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Jubiläum! 666. Heft-DVD: Teuflisch gute Tools


PC Magazin - epaper ⋅ Ausgabe 4/2019 vom 01.03.2019

Auf dieser Ausgabe befindet sich die 666. Heft-DVD, die wir für Sie produziert haben. Die Zahlensymbolik dient als Inspiration für unser Jubiläumsgeschenk: Teuflisch gute Tools für Ihren PC, die Sie kennen sollten!


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Bildquelle: PC Magazin, Ausgabe 4/2019

Sechshundertsechsundsechzig – so teuflisch waren die Tools auf der Heft-DVD noch nie! Monat für Monat erhalten Sie das PC-Magazin in der CD- oder Super-Premium-Ausgabe mit DVD. Los ging es bereits 1996 mit einer ersten Heft-CD. Aus einer CD wurden im Laufe der Zeit zwei. Dann kam die Heft-DVD dazu – erst eine, dann drei bei der Super-Premium-Ausgabe. Jetzt sind wir mit Stolz bei der 666sten ...

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Sechshundertsechsundsechzig – so teuflisch waren die Tools auf der Heft-DVD noch nie! Monat für Monat erhalten Sie das PC-Magazin in der CD- oder Super-Premium-Ausgabe mit DVD. Los ging es bereits 1996 mit einer ersten Heft-CD. Aus einer CD wurden im Laufe der Zeit zwei. Dann kam die Heft-DVD dazu – erst eine, dann drei bei der Super-Premium-Ausgabe. Jetzt sind wir mit Stolz bei der 666sten Scheibe angelangt (inzwischen sogar zusätzlich als Online-DVD).
Angelehnt an die Zahlenmystik enthält die CD und DVD zur vorliegenden Ausgabe ein ganz besonderes Jubiläumsgeschenk für Ihren Rechner: Teuflisch gute Tools, die wir anlässlich des Sechshundertsechsundsechzigste-DVD-Jubiläums für Sie ausgewählt haben. Die Zahl 666 ist biblischen Ursprungs und wird gemeinhin dem Teufel zugeschrieben, der das Böse personifiziert. Doch keine Angst, es geht keinerlei Gefahr von den Programmen auf der Scheibe aus. Das teuflisch steht im übertragenen Sinne für jene göttlich cleveren Windows-Helfer, die Sie unbedingt kennen sollten und dann schon bald nicht mehr missen möchten. Wetten, dass?

Von System-Tools über Netzwerkhelfer bis zu Security-Programmen

Die 33 teuflisch guten Tools aus dem Jubiläums-Paket stehen für 33 verschiedene Einsatz-Szenarien: Große Dateimengen schneller kopieren, den Verlauf der auf dem PC installierten Browser checken oder symbolische Links zu Dateien und Ordnern mit der Maus erstellen. Für diese und viele weitere, alltägliche Aufgabenstellungen gibt es teuflisch gute Tools, die den jeweiligen Job mit Bravour erledigen. Gemeinsamkeit der 66er-Tools: Ihre Bedienoberflächen wirken spartanisch-unscheinbar und anstelle einer überbordenden Liste an Features beherrschen die Helfer im Regelfall nur eine Hauptaufgabe richtig gut.
Los geht´s mit dem BereichSecurity . Virenscanner und Firewall zählen bei Windows 10 zur Grundausstattung und verrichten ihre Dienste bei inzwischen vergleichsweise guten Erkennungsraten. Damit ist das Thema Sicherheit zu einem großen Teil bereits erledigt. Sie brauchen tatsächlich nur noch einige wenige ergänzende Tools.
Fort 5.0 Free Home Edition: Das einfach gestrickte Tool verschlüsselt Dateien und Ordner via Explorer-Kontextmenü. In einem Fenster geben Sie dann lediglich das gewünschte Passwort ein – dessen Stärke wird dabei sofort bewertet. Ein etwaiges Abfangen Ihrer Passworteingabe unterbindet die virtuelle Tastatur. Ähnlich einfach klappt das Entschlüsseln. Die kostenloseHome-Edition ist auf das Verschlüsseln von maximal 15 Dateien mit einem 256 Bit starken AES-Schlüssel beschränkt. Die Variante ohne diese Einschränkung kostet 25 USDollar und bietet zudem einen Schredder für das sichere Löschen von Dateien.

Die Bedienoberfläche der Heft-DVD verrät, welche Aufgaben Sie mit den teuflisch guten Tools bewältigen können.


CryptSync stellt sicher, dass private Daten nur verschlüsselt bei OneDrive oder Dropbox landen.


AllDup sucht auf Laufwerken nach mehrfach vorhandenen Dateien und löscht die Duplikate.


CryptSync 1.3.1 : Vertrauliche Dateien in Cloud-Speichern sollten generell verschlüsselt sein, damit diese selbst bei einem Diebstahl oder unbefugter Nutzung sicher sind. Gute Dienste leistet hierbei die FreewareCryptSync . Damit lassen sich beliebige Ordner und Dateien chiffriert synchronisieren. Dies geschieht vergleichsweise einfach: Dateien, die Sie in ein bestimmtes Verzeichnis kopieren, werden im Hintergrund in eine kennwortgeschützte Archiv-Datei gepackt und in einen zweiten Ordner zum anschließenden Synchronisieren kopiert.
CurrPorts 2.51: Sie haben ein Programm in Verdacht, im Hintergrund eine Verbindung zu einem Server im Internet aufzunehmen? Dann schauen Sie doch einfach mit Curr-Ports nach. Die Freeware zeigt die aktiven Verbindungen laufender Programme und die entsprechenden Gegenstellen an.
Tor Browser Bundle 8.0.5: Möglichst unerkannt und sicher im Web surfen. Genau das ist die Hauptaufgabe des Tor-Browsers. Der Weg von Ihrem Rechner zu einer Webseite wird mehrfach im Anonymisierungs-Netzwerk Tor umgeleitet, sodass Rückschlüsse auf Ihre wahre Identität stark erschwert werden. Übrigens: Auch für den Zugang zum Darknet wird der Tor-Browser benötigt.

Diese Tools vereinfachen den Umgang mit Laufwerken, Ordnern und Dateien

Mit den Windows-eigenen Werkzeugen ist der Umgang mit Dateien und Ordnern sowie das Management von Laufwerken mitunter mühsam. Mit einigen wenigen Tools helfen Sie Windows auf die Sprünge und kopieren beispielsweise Dateien in Hochgeschwindigkeit, finden Datei-Duplikate und ergänzen den Explorer mit einem funktionsstarken Dateimanager.
AllDup 4.2.0: Wer Fotos oder Office-Dokumente nicht akribisch und mit System verwaltet, kann mit der Zeit leicht die Übersicht verlieren. Nicht nur, dass etwa die Urlaubsbilder der letzten Jahre über mehrere Ordner oder gar Laufwerke verstreut sind; im schlimmsten Fall sind sie auch mehrfach vorhanden. Gut, dass es mitAllDup ein praktisches Suchwerkzeug gibt, das auf das Auffinden von Datei-Duplikaten spezialisiert ist. Die Suche lässt sich mithilfe von Filtern eingrenzen – die Treffer können dann gesammelt oder gelöscht werden.
Tablacus Explorer 19.1.28: Bei der Verwaltung von Dateien – und somit auch der eben noch bemängelten Ordnung – ist der Explorer nicht das Werkzeug unserer Wahl. Umständlich bei Aufräumaufgaben und funktionsarm, stellen wir dem Explorer einen Helfer zur Seite. Dafür eignet sichTablacus Explorer , der ähnlich wie ein Browser mehrere Ordnerfenster in Tabs ordnet und bis zu vier Fenster gleichzeitig anzeigen kann. Das sorgt für eine prima Übersicht und erleichtert das Kopieren und Verschieben großer Dateimengen. Dank Erweiterungen und umfangreicher Optionen lässt sich der Dateimanager gut an die eigenen Erfordernisse und Vorlieben anpassen.
Symlink Creator 1.3: Mit Symlinks, gemeint sind symbolische Links, lässt sich eine gute Ordnungsstruktur für Verzeichnisse mit schnellerem Zugriff herstellen. Ein Symlink gaukelt Windows einen Speicherort vor, der in Wirklichkeit aber an ganz anderer Stelle ist. So verweist beispielsweise der SymlinkC:\pcm auf den echte OrdnerV:\arbeit\artikel\2019\weka\pcm . Klar, dass sich der Ordner auf dem LaufwerkC:\ schneller erreichen lässt. Für das Anlegen symbolischer Links ohne Kommandozeilenbefehle verwenden Sie am Besten ein Tool wie denSymlink Creator von der Heft-DVD oder die AlternativeLink Shell Extension .
Mountain Duck 2.7.1: Das Tool ist zwar nicht kostenlos (35 Euro), aber dennoch unbedingt empfehlenswert. Mit wenigen Klicks binden Sie damit Cloud-Dienste wie Dropbox, Google Drive, Microsoft Onedrive sowie FTP-Server und Webdav-Speicher direkt in Windows ein – ohne dafür jeweils die zugehörigen Client-Programme der Cloud-Dienste installieren zu müssen. FastCopy 3.62: Beim Kopieren oder Verschieben großer Datenmengen haben Sie Windows bestimmt schon oft verflucht. Nicht nur, dass ein solcher Vorgang eine gefühlte Ewigkeit dauern kann – ein Übertragungsfehler ist oft gleichbedeutend mit einem Abbruch oder bedarf einer Bestätigung seitens des Anwenders. Ärgern Sie sich nicht mehr darüber, und nutzen SieFast-Copy . Dank einer eigenen Cache-Technik arbeitet das Kopier-Tool flott und kann auch

unbeaufsichtigt seinen Dienst verrichten, wobei eventuell auftretende Kopierfehler ignoriert und erst am Schluss in einer Zusammenfassung angezeigt werden.
QuickPAR 0.91: Backups in Form von Dateiarchiven sind praktisch, um beispielsweise abgeschlossene Vorgänge zu sichern. Doch nur ein winziger Fehler in der Dateistruktur, der etwa durch einen fehlerhaften Sektor auf der Festplatte verursacht wird, zerstört das Archiv und macht es unbrauchbar. Es sei denn, Sie haben mitQuickPAR die zusätzlichen Wiederherstellungsinformationen als PAR-Datei gespeichert.

Drive Letter Changer 1.3: Windows weist angeschlossenen Geräten stets den nächsten freien Buchstaben aus dem Alphabet zu. So erhält die erste Festplatte standardmäßig die KennungC :, das interne DVD-LaufwerkD :, die externe PlatteE: und der USB-StickF: – und so weiter. Das Ändern mit Bordmitteln ist über die Datenträgerverwaltung mehr schlecht als recht möglich. Besser, schneller und einfacher klappt es mit demDrive Letter Changer und seiner funktionalen Oberfläche.
TTID 2.24: Auf den ersten Blick vertrauensvolle wirkende PDF-Dateien und Fotos können als Einfallstor für Schädlinge dienen. Zwar schlagen die meisten Virenscanner Alarm, doch darauf verlassen sollten Sie sich nicht. Besser, Sie nutzen im Zweifelsfall das kommandozeilenbasierte Spezial-ToolTrID. Leicht lassen sich damit schadhafte Programme enttarnen, die sich als vermeintlich harmlose Datei ausgeben.

Tools rund ums Heimnetzwerk

Läuft im Netzwerk alles rund, schenken die meisten Anwender dem LAN oder WLAN wenig Bedeutung. Dabei sind einige der mit passenden Tools gewonnenen Informationen speziell im Hinblick auf das Thema Sicherheit von großer Bedeutung.
NetworkTVafficView 2.16: Sie bemerken, dass der PC langsamer als gewohnt reagiert und die Festplatte gut hörbar oder durch blinken der Zugriffs-LED Aktivitäten signalisiert? Dann sollten Sie schauen, ob nicht unerlaubt Daten zwischen PC und Internet übertragen werden. Das Monitoring-ToolNetworkTrafñcView zeigt nach dem Start alle Programme, die aktuell online sind. Mithilfe der in unzähligen Spalten angezeigten Infos lassen sich so leicht Programme aufspüren, die Daten übertragen. Das können beispielsweise die Clients von Cloud-Programmen sein, die Dateien synchronisieren, oder Anwendungen beim Download eines großen Updates – aber auch Spionage-Tools, die Dateien stehlen. Zur Auswertung kann das Protokoll gespeichert und als Textdatei exportiert werden. NetworkOpenedFiles 1.22: Vertrauen ist gut – Kontrolle ist besser. Mit dem Miniprogramm von Nirsoft sehen Sie auf einen Blick, wer welche Dateien im Netzwerk geöffnet hat. Dazu gibt es zu jeder Datei nützliche Informationen wie Benutzername, Computername und Rechte des Nutzers, der die Datei geöffnet hat.

Drive Letter Changer ermöglicht über ein Menü den fliegenden Wechsel der derzeitigen Laufwerksbuchstaben.


WifiHistoryView ze igt Details zu allen WLAN-Verbindungen an, die Ihr Rechner hergestellt hat.


WifiHistoryView 1.50: Für Nutzer eines mobiles Windows-Rechners ist das praktische

Gratis-Tool von Interesse. Es zeigt Details zu vergangenen WLAN-Verbindungen auf – also speziell, mit welchen Funknetzwerken Sie jemals verbunden waren und wann die jeweilige Verbindung getrennt wurde. Dazu gibt es weitere Infos, etwa die Router-SSID und die genutzte Verschlüsselung.


Teuflisch gut: Statt überbordender Funktionen beherrschen die Tools nur eine Aufgabe. Die dafür aber richtig gut.


WakeMeOnLan 1.83: Sie befinden sich im Wohnzimmer und brauchen eine Datei vom ausgeschalteten PC im Arbeitszimmer unterm Dach? Bleiben Sie einfach sitzen, und schalten Sie den Rechner mit dem ToolWakeMeOnLan remote über das Netzwerk per WOL-Befehl ein. Dazu muss der entfernte Windows-PC die Wake-on-LAN-Funktion Hardware-seitig unterstützen, was bei modernen Desktop-PCs ausnahmslos der Fall ist.

Bemerkenswerte Internet-Helfer

Browser, Mail- und FTP-Client sind gängige Standard-Software für die InternetNutzung. Vor allem die vier großen Browser Microsoft Edge, Google Chrome, Firefox und Opera wurden von ihren Entwicklern im Laufe der Zeit mächtig aufgeblasen – doch noch immer bleiben Funktionsdefizite, für die es kostenlose Tools gibt.
BrowsingHistoryView 2.17: Es ist schon ärgerlich, wenn man eine interessante Webseite entdeckt, aber nicht gleich ein Lesezeichen dafür angelegt hat. Oft kann man sich Tage später nicht mehr an die Adresse erinnern und stochert bei der Suche dann buchstäblich im Nebel herum. Das ToolBrowsing-HistoryView unterstützt die wichtigsten Browser und listet die besuchten Webseiten chronologisch sortiert auf. Mit Anzeigefiltern lässt sich der relevante Zeitraum eingrenzen.

Ein Klick auf einen Eintrag öffnet die betreffende Webseite in Ihrem Browser.
VideoCacheView 3.00: Immer mehr Webseiten spielen eingebettete Videos ab. Diese verbleiben auf Festplatte, solange Sie den Browser-Cache nicht bereinigen. Mit dem Tool von Nirsoft finden Sie Videos im Cache vom Firefox, Chrome und Opera und können sie auf Mausklick abspielen und in anderen Ordnern auf Festplatte sichern.
ImageCacheViewer 1.20: Was für Videos funktioniert, klappt mit dem kostenlosen Programm auch bei Webgrafiken. Das Prinzip ist gleich: Einfach die Freeware starten, und Augenblicke später werden die entsprechenden Inhalte aus Firefox, Chrome und dem Internet Explorer angezeigt.
WebCachelmagelnfo 1.30: Das Tool durchforstet den Browser-Cache gängiger Webbrowser nach heruntergeladenen JPEG-Dateien und listet alle Bildfunde mit zusätzlichen Informationen auf. Dazu zählen neben dem Dateinamen und Dateipfad auch EXIF-Metadaten mit dem Aufnahmezeitpunkt, Aufnahmeort und Kameratyp. iMapSize 0.3.7: IMAP-Postfächer haben den Vorteil, dass die Mails alle beim Provider auf dessen Servern liegen. Sie besitzen keine lokale Kopie – sofern Sie nicht das schon ältere Gratis-TooliMapSize nutzen. Damit speichern Sie Ihre IMAP-Postfächer und können die Mails wieder zurückspielen. Das ist auch praktisch, wenn Sie ein Postfach von einem Provider zu einem anderen Provider umziehen möchten.

MitImageCacheViewer von Nirsoft blättern Sie durch den Fotocache von Chrome und Firefox.


Alt, aber gut: Der PostfachmanageriMapSize verschafft Direktzugriff auf die Mails beim Provider.

Alt, aber gut: Der Postfachmanager iMapSize verschafft Direktzugriff auf die Mails beim Provider.


Universelle Systemhelfer

Windows bringt zwar einige systemnahe Bordwerkzeuge von Haus aus mit, echte Problemlöser und Highlights sind nicht wirklich darunter. Zudem sind die Funktionen der Aufräum-Werkzeuge mitunter sehr spartanisch. Gut, dass es eine umfassende Programm-Sammlung gibt und einige weitere Tools verlorene Daten retten können.
WSCC 3.4.0.9: Die Sammlung mit über 300 Tools von Microsoft Sysinternals und Nirsoft ist ein Muss für jeden PC-Nutzer. Die Oberfläche lässt sich nach verschiedenen Kategorien filtern, um passende Programme leicht zu finden. Sie erhalten zu jedem Eintrag eine kurze, englischsprachige Beschreibung. Da WSCC portabel ohne Installation läuft, lässt sich der komplette Werkzeugkoffer auch auf einem USB-Stick oder einer externen Festplatte mitnehmen. Dank integrierter Update-Funktion bleiben die Tools stets aktuell.
HWiNFO 6.00: Sie wollen Details zu Ihrem PC und der verbauten Hardware erfahren? In diesem Fall ist das Analyse-Werkzeug eine gute Wahl. Das Programm ermittelt in Sekundenschnelle Details zu Prozessor, Mainboard, Speicher und Grafikkarten mitsamt vorhandener Sensorenwerte. So kommen Sie unter anderem Fehlern und Abstürzen auf die Spur und erhalten nützliche Infos für die Treibersuche.
TestDisk & PhotoRec 7.1: Versehentlich gelöschte oder durch einen Hardware-Fehler verloren gegangene Dateien sind nicht gleich unwiderruflich weg. Die beiden Rettungswerkzeuge bedienen sich einer speziellen Technik und sind somit in der Lage, Dateien unabhängig von einem vorhandenen Dateisystem wiederherzustellen.

Mini-Tools für Bild- und Audiodateien

Mit der zuletzt durch das Oktober-2018-Update stark erweiterten Bildbetrachter-AppFotos hat Windows 10 einen erstklassigen Fotomanager an Bord. In dem Tool stecken inzwischen so viele gut gemachte Funktionen, dass sich eine eingehende Beschäftigung damit lohnt. Zwei zusätzliche Tools sind für versierte Nutzer interessant.
ExifTool 11.26: Das aus der Linux-Welt portierte Kommandozeilen-Tool liest die EXIF- und IPTC-Meta-Informationen von Bild-, Video- und Audiodateien aus und kann alle gefundenen Inhalte anzeigen. Sie erfahren beispielsweise, wann und wo Bilder aufgenommen wurden, welches Kamera-Equipment verwendet wurde, wie die Kamera-Einstellungen waren und erhalten Hinweise zum Fotografen und Copyright.ExifTool kann die hinterlegten Informationen bei Bedarf verändern; zum Beispiel, um Sie als Urheber in eigene Werke einzutragen. Zu Anonymisierungszwecken oder um die Dateigröße zu verringern, lassen sich die Metadaten auch entfernen. MitExifTool GUI können Sie die wichtigen Funktionen des Tools mit der Maus bedienen.
XnConvert 1.79: Der vielseitige Fotokonverter wandelt einzelne Bilder oder alle Dateien eines Ordners in das Wunschformat. Das Gratis-Tool kann mit über 500 Formaten umgehen und diese in gut 70 wählbare Dateitypen speichern. Der Clou sind die zuschaltbaren Bearbeitungsfunktionen, um etwa die Bildgröße, Farben und Helligkeit anzupassen, Filtereffekte einzusetzen oder einen dezent sichtbaren Quellhinweis auf Sie als Urheber in Fotos zu stempeln.
Mp3tag 2.93: Der teuflisch gute Ordnungshelfer für das Musikarchiv schreibt fehlende Titelinfos in Songdateien. Aus dem Dateinamen oder über eine Onlineanfrage sammeltMp3tag die erforderlichen Hinweise zum Namen des Lieds, Interpreten, Albums, Genres und so weiter.

Für ablenkungsfreies Schreiben von Texten setztFocusWriter auf ein minimalistisches Design.


Kostenlose Spezialprogramme

Vier teuflisch gute Tools für den WindowsAlltag, die Sie ausprobieren sollten:
F.lux 4.84: Mit dem Nachtmodus (Night Shift) reduziert Windows 10 den Blauanteil des Monitorbilds. Die Maßnahme soll die Augen am Abend und nachts entlasten. Der BlaulichtfilterF.lux. trumpft mit mehr Individualisierungsmöglichkeiten auf.
FocusWriter 1.7.1: Dieser überaus spartanische Schreibeditor vermeidet Ablenkungen beim Verfassen von Texten. Nicht nötige Menüs und Leisten werden ausgeblendet.
Ditto 3.22.20: Die Freeware macht die Zwischenablage zum intelligenten Archiv für Texte, Webclippings, Bilder und Dateien.
Vice 3.3: Der Emulator lässt den ComputerOldie C64 unter Windows aufleben. ■

Richtig böse Tools

Software, die in der Lage ist, Sicherheitsvorkehrungen zu umgehen, dürfen wir wegen des sogenannten Hackerparagrafen 202c StGB nicht auf Heft-DVD anbieten.

■ Manche Tools sind sehr nützlich, etwa zum Aufspüren von Netzwerklücken. Hilfreich sind auch Programme zum Entsperren geschützter Dateien oder Benutzerkonten, falls Sie sich nicht mehr an Ihr Passwort erinnern. Die Verbreitung dieser Tools auf Heft-DVDs ist rechtlich problematisch – ihr Besitz kann bei Absicht zur illegalen Nutzung sogar verboten sein. Erschwerend kommt hinzu: Zahlreiche Virenscanner klassifizieren solche Programme als potenziell unerwünscht und schlagen Alarm. Hier fünf Beispiele, die wir leider nicht auf DVD nehmen dürfen.

1 Nirsoft Password Tools: Codeknacker

Die in den populären Browsern Chrome, Firefox, Internet Explorer und Opera gespeicherte Kombinationen aus Benutzername und zugehörigem Passwort zeigen Entschlüsselungs-Tools wiePasswordFox von Nirsoft im Klartext an. So finden Sie im Handumdrehen Anmeldeinformationen heraus, die Sie vergessen haben.

2 AnyDVD HD: Kopierschutzknacker

AnyDVD HD entfernt in der internationalen Vollversion den Kopierschutz und etwaige regionale Wiedergabebeschränkungen von gekauften DVD- und Blu-ray-Medien. Filme lassen sich dadurch auch am PC abspielen und kopieren.

3 Cain & Abel: Netzwerkspion

Das Analyse-ToolCain & Abel belauscht den Datenverkehr im lokalen Netz. Es kann den Inhalt von Datenpaketen im Klartext anzeigen und Pakete heimlich manipulieren. Aus dem Datenstrom lassen sich sicherheitsrelevante Informationen wie Namen und Passwörter filtern.

Das für Sicherheitstests konzipierteKali Linux kann auch für illegale Lauschangriffe auf IT-Systeme missbraucht werden.


PasswordFox liest die Kennwortdatenbank in Firefox aus und zeigt die Zugangsdaten an.


4 Revealer Keylogger: Tastenschnüffler

Nach dem Start versteckt sich derRevealer Keylogger im Hintergrund und zeichnet alle Tastaturanschläge auf dem Rechner auf. Mit den gewonnenen Informationen lassen sich PC-Aktivitäten überwachen und Online-Konten nutzen.

5 Kali Linux: Hackers Werkzeugkoffer

Eines der mächtigsten, frei zugänglichen Hackerwerkzeuge ist Kali Linux. Die auf Debian basierende Linux-Distribution hat eine Heerschar an Systemwerkzeugen an Bord, die sich zum Knacken von Kennwörtern, zum Ausspionieren von WLANs und zur gezielten Überlastung von Servern nutzen lassen. Konzipiert ist Kali Linux für legale Zwecke, nämlich für Sicherheits- und Penetrationstests von PCs und Netzwerken.

Tom Rathert Redaktion PC Magazin


Der Teufel steckt im Detail

Bei der Heft-DVD-Produktion steckt der Teufel oft im Detail. Ein einziges Zeichen kann schon dafür sorgen, dass die DVD nicht richtig startet. Blicken wir zurück.

1Technische Fehler

Als CD-Brenner noch CD-Brenner waren, also vor 22 Jahren, brannten wir die Heft-CDs zum Mastern noch auf Rohlinge, und schickten sie dann per Kurier ins Presswerk. Ein Brennfehler konnte da große Folgen haben, weshalb die langsamste Brenngeschwindigkeit gewählt wurde. Außerdem durften (und dürfen) keine Umlaute oder Sonderzeichen wie ä, ö, ü, ?, $ und & verwendet werden sowie keine Pfadnamen (inklusive Programmnamen mit Dateiendung) mit mehr als 256 Zeichen. Das hatte zur Folge, dass bei Fehlern das Mastern bis in die Abendstunden dauerte. Den Kurier luden wir zum Überbrücken der Wartezeit ins Restaurant ein.

2Menschliche Fehler

An der Produktion sind sehr viele Menschen beteiligt: Programmierer passen die Registrierung für die Vollversionen an, Marketingmanager liefern Texte und Packshots, unsere Autoren und Redakteure bringen Zusatzmaterial. Dass dann Fehler gemacht werden, lässt sich nicht verhindern. Falsche Packshots und Programmnamen, kaputte oder fehlende Software finden wir meistens, doch leider nicht immer. 2008 etwa sahen die Leser den FilmHEAT mit dem Soundtrack vonJFK , wo die ganze Zeit im Hintergrund ein Radio läuft. Bei unserer HEAT-Version schwenkt die Kamera dazu immer passsend auf ein Radiogerät. Einmal wurde auch ein Download-Link verwechselt, sodass die falsche Masterdatei verwendet wurde. In beiden Fällen haben wir natürlich neue Scheiben pressen lassen.

3 Böse Menschen

Wir verwenden mehrere Virenscanner, und suchen in jedem Produktionsschritt nach Malware. Bisher waren die Heft-DVDs immer virenfrei. Wenn Ihr Virenscanner trotzdem anschlägt, sind das entweder Programme mit harmlosen Huckepack-Werbe-Tools oder selbstprogrammierte Software von uns, die wir nicht bei allen Herstellern registriert hatten.