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In Wachtrance: zur Heilung


LebensGeist Magazin - epaper ⋅ Ausgabe 2/2019 vom 20.10.2019

„Es gibt Menschen, die glauben, mein Name ist ein Künstlername, da ich als Geistheiler arbeite. Das ist aber nicht so. In Spanien ist es üblich, den väterlichen Vornamen an den erstgeborenen Sohn weiter zu geben. Mein Großvater und mein Vater hatten den Namen Jesus. Als die Mauren in Spanien waren (siehe auch im letzten Heft den Beitrag zur Alhambra), wollte man dem Islam und dem Namen Mohammed etwas entgegensetzen und nannte seine Kinder halt auch Jesus“.


LebensGeist-Interview über Initiation und Wirkungen von Trancehealing mit Geistheiler Jesus Lopez

Artikelbild für den Artikel "In Wachtrance: zur Heilung" aus der Ausgabe 2/2019 von LebensGeist Magazin. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: LebensGeist Magazin, Ausgabe 2/2019

Wie hat bei dir alles begonnen – ich meine, der ...

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... Name ‚Jesus‘ ist ja für sich schon Programm …? Wie bist du erwacht?
Meine Eltern hatten nie den Zugang zur Spiritualität wie ich es schon als Kind hatte.
Ich hatte ein ganz besonderes Erlebnis, das wohl einige Menschen als Erleuchtung ansehen, aber erst viel später richtig los ging.

Verbringe zwei Wochen mit der Familie

Es gab viele wundersame Momente in meinem Leben, die ich aber als privat ansehe und nicht damit hausieren gehe.
Ich lebe nach folgender Philosophie, falls mir jemand damit ankommt dass er / sie erleuchtet ist: Wenn Du denkst du bist erleuchtet, verbringe zwei Wochen mit deiner Familie.
Es gibt viele Fallstricke auf dem Weg sich selbst zu finden und nach seinem Seelenplan zu leben. Wer denkt, alles erreicht zu haben, hat aufgehört gut zu sein.

Ich kann nicht genau sagen wann es bei mir angefangen hat. Es ist ein fließender und ständiger Prozess. Für mich war und ist es alltäglich, was ich wahrnehme und sehe. Ich nutze meine Gaben und Fähigkeiten die sich über die Jahre entwickelt haben, um Gutes zu tun.

Vielleicht war es ja auch nur die Pyramide, in deren Nähe ich in meiner Kindheit gelebt habe (lacht). Ich weiß nicht, was Gott mit mir vor hat, aber bei den ganzen Zusammenhängen muss er wohl gut drauf gewesen sein.

Ich bin ein gläubiger Mensch, aber ich rede meine Sicht der Dinge den Leuten nicht ein. Mir ist es wichtig, dass die Menschen, die zu mir kommen, ihre persönlichen Erfahrungen machen und durch die Prozesse selbst erkennen.

Die Menschen können selbst ihr „Medium“ sein

Diejenigen, die nicht offenen Herzens sind, werden es sowieso nicht sehen. Ich sehe meine Hauptaufgabe nicht darin, schöne Botschaften zu übermitteln und das Medium zu sein, sondern allen die Möglichkeit zu geben, selbst ein Medium zu sein und die Botschaften selber wahrzunehmen und zu erhalten.

Hast du deine Gabe, die Menschen durch Wachtrance in ihrer Heilung zu unterstützen von deinen Vorfahren geerbt?
Ich gehe ins Gebet, lege die Hände auf und durch die Energien gelangen die Menschen in erhöhte Bewusstseinszustände und können Altlasten endlich los lassen.

Den Namen „Spirituelle-Wach-Trance“ nutze ich, damit die Leute für den Verstand zumindest ein Wort haben. Dass es Geistheilung ist, damit haben sich die Teilnehmer nicht zufrieden gegeben. In meiner Familie gab es einen Onkel in Spanien, der Warzen besprochen hatte und wohl auch als Heiler tätig war.

Leider nahm er wohl die Krankheiten seiner Klienten an und hatte noch nicht gelernt, wie man es anders machen kann. Ich habe ihn nie kennen gelernt.

Die Fähigkeit allein macht noch keinen guten Heiler aus

Eine Fähigkeit alleine macht noch keinen guten Geistheiler aus. Seit meiner Jugend habe ich mich mit vielen Facetten der Geistheilung auseinander gesetzt und sehe immer wieder wie laienhaft in der Branche gearbeitet wird.

In Einzelsitzungen kann ich noch mehr erreichen und sehen. Einer der Gründe, wieso ich bis Jahresende ausgebucht bin. Hätte ich mich mit meinen Anfängen zufrieden gegeben, würde ich das Pensum von heute nicht schaffen.

Initiationen, Gaben und Begabungen sind nur ein Teil des Weges. Wenn man stetig weiter macht und nicht aufgibt, kommt vieles von alleine auf dich zu.

Was geschah während deiner stärksten Initiation? Wurdest du durch einen Meister initiiert oder durch die geistige Welt?

Ich wurde in meiner Kindheit und Jugend sehr stark von der spirituellen Welt geleitet und gelehrt.

Begegnung mit Pater Pio

Die stärkste Initiation erhielt ich, nach dem ich schon als Geistheiler und Medium selbstständig war. Ich hatte in einer Meditation eine Begegnung mit Pater Pio. Ich spürte bewusst die heißen Hände über meinem Kopf und auf meinen Schultern.
Danach zuckte ich nur noch und mein aktuelles Leben und frühere Leben fingen an, in die Verarbeitung zu gehen.

Geschenk der Gabe als tranceauslösendes Medium

Ich brauchte danach erst einmal meine Zeit, um das Erlebte zu verarbeiten. Danach nahm ich war, dass ich die Gabe als tranceauslösendes Medium bekommen hatte. Ich habe verschiedene Heiler und Seminarleiter auf meinem Weg kennen gelernt, hatte aber keinen wirklichen Lehrer, der mich persönlich gelehrt hätte.
Diese Ehre hatte ich nur auf spiritueller Ebene. Es ist gut so wie es verlaufen ist. Ansonsten hätte ich niemals so viele unterschiedliche Wege kennen gelernt.

Hat sich dann dein Leben schlagartig verändert?
Nicht sofort. Mein jetziges Leben ist voller wundervoller Momente, weil ich diesen Weg als Heiler bewusst gegangen bin.
Ich brauchte auch meine Zeit, mit dieser und anderen Gaben umzugehen und die Verantwortung dafür zu tragen. Ohne diese Zeit der Reife, kann keine Weisheit entstehen.

Das Weltliche nicht vergessen!

Du hast vielfach mit großen Heilern im Team zusammengearbeitet. Wann hast du damit begonnen, deine Gabe wirklich für die Menschen einzusetzen? Gab es dafür eine Initialzündung

Es gab keine Initialzündung. Ich wollte schon als Jugendlicher ein eigenes spirituelles Zentrum haben und habe die Energien in meinen Händen gespürt. Nur war ich meines Erachtens damals zu jung dafür und dachte, dass ich davon nicht leben kann. Dadurch hatte ich aber Zeit, viel Geschäftliches und den Umgang mit Menschen und Computern zu lernen.

Das Weltliche darf bei all dem nicht vergessen werden. Wir machen als Seelen menschliche Erfahrungen und dazu gehört die Materie nun auch mal dazu. Der Kontakt zu den verschiedenen Heilern kam erst nach meiner Zeit im Himmel. Erst musste ich noch als Steward bei einer Fluggesellschaft arbeiten. (lacht)

Was würdest du sagen – Menschen, die an deinen Geistheilungsseminaren teilnehmen und dann häufig in diese besonderen spirituelle Wach-Trance kommen, werden die auch in gewisser Weise initiiert?

@@Jesus Lopez mit seiner Partnerin Andrea Lamonaca


Ja und Nein. Keiner weiß im Vorfeld, was passieren wird. Vor ein paar Monaten war eine Familie beim Geistheilungstag dabei. Die Mutter stritt vor der Veranstaltung noch mit ihrem Mann über die Veranstaltung und dass dies alles Humbug sei.

Heilung oder … Humbug?

Wer lag dann von der Familie auf dem Boden, zuckte und verarbeitete viele Prozesse? Ja, die Mutter. In meinen Heilerrunden waren Atheisten dabei, die auf einmal Marienerscheinungen hatten.
Oder spirituelle Menschen, die bei vielen Meistern waren und damit angegeben haben – bei der Veranstaltung konnten sie sich nicht auf ihre Gefühle einlassen. Der Glaube hat damit nichts zu tun.
Noch immer existiert der Glaubenssatz, man muss an Geistheilung glauben, damit es funktioniert. Das ist totaler Blödsinn und kann nur von Laien stammen. Wer das große Glück hat, initiiert zu werden, der entscheidet das nicht selbst, sondern wird vom lieben Gott ausgesucht.

Die Wandlung „vom Saulus zum Paulus“ – geschieht in unseren Seminaren öfter. Ich bin bei meiner Arbeit Kanal für das göttliche Wirken. Ich kenne fast alle Prozesse, die sich meistens gleichen und kann die Menschen zusätzlich unterstützen oder meine Partnerin Andrea zu den Teilnehmern schicken.

Oder sind es einfach jene Stressentladungen und festgefahrene Energien, die sich durch Zuckungen, Schreien, Weinen oder durch unkontrollierte Bewegungen zeigen?

Keiner kommt zu den Geistheilungstagen mit der Absicht zu weinen oder unkontrolliert zu zucken. Für mich sind diese Erscheinungen nur Nebenerscheinungen während der eigentlichen Selbstheilung, die dabei stattfindet.
Die meisten Menschen sind sich nicht bewusst was für einen Ballast sie mit sich schleppen und dadurch über das ganze Leben keine klaren Entscheidungen getroffen werden, ohne dass alte Blockaden und Schmerzen sich einmischen.

Ballast, den jeder mit sich schleppt …

In ein volles Glas passt nicht noch mehr rein. Also muss eine Entladung stattfinden, damit Raum für die neu gewonnene Freiheit entstehen kann.
Das, worum es eigentlich geht, sieht man nicht. Keiner braucht Angst zu haben, dass private Erlebnisse im Raum erzählt werden müssen.
Das ist nicht der Fall und die Privatsphäre ist geschützt. Mit dem Geistheilungstag sind die Prozesse auch nicht fertig, sondern wirken noch Tage bis Wochen nach.

Welche Wirkungen zeigen sich bei den Teilnehmern oft nach deinen Geistheilungstagen?

Stille im Kopf, Verarbeitung der tiefgreifenden Prozesse. Sie verhalten sich anders in gewissen Situationen, sind sich der Schwere im eigenen Leben bewusst; Verjüngung, mehr Lebensfreude, mehr Lust zu leben, Heilung in verschiedenen Bereichen des Lebens im Innen und im Außen, Liebe spüren, Glauben wieder finden, Krücken weg schmeißen (Youtube).

Heilung bedeutet auch: Mehr Lust, zu leben

Es ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Ich erfreue mich an der Heilung, die passieren darf und das Leuchten, das die Menschen nach langer Zeit wiederfinden und es für jeden zu sehen ist.

Du arbeitest derzeit in kleinen und mittelgroßen Gruppen.
Kannst du dir vorstellen, auch einmal mehrere hundert Menschen in eine Wachtrance zu versetzen, (oder willst du das Stück für Stück erforschen)???

Die Zeiten mit ganz kleinen Gruppen zu arbeiten sind vorbei. Dafür ist die Nachfrage zu groß geworden.
Durch meine Arbeit war ich auch in Polen, Portugal, Belgien, Schweiz und Österreich. Und für nächstes Jahr stehen die nächsten Länder an.

Ich arbeite nur noch mit mittelgroßen Gruppen und gebe Einzelsitzungen. Die bisher größte Gruppe war auf der Paracelsusmesse mit ca. 120 Teilnehmern. Das war eine einmalige Sache.
Ich bin kein Fan von Massenveranstaltungen mit 600 bis 800 Teilnehmern. Der persönliche Kontakt geht verloren und man kann nicht mehr bei einzelnen Personen sein, wenn sie es brauchen.

Massenveranstaltungen sind meiner Meinung nach Geldmacherei. Der Klient steht dabei nicht im Vordergrund, sondern Zeit, Geld, Zertifikate und die schnelle Abfertigung.

Ich liefere kein Comedy-Programm

Es ist kein Comedy-Bühnenprogramm, nachdem man gemütlich nach Hause geht. Manch einer kann durchaus zusammenbrechen. Was die geistigen Helfer tun, kann auch ich nicht kontrollieren.

Lieber lebe ich damit, weniger Teilnehmer zu haben, als mich abends nicht mehr im Spiegel ansehen zu können und Sorgen darüber zu haben, ob ich meine Aufsichtspflicht verletzt habe.

Bekommst du eine klare Durchsage für solche Veränderungen oder entscheidest du dies aus dem Herzen.

Ich bekomme Botschaften Tage bis Wochen vorher oder bei der Sitzung selber.

Auch Helfer wurden durchgewirbelt

Es geschah einmal – zwei Wochen vor einer Messe – als ich die Durchsage bekam, dass mir eine Armada an Helfern zur Seite stehen würde und die Prozesse heftig sein werden. Ich habe alle Teilnehmer vor jener Session gewarnt und ihnen noch einmal die Möglichkeit gegeben, vorher zu gehen. Mir tun immer noch die Teilnehmer leid, die dachten ich wäre ein Schwätzer. Es war eine regelrechte Dämonenaustreibung. Die Menschen an den Messeständen entfernten sich zwei Meter weg von diesem Raum.

Alle Helfer wurden durchgewirbelt und über die Hälfte der Teilnehmer war ab der Mitte der Session nicht mehr in der Lage zu helfen.

Wovor Angst haben?

Es sind alle „lebend raus gekommen“ und der Tag wurde zur Legende. Diejenigen, die an dem Tag vor Ort waren, sprechen immer noch voller Ehrfurcht davon, was in den Räumen passiert ist.

Wovor Angst haben?! Es ist schon merkwürdig, dass die Menschen Angst davor haben, ihre alten Blockaden los zu lassen und spirituelle Reinigung zu erfahren. Viele denken im Vorfeld, das habe alles mit Aberglauben zu tun.

Verstorbenenkontakt – bedeutet nichts anderes, als dass die Verstorbenen und die Lebenden Frieden mit dem Tod finden und abschließen können.

Kontakt und Botschaften aus der geistigen Welt – sind eine Hilfe und Unterstützung für die Klienten. Ein Akt der Liebe. Das sehen viele Menschen nicht.

Bei RTL2 hätte ich nicht mitgemacht, wenn mein Geistführer nicht gesagt hätte, dass ich eine Botschaft von einer verstorbenen Mutter für eine Person im Studio hätte.

Innerer Frieden war die Mühe wert

Es war eine Mitarbeiterin vom Fernsehteam. Leider durfte sie aus rechtlichen Gründen nicht in der Sendung darüber reden. Für den Frieden, den sie erfahren hatte, war es der Weg und die Mühe wert. Es sollte so geschehen. Wenn es nach mir gegangen wäre; ohne die Botschaft hätte ich das Projekt im Vorfeld abgesagt.

Auch aus dem Energiefeld des Menschen erhalte ich Informationen oder nehme das Leid, das die Personen erfahren haben wahr.

Bei der Jahresausbildung erkenne ich innerhalb von Sekunden, um welches Thema es gerade geht. Wenn Du meine Partnerin fragen würdest, würde sie sagen: „Jesus Lösungswege im Coaching sind unglaublich“.

Alles ist schon da!

Ich habe viele Talente, aber ich rede nicht gerne darüber. Es sind alles zusätzliche Hilfsmittel, um Menschen in Bereiche zu bringen, die sie vergessen haben oder verstecken. Es ist alles schon da.

Danke für die Beantwortung unserer Fragen!

Andrea Constanze Kraus

• 19. Oktober ‘19:
Geistheilungstag am Bodensee:
www.healing-events.de

Fotos: Jesus Lopez

Foto: John Brett–Malerei/Öl auf Leinwand


„Je näher dein Gewahrsein an deiner inneren Quelle des Bewusstseins ist, desto mehr fühlst du Glückseligkeit.” Aaravindha Himadra