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Karma und Astrologie: Wie wir den universellen Sinn unserer Existenz erkennen


raum&zeit - epaper ⋅ Ausgabe 219/2019 vom 24.04.2019

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Von Susanne Dinkelmann (HP), München


© quka/Adobe Stock; tanjasmirnova/Adobe Stock

Das altindische Wort Karma aus dem Sanskrit bezeichnet das spirituelle Gesetz, laut dem jede Tat und jeder Gedanke Folgen nach sich zieht. Und das nicht nur für dieses Leben, sondern auch für zukünftige. Dieses Gesetz geht von einer chronologischen Entwicklung jeder Seele aus, die zur Vervollkommnung eine schier endlose Anzahl von Leben und Lektionen benötigt. Irgendwann, wenn alles erfahren und verinnerlicht wurde, steigt sie aus dem ewigen Kreislauf der Wiedergeburt aus und geht wieder ein in die Unendlichkeit. Das ist eine wie mir scheint sehr narzisstische Art der Betrachtung von Karma, bei der es nur um den Einzelnen und seine Selbstverwirklichung geht. Natürlich ist dies ein Aspekt von Karma, aber um dessen tatsächliche Gesetzmäßigkeit zu verstehen, müssen auch größere Zusammenhänge, die über das individuelle Karma hinausgehen, berücksichtigt werden. Nicht nur jeder Einzelne, sondern auch Zusammenschlüsse mehrerer Seelen haben gemeinsames Karma. Jede Beziehung, Familie, Sippe, Gemeinde, Region, jedes Land und jede Religion und Kultur hat ihr bzw. sein eigenes Karma, das bestimmten Gesetzmäßigkeiten und Absichten unterliegt. Warum gibt es Firmen oder Vereine, die florieren, egal welches Ziel sie in Angriff nehmen? Warum kommen andere dagegen niemals aus den roten Zahlen? Warum gibt es Länder, die trotz aller Bemühungen von Chaos und Armut geprägt sind, andere dagegen steigen zu Weltmächten auf? Warum bringen manche Familien viele gesunde, leistungsstarke Mitglieder hervor, andere sind von Krankheit, Behinderung und Schwierigkeiten geprüft? Karma ist der rote Faden, der sich durch jede Existenz zieht.

Die Bedeutung der Astrologie

Durch die Astrologie haben wir eine Möglichkeit, Karma zu erkennen und seine Gesetzmäßigkeiten besser zu verstehen. Niemand wird zufällig zu einem bestimmten Zeitpunkt geboren, keine Firmen-, Land- oder Religionsgründung erfolgt ohne universellen Plan. Erst der Moment, der in seiner energetischen Zusammensetzung exakt das Karma einer inkarnationsbereiten Seele widerspiegelt, ist das Tor zu deren Eintritt in die materielle Welt. Ein Geburtshoroskop berichtet also nicht nur vom Charakter, sondern auch vom Karma, das jeder mitbringt und dem Entwicklungspotenzial, das darin begründet liegt. Es gibt astrologische Techniken, mithilfe derer wir auch Horoskope von ganzen Familien, Gruppen, Firmen oder Ländern erstellen und so etwas über deren Karma erfahren können. Kennen wir das Karma, bekommen wir Zugang zu dem höheren Sinn der jeweiligen Existenz. Und der ist weit mehr, als nur Selbstverwirklichung und maximaler Spaß.
Der Stand von Sonne und Mond sowie Aszendent im Tierkreis sind keinerlei Anzeichen für gutes oder schlechtes Karma. Auch wenn manche Sternzeichen wie zum Beispiel Skorpion bei vielen nicht den besten Ruf haben, sagen sie nichts über Karma aus. In der Astrologie gibt es keine guten oder schlechten Zeichen, jedes muss wertungsfrei betrachtet werden. Auch ist es nicht so, dass beispielsweise ein Fischegeborener eine ältere Seele ist als ein Stiergeborener. Jedes Tierkreiszeichen bringt seine typischen Stärken und Schwächen hervor, die aber niemals als Belohnung oder Strafe für vergangenes Verhalten interpretiert werden dürfen, sondern immer als zu meisternde Herausforderung.

Gutes und schlechtes Karma

Karma zeigt sich astrologisch also nicht nur an einzelnen Punkten. Aber an was dann? Man muss das Horoskop in seiner Gesamtheit beurteilen. Schon allein die Tatsache, ob man ein Horoskop vor sich hat, in dem sich viele Trigone – das sind harmonische Beziehungen von Planeten oder wichtigen Punkten unter einander – oder sonstige glücksverheißende Konstellationen wie zum Beispiel ein prominent platzierter Jupiter finden, sagt etwas über das Karma aus. In der Regel sind das „Belohnungen“ oder Talente, die man durch harte geistig-seelische Arbeit in den vorangegangenen Inkarnationen erworben hat. Besonders Trigone zu Pluto, Neptun, Uranus oder Chiron sind Anzeiger für uralte Seelen, die in dieser Existenz ihre Fähigkeiten nun einem größeren Konsens zur Verfügung stellen sollen. Über diese Trigone wird altes erworbenes Wissen von einer in die nächste Inkarnation transportiert. Sie finden sich in den Horoskopen von geborenen Heilern, Führern, Künstlern oder Visionären. Das Horoskop von Franz Beckenbauer mit seinen unzähligen Trigonen ist ein Paradebeispiel für viel gutes Karma. Fast alles, was er anpackte, gelang. Wie durch Zauberhand war er immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort, blieb dabei immer smart und so richtig böse konnte ihm niemand lange sein. Eine uralte Seele, die aufgrund vieler Verdienste in der Vergangenheit nun mit einem so harmonischen Horoskop belohnt wurde.

Das schöne Trigon von Uranus und dem Aszendenten zum MC sowie der aufsteigende Mondknoten im ersten Haus in Verbindung mit Mars sorgen für ein glückliches Händchen und viel Intuition bei allem Handeln, wobei der eigene Vorteil immer Priorität haben darf


Strotzt ein Horoskop dagegen nur so vor Quadraten und Oppositionen, dann steht dem Betreffenden kein leichtes Leben bevor. Es wird gespickt sein von vielen Schwierigkeiten, energetischen Blockaden und harten Prüfungen. Die „Strafe“ für vergangene Versäumnisse, also schlechtes Karma? Wahrscheinlich. Im Universum strebt alles nach Ausgleich. Dort, wo Energien vernachlässigt oder notwendige Entwicklungen versäumt wurden, fordert das Karma unerbittlich seinen Tribut. Solange wird der Betreffende wieder und wieder mit bestimmten Situationen konfrontiert werden, bis er seine Lektion begriffen hat. Ein Horoskop, das wie aus der Hölle zu kommen scheint, ist beispielsweise das von Charles Manson, der in den 1960er Jahren als Anführer einer mörderischen Bande in Kalifornien Angst und Schrecken verbreitete. Auffallend viele schwierige Quadrate zeugen von einem unausgegorenen, egozentrischen Charakter, der vor Brutalität nicht zurückschreckt. Ins Auge sticht die Konjunktion von Pluto und dem absteigenden Mondknoten, die das einzige Trigon des Horoskops zur Sonne bildet. Eine hochenergetische, charismatische Persönlichkeit, die wahrscheinlich tatsächlich mit dem Teufel im Bunde war – und das nicht zum ersten und wahrscheinlich auch nicht zum letzten Mal in einer Inkarnation. Heilsam wäre für diese Seele eine Abwendung von satanischen Verlockungen und Hinwendung zum Heiligen Geist.

Hier eine kleine Übersicht über die Stellung der Mondknoten und das damit verbundene Karma:

• Aufsteigender Mondknoten im Widder, absteigender in der Waage: Lerne, für dich einzustehen! Beende abhängige Beziehungen!
• Aufsteigender Mondknoten im Stier, absteigender im Skorpion: Du hast Schlimmes erlebt. Nun darfst du dich erden und lernen zu genießen!
• Aufsteigender Mondknoten in den Zwillingen, absteigender im Schützen: Hör auf zu suchen, denn das Gute liegt so nah.
• Aufsteigender Mondknoten im Krebs, absteigender im Steinbock: Werde weich. Höre auf dein inneres Kind.
• Aufsteigender Mondknoten im Löwen, absteigender im Wassermann: Lerne, Farbe zu bekennen. Zeig dich!
• Aufsteigender Mondknoten in der Jungfrau, absteigender in den Fischen: Hör auf zu träumen und komm in der Realität an!
• Aufsteigender Mondknoten in der Waage, absteigender im Widder: Lerne, Kompromisse zu schließen. Der Kampf ist zu Ende.
• Aufsteigender Mondknoten im Skorpion, absteigender im Stier: Überwinde deine Trägheit und gehe Risiken ein!
• Aufsteigender Mondknoten im Schützen, absteigender in den Zwillingen: Von der Theorie in die Praxis. Probieren geht über Studieren.
• Aufsteigender Mondknoten im Steinbock, absteigender im Krebs: Werde erwachsen und selbstständig!
• Aufsteigender Mondknoten im Wassermann, absteigender im Löwen: Vom Narzissmus zum Altruismus. Vom Monarchen zum Demokraten.
• Aufsteigender Mondknoten in den Fischen, absteigender in der Jungfrau: Von der Angst ins Vertrauen. Öffne dich!

© kate_sun/Adobe Stock

Die Stellung der Mondknoten

Die aussagekräftigsten Punkte für Karma sind in der Astrologie die Mondknoten. Astronomisch entsprechen sie den gedachten Schnittpunkten der Bahn der Sonne und der des Mondes um die Erde. Das Horoskop bildet ab, in welchem Tierkreiszeichen diese Schnittpunkte zu einem bestimmten Zeitpunkt lagen. Es gibt einen aufsteigenden nördlichen Mondknoten und einen absteigenden südlichen, ihre Verbindung ist die sogenannte Mondknotenachse. Sie ist der rote Faden unserer Existenz.

Der absteigende Mondknoten symbolisiert alles, was wir aus vergangenen Inkarnationen mitgebracht haben, also unser geistig- seelisches Erbe. Die Summe aller Erfahrungen, Taten und Gedanken stellen sich in diesem einen Punkt dar. Hier fühlt sich unsere Seele sicher und vertraut und hier zeigen sich reflexhafte Verhaltens- und Denkmuster in bestimmten Situationen. So mancher richtet es sich Zeit seines Lebens an diesem Ort recht gemütlich ein, denn er bietet zunächst den Punkt des scheinbar geringsten Widerstands. Der aufsteigende Mondknoten zeigt den Punkt, den unsere Seele mithilfe dieser Inkarnation erreichen soll. Hier ist unser maximales geistig-seelisches Entwicklungspotenzial.
Natürlich zeigt die Mondknotenachse nicht nur individuelles Karma an, sondern auch kollektives. Die Zeit, die der wieder emporzuarbeiten, war ein typisches deutsches Merkmal der Nachkriegszeit. Interessanterweise trägt auch das Gründungshoroskop der DDR vom 07.10.1949 diese Konjunktion im Widder, allerdings in Verbindung mit Lilith, was schon damals auf Schwierigkeiten bei der Umsetzung schließen ließ. Das Horoskop der Deutschen Einheit am 03.10.1990 zeigt den aufsteigenden Mondknoten im Wassermann. Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit lagen quasi in der Luft und treiben den deutschen Staat bis heute an.


Karma zu erkennen, ist ein wichtiger Schritt zur Erleuchtung.


Auswirkungen auf die heutige Zeit

Aktuell steht der absteigende Mondknoten im Steinbock, der aufsteigende im Krebs. Die Menschen sehen den Steinbock-typischen Drang nach Optimierung und Effizienz unter Vernachlässigung der Gefühlswelt zunehmend kritisch. Alle Kinder, die im Zeitraum Dezember 2018 bis Juni 2020 geboren werden, haben diese Konstellation in ihren Horoskopen. Es sind kleine Menschen, die zu schnell erwachsen werden müssen. Sie sind schon jetzt kleine Leistungsträger. Fast jedes Kind geht spätestens ab dem 2. Lebensjahr in die Krippe und wird fremdbetreut. Echte Mütterlichkeit kann aber nicht auch durch noch so qualifizierte Betreuer ersetzt werden. Familienzeit wird kleingeschrieben, wichtig ist zu funktionieren. Der aufsteigende Mondknoten im Krebs aber mahnt dazu, wieder die eigene Bedürftigkeit und das innere Kind zu entdecken. Kein Wunder, dass aktuell die Geburtenrate steigt, denn die Menschen besinnen sich wieder mehr auf die Familie. Auch die immer lauter werdende Forderung von Eltern nach mehr Menschlichkeit sowie emotionaler Unterstützung in der Geburtshilfe, um den Kindern einen natürlichen Start ins Leben zu ermöglichen, entspricht dem Prinzip der Krebsenergie.

Ein großes Feuer-Trigon zwischen Aszendent, Jupiter, MC und Lilith gibt schier unerschöpfliche Power und Kreativität. Der aufsteigende Wassermann-Mondknoten am Deszendent ist der karmische Antrieb, sich nach dem egozentrischen Alleingang in der Vergangenheit nun für Fairness, Gerechtigkeit und Toleranz einzusetzen.

Gibt es in einem Horoskop Konjunktionen vom absteigenden Mondknoten mit den persönlichen Planeten – das sind Sonne, Mond, Merkur, Venus und Mars – dann wird der Betreffende in dieser Inkarnation oft das Gefühl haben, in seiner persönlichen Weiterentwicklung gehindert zu werden. Oft entdeckt man in Horoskopen von Menschen mit Handicap – sei es erworben oder angeboren – diese Konstellation. Kann schlechtes Karma also womöglich als Strafe gesehen werden? Diese Sicht der Dinge ist sehr einseitig, denn nicht ohne Grund trägt die Seele dieses Karma. Anscheinend sind in der Vergangenheit wichtige Lektionen versäumt worden und es kommt in dieser Inkar nation zu einer „Extrarunde“, vergleichbar mit dem Sitzenbleiben in der Schule, um versäumtes Wissen nachzuholen und mehr Reife zu erlangen. Auch wenn Sitzenbleiben aus Sicht des Schülers oft als Strafe interpretiert wird, ist es doch eine wichtige pädagogische Maßnahme, um absolut notwendiges Wissen zu vermitteln. Aber auch Menschen, die ihre Existenz fast völlig in den Dienst für andere stellen, weisen oft diese Konstellation in ihrem Radix auf, als ob sie nun lernen müssten, eigene Belange nicht in den Vordergrund zu stellen. Interessanterweise habe ich schon oft Konjunktionen von Sonne oder Mond mit dem absteigenden Mondknoten in Horoskopen von Kindern entdeckt, die künstlich gezeugt wurden. Sind es Seelen, die nur für die Erfüllung des Kinderwunsches von Vater oder Mutter auf die Erde gekommen sind? Zieht man dadurch Seelen mit schwierigem Karma an? Sind sich die Eltern darüber bewusst? Was kommt hier auf die Familie zu? Das sind einige der Fragen, die sich aufdrängen.

Ein gegensätzliches Bild bieten dagegen Konjunktionen persönlicher Planeten mit dem aufsteigenden Mondknoten. Was vielversprechend aussieht, kann auch überfordern. Es bedarf viel Reife und Disziplin, mit diesen „Vorschusslorbeeren“ verantwortungsvoll umzugehen. Das Leben dieses Menschen wird so voller Chancen sein, dass kaum jede genutzt werden kann. Ein Leben auf der Überholspur kann leider auch an der nächsten Leitplanke enden …

Uralte inkarnierte Seelen

Sehr interessant sind Konjunktionen von Uranus mit einem der Mondknoten. Egal, ob in Kombination mit dem auf- oder absteigenden: Immer haben wir eine Seele vor uns, die Familie und Gesellschaft mit neuem, revolutionärem Wissen aufrüttelt. Für die Evolution ist es notwendig, dass immer wieder neue spirituelle und genetische Impulse auf die Erde gebracht werden. Vor allem eine Verbindung von Uranus mit dem absteigenden Mondknoten lässt auf eine uralte, außerirdische Seele schließen, die sich zum ersten Mal auf der Erde inkarniert und Wissen aus anderen Dimensionen und Welten mitbringt. Oft sind diese Menschen auch Träger von mutiertem, also verändertem Erbgut und grenzen sich auch durch ihr Äußeres von den Familienmitgliedern oder den anderen Mitmenschen ab. Die sogenannten Indigokinder, die weltweit in Massen in den Jahren 1998-2000 geboren wurden, sind typische Vertreter dieser Gruppe. Sie weisen alle eine Nähe von Uranus im Wassermann mit dem absteigenden Mondknoten auf und bringen durch ihr Verhalten und Denken konventionelle Systeme ins Wanken. Es sind außerirdische Seelen, die völliges Umdenken fordern. Die schnelle Aburteilung durch medizinische Diagnosen wie ADS, Legasthenie oder Autismus und „Behandlung“ mit Psychopharmaka ist leider keine sehr kreative Reaktion unserer etablierten Gesellschaftsordnung auf diesen neuen Menschheitstyp, sondern zeigt nur deren Angst vor Veränderung. Dabei tragen diese Jahrgänge doch ganz maßgeblich dazu bei, Schulund Gesellschaftssysteme auf ihre Sinnhaftigkeit zu hinterfragen und letztlich zu modernisieren. In ein paar Jahren, wenn diese Generation im Arbeitsleben angekommen ist und vermehrt kollektive Verantwortung übernimmt, werden überreife Veränderungen in Klimaschutz, Sozialstaat und Verkehr sicherlich zügig durchgesetzt werden.
Karma zu erkennen, ist ein wichtiger Schritt zur Erleuchtung. Karma hat mit unserem Ego nichts zu tun, oft sträubt sich unser Ego sogar gegen unseren karmischen Auftrag. Die Astrologie ist ein fantastisches und absolut neutrales, aber noch leider viel zu wenig benutztes Hilfsinstrument bei notwendiger Bewusstseinsarbeit, um den Sinn unserer Existenz in einem großen universellen Zusammenhang zu erahnen.

© Sergey Nivens/Adobe Stock

Die Autorin

Susanne Dinkelmann, Jahrgang 1968, verheiratet, zwei Kinder, ein Hund. Seit 2016 begeisterte Großmutter. Von frühester Kindheit an stark geprägt und beeindruckt von der alteingesessenen, naturheilkundlichen- spirituellen Heilpraxis der Großeltern und Mutter in München-Schwabing. Susanne Dinkelmann arbeitet in ihrer eigenen Praxis als Heilpraktikerin mit den Schwerpunkten Klassische Homöopathie und Astromedizin und betreut Frauen während Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett als Doula.