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KARIBIK BARBADOS: KARIBIK SPECIAL: Mit einem L ächeln in den Tag


REISE & PREISE - epaper ⋅ Ausgabe 3/2018 vom 04.07.2018

Barbados ist die östlichste Karibikinsel und grenzt an den offenen Atlantik. Der ständige Wind sorgt für ein besonders angenehmes Tropenklima. Die Strände gehören zu den schönsten, die Insulaner zu den freundlichsten der Karibik.


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Bildquelle: REISE & PREISE, Ausgabe 3/2018

Der Fahrer mit Spiegelsonnenbrille zwinkert mir zu, als er mit 80 km/h durch den Küstenort Hastings brettert und meine Sorgenfalten bemerkt. »Time is money«. Auch die Stereoanlage läuft auf Hochtouren und beschallt die Fahrgäste im vollbesetzen Minibus mit Dancehall-Reggae-Hits aus Jamaika. Zehnmal schafft er es jeden Tag zwischen Bridgetown und Oistins hin und her, wenn er gut ...

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... durchkommt, zwölfmal. Fahrpläne sind überflüssig, an der dichtbesiedelten Küstenstraße im Süden fahren Busse im Minutentakt. Zwei Barbados-Dollar kostet die Fahrt, egal wohin.

Eilig haben es auf Barbados nur die Busfahrer. Eine »Bajan-Minute« dauert normalerweise länger als bei uns. Die Barbadians nehmen sich die Zeit, die sie brauchen. Für unnötigen Stress haben sie keinen Platz in ihrem Herzen.

Beneidenswert: die Gelassenheit der Bajans

Auf Barbados lernt man nicht nur die Lockerheit der Insulaner zu schätzen – sondern auch das Geld. Busfahren ist neben Bier und ein paar heimischen Früchten gefühlt das Einzige, was günstig erscheint. Laut Statistik gehört der kleine Karibikstaat, gerade einmal doppelt so groß wie die Ostseeinsel Fehmarn, mit einem Bruttosozialprodukt von 16.400 Dollar pro Einwohner zwar immer noch zu den 50 reichsten Ländern der Welt, doch das hohe Preisniveau frisst die für die Karibik vergleichsweise hohen Löhne schnell auf. Eine barbadische Familie muss mit einem durchschnittlichen Wochenlohn von 250 Barbados-Dollar auskommen, in einem Land, in dem im Supermarkt eine Ananas dreimal so teuer ist wie in Deutschland und ein Liter Milch doppelt so viel kostet. »Wer kann, pflanzt im Garten ein wenig Gemüse an, pflückt sich bei Gelegenheit eine Brotfrucht vom Baum an der Straße. Viele Mahlzeiten bestehen aus Reis mit Bohnen. Ab und zu gönne ich mir ein Stück Fisch vom Markt«, erklärt mir Dorothee, die im Büro einer örtlichen Tageszeitung arbeitet. »Sich gesund zu ernähren, ist bei dem Einkommen kaum möglich. Und wenn mal etwas übrig ist, gehen die Leute heute lieber zuKFC , anstatt selbst zu kochen«, sagt sie und klagt über die hohe Zahl an Übergewichtigen.

Very british: mehr Werbeslogan als Realität

So britisch, wie Reiseführer und Werbebroschüren vorgeben, ist Barbados gar nicht. Einige prunkvolle Villen und ehemalige Regierungsgebäude in Bridgetown, Speightstown und Hastings erinnern an die Kolonialzeit, der Alltag aber wird von der unbekümmerten Lebensart und der Fröhlichkeit der Menschen bestimmt, nicht von den Überlieferungen und Gepflogenheiten der ehemaligen Machthaber. Auf Barbados beginnt der Tag – anders als im fernen Königreich – mit einem Lächeln. Und genauso hört er auf.

Cricket hat als Nationalsport Nr. 1 überlebt – dasKensington Oval in Bridgetown fasst immerhin 28.000 Zuschauer –, viele der hübsch verzierten Holzhäuser aus der britischen Ära aber haben den Kampf gegen den Zahn der Zeit längst verloren. Dem kleinen Inselstaat mit seinen 290.000 Einwohnern fehlt es an Geld. Auch das Mutterland scheint wenig interessiert am Erhalt der kolonialen Fassaden, obwohl Queen Mum immer noch offizielles Staatsoberhaupt ist und das für den Tourismus wichtige »very british« auf dem Spiel steht.

Fröhlich bunt gestrichen, doch die Fassaden vieler Häuser in Bridgetown bröckeln


»Auf der einen Seite wird einer großen internationalen All-inclusive-Hotelkette für 40 Jahre Steuerfreiheit garantiert, doch für die Sanierung der schlaglochübersäten Straßen und des maroden Abwassersystems fehlt es an Geld«, kreidet David, der Taxifahrer, der regierenden Labour-Partei an. Seine gute Laune lässt er sich dadurch aber nicht verderben. Stattdessen erklärt er mir mit Begeisterung alles, was sich rechts und links der Straße zeigt. Auf dem Fischmarkt von Oistings sollen wir unbedingt essen gehen, nicht gegenüber beiChefette , der heimischen Konkurrenz vonBurger King . Fliegende Fische, Mahi-Mahi, Kingfish und Seeigel holt er dort besonders gern und günstig ist es dazu. »Barbados liegt am offenen Atlantik, deshalb haben wir mehr Fisch als die meisten anderen Karibikinseln«.

Endlich mal »very british« geht es imSporting Pig in St. Lawrence Gap zu, als nachmittags um Viertel vor drei das Viertelfinale der Champions League zwischen Liverpool und Manchester City angepfiffen wird und dieReds , deren Fans aus unerfindlichen Gründen in der Überzahl sind, schon nach 30 Minuten 3:0 führen. Jedes der Tore wird lautstark bejubelt, die heimischen BiereBanks undDeputy laufen an diesem Nachmittag besonders gut.

In Sachen Natur kann Barbados mit den üppig bewachsenen Nachbarinseln nicht mithalten, die Zuckerbarone rodeten das Land bis auf wenige unzugängliche Stellen an den dünn besiedelten Hängen und in den Tälern rund um den nur 340 Meter hohen Mt. Hillaby. Doch bei den Stränden spielt die Insel ganz oben in der ersten karibischen Liga mit – und darauf kommt es den meisten Besuchern an. Dazu kommen ein paar ganz banale Gründe, die das Barbados-Stammpublikum zu schätzen weiß: die hohe Sicherheit, die netten Menschen und das grandiose Klima.

DIE BESTEN ST(R)ANDORTE DER INSEL: ST. LAWRENCE & DOVER: Das touristische Herz der Insel

Die Bottom Bay im Südosten ist für viele der schönste Strand auf Barbados


An der Südküste spricht vieles für ein Quartier zwischen St. Lawrence und Oistins, genauer gesagt zwischen Dover Beach und Maxwell Beach. Beide Strände gehören zu den besten der Insel. Hier ist der Tourismus zwar recht ausgeprägt, dafür wirkt das Viertel aber auch am aufgeräumtesten. Wer an lauen Tropenabenden gern vor die Tür geht, wird die bunte Touristenmeile St. Lawrence Gap mit vielen Restaurants, Shops, Bars und dem »Cove Club«, Barbados‘ führendem Tanzclub, schnell schätzenlernen. Wer sein Hotel nicht direkt am Gap hat, wohnt dennoch ruhig, denn die vielbefahrene Küstenstraße verläuft an dieser Stelle ein ganzes Stück weiter nördlich. Zudem ist es einer der wenigen Orte, an dem man auch ohne Mietwagen auskommt: Oben an der Maxwell Road fahren die Busse im Minutentakt, ob zum Fischmarkt nach Oistins und zum authentischen Miami Beach oder in die entgegengesetzte Richtung nach Bridgetown.

REISE & PREISE-Hoteltipp

●●● Viel Charme, optimale Lage: Das »Dover Beach Hotel« steht unter barbadischer Leitung und genau das macht das Hotel so sympathisch. Frisch renovierte Zimmer, von denen die Meerblick-Zimmer mit bequemen Kingsize-Betten, Balkonen, Küche und schönem Blick über den Pool auf das Meer besonders empfehlenswert sind. Kleines Restaurant mit Bar, Sonnenterrasse am Meer mit direktem Zugang zum Maxwell Beach (001-246-4288076, www.doverbeach.com, EZ/DZ Standard ab US$ 103, Studio mit Meerblick ab US$ 153).

Top-Lage direkt am Meer: »Dover Beach Hotel«


Gut essen

Die Beste Pizza: Im »Fort Maxwell« in der Maxwell Coast Road nahe Maxwell Beach gibt es in lockerer Atmosphäre sehr gute Pizzen, 13 verschiedene Arten zwischen US$ 9,50 und 17. Wer keine Pizza möchte, bestellt Pasta (US$ 14–15) oder einen Salat (US$ 5–10).

BEACH HOPPING: Die Strände ein Traum in Weiß

Barbados‘ Strände werden allen Klischees gerecht: kristallklares Meer, champagnerfarbene, palmengesäumte Sandstrände. Leider wird die Ost-und Südküste besonders in den Sommermonaten ab Mitte März immer häufiger von Seegrasplagen heimgesucht, die ein bis zwei Wochen andauern. Die Strände der Westküste sind in den letzten Jahres schmaler geworden.

1. BOTTOM BAY (SÜDOSTKÜSTE):
Optisch der wohl schönste Beach, ein Pflichtstopp bei der Mietwagentour.

2. MULLINS BEACH (HOLETOWN):
Klasse Strand nahe Holetown mit ruhigem Meer mit Bars und Liegestühlen.

3. MAXWELL BEACH (DOVER):
Reiner Hotelstrand, der vom »Sandals« dominiert wird, dennoch erste Sahne.

4. MIAMI BEACH (OISTINS):
Der für uns schönste der Einheimischen-Beaches. Ruhiges Wasser, viel Leben, uriger Bus-Imbiss.

Speightstown hat noch viel ursprüngliches Karibik-Flair


Frisch und lecker: prächtiger Mahi-Mahi auf dem Fischmarkt in Ostins


SPEIGHTSTOWN: Am Ende der Platinküste

Im Vergleich zu den Orten an der Südküste umgibt Speightstown eine Menge karibischer Charme, wenngleich der Fischmarkt immer mehr an Bedeutung verliert und der Pier ein Sanierungsfall geworden ist. In Speightstown selbst – von den Engländern einst »Little Bristol« getauft – gibt es gute Restaurants und Flaniermöglichkeiten, aber keine attraktiven Unterkünfte. An der üppig grünen Westküste Richtung Süden sieht es besser aus, etwa am schönen Mullins Beach nördlich von Holetown, dem Zentrum der von vielen Luxusresorts flankierten Platinküste. Der Volksmund meint, der Name sei zurückzuführen auf den Kreditkartenstatus der Reichen, unter ihnen Elton John, Sting, Pierce Brosnan und Mick Jagger, die bis 2003 mit derConcorde in knapp vier Stunden von London nach Barbados flogen. Die feinen Strände der Region zeichnen sich im Gegensatz zur Südund Ostküste durch zumeist spiegelglattes Wasser aus.

REISE & PREISE-Hoteltipp

●●● Auf einer ehemaligen Plantage gelegen, besticht »The Legend Garden Condos« durch einen wunderschönen Garten und die Nähe zur Mullins Bay (001-246-4228369, www.legendcondos.com, Apartments ab US$ 130, mit zwei Schlafräumen ab US$ 152). Pool.

BATHSHEBA: Barbados’ windiger Osten

Am Mullins Beach an der Platinküste ist das Meer ruhig und ideal zum Baden


An der Ostküste angekommen, bläst einem zunächst einmal eine steife Brise entgegen, die mehr an einen heißen Sommertag auf Sylt erinnert als an einen Urlaub in der Karibik. Doch viele kommen gerade deswegen nach Barbados: Wellenreiter, die wegen der Superbowl hier sind – einem der besten Surfspots der Karibik –, und Urlauber, die frische Seeluft lieben und die Abgeschiedenheit suchen. Denn in dem 1.500-Seelen-Dorf Bathsheba gibt es nicht viel außer vier Kirchen, vier Unterkünften, einer Handvoll Restaurants (TIPP Bajan-Lunch-Menü im »At -lantis-Restaurant«, mittwochs und sonntags 12– 15 Uhr, US$ 35 bzw. 45, Reservierung unter 433-9445), einem kleinen Supermarkt und dem Rumshack »Seaside Bar« mit coolen Getränken und ebensolchen Menschen. Laut Foto war auch Mick Jagger schon mal da.

REISE & PREISE-Hoteltipp

●●● Das »Sea-U-Guesthouse« ist ein im traditionellen Bajanstil errichtetes Guesthouse mit dunklen Holzböden, Lamellenfenstern, schönen Veranden und stilechter Einrichtung. Kleines Restaurant (001-246-4339450, www.seaubarbados.com, EZ/DZ ab US$ 139).

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Wer es gern etwas luftiger hat, geht nach Bathsheba. Des Windes wegen kommen auch die Surfer


Unser Autor empfiehlt

Die besten Ausflugziele

ST. NICOLAS ABBEY: AUF DEN SPUREN DER KOLONIALHERREN
Ein Herrenhaus von 1658, das den Reichtum der Zuckerbarone zeigt, umgeben von mächtigen Mahagonibäumen und Plantagen. Den hauseigenen zwölfjährigen Rum gibt’s für US$ 115 (So–Fr 10–15:30 Uhr, Eintritt US$ 23, Kinder US$ 10).

Barbados ist teuer – ein Lächeln gibt’s gratis


TURNER’S HALL WOODS: DAS LETZTE STÜCK REGENWALD
Wer wissen möchte, wie es auf Barbados aussah, bevor im 17. Jh. die Siedler kamen, taucht auf einem etwa eine Meile langen Trail in den Regenwald von Turner’s Hall Woods in St. Andrew ein.

CONCORDE: READY FOR BOARDING
Direkt neben dem Flughafen kann in einem Hangar jeneConcorde vonBritish Airways auch von innen besichtigt werden, die bis 2003 von London nach Barbados flog (Mo– Fr, US$ 28, Kinder US$ 15).

MOUNT GAY RUM-FABRIK: DER EXPORTSCHLAGER
Montag bis Samstag hat die größte Rumfabrik der Insel in Bridgetown für Besucher geöffnet. Mit Führung und Rum-Probe für US$ 20 (9:30–14:30 Uhr, Sa 10:30–14:30 Uhr, www.mountgayrum.com).

INFO

Fläche: 430 qkm. Einwohner: 290.000.Hauptort: Bridgetown (99.000 Einw.).Religion: 75 % Christen.Zeitverschiebung: im Sommer -6., im Winter -5 Std.Strom: 110 V, Adapter

EINREISE
Es reicht ein Reisepass mit Gültigkeitsdauer für den Aufenthalt.

GELD
Der Barbados-Dollar ist an den US-Dollar gekoppelt (2 BD$ = US$ 1). Die Banken tauschen Euro, vorheriger Umtausch ist nicht nötig. Manche ATMs nehmen auch EC-Karten mit Maestro-Symbol.

BESTE REISEZEIT
Im Prinzip ganzjährig, die Regenzeit (Juni bis November) hält sich in Grenzen. Regenreichster Monat ist der Oktober.

UNTERKUNFT
Hotelzimmer sind zumeist Studios mit Küchenzeile und i. d. R. nicht unter € 100 verfügbar. Einfache Apartments gibt es über einschlägige Portale ab etwa € 40. Tipp: Zwei, drei Nächte buchen und dann vor Ort ggf. umorientieren, beibooking.com z. B. gibt‘s durch Stornierungen immer wieder neue Angebote.

ESSEN & TRINKEN
Wer in einfachen Lokalen essen geht, zahlt US$ 10–20, in »besseren « Restaurants mit oft recht dürftiger Qualität US$ 20–50. Auf dem Fischmarkt in Oistings bekommt man große Portionen Fisch mit Reis und Bohnen für US$ 10, leider oft in einer Styropor-Schale. Wer gut essen will, wirft einen Blick auf unsere Restauranttipps.
Das heimischeBanks -Bier kostet US$ 2–2,50. Alternativen: das lokaleDeputy bzw.Heineken ,Stag undCarib aus Trinidad. Softdrinks kosten US$ 2, Wasser US$ 2–2,50 (0,5 l). Zur Happy Hour gibt’s 50 % auf alle Getränke.

UNTERWEGS
Bus: US$ 1 pro Strecke.
Taxi: Vom Airport nach St. Lawrence US$ 15 (11 km), nach Speightstown US$ 36,50 (33 km), nach Bathsheba US$ 29 (24 km), für Ausflüge US$ 40/Std.
Mietwagen: vorab gebucht ab € 255/Woche (REISE-PREISE.de/ mietwagen). Vor Ort ist in der Hauptsaison mit US$ 70–80/Tag zu rechnen.

HURRIKANE: In der Süd-Karibik treten Tropenstürme seltener auf

Die südlichen Karibikinseln galten lange Zeit als hurrikansicher. Doch das hat sich im neuen Jahrtausend geändert. Grenada war fast 50 Jahre ohne Hurrikan, bis 2004 »Ivan« über die Insel zog und eine Spur der Verwüstung hinterließ. Der letzte Hurrikan auf Barbados (»Tomas«) datiert auf das Jahr 2010, Tobago wurde das letzte Mal 1963 heimgesucht. Statistisch gesehen sind die südlichen Antillen seltener betroffen als die weiter nördlich gelegenen Karibikinseln. Die Hurrikansaison dauert von Juni bis November.


Fotos: Hartmut Muller-St//HUBER IMAGES,
iStock.com/onfilm/Fyletto, Oliver Kühn

Fotos: Oliver Kühn, iStock.com/RUBEN RAMOS/TommL, Eric James-Alamy Stock Photo,
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