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Innentüren: STILBILDEND


Umbauen + Modernisieren - epaper ⋅ Ausgabe 8/2019 vom 26.06.2019

Bei der Auswahl von Innentüren stehen in erster Linie gestalterische Aspekte im Vordergrund. Mit ihren rund zwei Quadratmetern Fläche beeinflussen sie einen Raum nämlich ebenso nachhaltig wie ein Möbelstück.


INNENTÜREN SPECIAL HAUSTÜREN

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Bildquelle: Umbauen + Modernisieren, Ausgabe 8/2019

Im Bauhaus in Dessau befinden sich von Gropius designte Innentüren mit Linoleum auf dem Türblatt. Jeld-Wen interpretiert mit der „modern classic modal“ die Bauhaus-Tür neu. So ist eine Linoleumschicht auf das Türblatt gedoppelt. Der Mix aus Form, Materialität sowie zeitgemäßer Beschlagstechnik erzeugt eine besondere Spannung und Ästhetik.


Matte Oberflächen liegen absolut im ...

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... Trend, nun auch bei Innentüren, hier im Farbton Graphit. Die Oberfläche hat eine samtige Haptik, fühlt sich sehr angenehm an und strahlt somit Wärme aus.


Insbesondere Grautöne stellen aktuell einen Interior-Trend dar. Sie lassen Akzentfarben wirken und passen perfekt zu Weiß und Naturmaterialien. Hier die Mattlack-Ausführung „Staubgrau ML37“.


Hörmann bietet Schiebetüren in verschiedenen Designs an, zum Beispiel mit der Oberfläche Duradecor Struktur Graueiche, sodass sie auf den Wohnstil abgestimmt werden können.


Die Innentüren aus Holz der „DesignLine Concepto“ sind im Leinen-Design erhältlich. Sie lassen sich jeweils mit den Farben Weiß, Grau, Anthrazit und Taupe kombinieren.


Holz-Innentüren stehen für hochwertige Materialien. Einen modernen Einrichtungsstil ergänzen die Innentüren „Concepto der DesignLine“.


Überlegen Sie sich, ob eine Tür das Umfeld betonen oder eher in den Hintergrund treten soll. Grundsätzlich gilt: Ein kleiner Raum wirkt größer, wenn Wand und Tür Ton in Ton gehalten sind. Farbig hervorgehobene Türen lenken die Aufmerksamkeit auf sich. Dunkle Türen vor hellen Wandflächen wirken zwar repräsentativ, lassen Räume aber kleiner erscheinen. Glastüren und solche mit Glasfüllungen verbinden Räume optisch miteinander und sorgen für transparente Leichtigkeit. Die Aufschlagrichtung des Türflügels hat einen Einfluss auf die Anordnung der Möbel. Kleine Räume gewinnen durch Schiebetüren beachtlich an Platz.

Weiß ist der Klassiker

Die Weißlacktür ist immer noch beliebt und weit verbreitet. Doch zu den klassischen, glatten Oberflächen gesellen sich immer mehr Modelle mit vielen unterschiedlichen Optiken und Haptiken. Der individuellen Auswahl sind kaum Grenzen gesetzt. Inspiriert durch den Landhausstil kommt im Wohnbereich aber auch gern wieder sichtbares Holz zum Einsatz. Echtholzfurniere sind durch ihre natürliche Maserung immer Unikate. Aber auch Holzreproduktionen können durch hochwertige Druckverfahren kaum noch vom Original unterschieden werden. Aktuelle Trendfarben lassen aber auch Spielraum für moderne Einrichtungsstile.

Innenleben

Türen unterscheiden sich bezüglich des Innenaufbaus, was Auswirkungen auf die Eigenschaften hat. Bei der Leichtbauversion dient eine Wabeneinlage aus Papier oder Karton der Aussteifung der Tür. Kommen statt dieser Waben gelochte Holzstege zum Einsatz, die in gewissen Abständen hinter dem Deckblatt verklebt werden, spricht man von einer Röhrenspanstegtür. Noch stabiler, schwerer und schallschluckender wird eine Tür, wenn nicht nur Stege, sondern eine komplette Platte den Kern der Tür bilden. Aus Gewichtsgründen ist diese in Längsrichtung gelocht. Die massivste Form bildet die um eine Spanplatte aufgebaute Tür. Alternativ gibt es auch verschiedene Ausführungen von Massivholztüren.

Flächenbündige Türen sind aus der modernen Raumgestaltung nicht mehr wegzudenken – und jetzt auch in Ganzglasausführung möglich.


Bei der Gestaltung von Innenräumen ist der puristische Charakter von Betonflächen zunehmend gefragt. DuriTop Spezial „Concrete“ mit leicht zu reinigender Oberfläche wirkt wie eine reale Sichtbetonfläche.


Die weiß lackierte Tür „Typ 15“ gehört zu den Trend-Modellen mit edlen Fräsungen. Die dezenten Fugen erzeugen ein reizvolles Spiel von Licht und Schatten. Der Bereich um den Drücker bleibt bewusst frei.


Kunden können zwischen geradlinigen und geschwungenen Türdesigns, geometrischen Formen oder Türen ohne Motiv wählen. Im Designverbund sind Glas- und Holztüren jeweils aufeinander abgestimmt.


Oberflächen

In einem Haushalt mit kleinen Kindern oder Haustieren kann die Pflegeleichtigkeit und Robustheit der Oberfläche eine bedeutende Rolle spielen. Hier entscheidet man sich besser für eine widerstandfähige, leicht zu reinigende CPL-Oberfläche. Sie sind kratz-, stoß- und abriebfest sowie unempfindlich gegen haushaltsübliche Reinigungsmittel. Dank moderner Druckverfahren lässt sich die extrem belastbare Veredelung kaum von echtem Holz unterscheiden. Bei weniger stark beanspruchten Türen sind Dekorfolien eine preiswerte und pflegeleichte Alternative zu Echtholz. Lack, vor allem Weißlack, gehört zu den Klassikern der Türoberflächen. Die in der Regel mit modernen Walzund Spritzverfahren aufgetragenen Acryllacke bleiben lange attraktiv und passen zu beinahe jedem Einrichtungsstil. Furniere aus echtem Holz wirken besonders edel und geben Türen durch ihre natürliche Maserung einen lebendigen Charakter.

Schiebetüren

Überall dort, wo kein wertvoller Platz an den Schwenkradius des Türblatts verschenkt werden soll, sind Schiebetüren eine interessante Alternative. Sie werden heute meist oben in eine Laufschiene eingehängt, sodass die Elemente frei hängen. So muss der Bodenbelag nicht durch ein Führungsprofil unterbrochen werden. Glastüren sind beliebt, weil sie mehr Offenheit und Licht in die Räume bringen. Sie bestehen aus Sicherheitsglas, das nicht splittert, falls es doch einmal zu Bruch geht. Wo transparentes Glas zu offen wirkt, schafft satiniertes Glas mehr Intimität. Mit Schmuckdekoren lassen sich hier reizvolle Akzente setzen. ■


Jeld-Wen

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Hörmann

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