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Investmentrelevante Krypto-News im Blitz-Check


Kryptokompass - epaper ⋅ Ausgabe 2/2020 vom 05.02.2020

Japan: Ein unterschätzter Akteur im Wettrennen um die CBDC


Neben der Privatgeld-Initiative Libra von Facebook ist es vor allem China, das eine großflächige Einführung von Fiatgeld-basierter Token anvisiert. So geht man davon aus, dass China sehr zeitnah den digitalen Renminbi, als eine so genannte Central Bank Digital Currency (CBDC), herausgeben wird. Die Eurozone und USA fühlen sich daher umso mehr unter Druck gesetzt, China nicht an sich vorbeiziehen zu lassen. Ein Akteur, der ihnen zuvorkommen könnte, ist Japan. Die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt befindet sich in einem noch stärkeren ...

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Bildquelle: Kryptokompass, Ausgabe 2/2020

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... Konkurrenzverhältnis zu China als die Eurozone oder USA. Entsprechend wurde das Thema CBDC nun auch auf die politische Agenda gehoben. So gab die Regierungspartei mit Unterstützung des Premierministers Shinzo Abe letzten Monat bekannt, dass man China etwas mit einer eigenen digitalen Fiatwährung entgegensetzen will. Die Chancen könnten in Japan sogar besser stehen als in der Eurozone. Nicht nur ist uns das Land in Sachen Digitalisierung voraus, auch dürfte eine politisch geschlossene Herangehensweise an das Thema CBDC zu einer schnelleren Umsetzung führen als in der Eurozone. Die Adaption an das Medium Token respektive Distributed-Ledger-Strukturen könnte aus Japan einen stärkeren Impuls bekommen als man aktuell wahrnehmen mag. Ganz gleich, ob Technologie-Enthusiast oder Investor, Japan sollte man in den nächsten Monaten verstärkt im Blick haben.

Kryptoverwahrung kein Tabu-Thema mehr bei Banken

In unserer Bankenumfrage haben wir im Januar die größten deutschen Finanzinstitute nach ihren Ambitionen in der Token Custody, ergo Verwahrung von Kryptowerten, befragt. Von den über 20 Reaktionen war keine dabei, die die Sinnhaftigkeit einer Token-Verwahrung in Frage gestellt hat. Ebenfalls positiv ist, dass auch die größeren Institute wie eine BNP Paribas oder Commerzbank weiter Ressourcen in das Thema Krypto-Custody stecken. Während die Commerzbank durch den Digitalarm Main Incubator bereits schon 2019 im Kryptoverwahrgeschäft tätig war, möchte in 2020 auch die BNP Paribas die Verwahrung digitaler Assets anbieten. HSBC und Aareal Bank evaluieren und testen ebenfalls aktuell die Möglichkeiten zukünftig eine Token-Verwahrung anzubieten. Während hier von Sparkassen und Volksbanken keine Initiativen bekannt sind, steigen immer mehr Privatbanken mit vermögensverwaltendem Schwerpunkt in die Token Custody ein. Neben einer Bank Frick in Liechtenstein und einer Falcon Bank in Zürich, bietet auch Julius Bär in Deutschland seinen Kunden durch Kooperation mit der SEBA Crypto AG Dienstleistungen rund um digitale Assets an. Was 2019 langsam begonnen hat, dürfte 2020 deutlich an Fahrt aufnehmen. Zumal seitens der Finanzaufsicht BaFin nun für einen klareren Rechtsrahmen gesorgt wurde. Die Ausreden, sich nicht für die Token-Ökonomie zu rüsten, werden den Bankhäusern immer stärker genommen. Als Folge der professionellen Verwahrung dürfte vor allem aber der Markt tokenisierter Assets profitieren.

Craig Wright und Bitcoin SV: Ein Imageschaden für den gesamten Krypto-Markt

Dass professionelle Investoren die Anlageklasse der Kryptowährungen immer ernster nehmen und auch traditionelle Vermögensverwalter in den Markt eindringen, ist ein Zeichen für eine Professionalisierung des gesamten Marktes. Absolut negativ steht dem das Theater um den vermeintlichen Bitcoin-Erfinder Craig Wright entgegen, der mit seinen verrückten Behauptungen und Aktionen den Bitcoin-SV-Kurs willkürlich beeinflusst. So auch im Januar geschehen, als der Kurs von Bitcoin SV im Rahmen einer Gerichtsverhandlung mit Craig Wright innerhalb weniger Tage um den Faktor vier gestiegen ist. Wie zu erwarten war, konnten die Behauptungen Craig Wrights vor Gericht nicht standhalten. Seine Position und damit indirekt auch die von seinem Zugpferd Bitcoin SV, wurden geschwächt und der Kurs korrigierte. Die Missbrauchs- und Manipulationsgefahr ist im Krypto-Markt höher als bei etablierten Asset-Klassen. Wie sehr der Krypto-Markt dem traditionellen Markt noch hinterherhinkt, verdeutlicht das Beispiel Craig Wright und Bitcoin SV. Ein gefundenes Fressen für alle Kritiker von Kryptowährungen.