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In anderen Umständen


Baby & Co. - epaper ⋅ Ausgabe 2/2019 vom 05.06.2019

Schwanger – ein neues Leben beginnt! Wie sich Körper und Alltag jetzt verändern und wer Ihre wichtigsten Ansprechpartner sind


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Bildquelle: Baby & Co., Ausgabe 2/2019

Ist die Mutter entspannt, geht es dem Kind gut


Es ist nicht der Bauch allein, der sich während der Schwangerschaft verändert. Der Körper produziert 1,5 Liter mehr Blut, die Gefäße sind weiter und das Herz schlägt schneller. Bänder und Gelenke entspannen sich immer mehr und bereiten sich so auf die Geburt vor. Der Körper signalisiert, was Mutter und Kind nützt oder schaden könnte. Die Hormone verändern auch die Stimmung. Daran muss sich eine werdende Mutter erst langsam gewöhnen. ...

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OFT ENTSPANNEN

Wichtig ist jetzt: Stress vermeiden und viel schlafen. Auch kleine Atem- und Entspannungsübungen für zwischendurch tun gut. Ebenfalls empfehlenswert ist Sport. Ein trainierter Körper erholt sich auch nach der Geburt besser. Geeignet sind z. B. Schwimmen, Radfahren, Walken. Achten Sie darauf, sich nicht zu überanstrengen.

Wer verspannt ist, kann kurze Zeit die Schultern kreisen oder sie anheben und fallen lassen. „Generell sollten gerade Schwangere auf eine gute Haltung achten. Lasten, z. B. volle Einkaufstüten, sollten Sie immer gleichmäßig verteilt tragen“, rät die Hebamme Eva-Maria Chrzonsz.

AUSGIEBIG PFLEGEN

Vor allem die Beine verdienen jetzt eine Extraportion Pfl ege. Gegen Wassereinlagerungen (Ödeme) hilft die sogenannte Venenpumpe: Den Fuß bei gestrecktem Bein zum Körper ziehen und wieder ausstrecken. Legen Sie außerdem öfter mal die Beine hoch. Ihr Arzt kann auch Kompressionsstrümpfe verschreiben. „Aber das ist nicht immer nötig“, sagt Dr. Manfred Steiner vom Berufsverband der Frauenärzte; etwa, wenn die Ödeme nur eine Reaktion des Körpers auf die Hormonumstellung sind. Frauen mit genetisch bedingten Krampfaderleiden sollten die Strümpfe aber tragen.

Zu den normalen „Nebenwirkungen“ einer Schwangerschaft gehört eine leichte Inkontinenz, die oft beim Heben oder Lachen auftritt. Schuld ist die Veränderung des Beckenbodens und der wachsende Druck auf die Harnblase. Verwenden Sie in diesem Fall keine normalen Binden, sondern geeignete Produkte wie z. B. „lights by Tena Slipeinlagen“, die Tröpfchen auffangen und Gerüche neutralisieren.

Der beste Zeitpunkt für Reisen ist das zweite Schwangerschaftsdrittel. Die Anreise sollte nicht zu lang sein. Toll: ein Wellnessurlaub!

Viele Schwangere leiden zudem unter schlaffem Bindegewebe, auf dem wachsenden Bauch bilden sich Dehnungsstreifen. Als natürliche Gegenmaßnahme kann z. B. „Schüssler Salz DHU Silicea Pentarkan“ eingenommen werden. Auch Einreibungen, etwa mit Jojoba-, Mandel-, Calendula- und Vitamin E-haltigem Weizenkeimöl, können helfen.

Sonnenbäder sind in Ordnung. Verwenden Sie aber Sonnenschutz mit mineralischem Schutzfi lter, da Ihre Haut jetzt empfi ndlicher ist und schnell Pigmentfl ecken bildet. Vermeiden Sie außerdem starkes Schwitzen und extreme Hitze.

DAS IST JETZT TABU

Diese Lebens- und Genussmittel sollten Sie lieber meiden – oder allenfalls in geringen Mengen zu sich nehmen:

KAFFEE UND TEE

Koffein behindert die Aufnahme von Eisen und kann Bluthochdruck begünstigen. Daher sollten werdende Mütter den Konsum von Kaffee und koffeinhaltigem Tee auf ca. zwei Tassen pro Tag beschränken.

SOFTDRINKS MIT CHININ

Tonic Water und Bitter Lemon sollten für Schwangere tabu sein, so das Bundesinstitut für Risikobewertung. Der darin enthaltene Geschmacksstoff Chinin gilt als leicht wehenfördernd und kann bei akuter Nichtverträglichkeit Sehstörungen und Tinnitus hervorrufen.

ROHES FLEISCH UND RÄUCHERFISCH

Rohes Fleisch wie Tartar, aber auch Landjäger, Salami, Räucherschinken, roher und geräucherter Fisch können Toxoplasmose-Erreger enthalten. Diese können eine Fehlgeburt auslösen oder den Fötus schädigen.

ROHMILCHPRODUKTE

Camembert, Blauschimmelkäse, Ziegen- und Schafmilchprodukte aus Rohmilch können Listeriose-Bakterien enthalten, die für das Ungeborene schädlich sein können. Essen Sie nur Produkte aus pasteurisierter Milch.

ZIGARETTEN UND ALKOHOL

Nikotin ist gefährlich für das Ungeborene, auch auf Alkohol sollten Sie komplett verzichten. Wer Probleme mit dem Auf hören hat, erhält Tipps von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: www.iris-plattform.de