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IPM 2019 in Essen: Flower Battles waren wieder ein Magnet


TASPO - epaper ⋅ Ausgabe 5/2019 vom 02.02.2019

„Rasant und lautstark“ ging es im Rahmen der diesjährigen Internationalen Pflanzenmesse (IPM) in Essen wieder beim Flower Battle auf der Bühne des Fachverbandes Deutscher Floristen (FDF) zu. Ein Wettbewerb, der ohne starres Regelwerk auskommt und bei dem das Publikum die Sieger bestimmt. Und der wieder so erfolgreich war, dass der FDF ihn auch für die IPM 2020 fest eingeplant hat.


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Sieger des ersten Battles: Marco Kriechmuss aus Nordrhein-Westfalen.


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Siegerin des zweiten Battles: die Weihenstephanerin Katharina Huber.


Die Show wurde von der bayerischen Landesmeisterin der Floristen, Sophie Gärtner, und Floralgestalter Tino Hoogterp, locker-frech moderiert. Die Herausforderung für die Teilnehmer: Innerhalb von wenigen Minuten mussten sie aus einem Material-Pool ihre Werkstoffe auswählen und live unter den Anfeuerungen der Moderatoren und des Publikums zu blumigen Arrangements gestalten. Eine echte Challenge, die das Publikum mit lautem Klatschen begleitet und später auch bewertet. Mit seinen gelungenen Arrangements und sympathischem Auftritt siegte Marco Kriechmuss aus Nordrhein-Westfalen. Im zweiten Battle überzeugte die Weihenstephanerin Katharina Huber das Publikum.

Wie ist der FDF darauf gekommen?

Die Flower Battles sind ursprünglich in Japan entstanden. Der Original-Titel lautet „Hana Ike Flower Battle“ und steht dort für schnelle Kreativ-Wettbewerbe, in denen es weniger um hochwertige Gestaltung als um eine gute Performance der Battle-Teilnehmer geht. „Das ist ein ganz anderes Showprofil als die anderen Bühnen-Veranstaltungen auf der FDF-stage, in denen die Akteure sich mit gut vorbereiteter High-End-Floristik dem Publikum zeigen“, erläutert Nicola Fink vom FDF. Da der FDF immer nach neue dee und Showko zepten Ausschau halte, die gezielt auch junge Floristen begeistern, sei es naheliegend gewesen, dieses Format ergänzend zu den internationalen Showacts auf der IPM stattfinden zu lassen. Partner Florismart hat – wie schon beim ersten Mal im Jahr 2018 – wieder bei diesem Showformat tatkräftig und engagiert unterstützt.

„Junge Leute profitieren vom Battle“

Laut Fink können junge Leute auf vielfältige Weise von der Teilnahme an dieser ungewöhnlichen Veranstaltung profitieren: „Spaß, Fun, guten Vibrations, neue Kontakte, Bühnen-und Wettbewerbs-Erfahrungen und einen tollen Schub für das Selbstbewusstsein“, zählt sie auf. Natürlich konnten sich die Sieger auch über tolle Preise freuen: Außer dem Battle-Award für den Sieger gab es auch Preise aus der Unterhaltungselektronik.

Das Publikum konnte an zwei Messetagen gleich zwei Battles genießen: Beim ersten errang nach Marco Kriechmus g s die Floristin Meike Kohlhoff den zweiten Platz, beim zweiten Battle landete Andrea Kurz nach Katharina Huber auf dem zweiten Platz.

Übrigens war das zweite Battle quasi ein Schul-Battle: Es gab eine große Nachfrage an Teilnehmern von der Fachschule für Blumenkunst Weihenstephan und der Meisterschule für Floristik in Stuttgart Hohenheim. Ursprünglich wollte der FDF nur sechs Teilnehmer pro Battle starten lassen, hat dann aber gemeinsam mit Partner Florismart entschieden, den zweiten Battle am Messe-Freitag auf neun Personen aufzustocken. „Die Entscheidung war richtig. Die Stimmung war hervorragend, und die Teilnehmer wurden vom Publikum super angefeuert und gefeiert“, freut sich Nicola Fink.

Flower Battles sind auch auf der IPM Essen 2020 wieder geplant.

Floristische Brücke zum Partnerland Belgien

Auch sonst setzte der FDF in diesem Jahr wieder viele funkelnde Highlights auf seiner Show-Bühne: So startete schon das Rahmenprogramm international mit einer großen belgischen Eröffnungsshow und zog die Verbindung zum IPM-Partnerland Belgien.(fdf)

Mehr zur Floristik auf der IPM – darunter ein Interview mit Top-Florist Björn Kroner-Salié auf Seite 5 – finden Sie auf Seite 16

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Spitzenstimmung bei den Flower Battles: Die Teilnehmer der zweiten Runde (oben) und die beiden jungen Moderatoren Sophie Gärtner und Tino Hoogterp (unten).


Fotos: FDF

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