechat – wurde die erste mit Bier beheizte Wohnung von den vier Wohnbaugenossenschaften übergeben.

Üblicherweise steht Bier für wohltuende Abkühlung in heißen Sommernächten. In der Wohnung von Birgit Kolar spielt der Gerstensaft aber genau die umgekehrte Rolle: Er sorgt im Winter für wohlige und nachhaltige Wärme.

Innovatives Abwärmeprojekt für 900 neu errichtete Wohneinheiten

Der Schlüssel dafür liegt in einem innovativen Projekt, das die EVN gemeinsam mit der Brau Union Österreich nur wenige hundert Meter von der Brauerei Schwechat entwickelt hat: Nicht benötigte Abwärme aus dem Brauprozess wird hier mittels Wärmepumpe zu nachhaltiger Wärme für 900 Wohnungen, die gerade am „Alten Brauereigelände“ errichtet werden.


Fotos: leonard_c/iStock

Entgeltliche Einschaltung Fotos: Brau Union Österreich (oben); EVN/Antal (unten)

Mehr aus dieser Ausgabe

Titelbild der Ausgabe 4/2019 von FELD- UND STALLGESCHICHTEN. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
FELD- UND STALLGESCHICHTEN
Titelbild der Ausgabe 4/2019 von ZUR LESERFRAGE. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
ZUR LESERFRAGE
Titelbild der Ausgabe 4/2019 von GLYPHOSAT. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
GLYPHOSAT
Titelbild der Ausgabe 4/2019 von 5G WIE GEFÄHRLICH IST DAS ULTRASCHNELLE MOBILNETZ?. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
5G WIE GEFÄHRLICH IST DAS ULTRASCHNELLE MOBILNETZ?
Titelbild der Ausgabe 4/2019 von FREIHEIT IST IMMER DIE FREIHEIT DER ANDERSDENKENDEN. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
FREIHEIT IST IMMER DIE FREIHEIT DER ANDERSDENKENDEN
Titelbild der Ausgabe 4/2019 von TOO GOOD TO GO. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
TOO GOOD TO GO
Vorheriger Artikel
FELD- UND STALLGESCHICHTEN
aus dieser Ausgabe
Nächster Artikel ZUR LESERFRAGE
aus dieser Ausgabe