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In die Pedale, fertig, los ...


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Camping, Cars & Caravans - epaper ⋅ Ausgabe 6/2022 vom 10.05.2022

FAHRRAD SPEZIAL

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Campen und Fahrrad gehören zusammen wie Topf und Deckel.Was ist besser als direkt vor dem Caravan auf den Drahtesel zu steigen und reizvolle Naturlandschaften und Sehenswürdigkeiten zu entdecken? Besonders entspannt, gesund und nachhaltig reisen Naturliebhaber dabei mit einem E-Bike. Für etwa ein Drittel aller Radreisen haben die Menschen in Deutschland schon 2020 das Pedelec genutzt, berichtet die ADFC-Radreiseanalyse – Tendenz weiter steigend. Aber auch ohne Unterstützung ist das Fahrrad im Trend – allen voran die Mountainbikes, für die es immer mehr Routen und spezielle Parks gibt.

MEGATREND 1

KRAFT ENTDECKEN

Inzwischen weiß es jeder: E-Bikes verbinden die aktive Bewegung an frischer Luft mit einem gewissen Erholungseffekt. Dank der elektrischen Unterstützung kommen sogar Sportler und Genussradler auf einen gemeinsamen Nenner, denn Gegenwind und Steigungen lassen sich einfacher ...

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... bewältigen. In der Ebene sollte sich ein E-Biker nicht mit einem herkömmlichen Rad anlegen. Mit dem E-Bike werden längere Touren mit der gesamten Familie möglich, ohne vollkommen ausgepowert am Ziel anzukommen. Gleichzeitig wächst der persönliche Bewegungsradius – je nach Streckenlage und Akkuleistung sind Distanzen von deutlich über 80 Kilometern möglich. Um jederzeit auf Kurs zu bleiben, ermöglichen nachrüstbare Bordcomputer den Zugriff auf kostenlose Kartendaten weltweit. Zudem kann der smarte Begleiter unterwegs berechnen, wie weit der Radurlauber mit der vorhandenen Akkukraft im jeweiligen Unterstützungsmodus und unter den geografischen Gegebenheiten noch kommen kann.

Für eine erfrischende Rast zwischendurch oder die schönsten Urlaubs-Selfies sind in den Karten auch sogenannte Points of Interest wie Sehenswürdigkeiten, interessante öffentliche Plätze, Restaurants und Hotels verzeichnet. Die Gastronomie und Hotellerie hat sich längst auf den E-Bike-Boom eingestellt und bietet vielerorts Ladestationen entlang der Radwanderwege an. So muss man keine Angst haben, unterwegs ohne vollen Akku dazustehen, und kann die heimische Natur rundum genießen.

MEGATREND 2

ALTES RAD WIRD STARK

Wer sich von seinem alten Fahrrad nicht trennen kann, aber bergauf doch mit der Unterstützung eines Motors liebäugelt, kann mit dem Pendix eDrive das normale Fahrrad zum E-Bike aufrüsten. Pendix aus Zwickau hat einen universellen Nachrüstantrieb entwickelt, der sich an nahezu jedes Rahmenmodell montieren lässt. Der Motor ist ein getriebeloser Mittelmotor mit 65 Nm Drehmoment, kraftvoll, zuverlässig und absolut lautlos. Der Lithium-Ionen-Akku liefert wahlweise 300 Wh oder 500 Wh. Das System arbeitet mit 48 Volt und verspricht je nach Akku zwischen 65 und 120 km Reichweite. Der Umbausatz kommt per Post , kostet 1.550 bzw. 1.750 Euro und ist an einem Tag montiert.

MEGATREND 3

Über Stock und Stein

Mit dem Fahrrad auf Abenteuersuche zu gehen, ist nicht erst seit Pandemie und Lockdown ein Volkssport geworden. Dennoch erlebt das Mountainbike gerade jetzt eine Renaissance, die viel mit dem Wunsch nach Erholung und Entkopplung vom Stress des Alltags zu tun hat. Das immer breitere Angebot an Fahrradgattungen für jeden erdenklichen Einsatz macht das Radeln attraktiv und weckt Begehrlichkeiten. Mountainbike ist nicht gleich Mountainbike und Rennrad nicht gleich Rennrad. Wer sich am liebsten abseits von Straßen und Forstwegen auf bergi- gen Singletrails austoben möchte, fährt mit einem vollgefederten Mountainbike am besten. Unter den sogenannten Full Suspension Bikes sind All-Mountains und Trailbikes die Tausendsassas unter den Mountainbikes. Sie sind komfortabel und leicht genug, um auch längere und steilere Anstiege zu bewältigen. In der Abfahrt bieten sie einige Reserven, wenn auf dem Trail Wurzeln, Steine oder Absätze lauern. Noch mehr Federweg und damit Komfort bieten Enduros. Ihre gesamte Geometrie und Ausstattung ist mehr auf Downhill-Action und Robustheit ausgelegt, nichtsdestotrotz sollen sie sich – im Gegensatz zu reinen Downhill-Bikes – auch bergauf angenehm treten lassen. Gravel-Bikes und die verwandten Cyclocrosser sind stark vereinfacht gesagt Rennräder mit etwas breiteren und gröber bestollten Reifen. Sie erlauben es, sich mit dem Rennrad auch auf gröberem Untergrund wie Schotter oder leichten Trails sicher, aber flott fortzubewegen. Während Crossräder traditionell für kurze aber knackige Wintereinsätze konzipiert werden, bieten Gravel-Bikes dank ihrer entspannteren Sitzposition und Geometrie auch auf längeren Touren genug Komfort und lassen sich in der Regel auch mit Zusatzequipment wie Sattel-oder Lenkertaschen ausrüsten. So sind sie die erste Wahl bei Streckentouren oder als Vehikel für das nächste Micro-Adventure. Schon immer wurden Mountainbikes neben der Geländetauglichkeit auch an der Übersetzung beurteilt, die beim Erklimmen der namensgebenden Berge hilft. Früher multiplizierte man die Anzahl der Kettenblätter an der Kurbel mit den Ritzeln am Hinterrad und konnte eine stolze Anzahl von Gängen angeben. Mittlerweile haben die meisten Mountainbikes nur noch ein Kettenblatt an der Kurbel, dafür aber zwölf Ritzel am Hinterrad, die eine große Bandbreite von leichten Gängen für den Berg bis zu schnellen Übersetzungen abdecken. So sind die Mehrzahl der Mountainbikes im 2022er-Sortiment der traditionsreichen Marke Cannondale mit einem Zwölffach-Antrieb ausgestattet. Was nach weniger klingt, ist eigentlich mehr, wie Daniel Häberle vom US-Hersteller erklärt: „Gegenüber den früheren Schaltungen mit zwei oder drei Kettenblättern sind die aktuellen Einfachschaltungen robuster, schalten schneller und intuitiver und bieten eine genauso große Bandbreite.“ Neben Kettenschaltungen werden aber auch Getriebenaben, wie die Modelle des norwegischen Herstellers Kindernay, immer beliebter. Insider sind heute schon überzeugt davon, dass die geschlossenen Getriebe mit sieben oder 14 Gängen eine besonders zuverlässige und robuste Alternative zum klassischen Antrieb mit Schaltwerk sind.

MEGATREND 4

GEBRAUCHT K AUFEN

Die derzeitigen Lieferschwierigkeiten und veritable Preiserhöhungen haben Folgen für den Gebrauchtmarkt. Verkäufer tun sich leichter ein altes Bike zu verkaufen – egal ob mit oder ohne E-Unterstützung – und für Kaufinteressenten ist das Angebot relativ groß. Doch Vorsicht ist geboten. Nur wer einige Punkte bedenkt, ist mit dem Kauf auf der sicheren Seite. So sollte ein potenzielles Gebrauchtangebot nicht zu weit entfernt sein. Den Besichtigungstermin nur bei schönem Wetter machen, denn viele Macken entdeckt man nur bei Tageslicht und die Probefahrt will man ja auch nicht durch den strömenden Regen machen. Nie aus Verzweiflung ein Rad kaufen, das zu groß oder zu klein ist. Leichte Anpassungen über Sitzhöhe oder am Lenker lassen sich zwar immer vornehmen, aber ist das Rad deutlich zu groß oder zu klein, Finger weg! Fragen helfen. Stand das E-Bike trocken und frostsicher in einer Garage? Ein Bike, das lange und oft draußen geparkt wurde leidet. Gibt es Nachweise über Service in der Fachwerkstatt? Auch ein Nachweis über den Kauf des Bikes sollte vorhanden sein. E-Bikes werden gern gestohlen und zum Kauf angeboten – das kann böse enden, denn dann sind Geld und Bike futsch.

Gute Angebote sind meist Leasing-Bikes, da Service und Verschleiß in den Versicherungsleistungen beim Leasing inkludiert sind. Die Knappheit an schönen E-Bikes auf dem Markt lässt auch die Preise für Gebrauchtbikes steigen. Als Faustregel wird für die ersten drei Jahre ein jährlicher Wertverlust von rund 20 Prozent veranschlagt. Hat ein E-Bike also

vor drei Jahren 3.000 Euro gekostet, sind bei guter Pflege und fachmännischem Service nach einem Jahr 2.400 Euro, nach zwei Jahren 1.800 Euro und nach drei Jahren 1.200 Euro realistisch. Fachhandelsmarken geben Sicherheit, denn dann ist auch für die nächsten Jahre eine gute Ersatzteillage garantiert. Billigbikes aus dem Internet sollte man schon neu nicht kaufen und gebraucht erst recht nicht. Einem modernen E-Bike machen Laufleistungen von mehreren Tausend Kilometern nichts aus, sofern es gut gepflegt wird und Verschleißteile gewechselt werden. Ein Bike, das allerdings als Pendler-Fahrzeug genutzt wurde und deutlich fünfstellige Laufleistungen aufweist, muss besonders kritisch begutachtet werden. Das Display zeigt die Gesamtlaufleistung eines E-Bikes an. Räder ohne Display, die über eine Smartphone-App gesteuert werden, zeigen in der App sogar noch einige Informationen mehr über den Gebrauch an.

➨ QUIETSCHEN DIE BREMSEN LAUT

Das kann sehr unangenehm und sehr laut bis ohrenbetäubend sein. Entweder sind die Bremsscheiben verschlissen oder der Bremssattel sitzt nicht ganz parallel zur Bremsscheibe. Ist kein mechanischer Fehler auszumachen, kann ein „Brake-Silencer“-Spray, etwa von SwissStop, Wunder wirken.

FOLGENDE 12 PUNKTE BEIM GEBRAUCHTKAUF UNBEDINGT CHECKEN:

1. Ist das Rad gepflegt und sauber?

2. Wurden Umbauten vorgenommen?

3. Zeigt das E-Bike Sturzspuren?

4. Lässt sich das E-Bike ohne Murren einschalten?

5. Sind alle Schlüssel vorhanden?

6. Läuft die Gangschaltung sauber durch alle Gänge?

7. Lassen sich die Bremshebel bis zum Lenkergriff durchdrücken?

8. Machen die Bremsen ein unangenehm metallisches Schleifgeräusch?

9. Funktioniert die Lichtanlage fehlerfrei?

10.Wurde der Akku sachgemäß gelagert und geladen?

11.Wurden beim Service die Updates der Motorsoftware gemacht? Belege beweisen dies.

12.Wurde am Motorgehäuse oder Akku manipuliert?

Am E-Bike muss, wegen der höheren Kräfte, die Kette spätestens alle 1.500 bis 2.000 km gewechselt werden. Sonst leiden nämlich auch die Zahnkränze, also die Ritzel vor allem am Hinterrad. Diese zu wechseln ist deutlich aufwendiger und teurer. Eine neue Kette kostet nur rund 20 bis 30 Euro und Vielfahrer können diese mit etwas Übung auch selbst schnell wechseln.

Auf der sicheren Seite ist jeder Gebrauchtkäufer, wenn er auf einen Qualitätscheck durch eine Fachwerkstatt besteht. Die Werkstatt kann das E-Bike mit speziellen Analyse-Tools genauestens untersuchen. So ist beispielsweise der Zustand des Akkus, also die Anzahl der Ladezyklen und die verbleibende Kapazität leicht auslesbar. Diese Prüfung im Fachbetrieb kostet zwar ein wenig Zeit und Geld, sollte aber vom gewissenhaften Verkäufer ohnehin durchgeführt werden, da es die Verkaufschancen des Bikes erhöht und damit auch den erzielbaren Verkaufspreis.

MEGATREND 5

COOLER AUSSEHEN

Die Must-haves am Bike 2022 in aller Kürze, denn Radeln ist inzwischen auch Mode. Da gibt es die richtige Bekleidung und die passenden Accessoires. Hier die neusten Trends.

PATAGONIA: DIRT ROAMER BIKE SHORTS Die leichten und robusten Shorts zeichnen sich bei den härtesten Touren, heißen Tagen und Backcountry-Einsätzen aus. Die ergonomischen, ultraschallverschweißten Nähte reduzieren das Gewicht, machen die Shorts elastisch und sorgen dafür, dass auch nach langer Zeit im Sattel kein Scheuern auftritt. Leichtes und feuchtigkeitsabsorbierendes Gewebe, das schnell trocknet, rundet das angenehme Tragegefühl ab. Die Shorts kosten 120 Euro. www.patagonia.com

AKU: ROCK DFS GTX Der perfekte Schuh für das nächste Bike&Hike-Abenteuer. Mit seinem innovativen Zweifachschnürsystem ist dieses Modell bestens für vielseitige Outdooraktivitäten geeignet. Die klassische Comfort Walking-Schnürung sorgt für die ideale Passform bei normaler Nutzung, während die Precise Climbing-Schnürung für höchste Präzision auf anspruchsvollen Kletterpassagen sorgt. Die Vibram Approcciosa-Sohle garantiert erstklassige Trittsicherheit im felsigen Gelände und sicheren Halt auf dem Pedal. Eine Gore-Tex Extended Comfort Membran verhindert das Eindringen von Nässe. 179,90 Euro sind ein stolzer Preis, aber Qualität verdient ihn auch. www.aku.it

BLEED: ECONYL-BIKESACHEN Die federleichten Econyl-Modelle sind perfekt für knackige Fahrradtouren und zudem umweltfreundlich. Das regenerierte Material besteht aus Polyamid-Abfällen und erfüllt höchste Ansprüche an Nachhaltigkeit und Performance. Wie alle Econyl-Teile werden auch sie komplett in Europa gesourced und produziert. Die bleed Sportswear – ultralight Jacken und Hosen – überzeugt durch Atmungsaktivität und angenehme Haptik. Durch den Feuchtigkeitstransport des Materials wird der Körper auch bei extremer Belastung optimal vor Auskühlung geschützt. Die hohe Elastizität des Stoffes macht die Modelle enorm komfortabel auch in extremer Bewegung. Die Econyl Ultra Light Jacket kostet 160 Euro, die Econyl Ultra Light Shorts 100 Euro. www.bleed-clothing.com

TATONKA: BIKE BACKPACK MTB 14 Kleiner Fahrrad-Rucksack für sportliche Touren. Der Bike Backpack MTB 14 mit Frame Vent-Tragesystem vereint komfortablen, festen Sitz mit bester Rückenbelüftung. Der Rucksack mit 14 Liter Volumen im Hauptfach ist mit einem flachen Frontfach mit Organizer und zwei elastischen Seitentaschen ausgestattet. Die geschlitzte Hypalon-Helmhalterung auf der Front kann auch zur Befestigung von Ausrüstung genutzt werden und sie besitzt einen Einschub für eine flexible, reflektierende Platte. Eine Trinksystemvorbereitung und eine Regenhülle vervollständigen die Ausstattung. Der Preis: 125 Euro. www.tatonka.com

FEUERWEAR: FAHRRADTASCHE SAM Der coole Materialmix aus gebrauchtem Feuerwehrschlauch und recycelten PET-Flaschen macht Sam zur äußerst robusten und zugleich absolut außergewöhnlichen Fahrradtasche. Mit bis zu 19 Liter Volumen steckt Sam so einiges ein. Dank einstellbarem Klickfix-System wird die Tasche mit Rolltop sicher an jedem Typ Rad mit Gepäckträger befestigt. Dezent vernähte Reflektorstreifen an Front und Seiten bieten bessere Sichtbarkeit zu jeder Tages-und Nachtzeit. Prüfaufdrucke und Einsatzspuren stammen von echten Feuerwehreinsätzen. Es gibt sie in den Schlauchfarben Rot, Weiß und Schwarz für 189 Euro. www.feuerwear.de

HYDRO FLASK: 5L DOWN SHIFT HYD-RATION HIP PACK Mit dem neuen Hip Pack von Hydro Flask ist jeder auf den Trails stets gut hydriert unterwegs. Dank dem Cold Flow-System bleibt das Wasser mehr als drei Stunden lang kühl. Darüber hinaus bietet der Hip Pack genügend Stauraum für kleine Snacks, Werkzeug und andere Wertsachen. Zwei Flaschenhalter, ein weich gepolstertes Fach für die Sonnenbrille und Reißverschlussfächer am Hüftgurt runden den Hip Pack perfekt ab. Kostenpunkt: 110 Euro. www.hydroflask.com

LITELOK GO: SCHLOSS UND MODE Litelok Go Flexi-O und Flexi-U bestehen aus dem patentierten Boaflexicore-Verbundmaterial aus hochfestem Stahl und komplexen Polymeren, das mit einem gehärteten Schlosskörper aus einer Stahllegierung in Luftfahrtqualität verbunden ist. Sie können dank der runden Form und mithilfe eines Wearable-Kits auch um die Hüfte getragen werden – praktisch auf kurzen Fahrten. Den zu breiten Laternenmasten gibt es nicht mehr. Flexi ist in zwei verschiedenen Größen erhältlich, wiegt 641 bzw. 750 g und kostet 99 bzw. 89 Euro und im Set 169 Euro. www.litelok.com

SMARTWOOL: MOUNTAIN BIKE ¾ SLEEVE Die neue Merino Sport 120 Bike-Serie von Smartwool kombiniert Merinowolle mit der ökologischen Faser Tencel Lyocell – zwei Fasern, die für ihre weiche Haptik, geruchshemmenden Eigenschaften und kühlende Wirkung bekannt sind. Das Merino Sport 120 Mountain Bike ¾ Sleeve kommt mit bikespezifischem Schnitt, lässigem Style und in unterschiedlichen Farbvarianten für Sie und Ihn. Ob entspannte Feierabendrunde, sportlicher Bikepark-Besuch oder ausgedehnte Tagestour – das Merino Sport 120 Mountain Biking ¾ Sleeve ist immer die richtige Wahl. Herren Sleeve für 70 Euro und Damen Sleeve für 80 Euro. www.smartwool.eu

MEGATREND 6

DEUTSCHLAND ENTDECKEN

LABOE, SCHLESWIG-HOLSTEIN

Maritime Route

Die 61 Kilometer lange, flache und beschilderte Maritim-Route startet am großen Jachthafen in Laboe an der Kieler Förde und folgt dem Weg der Schiffer entlang der Küste. Es geht vorbei an der Bademole von Stein und dem Museumshafen in Marina Wendtorf. Danach folgen die Strandabschnitte mit den exotischen Namen Kalifornien und Brasilien – bis zur 260 Meter langen Seebrücke am Schönberger Strand. Danach geht es in das Landesinnere, vorbei an ausgedehnten Feldern, Wiesen und den typisch schleswig-holsteinischen Knicks – das sind spezielle norddeutsche Wallhecken. Zum Abschluss fährt man entlang des zweitgrößten Sees Schleswig-Holsteins, des Selenter Sees, sowie des Passader Sees zurück ans Meer.

SIEGERLAND-WITTGENSTEIN, NRW

Freiheit für die Niederlande

Sehr tief können Radler in die europäische Geschichte auf der deutsch-niederländischen Oranier-Route eintauchen. Neben vielen Naturschönheiten warten am Wegesrand zahlreiche geschichtsträchtige Plätze wie die Ginsburg. Wo die Radler Ausblicke vom Burgturm genießen, plante Wilhelm I. von Oranien-Nassau, genannt „Der Schweiger“, im Jahr 1568 die Befreiung der Niederlande von der spanischen Herrschaft. Hier sammelte er vier Jahre später seine Truppen und begann den Achtzigjährigen Krieg und damit einen richtungsweisenden Unabhängigkeitskampf.

NEUSTADT AN DER WALDNAAB, OBERPFALZ

Immer auf der alten Bahn entlang

Ein echtes Highlight für Familien im Oberpfälzer Wald ist der Bockl-Radweg – Bayerns längster Bahntrassenradweg. Die 52 km lange Strecke führt ohne größere Steigungen von Neustadt an der Waldnaab nach Eslarn und sorgt so bei Groß und Klein für ein angenehmes Raderlebnis. Der Fahrrad-Shuttlebus, der direkt am Marktplatz von Vohenstrauß oder Eslarn abfährt, bringt die Radler wieder zum Startpunkt nach Neustadt zurück.

LANDKREIS TÜBINGEN, WÜRTTEMBERG

Von Burg zu Burg

Die Burgen & Schlösser-Tour in Tübingen besteht aus zwei unabhängigen Runden – der Neckartal-Runde und der Schönbuch-Runde, die auch sportlich miteinander kombiniert werden können. Sie verbinden 18 Burgen und Schlösser. Die Hälfte davon liegt an der 46 Kilometer langen Neckartal-Runde. Dazu zählen beispielsweise das nahezu vollständig erhaltene Renaissance-Schloss Hirrlingen oder Schloss Weitenburg hoch über dem romantischen Neckartal. Ebenso viele Burgen und Schlösser im Landkreis Tübingen verbindet auch die rund 70 Kilometer lange Schönbuch-Runde, auf der man zum großen Teil durch den gleichnamigen Naturpark radelt.

BAD SCHANDAU, SACHSEN

Am großen Fluss

Der Elberadweg ist einer der beliebtesten Fernradwege Deutschlands und verteidigt seine Position in den Top 3 der beliebtesten Fernradwege Deutschlands. Der 35 Kilometer lange Abschnitt im Elbsandsteingebirge ist sein schönstes Stück. Es geht jederzeit direkt am Wasser entlang – mit faszinierenden Blicken auf die majestätischen Tafelberge und zerklüfteten Felsmassive des Elbsandsteingebirges. In Pirna und vor Bad Schandau kann die Elbe überquert werden, sodass es ein Rundkurs mit 70 km Länge wird.

KARLSRUHE, BADEN

Auf die badisch-französische Tour

Mehr Tourentipps und weitere Infos finden Sie hier.

Grenzübergreifend verbindet der Radrundweg Pamina-Rheinpark Nord die Regionen Baden, Südpfalz und Nordelsass miteinander. Gleich zweimal wird der Rhein auf Fähren gequert, in Neuburgweier und in Leimersheim. Der ausgeschilderte Fahrradweg führt von Karlsruhe aus in eine der größten zusammenhängenden Auenlandschaften in Mitteleuropa. Tafeln machen unterwegs auf die vielen touristischen Sehenswürdigkeiten aufmerksam. Besonders sehenswert ist die alte Festungsstadt Lauterbourg. Dort heißt es Absteigen und das Savoir-Vivre in den Cafés und Restaurants genießen.

Die Radtour ist insgesamt 84 Kilometer lang, kann aber auch in zwei kürzeren Varianten erradelt werden, wenn die Zeit oder Kraft nicht reicht.