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Jungpflanzen mit EM-Behandlung


GB Gärtnerbörse - epaper ⋅ Ausgabe 11/2018 vom 13.10.2018

Mit ihrem Team kümmert sichEvi Stief um die „Kleinen“. In ihrem Betrieb H. Töpperwein im bayerischen Ortenburg – westlich von Passau – haben Jungpflanzen lange Tradition.


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Foto: privat

Evi Stief kennt die Belange rund um die Gärtnerei, die sie vor zwei Jahren von ihrer Mutter Gertrud Töpperwein übernommen hat, von klein auf. „Schon immer standen Jungpflanzen im Mittelpunkt. Für mich stand fest, weiterzumachen, auch wenn die Gewächshäuser in die Jahre ...

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... gekommen sind und sich Modernisierungen schwer realisieren lassen.“

Sehr breites Programm

Evi Stief bedient eine Nische im Zierpflanzenbau. Sie beliefert vor allem kleinere Produzenten, die dennoch ein sehr breites Programm abdecken möchten. So reicht der Katalog von A(butilon) bis Z(innia). Sehr umfangreich ist die Sortenliste bei Begonien,Impatiens , Lantanen, Pelargonien, Fuchsien oder Chrysanthemen. Begehrt sind auch die Duos und Trios im Frühjahrsprogramm und bei den Ortenburger Herbstimpressionen.

Apropos Fuchsien: Evi Stiefs Vater hat in den 1970er-Jahren neben der Produktion auch gezüchtet. Bekannt ist etwa die bereits 1968 entstandene Fuchsie ‘Ortenburger Festival’, eine mittelgroße Sorte mit gefüllten, dunkelrot-violettblauen Blüten. „Mein Vater setzte die Tradition meines Großvaters Heinrich Töpperwein fort, der den Betrieb 1925 gegründet hatte und zwei Jahre später mit dem Versand von Jungpflanzen startete. 1932 entstanden die ersten Gewächshäuser.“

Evi Stief kultiviert stecklingsvermehrte Jungpflanzen unter 4000 Quadrat -meter Hochglas und Herbst-Rohware auf 1000 Quadratmeter Freilandfläche. Der Großteil der Jungpflanzen wird auftragsbezogen produziert.

Ihre Hauptaufgaben hat Evi Stief im Büro. Sie kümmert sich um die Auf -träge, kauft Material ein, führt Mitarbeitergespräche oder kontrolliert den Versand. Im Team arbeiten zehn Vollzeit-Arbeitskräfte, darunter ein Gärtnermeister, der über die Produktion wacht, 14 Aushilfen und ein Auszubildender. „Besonders Kurt Leitl, heute Pensionär, unterstützt mich nach wie vor mit seinem unendlichen Wissen über Betriebsabläufe, Sorten und vieles mehr“, meint die Unternehmerin.

Nach der Betriebsübernahme hat Evi Stief die Produktion umgestellt. Seitdem setzt sie Effektive Mikroorganismen (EM) von Multikraft ein. „Die Jungpflanzen werden zu 90 Prozent ohne Chemie erzeugt. Wir haben durch die regelmäßige Anwendung ein sehr gutes Ergebnis. Die Jungpflanzen wurzeln schneller, sie sind stabiler und gesünder. Wir haben zum Beispiel keine Probleme mitBotrytis . Zudem hat sich bei uns das Raumklima in den Häusern sehr verbessert“, sagt Evi Stief. „Auch unsere Kunden sind sehr zufrieden. Die Pflanzen wachsen sofort weiter und es können gleich Nützlinge eingesetzt werden.“

PORTRÄT

Geboren: 1958
Familie: verheiratet
Berufsweg: Ausbildung zur Hauswirtschaftsmeisterin, lange Jahre gärtnerische Berufserfahrung, 2016 Übernahme des elterlichen Betriebs H. Töpperwein
Hobbys: Entspannung findet Evi Stief nach Feierabend bei ihren Tieren, sie hält Geflügel