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INDIVIDUALITÄT ZAHLT SICH AUS


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Stereo - epaper ⋅ Ausgabe 5/2022 vom 06.04.2022

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Bildquelle: Stereo, Ausgabe 5/2022

Mal nach Lust und Laune jenseits der ausgetretenen Pfade eine Anlage zusammenzustellen, die mich packt und trotz gehobener Preisklasse ein System darstellt, auf das man hinsparen kann. Das war die Idee, die mir vor einigen Monaten durch den Kopf ging und mich seither nicht mehr losließ.

Anders als in einem klassischen Test, wo ein Gerät in ein existierendes und bekanntes System integriert und mit verschiedensten Konkurrenten verglichen wird, standen hier neue Erfahrungen und Eindrücke im Mittelpunkt; bestens bekannt waren vorher nur die Röhrenvorstufe von Octave und der Phonoverstärker von Lehmannaudio.

Das Team

Als erster Spielpartner zum Vorverstärker von Octave und der ausgereiften Phonostufe von Lehmann wurden 300B-Röhrenendstufen von der hessischen Manufaktur Menning als Ergänzung hinzugezogen. Nicht nur wegen des bei geringer Leistung als betörend bekannten ...

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... Klangcharakters dieser Röhre, sondern auch, weil Udo Menning seine in Handarbeit entstehenden Verstärker mit Frontplatten in jedem beliebigen Holz veredelt und die elektrischen Anschlusswerte eine problemlose Kombination mit dem Octave versprachen.

Das Ergebnis ist deutlich mehr als die Summe der Einzelteile

Um dem überschaubaren Leistungsangebot der Endstufen angemessen entgegenzukommen, war klar, dass Lautsprecher mit hohem Wirkungsgrad jenseits der 90 dB der logische nächste Schritt sein würden. Schon bei geringem Pegel „voll da“, gleichzeitig in der Lage, bei Bedarf auch mal einen Tritt in die Magengrube rauszuhauen, das war die Idee. Die Wahl fiel schließlich auf den in der Nähe von Augsburg beheimateten Hersteller für Hornlautsprecher Blumenhofer und sein Modell Genuin FS 3 MK 2.

Der (Über-)Flieger

Wenn man sich schon für scheinbar antiquierte Technik wie Röhren und Hörner entschieden hat, liegt es nahe, auch bei der Quelle nicht auf den letzten digitalen Schrei zu setzen, sondern sich für eine schnörkellose analoge Lösung zu interessieren. Hier überzeugte uns aufgrund seines schlichten Äußeren, der feinen Machart und der nun wahrlich antiquierten 78 Umdrehungen pro Minute, die der Riementriebler neben den gängigen 33 und 45 Touren anbietet, der Feickert Volare, die italienische Aufforderung zu fliegen. Er stellt das Einstiegsmodell des im Breisgau ansässigen Herstellers dar.

Ein mehrschichtiges Gehäuse mit einer schweren Stahlplatte sorgt für reichlich Masse, der Aluteller trägt sein Scherflein zu den 17,5 Kilo ebenfalls bei. Das solide wie präzise gefertigte Lager verspricht langjährige störgeräuschfreie Freude. Die Motorsteuerung mittels Präzisionsoszillator hat Feickert für dieses Modell neu entwickelt. Die Ankopplung an den Untergrund erfolgt über höhenverstellbare Spikes, das externe Netzteil lässt sich bei Bedarf durch eine noch höherwertigere Version gegen 830 Euro Aufpreis austauschen, und auch ein Wechsel des Tonarms ist einfach möglich. Eine Drehzahlfeinregulierung findet sich gleich neben den Tasten zur Geschwindigkeitswahl. Ohne Tonarm sind rund 2600 Euro für dieses feine Laufwerk fällig.

Arm & System: lange bewährt

Bei der Auswahl von Arm und System wagten wir uns dann auf internationales Terrain. Beim Arm entschieden wir uns für einen Origin Live aus England, den Tanz in der Rille durfte ein MC-Tonabnehmer des japanischen Herstellers Dynavector aufführen. Eine Kombination, die sich als Traumehe herauskristallisierte. Der Tonarm, dessen Ursprung 20 Jahre zurückreicht und mittlerweile in der 4. Generation gebaut wird, ist ein 9,5-Zöller mit zwölf Gramm effektiver Masse, der sich inklusive Höhenverstellung problemlos justieren lässt. Eine hochwertige Verkabelung intern wie zum Verstärker hin wird mitgeliefert. Einzeln schlägt der Arm mit rund 900 Euro zu Buche. Der Tonabnehmer ist ebenfalls ein „Langzeitheld“, denn bereits in STEREO 12/2012 begeisterte er mit seinen Qualitäten. Er braucht einen Phono-Amp mit kräftiger, rauscharmer Verstärkung um die 60 Dezibel, denn mit lediglich 0,3 Millivolt ist er wirklich ein Low Output MC-Tonabnehmer – und findet im Decade Jubilee genau den passenden Partner, um zu voller Blüte zu gelangen, zumal der Lehmann die passenden 100 Ohm Eingangswiderstand an Bord hat. Der Tonabnehmer wiegt rund neun Gramm und hat eine niedrige Nadelnachgiebigkeit, harmoniert also mit mittelschweren bis schweren Tonarmen wie dem Origin Live besonders gut. Auch hier liegt der Preis bei rund 900 Euro.

Bei Rack und Kabeln kehrten wir dann aber wieder zu den heimischen Herstellern zurück: Eine Mischung aus HMS und Silent Wire sorgte für erstklassige Verbindungen, und als Stellplatz für die Elektronik stellte sich das so ansprechend gestaltete wie solide und klanglich bewährte Creaktiv-Rack als hervorragende Wahl heraus.

Die klangliche Maßgabe war, dass am Ende weder der „typische“ weichgespülte Röhrensound noch der vielen Hörnern eigene, zwar extrem dynamische, aber tonal verfärbte und wenig räumliche Hornklang herauskommen sollte.

Wenig Leistung, viel Klang

Bereits seit 1998 baut Udo Menning im hessischen Lautertal Röhrenverstärker. Sein Ansinnen war es nie, eine große Firma aufzubauen, er bevorzugte es, in Ruhe und mit Sorgfalt eine kleine Gruppe anspruchsvoller Musikliebhaber mit seinen 300B-Verstärkern zufriedenzustellen. Was sofort auffällt, wenn man die ersten Takte über seine Single-Ended-Class A-Triodenverstärker hört: Da rauscht und brummt nichts, es herrscht Stille. Der akribische Aufbau mit Punkt-zu-Punkt-Verdrahtung bei der eigentlichen Endstufe und einer im eigenen Haus erstellten Leiterplatte für die Peripherie zeugen vom Ehrgeiz des Elektroingenieurs, so weit wie möglich unabhängig von Zulieferern zu sein. Wo es nicht anders geht, setzt er auf Spezialisten wie bei den Übertragern auf Lundahl aus Schweden, bei den Buchsen auf WBT, den Kondensatoren auf Mundorf und den Röhren unter anderen auf Electro Harmonix, während er die Trafos in Deutschland wickeln lässt. Ein interessantes Detail ist die „self biasing“-Schaltung der Menning. Der Arbeitspunkt der Röhre muss nicht von Hand nachgeregelt werden, sondern stellt sich über den Kathodenwiderstand, der das Verhältpassnis Strom zu Spannung regelt, ein. Das sehr gut zum minimalistischen, auf Langlebigkeit und Zuverlässigkeit setzenden zept, genauso wie die ausführliche, bebil-Kon-derte B edienungsanleitung.

ALTER BEKANNTER

Bereits 2012 überzeugte uns das Dynavector mit hoher Musikalität.

Typisches & untypisches Horn

Die Konsequenz, mit der Thomas Blumenhofer seit mehr als vier Jahrzehnten seine Hornlautsprecher entwickelt und fertigt, dürfte ziemlich einzigartig sein und hat ihm weltweit eine große Fanschar beschieden, auch, wenn er in Deutschland nie über den Status des Geheimtipps hinausgekommen ist. Der Ehrgeiz, möglichst viel in seiner Firma selbst herzustellen, treibt ihn seit jeher an und zeigt sich auch bei all seinen Lautsprechern, die preislich einen Bereich von 1500 Euro bis hin zu astronomischen 240.000 Euro abdecken.Wir haben uns für die Genius FS3 MK 2 entschieden, ein Zwei-Wege-Bassreflexsystem mit wohnraumtauglichen

Abmessungen in einem edlen, sel-ten zu findenden und laut Aussage von Blumenhofer auch nur von versierten Schrei-nern zu verarbeitenden Bergahorn-Fur-nier. Über all die Jahre ist die Firma ganz bewusst klein geblieben, lediglich fünf feste Mitarbeiter inklusive Geschäftsführung stehen auf der Payroll; Massenproduktion oder die akustische Weltherrschaft war und ist nicht das Ziel von Thomas Blumenhofer, obwohl seine Lautsprecher in rund 30 Ländern unseres blauen Planeten zu finden sind. Die Chassis für die Genuin lässt Blumenhofer exklusiv in Deutschland fertigen, die Entwicklungsarbeit hat er selbst geleistet. Das trifft auf den Kompressionstreiber im Hochtonbereich mit seiner Mylarmembran ebenso zu wie auf den 25er-Papier/Sandwich-Tieftöner. Man findet sie ausschließlich bei Blumenhofer.

Mehr als Wirkungsgrad

Doch auch jenseits der Chassis entdeckt man viel Eigenständiges; Erkenntnisse, die im Laufe der jahrelangen Weiterentwicklungen gewonnen wurden. Dazu gehört ganz direkt auch die Formgebung des Lautsprechers, die laut Blumenhofer keinesfalls Selbstzweck ist, sondern in penibler Feinabstimmung auf das reibungslose Zusammenspiel mit den anderen Komponenten hin entworfen wurde. Als Material wählte man Birkenmultiplex in einer Dicke von 18 Millimetern, das an kritischen Punkten in der hauseigenen Schreinerei verstrebt wird. Die Behausung zählt damit nicht zur Kategorie der extrem schweren, extrem bedämpften, akustisch fast toten Gehäuse.

Ein Blick an die Unterseite verrät, wo der Entwickler den idealen Platz für die Beatmung des Tieftöners ausmachte – eine aufstellungsfreundliche Lösung, da der Abstand zu Seiten-und Rückwand so an Einfluss auf die Basswiedergabe verliert. Vielmehr ist der Bass nun durch die Höhenverstellung der äußerst massiven und fein justierbaren Spikes an Raum-und Aufstellbedingungen sehr einfach anpassbar.

Damit nicht genug, lässt sich auch der auf einer verschraubten, verschiebbaren Schiene montierte Hochtöner für ein optimiertes Timing und eine glaubhafte Bühnendarstellung auf die Sitzposition genau anpassen. Die sorgfältig gemachte Anleitung gibt dazu wie auch zur Aufstellung insgesamt sehr hilfreiche Informationen. Wichtigste Grundregel bei der Aufstellung: der Abstand zu Seiten -und Rückwänden sollte nicht gleich sein, sonst fügt sich der Bassbereich nicht harmonisch ein.

VERSTECKT

Den Anschluss fürs Netzteil verbirgt der Volare an seiner Unterseite.

Ver färbungen? Nein, danke!

Viele Gedanken machte man sich auch über die Hörnern häufg nicht zu Unrecht nachgesagten Verfärbungen. In Süddeutschland hat man deshalb nicht auf Hornkonstruktionen aus dem Lehrbuch gesetzt, sondern sich in mühevoller Kleinarbeit an ein nirgendwo in der Literatur beschriebenes Horn herangepirscht, das als mechanische Weiche konzipiert wurde und die ohrenfälligen Nachteile anderer Ansätze zur Gänze vermeiden soll. Der Hersteller sagt dazu halb im Scherz: etwas schlecht zu entwickeln kostet genausoviel Mühe, wie es richtig zu machen. Mit gängigen Computer-Simulationsprogrammen kommt man da nicht weiter. Es braucht viel Zeit und die Lust, es immer noch etwas besser zu machen, als es augenblicklich ist... Und jedes Horn wird immer exakt auf den eingesetzten Treiber abgestimmt, was ebenfalls erahnen lässt, dass dieser Ansatz in der industriellen Produktion keine Chance hätte.

Das Thema Impedanz

Damit ein Lautsprecher wie die Genius 3 sich gut mit Verstärkern aller Art verträgt, sind zwei Parameter von besonderer Bedeutung: zum einen sollte der Wirkungsgrad möglichst hoch sein, damit auch mit dem meist überschaubaren Leistungsangebot von Röhrenverstärkern respektable, hifi-gerechte Lautstärken erzielt werden können. Zum anderen schätzen Röhren, aber auch etliche Class D-Schaltungen, wenn ein Lautsprecher eine möglichst gleichblebende und gern etwas höher als üblich angesiedelte Impedanz hat. Als Resultat dieser Überlegungen hat man den Wirkungsgrad über die 90dB -Hürde gehievt und die Nennimpedanz auf 8 Ohm gebracht. Doch mit dieser

Nennimpedanz ist das so eine Sache. Zwar ist nach unten eine Abweichung von maximal 20%, bei einer 8-Ohm Box also 6,4 Ohm als Minimum festgelegt, aber nach oben gibt es eine solche Beschränkung nicht, und auch in welchem Frequenzbereich sich diese Abweichung tummeln soll, ist jedem Entwickler selbst überlassen. Und so entschloß man sich bei Blumenhofer, eine per Steckkontakt zuschaltbare Impedanzlinearisierung zum Bestandteil der Box zu machen -womit nun für Röhrenverstärker wie Class-D-Konzepte ideale Arbeitsbedingungen geschaffen worden sind; stundenlanges stressfreies und entspanntes Hören sollte so mit jedem guten Verstärker möglich sein.

Falls nicht, heißt es, noch weiter mit der Aufstellung und auch der Einwinkelung zum Hörplatz experimentieren.

Klangbild rastet ein

Dann ging es endlich los, alles war aufgebaut, Meßtechnik und Fotostudio hatten ihren Job erledigt und der Aufbau mit dem üblichen Hin -und herrücken penibel erfolgt, als uns das Ensemble vom Fleck weg für sich einnahm. Dabei war das Klangbild für sich genommen gar nicht spektakulär oder gar auffällig. Dennoch wirkte die Darbietung vom ersten Moment an mühelos und entspannt, federleicht, dabei schon bei geringen Pegeln prägnant, entfalteten sich die Töne im Raum. Das Klangbild zerfiel nie, kam bruchlos und verfärbungsfrei, Frauenstimmen von Suzanne Vega über Tracy Chapman bis zu Diana Krall und Lyn Stanley erklangen mit ihren charakteristischen Merkmalen. Keine beißenden Zischlaute, stattdessen viel Gefühl und bei Bedarf gern swingend.

Auch kraftvolle Basseskapaden synthetischer Art von Kraftwerks „Remix“-Album kamen so treibend, druckvoll und sauber, dass auch bei Tanzmuffeln zuckende Beine registriert wurden. Gute, atmosphärisch dichte Liveaufnahmen von Springsteen über Monty Alexander, Ray Brown und Laurindo Almeida, bis hin zu Maria Callas als „Carmen“ – hier passten die Mosaiksteinchen, die zu einem au?ergewöhnlichen Musikerlebnis führen, wunderbar zueinander. Die Unterscheidung der Bühnengrößen fiel denkbar leicht, die Größenabbildung passte ebenso wie das Timing und der Bass war richtig portioniert immer da, wenn man ihn brauchte. So lässt es sich hören!

Feickert Volare

Preis: um 4200 € (Einzelpreise: Laufwerk: 2600 €/Tonarm Origin Live Silver 900€/ Tonabnehmer Dynavector20X2L 900€)

Maße: 42 x13 x36 cm (BxHxT)

Garantie: 2 Jahre (5 Jahre auf Lager)

Kontakt: SWS-Audio Tel.: 07665 9413706 www.dynavector-systems.de

Ein Fels in der Brandung – das extrem solide Masselaufwerk spielt in der gehörten Kombination nicht nur in seiner Preisklasse ganz vorn mit. Der Klang ist dynamisch und druckvoll, mit einem sehr natürlich klingenden, vollmundigen Mitteltonbereich Das Riemenlaufwerk ist sehr laufruhig, unempfindlich gegen akustische Rückkopplung und Trittschall.

Messergebnisse

Labor-Kommentar

Ausgangsspannung Tonabnehmer: 0,3mV; Auflagekraft: 2 Gramm; empf. Abschlusswiderstand: 100 Ohm

Ausstattung

Drei Geschwindigkeiten, Drehzahlfeinregulierung, höhenverstellbare Spikes; externes Netzteil; Basen für andere Tonarme lieferbar

TEST-GERÄTE

Plattenspieler: Avid Sequel/SME M2 Vorverstärker: Accuphase C-280 Endverstärker: NAD M23 Lautsprecher: Heco Belladonna, DALI Epicon 6 Kabel: Ansuz, Funk, Stockfisch

DAMIT HABEN WIR GEHÖRT

Georges Bizet: Carmen

Die Callas hier in französischer Sprache. Alte Aufnahme, aber voller Leidenschaft.

Ray Brown/Laurindo Almeida: Moonlight Serenade

Kontrabass & Gitarre ergänzen sich auch klanglich auf höchstem Niveau. Auf Vinyl als Direktschnitt erschienen.

Menning 300B SE

Preis: ab 5100 € (div. Frontplattenausführungen und unterschiedliche Röhrenhersteller lieferbar)

Maße: 21 x22 x40 cm (BxHxT)

Garantie: 2 Jahre

Kontakt: Menning Tel.: 06254 7572 menning-audio-design.de

In Handarbeit hergestellte Single-Ended-Mono-Röhrenendstufe in rein Class A mit sehr bescheidener Ausgangsleistung, aber an passenden Lautsprechern mit hohem Wirkungsgrad und unkritischem Impedanzverlauf sehr natürlichem, luftigem und fein auflösendem Klang.

Messergebnisse

Labor-Kommentar

Netzphase am Testgerät

Wie bei dem Konzept zu erwarten, hat der Verstärker extrem wenig Leistung und einen geringen Dämpfungsfaktor. Die Verzerrungen sind innerhalb der Leistungsgrenzen gering, die obere Grenzfrequenz liegt bei gut 25 kHz. Hoher Stromverbrauch im Leerlauf.

Ausstattung

Hochwertige WBT-Buchsen für Cinch und Lautsprecher; harter Ein/Aus-Schalter; ausführliche deutsche Anleitung; Handschuhe

Blumenhofer Genuin FS3 MK2

Preis: ab 9750 €

Maße: 30 x105 x41 cm (BxHxT)

Garantie: 10 Jahre

Kontakt: Blumenhofer Acoustics Tel.: +49 162 1950030 www.blumenhofer-acoustics.com

Ein Horn für jede Art von Musik. Homogen, frisch, dynamisch, mit knackigem Bass, räumlich mit sehr guter Vorne/Hinten-Staffelung. Verschiebbarer Hornaufsatz für unterschiedliche Hörpositionen. Die Verarbeitung ist exklusiv.

Messergebnisse

Labor-Kommentar

Frequenzgang gut, Impulsantwort mit leichten Nachschwingern; geringe Verzerrungen; Impedanzverlauf: Angaben ohne Impedanzkorrektur; mit Impedanzkorrektur unkritisch; spielt auch mit Verstärkern geringer Leistung.

Ausstattung

Zwei-Wege-Bassreflexbox; Hochtonhorn verschiebbar; höhenverstellbare Spikes, Bi-Wiring-Terminal; Impedanzkorrektur steckbar; verschiedenste Oberflächen gegen Aufpreis lieferbar