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INTERNATIONALER SCHIENENPERSONENVERKEHR: Mehr Züge nach Deutschland


LOK Magazin - epaper ⋅ Ausgabe 10/2019 vom 13.09.2019

Die Nachfrage im internationalen Bahnverkehr ist im ersten Halbjahr 2019 deutlich gestiegen. In Reaktion darauf haben sich die Österreichischen und die Schweizerischen Bundesbahnen über einen Angebotsausbau verständigt. Die Pläne betreffen auch Deutschland


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Bildquelle: LOK Magazin, Ausgabe 10/2019

Ab 2020 sollen mehr Züge auf der Eurocity-Linie München – Zürich fahren. Am 25. März 2017 nahm ein EC ausnahmsweise den Weg über Augsburg und das Lechtal Richtung Allgäu ...

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... (Foto bei Westerringen).


Aktuelle Zahlen belegen, dass die Nachfrage im internationalen Bahnverkehr im ersten Halbjahr 2019 deutlich zugenommen hat. Neben dem schrittweisen Angebotsausbau hat vor allem auch die zunehmende Bedeutung von Nachhaltigkeit und Klimaschutz zu starken Nachfragesteigerungen bei Bahnreisen beigetragen. Um der aktuellen und künftigen Entwicklung im internationalen Personenverkehr weiter Rechnung zu tragen, haben die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) und die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) beschlossen, ihre Zusammenarbeit sowohl für Tagesverbindungen als auch im Nachtzugverkehr weiter auszubauen. Die Auswirkungen werden in vielen Fällen auch in Deutschland spürbar sein. Bereits in Vorbereitung befindet sich der Angebotsausbau des Eurocity (EC) zwischen Zürich, Bregenz und München mit RABe 503-Neigetechnikzügen der Schweizerischen Bundesbahnen.

Siebtes München-Zugpaar?

Ab Dezember 2020 startet das neue, mit der DB vereinbarte Angebot. Es enthält sechs Zugpaare im Zweistundentakt mit einer vierstündigen Taktlücke. Ein von der SBB befürwortetes siebtes Zugpaar wird von der DB wegen zusätzlicher Fahrzeugkosten abgelehnt. Nun gibt es bei der SBB die Überlegung, die Lücke mit einem durchgehenden EC München – Zürich – Mailand zu schließen. Der Zug könnte allerdings noch nicht 2020 starten. Auch der Nachtzugverkehr, der von den ÖBB mit dem Nightjet bestritten wird, soll ausgebaut werden. Weil die bisherigen Verbindungen – insbesondere zwischen Zürich, Basel, Berlin sowie Hamburg ihre Kapazitätsgrenzen erreicht haben, wird eine Kapazitätserweite- rung geprüft. Außerdem sollen weitere europäische Städte in das gemeinsame Nightjet-Netz aufgenommen werden. SBB und ÖBB wollen sich überdies für bessere verkehrspolitische Rahmenbedingungen für den Betrieb von Zügen einsetzen. Dabei denken sie an eine finanzielle Förderung der Nachtzüge mit CO-2-Abgaben sowie über eine Entlastung bei den anfallenden Betriebskosten. Diese erschweren das Geschäft wie ein Beispiel aus Deutschland belegt: Wegen einer Erhöhung der Stationspreise an den DB-Autoreisezugterminals reduzieren die ÖBB ab November 2019 die Zahl der Autozugverbindungen. Die Nightjet- Flügel Innsbruck – Düsseldorf und Wien – Hamburg werden mit kurzer Unterbrechung zum Jahreswechsel bis April 2020 keine Autotransportwagen mehr mitführen.


F. Dürr