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JAPANISCH KOCHEN / YAKITORI: AKITORI : Grillgenuss rund ums Jahr


Lust auf Genuss - epaper ⋅ Ausgabe 3/2019 vom 13.02.2019

Sie sind meistens am Spieß und in Japan an fast jeder Straßenecke zu bekommen: Entdecken Sie jetzt die Lieblinge der Einheimischen mit saftig gegrilltem Geflügel, Fleisch, Fisch, Gemüse für zu Hause! BBQ at its best, auch ganz ohne Rost


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Bildquelle: Lust auf Genuss, Ausgabe 3/2019

Shiitake-tofuteriyaki mit Schalotten-
Soja-Butter Ohne Fleisch und mit frischem Edamame- Gemüse serviert – die müssen Sie probieren!

Jakobsmuscheln, grüner Spargel, Miso-Mayonnaise
Statt Spieße gibt’s Spargel: Diese Komponenten sind einfach die perfekte Aromenkombination.

Rindfleisch-Yakitori mit Süßkartoffeln
Saftiges Steak, begleitet von leicht säuerlichem Rettich und ...

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Rindfleisch-Yakitori mit Süßkartoffeln
Saftiges Steak, begleitet von leicht säuerlichem Rettich und feuriger Würzbutter. Zugreifen, bitte!

Die Glasur darf nie fehlen: mal pikant mit Chili, mal mild mit Miso

Thunfisch-Teriyaki
Das butterzart gebratene Filet wird nach dem Braten mit dem homemade Dip aus Sojasauce, Honig und Chili „lackiert“. Raffiniert.

Feuriges für echte Feinschmecker

Yakiton (Speckspieße mit scharfem kohlrabi-kimchi)
Ideal für liebe Gäste: Im Handumdrehen zubereitet, begeistert der Snack alle beim ersten Bissen.

Tsukune (Hähnchenhackspieße)
Mit Ingwer und Sake gewürzte Meatballs im Japan-Style. Dazu gibt es einen traditionellen Dip aus Eigelb und Sesam.

Uzura no tamago (gegrillte Wachteleier, Bratpaprika)
Cremige Lauchmayonnaise mit Zitrone rundet das Gericht ab.

Auf den Punkt gebraten

Pilz-Yakitori mit Schnittlauch- Yuzu-Sauce
Würzige Verführung: frische Kräuterseitlinge in einem Mix aus Sojaund Teriyaki-Sauce mit Mirin. Für Veggie-Fans!

Kreativ und so einfach gemacht

Hähnchen-Yakitori mit Sriracha-Erdnuss-Sauce
Ein Klassiker neu interpretiert: Zu Geflügelspießen mit Lauchherzen harmoniert der Dip mit Chilisauce aus Thailand ganz wunderbar.

Katsu Sando (Knusperschnitzel mit Kartoffelsalat)
Wien trifft Tokio: Der Liebling wird mit Panko ummantelt und zu Tonkatsu gereicht, einer Sauce aus Ketchup, Pflaumenmus, Zimt und Ingwer.

Die besten Ideen für YAKITORI

Shiitake-Tofu-Teriyaki mit Schalotten-Soja-Butter

Bild auf Seite 50

Vor-/Zubereitungszeit: ca. 50 Minuten Zutaten für 4 Portionen

DAS BRAUCHT MAN: (holz-)spieße 150 g roter camargue-reis (reisspezialität aus der französischen region camargue; ersatzweise Wildreis oder eine reismischung) salz, 500 g Edamame-schoten (gibt es tiefgekühlt im asienladen) 16 kleine shiitakepilze (ersatzweise braune champignons) 200 g räuchertofu 4 EL rapsöl, 1 schalotte 200 ml sake (ersatzweise Weißwein) 150 g kalte butter in Würfeln sojasauce, Kräuter zum Garnieren (z.b.daikon-Kresse)

1. Den Camargue-Reis in Salzwasser 45 Minuten leise köcheln lassen. Edamame- Schoten in kochendem Salzwasser 4 Minuten garen, abgießen, in kaltem Wasser abkühlen. Kerne aus den Schoten drücken. Von den Shiitakepilzen die Stiele entfernen. Tofu längs halbieren, Hälften in 5 mm dünne Scheiben schneiden. Pilze und Tofuscheiben abwechselnd auf Holzspieße ziehen.
2. Etwa 15 Minuten bevor der Reis gar ist, Spieße in einer (Grill-)Pfanne in Öl bei kleiner Hitze 6–8 Minuten rundum braten. Schalotte abziehen und fein würfeln, mit dem Sake in einer zweiten Pfanne aufkochen. So lange kochen, bis die Flüssigkeit auf ca. 2 EL reduziert ist.
3. Butter in Würfeln nach und nach mit einem Schneebesen unterrühren, die Sauce bindet dabei leicht. Die Edamame- Kerne dazugeben, alles unter Rühren erwärmen, aber nicht mehr kochen. Reis abgießen. Gemüse mit Sojasauce würzen, mit Spießen und Reis anrichten. Mit Kresse bestreut servieren.

Pro Portion: 680 kcal/2860 kJ 38 g Kohlenhydrate, 17 g Eiweiß, 48 g Fett

Dazu passt: ein weißer Bordeaux.

Jakobsmuscheln, grüner Spargel, Miso-Mayonnaise

Bild auf Seite 51

Vor-/Zubereitungszeit: ca. 25 Minuten Zutaten für 4 Portionen

500 g grüner spargel, salz 20 g helle miso-Paste (in bioläden, asienläden, im spezialitätenregal) 4 EL dashi (rezept siehe seite 14; ersatzweise kalte Gemüsebrühe) 1 EL reisessig (oder ein anderer milder Essig), 80 g mayonnaise (fertig gekauft oder selbst gemacht; rezept siehe unten) 3 EL sonnenblumenöl, 12 Jakobsmuscheln (tK-Ware gut aufgetaut) shiso-Kresse zum Garnieren

1. Spargel im unteren Drittel schälen, holzige Enden abschneiden. Spargel in Salzwasser in 3–5 Minuten bissfest kochen. In kaltem Wasser abkühlen und auf Küchenpapier abtropfen lassen.
2. Für das Dressing die Miso-Paste mit Dashi, Essig und Mayonnaise glatt rühren. Öl in einer großen, beschichteten (Grill-)Pfanne stark erhitzen. Die Jakobsmuscheln trocken tupfen, in der heißen Pfanne 2–3 Minuten scharf anbraten. Erst dann wenden und 1–2 Minuten weiterbraten. Mit Salz würzen.
3. Spargel mit Jakobsmuscheln auf Tellern anrichten, mit etwas Miso-Mayonnaise- Dressing beträufeln (oder in dekorativen Linien darüberziehen) und mit Shiso-Kresse bestreuen. Restliches Dressing dazuservieren (nach Belieben große Tupfen in Schälchen spritzen).

Pro Portion: 400 kcal/1680 kJ 10 g Kohlenhydrate, 35 g Eiweiß, 25 g Fett

Für etwa 300 g Mayonnaise: 1 TL scharfen Senf mit 2 frischen Eigelb verrühren. 250 ml neutrales Pflanzenöl erst tropfenweise, dann in dünnem Strahl unterrühren und dickcremig aufschlagen. Mayonnaise mit 1–2 EL Zitronensaft, Salz, Cayennepfeffer oder Pfeffer und 1 Prise Zucker abschmecken.

Dazu passt: ein pikanter Grüner Veltliner aus dem Kamptal.

Rindfleisch-Yakitori mit Süßkartoffeln

Bild auf Seite 52

Vor-/Zubereitungszeit: ca. 45 Minuten

Zutaten für 4 Portionendas braucht man: (holz-)spieße 300 g weißer rettich, salz, reisessig 2 dick geschnittene rindersteaks (am besten Entrecote; à ca. 250 g) 300 g Edamame (tK; asienladen) 400 g süßkartoffeln, Öl zum Frittieren und braten, 2 EL sesamsamen 50 g butter, 2 tL shichimi togarashi (siehe Info links am rand), honig

1. Rettich schälen, fein reiben, mit Salz und wenig Essig würzen. Fleisch in große Stücke schneiden, auf Spieße ziehen. Edamame-Schoten in Salzwasser 4 Minuten kochen, abkühlen. Kerne aus den Schoten drücken. Süßkartoffeln schälen, würfeln. In reichlich heißem Öl ca. 3 Minuten frittieren (in Topf oder Fritteuse). Süßkartoffelwürfel auf Küchenpapier erkalten lassen. Sesam rösten.
2. Backofen auf 60 Grad heizen, Platte für die Spieße und alle Teller darin vorwärmen. Fleischspieße (eventuell in zwei Durchgängen) in einer großen, beschichteten Pfanne in jeweils ca. 3 EL Öl pro Seite 2–3 Minuten scharf anbraten (medium bis well-done). Salzen, auf der Platte im Ofen ruhen lassen. Butter in die Pfanne geben, schmelzen. Shichimi Togarashi und Edamame hineingeben.
3. Frittieröl noch mal erhitzen, Süßkartoffeln darin in ca. 2 Minuten knusprig backen. Auf Küchenpapier kurz abtropfen lassen, dann in einer Schüssel mit Sesam und etwas Honig vermengen, salzen. Rettich leicht ausdrücken.
4. Spieße und Süßkartoffelwürfel mit einigen Edamame auf den vorgewärmten Tellern anrichten. Würzbutter darüber verteilen, Rettichraspel und übrige Edamame getrennt dazuservieren.

Pro Portion: 480 kcal/2020 kJ 30 g Kohlenhydrate, 33 g Eiweiß, 23 g Fett

Dazu passt: ein steiniger, kalkiger und floraler Côte du Rhône blanc.

Spießgesellen, wie wir sie lieben

Thunfisch-Teriyaki

Bild auf Seite 53

Vor-/Zubereitungszeit: ca. 35 Minuten

Zutaten für 4 Portionen1 bund radieschen, 2 mini-Gurken ½ rote chilischote, salz 2 EL reisessig (ersatzweise anderen milden Essig mit etwas apfelsaft verrühren), 1 tL sonnenblumenöl 1–2 tropfen sesamöl evtl. 1 EL flüssiger honig und evtl. 2 EL geröstete sesamsamen Für dIE thunFIschstEaKs 100 ml sojasauce, 50 ml flüssiger honig, 50 ml süßscharfe chilisauce 1 tL reisessig, 4 dicke thunfischfilets (à ca. 120 g), sonnenblumenöl

1. Radieschen waschen, putzen, fein schneiden. Gurken waschen, ungeschält in dünne Scheiben schneiden. Chili halbieren, entkernen und fein würfeln. Alles mischen, salzen, 20 Minuten ziehen lassen. Salat abtropfen lassen, dann mit Essig, Öl, Sesamöl mischen. Evtl.etwas Honig und Sesam dazugeben.
2. Inzwischen für die Fischglasur Sojasauce mit Honig, Chilisauce, Essig und 1 EL Wasser in 1–2 Minuten dicklich einkochen. Thunfischsteaks dünn mit Öl bestreichen. Eine beschichtete Pfanne dünn mit Öl ausstreichen und erhitzen. Filets hineinlegen und je nach gewünschtem Gargrad 1–5 Minuten (von roh bis fast durch) braten, dabei nicht wenden (siehe Info unten). Fisch herausheben, auf Tellern anrichten. Thunfisch mit der Würzglasur beträufeln, den Gurken-Radieschen-Salat zum Fisch anrichten und alles servieren.

Pro Portion: 370 kcal/1560 kJ 29 g Kohlenhydrate, 33 g Eiweiß, 14 g Fett

Info: Bei dieser Bratmethode wird das Fischfilet nicht gewendet. Vorteil: Der Gargrad ist erkennbar, der Thunfisch kann nicht trocken durchbraten. Und es bleibt auch nichts an der Pfanne hängen, was beim Wenden öfter passiert.

Dazu passt: ein kraftvoller Sauvignon blanc aus Chile.

Yakiton (Speckspieße mit scharfem Kohlrabi-Kimchi)

Bild auf Seite 54

Vor-/Zubereitungszeit: ca. 45 Minuten

Zutaten für 6 Portionendas braucht man: (holz-)spieße 400 g durchwachsener speck in scheiben, 8 shiso-blätter (auch Perilla genannt; ersatzweise rucola) 600 g Kohlrabi, 20 g Ingwer 80 g Zucker, 100 ml reisessig 50 ml mirin, 50 ml sake, 15 g salz ½ tL chiliflocken (evtl. Gochugaruchili aus Korea), sonnenblumenöl (daikon-)Kresse zum Garnieren

1. Auf einer Frischhaltefolie die Hälfte der Speckscheiben leicht überlappend nebeneinanderlegen, sodass eine lange Speck-„Matte“ entsteht. Shiso-Blätter darauflegen. Restlichen Speck ebenfalls überlappend darüberlegen, aber in der Gegenrichtung. Speck zusammenrollen, die Enden der Folie einschlagen und die Speckrolle ins Tiefkühlgerät legen.
2. Kohlrabi schälen, halbieren und in möglichst dünne Scheiben schneiden oder hobeln. Scheiben auf einem Blech mit Rand ausbreiten. Ingwer schälen, fein reiben und mit Zucker, Essig, Mirin, Sake, Salz und Chili in einem Topf aufkochen. 2 Minuten kochen, dann die Flüssigkeit kochend heiß über den Kohlrabi gießen. Abkühlen lassen.
3. Folie von der Speckrolle entfernen, Rolle mit Sägemesser in dicke Scheiben schneiden und diese auf Spieße stecken. 3 EL Öl in Pfanne erhitzen, Spieße darin pro Seite in 2–3 Minuten knusprig braten. Kresse vom Beet schneiden, mit 1 TL Öl unter den Kohlrabi-Kimchi mischen. Zu den Spießen servieren.

Pro Portion: 525 kcal/2210 kJ 19 g Kohlenhydrate, 8 g Eiweiß, 44 g Fett

Dazu passt: Reis.

Tipp: Übrigen Kohlrabi in ein Glas füllen, mit Marinade bedecken und kalt stellen. Hält sich so wochenlang frisch.

Dazu passt: ein hochwertiger Lambrusco.

Tsukune


(Hähnchen hackspieße)

Bild auf Seite 55

Vor-/Zubereitungszeit: ca. 50 Minuten Zutaten für 4 Portionendas braucht man: (holz-)spieße 2 hähnchenkeulen, 6 blätter chinakohl (hakusai), sojasauce, 2 EL mirin 2 EL teriyaki-sauce, 15 g Ingwer ½ Zitrone (bio), 2 EL sake, salz 2–3 EL Panko (s. Info s. 62 links) 4 frische Eigelb, 2 tL sesamöl 2 tL gerösteter (schwarzer) sesam 1 tL nori-Flocken, 4 EL Erdnussöl

1. Fleisch aus den Keulen auslösen, würfeln, im Tiefkühler anfrieren. Kohlblätter waschen und halbieren. 4 EL Sojasauce, Mirin, Teriyaki-Sauce zu einer Würzsauce (Tare) verrühren.
2. Ingwer schälen, fein reiben. 1 TL Zitronenschale abreiben. Das angefrorene Fleisch im Mixer mit Ingwer, Zitronenschale, Sake, etwas Salz zu feinem Hack verarbeiten. So viel Panko unterkneten, dass eine lockere, aber formbare Masse entsteht. Mithilfe von zwei Esslöffeln ca. 12 Nocken formen, auf Frischhaltefolie legen. Salzwasser aufkochen, Nocken hineingeben, 3 Minuten vorgaren. Mit Schaumkelle herausheben, auf Küchenpapier abtropfen lassen. Spieße längs in die Nocken stechen.
3. Für den Dip je 1 Eigelb in eine kleine Schale mit je 1 EL Sojasauce und ½ TL Sesamöl darin gleiten lassen. Mit Sesam und Nori bestreuen. Öl in großer Pfanne erhitzen, Spieße darin 8–10 Minuten braten. Dabei ab und zu wenden.
4. Tare zugießen, Spieße darin schwenken, bis sie leicht karamellisieren. Auf den Blättern mit Eigelb-Dip servieren.

Pro Portion: 430 kcal/1810 kJ 12 g Kohlenhydrate, 19 g Eiweiß, 34 g Fett

Typisch japanisch: Aus der Hand genießen. Das mit dem Fleisch belegte Blatt in die Hand nehmen. Leicht zusammendrücken, Spieß herausziehen

Für Sie aufgepickt: Knusperschnitzel

Uzura no Tamago (gegrillte Wachteleier, Bratpaprika)

Bild auf Seite 56

Vor-/Zubereitungszeit: ca. 50 Minuten

Zutaten für 4 Portionendas braucht man: (holz-)spieße 12 Wachteleier (ca. 120 g) 4 EL sojasauce, ca. 80 g Lauch ca. 6 EL Öl (z.b.raps- oder sonnenblumenöl), salz 4 EL mayonnaise (fertig gekauft oder selbst gemacht; rezept siehe bei „Jakobsmuscheln, grüner spargel, miso-mayonnaise“ auf seite 60) etwas Zitronensaft 12 bratpaprikaschoten (à ca. 50 g; am besten die grünen spanischen Pimientos de Padrón verwenden)

1. Die Wachteleier mithilfe einer Schaumkelle in kochendes Wasser legen, 3 Minuten kochen. Herausheben und in kaltem Wasser abkühlen lassen. Eier pellen und in einem kleinen Topf mit der Sojasauce vermengen. 30 Minuten marinieren lassen, dabei ab und zu vorsichtig durchmischen.
2. Für die Mayonnaise den Lauch fein schneiden, gründlich waschen und gut trocken schütteln. 2 EL Öl in einem Topf erhitzen, Lauch darin bei kleiner Hitze weich dünsten. Salzen, auf einen Teller umfüllen und im Gefrierfach in 6–8 Minuten rasch abkühlen. Dann den Lauch in einem Mixer fein pürieren und mit der Mayonnaise glatt rühren. Lauch- Mayonnaise mit Salz und 1 Spritzer Zitronensaft abschmecken.
3. Die Bratpaprika mit 1–2 TL ÖL mischen, salzen. Marinierte Eier abwechselnd mit den Schoten auf Spieße ziehen. Restliches Öl (ca. 3 EL) in einer großen, beschichteten Pfanne erhitzen und die Spieße darin bei mittlerer Hitze von jeder Seite 2–3 Minuten braten. Mit der Lauch-Mayonnaise servieren.

Pro Portion: 325 kcal/1370 kJ 8 g Kohlenhydrate, 6 g Eiweiß, 31 g Fett

Dazu passt: ein Sauvignon blanc mit Paprika-Aroma, Markgräflerland.

Pilz-Yakitori mit Schnittlauch- Yuzu-Sauce

Bild auf Seite 57

Vor-/Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten

Zutaten für 4 Portionendas braucht man: (holz-)spieße 4 Kräuterseitlinge 24 kleine braune champignons 4 EL sojasauce 2 EL mirin (süßlicher reiswein, der meist nur zum Kochen verwendet wird), 2 EL teriyaki-sauce (Fertigprodukt; ersatzweise sojasauce mit etwas Zucker verrühren) 1 mandarine (bio) 1 EL Yuzu-saft (ersatzweise mandarinen-, Limetten- oder Zitronensaft) 6 EL mayonnaise (ein rezept siehe bei „Jakobsmuscheln, grüner spargel, miso-mayonnaise“ auf seite 60) salz, einige halme schnittlauch 4 EL Erdnussöl Wasabi- oder mizuna-salat zum Garnieren

1. Pilze putzen bzw.trocken abreiben. Kräuterseitlinge in 5 mm dicke Scheiben schneiden und zusammen mit den Champignons auf Spieße ziehen. Aus Sojasauce, Mirin und Teriyaki-Sauce eine Yakitori-Grundsauce (Tare) rühren.
2. Mandarine heiß waschen, trocken tupfen, etwas Schale fein abreiben und 1 EL Saft auspressen. Beides mit Yuzu- Saft und Mayonnaise verrühren, leicht salzen. Schnittlauch in feine Röllchen schneiden und unterrühren.
3. Öl in großer beschichteter Pfanne erhitzen, Spieße hineinlegen, bei großer Hitze 2–3 Minuten scharf anbraten. Dann erst wenden und noch 2–3 Minuten braten. Tare angießen, aufwallen lassen. Spieße kurz darin schwenken, bis sie bräunen. Mit Salat garnieren und mit Yuzu-Mayonnaise servieren.

Pro Portion: 320 kcal/1350 kJ 12 g Kohlenhydrate, 4 g Eiweiß, 29 g Fett

Und dazu: Reis.

Dazu passt: ein reifer feinherber Riesling von der Mosel.

Hähnchen-Yakitori mit Sriracha-Erdnuss-Sauce

Bild auf Seite 58

Vor-/Zubereitungszeit: ca. 45 Minuten

Zutaten für 4 Portionendas braucht man: (holz-)spieße 4 hähnchenkeulen, ca. 3 EL mirin (süßer reiswein), 1 EL sake, sojasauce, 2 EL teriyaki-sauce, 2 EL Erdnussbutter, 4 EL mayonnaise ½ tL sriracha (scharfe chilisauce; siehe die Info unterm rezept) 2 Lauchstangen, 2–3 EL Erdnussöl

1. Keulen auslösen (siehe Tipp). Fleisch in Streifen schneiden, mit 1 TL Mirin und Sake mischen. Aus 4 EL Sojasauce, 2 EL Mirin und der Teriyaki-Sauce eine Yakitori-Grundsauce (Tare) anrühren.
2. Erdnussbutter, Mayonnaise, Sriracha, ½ TL Sojasauce, 1 EL Wasser verrühren. Lauch längs einschneiden, das zarte Innere herauslösen. Lauchherzen in ca. 12 Stücke schneiden und zusammen mit dem Fleisch auf Spieße ziehen.
3. Spieße in Erdnussöl in einer Pfanne unter Wenden 10–12 Minuten braten. Tare angießen, Spieße karamellisieren. Mit Sriracha-Erdnuss-Sauce servieren.

Pro Portion: 510 kcal/2150 kJ 11 g Kohlenhydrate, 30 g Eiweiß, 57 g Fett

Und dazu: Reis mit geröstetem Sesam.

Info: Wie die Erdnussbutter ist auch die Sriracha keine traditionelle japanische Zutat. Die extrascharfe Chilisauce stammt ursprünglich aus Thailand.

Hähnchenkeulen auslösen: Keulen mit der Hautseite nach unten auf ein Brett legen. Mit einem scharfen Messer links und rechts der Knochen entlang einschneiden Dann unter die Knochen fahren und die Knochen vom Fleisch schneiden, herauslösen. Etwas schwierig ist das am Gelenkteil, achten Sie darauf, dass kein Kapselteil am Fleisch verbleibt. Zuletzt schneiden Sie das ausgelöste Fleisch an den Sehnen rund ums Ende der Keule durch und ab.

auf JAPANISCH und mehr

Katsu Sando (Knusperschnitzel mit Kartoffelsalat)

Bild auf Seite 59

Vor-/Zubereitungszeit: ca. 40 Minuten

Zutaten für 4 Portionen

BITTE BEACHTEN: Kartoffeln bereits am Vortag kochen 800 g Kartoffeln (festkochend) 120 g Mayonnaise (Rezept siehe bei „Jakobsmuscheln“ auf Seite 60) 10–15 g Wasabi-Paste (scharfe Meerrettichpaste), Reisessig ca. 6 eL kaltes Dashi (siehe Seite 14; ersatzweise kalte Gemüsebrühe) Salz, 1 Lauchzwiebel (grün oder rot) FÜR DIE TONKATSU-SAUCE 20 g ingwer, 200 ml tomatenketchup, 2 eL Pflaumenmus 2 eL Sojasauce je 1 Msp. Zimt, geriebene Muskatnuss, cayennepfeffer und Piment FÜR DIE SCHNITZEL 4 dünne Schweineschnitzel (à 80 g) 1 ei (Größe L), evtl. 2 eL Schlagsahne, 2 eL Mehl (type 405) 10 eL Panko (siehe info links auf Seite 62; ersatzweise Brösel aus getrocknetem Weißbrot ohne Rinde) Sonnenblumenöl, Salz

1. Kartoffeln pellen, würfeln. Mayonnaise, Wasabi, 1 EL Essig und Dashi verrühren. Mit Kartoffeln mischen und alles mit Essig und Salz abschmecken. Lauchzwiebel fein schneiden.
2. Für die Tonkatsu-Sauce Ingwer schälen, reiben, mit Ketchup, Pflaumenmus, Sojasauce, Gewürzen verrühren.
3. Fleisch zwischen Folie dünn klopfen. Ei verquirlen, evtl.noch Sahne unterrühren. Schnitzel im Mehl wenden, durchs Ei ziehen, dann in den Panko- Bröseln panieren. Öl in einer großen Pfanne erhitzen, Schnitzel darin bei mittlerer Hitze goldgelb braten. Auf Küchenpapier abtropfen lassen, salzen.
4. Lauchzwiebel zu den Kartoffeln geben, Salat evtl.mit etwas Dashi cremig rühren. Alles servieren.

Pro Portion: 750 kcal/3150 kJ 84 g Kohlenhydrate, 30 g Eiweiß, 31 g Fett

Info: Das Katsu-Sando-Schnitzel kommt aus der Yoshoku, der „Western-Style“- Küche Japans, die von Einwanderern inspiriert wurde. Zum Knusperschnitzel reicht man Tonkatsu, eine Würzsauce, geschmacklich zwischen BBQ-Ketchup und Worcestershiresauce. Selbst gemachte Tonkatsu hält sich im Kühlschrank gut 6 Wochen. Sie wird durchs Lagern sogar noch aromatischer. Ideal auch als Dip-Sauce zu Grillfleisch.

Dazu passt: ein saftiger beerenfruchtiger Zinfandel.

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Fotos:burdafood.net/Andrea Thode