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Jeder hilft, jeder packt mit an


Bild am Sonntag Gesamtausgabe - epaper ⋅ Ausgabe 29/2021 vom 18.07.2021

Sie stehen in schwersten Zeiten zueinander! Und zeigen, was Solidarität wirklich bedeutet.

Tausende Menschen verloren bei der Flut-Katastrophe ihre ganze Existenz: zerstörte Dörfer, überspülte Häuser, vermisste Angehörige. Hoffnung machen Menschen, die teilweise ihr eigenes Leid verdrängen, um ihren Nachbarn zu helfen. Und: Aus der gesamten Republik reisen ehrenamtliche Helfer an, Menschen schicken Spenden in die betroffenen Regionen. Kirchengemeinden sammeln, Baumärkte ...

Artikelbild für den Artikel "Jeder hilft, jeder packt mit an" aus der Ausgabe 29/2021 von Bild am Sonntag Gesamtausgabe. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Bild am Sonntag Gesamtausgabe, Ausgabe 29/2021

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... stellen Material zur Verfügung. Sie alle lindern den Schmerz und machen Hoffnung. BamS zeigt die Helden der Flut- Katastrophe.

„Meine Nachbarn haben alles verloren. Ich habe sie aufgenommen“

In der größten Not bewies diese Frau großes Herz!

Christine Lech (46) aus Bad-Neuenahr (Kreis Ahrweiler) war geschockt, als die Sirenen heulten, das Wasser langsam die Treppen ihres Mehrfamilienhauses hochstieg. Doch sie hatte Glück: Ihre Wohnung liegt höher als die der Familien Heinrich und Pless im Erdgeschoss. Die verloren alles!

Bei BILD LIVE konnten Zuschauer sehen, wie Christine Lech ihre Nachbarn kurzerhand bei sich aufgenommen hat.

Sie sagt: „Wir haben geguckt, dass hier alle am Leben bleiben. Den beiden Familien ist unten alles kaputtgegangen. Die wohnen seit 49 Jahren hier.“ Und so gab sie der Familie Heinrich ihr Gästezimmer, Familie Pess nächtigt in ihrem Schlafzimmer. Sie selbst und ihre Tochter schlafen im Wohnzimmer. Lech: „Wir haben uns schon immer gegenseitig geholfen.“

„Ist doch klar, dass ich helfe!“

In Dernau, direkt am Ufer der Ahr, räumt Markus Ittenbach (46) mit seinem Radlader den Schlamm von den Straßen, drückt kaputte Laternen und Asphaltbrocken zur Seite. Der Maschinist: „Ich wohne gar nicht hier. Doch als ich hörte, dass hier alles blockiert ist, bin ich mit meinem Radlader gekommen. Man muss in so einer Situation den anderen helfen, zusammenhalten. Das ist klar, dass ich helfe.“

„Alle helfen sich gegenseitig“

Natascha und Valentina aus Bad Neuenahr- Ahrweiler (Rheinland-Pfalz): „Unsere Keller-Wohnung lief bis zur Decke voll mit Wasser und Schlamm.

Zum Glück helfen uns so viele Freunde. Wir sind echt begeistert! Eine Frau kochte sogar Suppe für uns. Heute räumten wir gemeinsam unsere Möbel raus. Wir machen alle zusammen vor dem Haus sauber. Alle helfen sich gegenseitig.“

„Die Menschen brauchen etwas Warmes“

Maxime (39, Projekt-Manager aus Bonn) und Valentin (38) versorgten in Dernau eine Siedlung mit Erbsensuppe. Maxime: „Wir können eigentlich gar nicht kochen. Doch wir dachten uns, dass die Menschen hier vielleicht Hunger haben, etwas Warmes brauchen. Also haben wir Kocher, Teller, 20 Kilogramm Erbsensuppe und sechs Kilogramm Würstchen besorgt. Und wir freuen uns, dass wir ein bisschen helfen können.“

AUS DEN KATASTROPHENGEBIETEN BERICHTEN: J. ANDA, N. BIEWALD, C. CELAL, J. H. DOBERS, M. ENGELBERG, A. GERAY, Y. HÜBER, M. KIEWEL, N. NÖLKEN, F. OCHSE, K. ORTMANN, L. PINTER, S. PRENGEL, T. RÖTHEMEIER, N. STAMPFL-MEIER, J. VÖLKERLING, H. WAGNER, L. ZANDER