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JETZT GLÜCK VERSCHICKEN: „Postkarten sind wie eine Umarmung auf Papier“


Bild der Frau - epaper ⋅ Ausgabe 28/2018 vom 06.07.2018

Auch in WhatsApp- und SMS-Zeiten sind Urlaubs-Postkarten nicht out: Jeder zweite Deutsche verschickt 2018 wieder handgeschriebene Nachrichten an geliebte Menschen zu Hause. Warum sie so guttun, sagt unsere Expertin


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Bildquelle: Bild der Frau, Ausgabe 28/2018

Schönes Urlaubsritual: Eine stille Ecke suchen


Kaffee bestellen und ein paar Zeilen an die Liebsten schreiben


Türkisblaues Meer bei Mallorca, hohe Wolkenkratzer in New York, eine romantische Kapelle umgeben von Zypressen in der Toskana – Postkarten gibt es in unzähligen Ausführungen. Mal witzig, mal ...

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... imposant, mal einfach nur zum Träumen.

Aber eines haben alle gemeinsam: „Sie berühren unser Herz, wie keine andere Urlaubsbotschaft – weil sie ganz persönlich ausgesucht, beschriftet und beklebt wurden“, weiß Susanne Dorendorff, Autorin des Buches „Handschrift ante portas – schreiben macht glücklich“. „Der Empfänger fühlt sich wertgeschätzt, so eine Postkarte ist wie eine kleine Umarmung auf Papier, die zeigt: Ich habe mir Zeit genommen und an dich gedacht.“

Knapp jeder zweite Deutsche (48,5 Prozent) verschickt laut einer aktuellen Studie (Rewe Reisen) auch 2018 gerne die nostalgischen Urlaubsgrüße an Freunde, Verwandte und Kollegen. 51,4 Prozent allerdings senden lieber Fotos und Smileys per WhatsApp, 12,3 Prozent telefonieren mit den Daheimgebliebenen.

„Im digitalen Zeitalter ist eine Grußbotschaft per Klick auf dem Smartphone zum routinierten Alltag geworden“, sagt die Expertin, „handgeschriebene Worte mit liebevollen Verzierungen sind hingegen etwas Besonderes – ein intimes Souvenir, das man mit allen Sinnen fühlen und sich an die Wand oder den Kühlschrank hängen kann.“

Und wer findet es nicht schön, wenn mal nicht nur Rechnungen aus dem Briefkasten flattern? Die gute Nachricht: Nur 14 Prozent der Bundesbürger halten die Postkarte für altbacken. Susanne Dorendorff rät: „Nicht nur in der Urlaubszeit erwärmen handgeschriebene Worte das Herz. Auch eine Gruß- oder Dankeskarte zwischendurch macht dem Empfänger Freude und schafft innige Nähe.“

Heike Maurer will keine „Oma“ sein … schade, findet der Kinderpsychiater

■ Ex-Lotto-Fee Heike Maurer (66, r.) ist zweifache Großmutter von Mia (5) und Hugo (3). Jetzt sorgt sie mit einem Interview für Diskussionen: „Das Wort Oma finde ich ganz furchtbar. Ich sehe da eine strickende Frau im Sessel vor mir. Ich habe Kleidergröße 36/38, gehe oft zum Sport – ich bin zu aktiv für den Begriff Oma.“ Sie will lieber Ammi genannt werden. „Der Begriff Oma beschreibt wie Mama und Papa eine einzigartige Rolle im Leben eines Kindes“, warnt Kinderund Jugendpsychiater Michael Winterhoff aus Bonn („Die Wiederentdeckung der Kindheit“). „Dem Kind diese liebe- und bedeutungsvolle Bezeichnung zu verweigern, kommt einer Rollenverweigerung gleich.“ Selbstverwirklichungswahn und egoistisches Streben nach Individualität würden Kinder in ihrer Entwicklung verwirren. „Kinder brauchen Großeltern, die ihnen mit Ruhe und Regeln begegnen“, sagt der Experte, „das Kind oder Enkelkind ist kein Kumpel. Ein herzliches Umsorgen mit klarer und benannter Rollenverteilung gibt dem Kind Stabilität – es fühlt sich sicher und aufgehoben“. Im Gegensatz zu Heike Maurer findet Schauspielerin Dunja Rajter (72) wahre Erfüllung im Oma-Dasein: „Für mich war das Wort Oma schon immer ein schöner, stolzer Titel. Ein Wort, das mich glücklich gemacht hat.“


Fotos: Getty, dpa (3), Fotolia, Mauritius, Shutterstock