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interdomus baut Position als stärkste SHK-Kooperation aus


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sanitär + heizung news - epaper ⋅ Ausgabe 10/2022 vom 03.06.2022

„Nach Corona die nächste Krise?“ Unter dieser Überschrift stand der MHK Pressetag, bei dem der Aufsichtsratsvorsitzende Prof. Rainer Kirchdörfer und der Vorstand der MHK Group Bilanz zogen. Denn das Geschäftsjahr 2021 stand – wie schon das Jahr zuvor – einmal mehr unter dem Einfluss der Coronapandemie. Die damit verbundenen Störungen der weltweiten Lieferketten sowie sich verknappende Rohstoffe haben darüber hinaus zu Lieferengpässen und Preissteigerungen geführt. Andererseits hat sich der im Vorjahr einsetzende Homing-Trend weiter verstärkt und gefestigt. In diesem Spannungsfeld zwischen einerseits steigender Nachfrage nach individuell geplanten Küchen und Bädern sowie zunehmender Bautätigkeit und steigenden Kosten und Lieferzeiten andererseits galt es auch für die MHK Group und die ihr angeschlossenen Handels- und Handwerksunternehmen, sich zu behaupten.

Mitgliederstärkster Verbund ...

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Bildquelle: sanitär heizung news, Ausgabe 10/2022

Strahlende Gesichter bei den MHK-Vorständen Kirk Mangels, Olaf Hoppelshäuser, Frank Bermbach und Wolfgang Becker, dem Aufsichtsratsvorsitzenden Prof. Dr. Rainer Kirchdörfer und Vorstandschef Werner Heilos im Frankfurter Melia-Hotel (v.l.n.r.)
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... innerhalb der Gruppe ist die Handwerkerkooperation interdomus (Sanitär, Heizung, Klima), die mittlerweile 1.444 Handwerker in ihren Reihen begrüßt. Das sind über 10 Prozent mehr als im Vorjahr, „Interdomus ist mit inzwischen knapp 1.500 Gesellschaftern der mitgliederstärkste Verband innerhalb der SHK-Branche“, freute sich der zuständige Vertriebsvorstand Dr. Olaf Hoppelshäuser. Noch stärker fiel das Umsatzwachstum von interdomus aus. „Der Umsatzzuwachs liegt prozentual deutlich über der Gesamtentwicklung der MHK Group“, sagt interdomus-Geschäftsführer Stefan Ehrhard gegenüber unserer Redaktion. Absolute Zahlen nennt interdomus traditionell nicht.

Die MHK Group insgesamt verbuchte 2021 das erfolgreichste Jahr der Firmengeschichte. Grund genug für Vorstandschef Werner Heilos, den Partnerunternehmen in Handel und Handwerk für ihre Leistung zu danken. Der Umsatz der Gruppe wuchs um 16,4 Prozent auf 8,914 Mrd. Euro. Erwirtschaftet wurde das Ergebnis von den europaweit 3.633 Unternehmen (+161), die der MHK per Dezember 2021 angehörten. In Deutschland belief sich das Wachstum auf 15,5 Prozent und erreichte 5,924 Mrd. Euro. Die Auslandsgesellschaften (ausschließlich im Küchensegment tätig) erreichten ein Umsatzplus von 18,5

Prozent auf 2,99 Mrd. Euro. „Wir freuen uns über dieses Wachstum, das deutlich über Marktniveau liegt, Hans Strothoff wäre stolz auf dieses Ergebnis gewesen“, führte Heilos weiter aus. Die sehr guten Ergebnisse würden sich auch in der Ausschüttung an die Gesellschafter widerspiegeln. Die Rekordsumme von 180,9 Mio., dies entspricht einer Zunahme um 20 Prozent, geht an die Gesellschafter. An die deutschen MHK-Gesellschafter wurden 129,1 Mio. Euro ausgeschüttet, was ebenfalls einem Plus von 20 Prozent entspricht. Im Bereich Küche verbuchte MHK 2021 60 Neuzugänge im Inland, 12 im Ausland.

Positiv auch die Entwicklung bei Reddy-Küchen, das Franchisesystem soll in den Niederlanden auf Badmöbel ausgeweitet werden. Die MHK Group ist mit ihren Verbänden interdomus Haustechnik, Deutscher Wohnbauverbund und TOP Malermeister Deutschland seit mehr als 10 Jahren erfolgreich im Handwerk unterwegs.

Hoppelshäuser beschäftigte sich auch eindringlich mit dem Thema Verantwortung. Ein Aspekt der MHK-Erfolgsgeschichte sei das Dreieck zwischen MHK Group, Handel/Handwerk und Industrie. „Wir brauchen gerade in der heutigen Zeit keine Konfrontation, sondern mehr denn je eine wertschätzende Kooperation“, hob er hervor. Man könne die Situation nur gemeinsam bewältigen. Zugleich müsse der Industrie aber auch bewusst sein, was sie an ihrem Partner aus dem Fachhandwerk habe. „Das ist erfreulicherweise aber meist der Fall“, unterstrich Dr. Hoppelshäuser. Und nicht zuletzt würden auch die MHK-Zahlen dafür sprechen, dass die Zusammenarbeit mit der Industrie in  schwierigen Zeiten funktioniere.

Zwar stimmen die Zahlen in Handel und Handwerk auch im laufenden Jahr positiv, Sorge bereite allerdings der Fachkräftemangel, hier hätten viele Betriebe ihre maximale Leistungsfähigkeit mit dem vorhandenen Personal erreicht. Vorstand Frank Bermbach ergänzte: „Wir haben in Deutschland über 1 Million fehlende Fachkräfte, der demographische Wandel beschert uns einen Mitarbeiterwandel, der eng verbunden ist mit einem Wertewandel.“ Hier gelte es für die MHK Group zu liefern, „damit Handel und Handwerk in Richtung Megatrends gehen können.“ Laut Bermbach werde es für Handels- und Handwerksbetriebe deshalb immer wichtiger, auch ins Employer Branding zu investieren. „Und das ist – wiederum ein Vorteil einer großen Gruppe – gemeinsam auch nicht kostspielig.“ Mit Produkten zur Altersvorsorge der Mitarbeiter oder Programmen wie dem Dienstfahrrad könnten Unternehmer einfach kostengünstig die Zufriedenheit ihrer Mitarbeiter erhöhen und sie damit langfristig ans Unternehmen binden. Gleiches gelte auch für Themen wie Nachhaltigkeit, mit denen man neben alten und neuen Mitarbeitern auch neue Kundengruppen ansprechen könne. Gerade dazu verspricht die MHK- Group für den Herbst einige interessante Neuigkeiten.

Ob der positive Trend für Handel und Handwerk so anhalten werde und wie sich die Herausforderungen in der Liefersituation auswirken würden, sei zurzeit aber noch ungewiss. „Gleichwohl wächst die Unsicherheit hinsichtlich der künftigen Entwicklung. „Der Ausblick war noch nie so schwierig“ bemerkte dazu Werner Heilos. „Es sind auf jeden Fall volatile Zeiten, in denen MHK sicherlich, wie kaum ein Zweiter in der Branche seinen Partnern zur Seite stehen kann“, so der MHK-Chef. Insofern könne man nicht mit Gewissheit sagen, wie es weitergeht, „aber eines kann man mit Sicherheit sagen: Für Küchenhändler sowie für SHK- und Malerhandwerk gibt es keine sinnvollere Heimat als MHK.“