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IN KÄRNTEN den Sommer verlängern


Spa Inside - epaper ⋅ Ausgabe 5/2020 vom 01.09.2020

Kristallklare Seen, die höchsten Berge Österreichs und die meisten Sonnentage noch dazu: Ein kleines Paradies verbirgt sich im abwechslungsreichen Süden der Alpenrepublik. Dazu punktet die Region mit fast mediterraner Leichtigkeit. SPA inside war auf Erkundungstour.


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Bildquelle: Spa Inside, Ausgabe 5/2020

Er hat auf jeden Fall sehr nachhaltigen Eindruck bei uns hinterlassen: der frühere Werbe-Slogan „Kärnten is a Wahnsinn“. Bei Affenhitze, Schreib- und Layout- Blockaden, hatte der Spruch immer etwas Erheiterndes und vor allem Erfrischendes. Allein schon der Gedanke an die vielen herrlich klaren Seen in ihrem strahlenden Türkis und an die kühle ...

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... Gebirgsluft brachten uns Abkühlung. Kärnten in your mind, kann man da nur sagen – und so sind diese Seiten entstanden über ein wirklich lohnenswertes Reiseziel, das ganz viel von dem bietet, was es für einen perfekten Urlaub braucht: Sonne, Berge, Wasser, gute Küche, ein tolles Outdoor-Angebot für jeden und sympathische Menschen. Dass das Meer fehlt, fällt gar nicht weiter auf. Aber: Wer will, kann es von Kärnten aus ganz gut erreichen. Sogar mit dem Fahrrad – über den Alpe-Adria-Trail (www.alpe-adria-trail.com). Der beginnt eigentlich schon in Salzburg, führt durch den Nationalpark Hohe Tauern nach Kärnten und weiter bis an die Obere Adria nach Grado in Italien. Eine Woche dauert es, die 410 Kilometer lange Strecke zu bewältigen. Sind Sie durch Corona auch aufs Rad gekommen und haben Lust, die Landschaft strampelnd zu entdecken?Kärtnen ist ein Fahrradland mit einem eindrucksvollen regionenübergreifenden Radverleihsystem. Motto: überall ausleihen, überall zurückgeben. Allein in der Region Nockberge gibt es ein 1000 Kilometer langes Radwegenetz, mehr als 20 E-Bike-Verleihstationen und zehn Akku-Wechselstellen. Auch die Hotels sind gut mit Leihrädern, meist E- und Mountainbikes, vereinzelt auch mit Rennrädern, bestückt. Und wenn wir schon beim Radeln sind: Ein weiteres Highlight ist die neue 340 Kilometer lange Radtour zu den zehn schönsten Seen, die Kärnten Seenschleife (www.kaernten.at). Aber auch der Drau-Radweg entlang des gleichnamigen Flusses auf 510 Kilometer durch ganz Kärnten bis an die kroatisch-slowenische Grenze (www.drauradweg.com) hat reichlich Highlights zu bieten. Auf dem Fluss, der prallen Lebensader Kärntens, können Sie sich aber auch ganz gemütlich treiben lassen. Paddeln ist bei einer maximalen Fließgeschwindigkeit von 15 Kilometern pro Stunde ein tiefenentspanntes Vergnügen.

Auf den Geschmack kommen

Italien und Slowenien haben ihre Spuren hinterlassen und auch die Kärntner Küche nachhaltig geprägt. Den Geschmack davon bekommen Gäste wie Einheimische in den ausgezeichneten Restaurants, von denen es fast so viele gibt wie Seen. Neben Kärntner Frigga (Käse-Speck-Polenta), Sterz (ein Gericht aus Buchweizenmehl) oder Reindling (gefüllter Hefekuchen) ist die Kärntner Kasnudel – klassisch mit Minze – wohl das berühmteste regionale Gericht. Mehr als 50 Füllungen gibt’s für die Teigtasche, auch in süßen Variationen. Wenn Sie wissen möchten, wie sie hergestellt werden, dann sei Ihnen ein Besuch der Slow-Food-Villages ans Herz gelegt. Das sind sieben kleine Ortschaften, die zu Sightseeing im Dorf mit kulinarischen Stopps und unvergesslichen Begegnungen einladen. Nehmen Sie die Einladung an – in Kärnten dauert der Sommer länger.

IM WALD DA STEHT …
Sanfte Grasberge, Zirben- und Lärchen wälder und duftende Alpenblumen charakterisieren die Landschaft in den Kärntner Alpen


ZEITLOS und mit Aussicht

SLOW TRAILS heißen neun ausgesuchte Wanderrouten von maximal zehn Kilometern und mit 300 Höhenmetern, die gemütlich unter drei Stunden zu schaffen sind. Baden geht dabei überall und tollstes Berg-See-Panorama gibt es auch.


AUS DEM VOLLEN SCHÖPFEN
Entdecken Sie Logenplätze mit besonderen Weitblicken, atmen Sie würzige Natur und streichen Sie Begriffe wie Eile, Hektik und Stress aus Ihrem Wortschatz. Genießen Sie jeden Schritt.


Wer braucht schon die Karibik, wenn es die Riviera Österreichs gibt?

Seensuchtsziele Kärnten ist mit mehr als 1200 Seen gesegnet, davon sind 200 richtige Badeseen. Ob Wörthersee, Millstätter See, Faaker See, Ossiacher See, Weißensee – sie alle punkten mit herrlich türkisfarbenem kristallklarem Nass in Trinkwasserqualität und mit ungewöhnlich warmen Temperaturen. Bei bis zu 27 Grad Celsius im Sommer kommt schon mal Badewannen-Feeling auf. Der Klopeiner See wird am wärmsten. Der Faaker See ist mit 30 Metern der flachste. Überall ist diese Leichtigkeit zu spüren, ein Brise Süden. Kein Wunder, dass Kärnten auch als die Riviera Österreichs bezeichnet wird – nicht zuletzt wegen des mondänen Wörthersee-Lifestyles. An allen Seen gibt es reichlich Möglichkeiten, seine Urlaubstage so genussvoll wie aktiv zu gestalten – von Segeln über Tauchen bis zum Stand-up-Paddeln. Kleine, idyllische Uferplätze sind mit dem Ruderboot zu entdecken. Oder früh morgens mit dem Fischer hinausfahren, um Schleie und Hechte zu angeln. Die fangfrischen Fische kommen dann köstlich zubereitet in den Restaurants auf den Tisch. Eine besondere Outdoorerfahrung ist übrigens Nachtangeln.

HANDWERKSKUNST:Frisch und ausgezeichnet

DER DUFT VON BROT Als erstes Kärntner Lebensmittel wurde Lesachtaler Brot als Presidio, also schützenswertes Handwerk und Lebensmittel, von Slow-Food-International ausgezeichnet und ist auch Unesco-Weltkulturerbe. Auf dem Brot- und Morendenwanderweg können Gäste im Alpenhotel Wanderniki das duftende frisch gebackene Brot kosten. Mit Speck oder Käse belegt – köstlich.

Wandern und schlemmen

Lesach-, Gail- und Gitschtal sowie der Weissensee sind zur weltweit ersten Slow-Food-Travel-Destination geworden. Ziel ist es, Natur und Genuss erlebbar zu machen, zum Ursprung des echten guten Geschmacks zu finden. Die Wege führen in alpine Regionen, in denen die Senner Gailtaler Almkäse herstellen. In den Küchen, Selchkammern und Reifekellern, an den Bienenstöcken, in Brotbacköfen oder in den Kornmühlen in Bergdörfern oder am Weißensee kann „Handwerkern“ über die Schulter geschaut werden. Wer mag, erfährt so, wie Brot gebacken, Butter gerührt und „Kärntner Nudln“ gefertigt werden. www.slowfood.travel

BESONDERE ORTE mit Weitsicht

Hoch überm Wörthersee

Pyramidenkogel Auf seinem Gipfel thront der höchste aus Holz errichtete Aussichtsturm der Welt. Stattliche 100 Meter ist er hoch, 441 Stufen sind zu steigen. Er hat neben der Top-Aussicht auf die ganze Wörthersee-Region ziemlich viel Action zu bieten: eine riesige Indoor-Rutsche und eine Seilbahn, an der es auf 100 Metern Länge in die Tiefe geht. www.pyramidenkogel.info

Rubinroter Edelstein der Alpen

Granattor In den Bergen nördlich des Millstätter Sees gibt es das größte Granatvorkommen der Alpen. Das eiserne Tor, befüllt mit Tonnen dieser Edelsteine, setzt dem ein Denkmal. Es steht an der Kreuzung von Weg der Liebe, Alpe-Adria-Trail und Millstätter-See-Höhensteig. www.millstaettersee.com

Schatzkästlein

Troadkast’n Magdalenenberg Annodazumal „Schatzkästlein“, Getreide- und Vorratsspeicher der Bauernhöfe, sind die Häuschen heute Geheimtipp für einen romantischen Urlaub zu zweit. Meist sind sie, wie dieses, idyllisch abgelegen. www.hotel-magdalensberg.at

WUSSTEN SIE, DASS …

200 Seen mit milden Temperaturen bis 28 Grad Celsius im Sommer ideal zum Baden sind?


…es in Heilligenblut am Großglockner das einzige alpine Goldgräberdorf gibt? www.goldgraeberdorf-heiligenblut.at

3798 m
Österreichs höchster Berg, der Großglockner, in Kärnten steht?

5 Panoramastraßen PPNockalmstraße, NNGoldeckpanoramastraße, GGVillacher Alpenstraße, VVMaltahochalmstraße und MMGroßglockner Hochalpenstraße – zu kurvenreichen Raodtrips mit scharfen Kurven und Landschaftskino vom Feinsten laden?

…das Karlbad im Nationalpark Nockberge eines der ursprünglichsten Bauern-Heilbäder Europas ist? Schon im späten 17. Jahrhundert badete Gäste in Bottichen, erhitzt mit heißen Steinen. www.hochrindl.at


Foto: Oesterreich-Werbung /Popp-Hackner

Kaernten-Werbung/ Franz-Gerdl; Daniel Zupanc; weissenseefoto; Oesterreich-Werbung / Lisa-Eiersebner / wolfgang schardt

Fotos: Kaerntenwerbung / Martin Steinthaler | tinefoto.com; © Franz GERDL; Elias Jerusalem

Illustration: Shutterstock/ Everilda; Foro: Franz Gerdl