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KAUFBERATUNG | BMW X3: Klasse Aussicht


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auto Test - epaper ⋅ Ausgabe 3/2019 vom 27.02.2019

Die Deutschen wollen hoch sitzen, bequem sitzen, schnell sitzen. Stellt sich die Frage, ob die dritte Generation des BMW X3 all diese Bedürfnisse auch erfüllen kann


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Fotos: T. Kempe

Bevor ein jedes Automobil auf Hochglanz poliert beim Händler um Kundschaft wirbt, müssen sich zahlreiche Prototypen auf vielen Millionen Testkilometern bewähren. Bei Eiseskälte und sengender Hitze, über Stock und Stein, treiben die Hersteller ihre Fahrzeuge an die Grenze des Machbaren. Derartige Prozeduren sind auch dem neuen X3 widerfahren.

Das Ergebnis darf sich sehen lassen: Die Ende 2017 gestartete dritte Generation (G01) ...

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... fährt nun serienmäßig mit Allradantrieb vor, bietet ihren Passagieren im Zuge leicht gewachsener Abmessungen mehr Platz und fährt auch, was den Luxusanspruch betrifft, wieder unmittelbar auf Augenhöhe mit der deutschen Premium-Konkurrenz in Form von Mercedes GLC, Audi Q5 und Porsche Macan.

Beim Interieur gesellt sich der X3 zum aktuellen 5er und 7er. So bietet BMW für den hohen 3er erstmals die empfehlenswerten volldigitalen In strumente (390 Euro) an, die je nach Fahrmodus – Comfort, Eco Plus oder Sport – unterschiedliche Darstellungen und Informationen anzeigen. Hier gilt es zu erwähnen, dass diese Option nur in Verbindung mit dem großen Navigationspaket „Connec-ted Drive“ (ab 3100 Euro) erhältlich ist, was wir im Hinblick auf den gesteigerten Wiederverkaufswert ebenfalls akzeptieren. Ist Ihnen diese Investition zu hoch, empfehlen wir alternativ die Appll-uarPlay-Vorbereitung für 300 Euro, welche die Navigation über Apple Maps ermöglicht.

Karosserie

Leben Sie in der Großstadt, raten wir hinsichtlich der gewachsenen Karosse zum Parkassistenz-Paket (1050 Euro) mit Einparkassistent und 360-Grad-Kamera

Innenbreite v. / h.: 1535 / 1485 • Kofferraum: 550–1600 l • Wendekreis li. / re.: 12,0 / 11,9 m

Was wir nicht mehr missen möchten: das informationsreiche Head-up-Display für 980 Euro und den adaptiven Tempomaten für 1200 Euro, der den Geschwindigkeitsbereich von 30 bis 210 km/h abdeckt. Bei letzterem Extra empfehlen wir Ihnen, die Paket-Karte zu spielen. Für 1410 Euro (mit Innovationspaket bestehend aus Driving Assistant, Head-up-Display und Komfortzugang) liefert der „Driving Assistant Plus“ neben der aktiven Geschwindigkeitsregelung zusätzlich Unterstützung bei der Lenk- und Spurführung, einen aktiven Spurwechselassistenten, Querverkehrswarnung, Kreuzungswarnung, eine Ausweichhilfe sowie die Falschfahrwarnung, sollten Sie mal versehentlich eine Einbahnstraße in verkehrter Richtung befahren wollen. Die Ersparnis gegenüber den Einzeloptionen liegt bei 890 Euro.

Das zweite Paket, das wir ohne Bedenken ordern würden, nennt sich Winterfreude-Paket. Neben dem großen Display Key, der Lenkradheizung sowie einer Skiund Snowboardtasche inkludiert BMW die Standheizung, die als alleiniges Extra bereits 1500 Euro kostet. Die Ersparnis beläuft sich in diesem Fall auf 650 Euro. Sofern Sie kein Interesse am Kauf der Standheizung verspüren, raten wir gleichzeitig vom Display Key ab, der ebenjene steuert. Dieser 250 Euro teure Schlüssel im Handy-Format liefert unter anderem Informationen zur restlichen Reichweite, ob Fenster und Türen geschlossen sind und ob das Licht noch eingeschaltet ist. Dazu kommt die Möglichkeit der Einstellung der Standlüftung zu einer gewünschten Uhrzeit. Grundsätzlich sind all diese Funktionen nicht verkehrt, aber vieles lässt sich vor dem Aussteigen noch schnell überprüfen, dazu bedarf es keines 250 Euro teuren Schlüssels. Geld, dass Sie unbedingt investieren sollten: Für 350 Euro leitet der X3 in drohenden Unfallsituationen unter anderem die Gurtstraffung, Schließung aller Fenster und des Schiebedaches ein und bremst eigenständig nach einer Kollision.

480 Euro berechnet BMW für die Alarmanlage: Die Überwachung von Türen, Front- und Heckklappe sowie des Innenraums, Neigungsalarm und eine Notstromsirene sorgen für weitgehende Sicherheit vor Diebstahl. Möglicherweise honoriert Ihre Kaskoversicherung diese Investition.

Parkassistenz stellt BMW in zwei Ausführungen zur Wahl: 600 Euro holen eine Rückfahrkamera sowie den vollautomatischen Parkassistenten an Bord.

Umwelt

Produziert wird der X3 vornehmlich am Standort Spartanburg in den USA, aber auch in Südafrika und China. Die Umweltstandards sind in allen drei Werken hoch, aber die Umweltbilanz leidet im Kriterium Logistik unter den langen Wegen des globalen Produktionsnetzes. Bauarttypisch hoch ist der Ressourceneinsatz in der Produktion des schweren SUV. Die Dieselmodelle sind mit auch in der Praxis niedrigen Stickoxidwerten wieder eine ökologisch vertretbare Wahl. Alternative Antriebe fehlen bislang noch beim X3, aber eine vielversprechende Elektroversion ist für das Jahr 2020 zu erwarten - in Norwegen ist sie bereits reservierbar.

Thomas Wiesand, Geschäftsführer des Umweltinstituts ÖkoTrend

Während uns der 252 PS starke Benziner links im Bild nur für zwei Wochen Gesellschaft leistete, bleibt der Topdiesel M40d mit 326 PS für unseren 100 000-Kilometer-Dauertest. Wie er sich schlägt, lesen Sie in regelmäßigen Zwischenberichten


Für 1050 Euro (unser Tipp) addiert die Preisliste Surround View, also den 360-Grad-Rundumblick, und die dreidimensionale Fahrzeugdarstellung. Fragwürdig: Die Kamera am Heck genießt nach wie vor keinen Schutz vor Spritzwasser, wie es etwa bei anderen Herstellern der Fall ist, wo die Kamera erst bei Bedarf von einer schützenden Abdeckung freigegeben wird. An der Front sitzt die Kamera zwischen den Nieren, wo sie – speziell im Winter mit viel Schneematsch auf der Straße – auch nicht den bestmöglichen Schutz genießt.

Lichttechnisch setzen wir auf die adaptiven LED-Scheinwerfer inklusive Fernlichtassistent (ab 1490 Euro). Annehmlichkeiten, die wir für eine Extraportion Komfort vorschlagen: Die Akustikverglasung (150 Euro) hat sich schon bei unseren beiden ehemaligen 5el-uauertest-Fahrzeugen der Baureihe G30 mehr als bewiesen. Das Panorama-Glasdach (1500 Euro) lässt natürlich deutlich mehr Licht ins Innere, bringt im Gegenzug aber einige Extra-Kilos mit sich. Die Dreizonen-Klimaautomatik (730 Euro) und ambientes Licht (370 Euro) sind sicher kein Muss, aber würden in unserer Konfiguration auf jeden Fall berücksichtigt.

Um die Causa Komfort im Interieur abzuschließen, bleiben noch die Sitze. Wir sind grundsätzlich Freunde langstreckentauglicher Sportsitze (550 Euro) mit Lederbezug, gerade wenn Kinder mit auf Reisen gehen. Sollten Sie Ihren Mitreisenden im Fond noch etwas mehr Komfort bieten wollen, ordern sie zusätzlich die um neun Grad einstellbare Sitzlehne (150 Euro). Lassen wir das mindestens 3200 Euro teure Merinoleder einmal außen vor, fällt die Wahl auf das Vernascaleder (ab 2050 Euro). In Erinnerung an den letzten Sommer kann die Sitzlüftung inklusive elektrischer Einstellung für 1950 Euro sicher nicht schaden. Für kalte Winter gilt: 740 Euro für die Sitzheizung in beiden Reihen und 150 Euro für die Lenkradheizung sind eine allemal lohnende Investition.

Bayerische Tradition

Fällt der Blick aufs Äußere, stellt das fachkundige Auge schnell fest, dass hier mehr Evolution denn Revolution stattgefunden hat. Neue Scheinwerfer und Rückleuchten, die gewachsene Niere und der Verzicht auf runde Nebelscheinwerfer differenzieren Baureihe G01 vom Vorgänger. Insgesamt listet der Katalog fünf verschiedene Linien. Bis auf einige Preisunterschiede bei Extras und optischem Zierrat bieten sich hier – mit Ausnahme der Linie M Sport mit entsprechend orientierten Fahrwerkskomponenten – keine nennenswerten Vorteile. Wählen Sie nach Geschmack und Etat.

Für die Wahl der Antriebseinheit offeriert BMW benziner- wie dieselseitig jeweils einen Vierund einen Reihensechszylinder. Während der X3M mit dem Reihensechszylinder (S58) aus M3/ M4 mit 480 PS (X3M Competition mit 510 PS) noch auf seine Markteinführung wartet, stellt das aktuelle Programm 184 PS im 20i, 252 PS im 30i oder 354 PS im M40i zur Wahl. Die Diesel leisten vom Einsteiger 20d über die mittleren Kandidaten 25d und 30d bis zum Spitzenmodell M40d 190, 231, 265 und 326 PS. Finden Sie sich hier wieder, bieten sich darüber hinaus das M Sportfahrwerk (390 Euro), die Performance Control (150 Euro) mit angepasster Drehmomentverteilung an den Hinterrädern sowie die Sportlenkung (250 Euro) an. Die beiden Topmodelle M40i und M40d (jeweils ab 68700 Euro) bringen die zuvor angeführten Optionen bereits serienmäßig mit.

Getriebe

Wer eine handgeschaltete Version des X3 im Prospekt sucht, wird mit der neuen Generation nicht fündig. BMW setzt ausnahmslos auf die Achtstufel-uandlerautomatik aus dem Hause ZF. Wir können den Verlust der manuellen Schaltung in diesem Fall verkraften, denn der Wandler harmoniert mit der hauseigenen Software und den angebotenen Motoren auf einem derart hohen Niveau, dass sich, gerade in Kombination mit den Selbstzündern, jede Alternative erübrigt.

Je nachdem, welchen Fahrstil Sie pflegen, raten wir zusätzlich zur sportlich abgestimmten Version des ZFWandlers für den moderaten Aufpreis von 200 Euro. Neben den optimal positionierten Schaltwippen am Lenkrad schaltet die Automatik dann noch eine Spur zügiger. Optional für 30i und 30d, ist sie bei den beiden sportlichen Exemplaren M40i und M40d sowie der Ausstattungslinie M Sport immer serienmäßig mit an Bord.

Die BMW-Adaption der ZFWandlerautomatik kommt der Perfektion sehr nahe


Dank der Niere unverkennbar ein BMW. Dass diese über die Jahre immer größere Ausmaße angenommen hat, gefällt aber nicht jedem


Ein fahrerorientiertes Cockpit mit durchdachter Platzierung aller Bedien elemente. Das iDrive genannte Infotainment ist nach wie vor unübertroffen


Neben der grundsätzlich sportlich orientierten Fahrdynamik überzeugt der X3 mit einem beachtlichen Langstreckenkomfort auf den jetzt serienmäßigen 18-Zoll-Leichtmetallrädern (17 Zoll beim Vorgänger), auch wenn sich speziell Stöße infolge von Querfugen noch etwas sanfter abfangen ließen. Um das Maximum an Abrollkomfort zu erhalten, befürworten wir die Serienräder. Einen guten Kompromiss verkörpern noch die 19-Zöller (ab 960 Euro), während die 21-Zoll-uariante (ab 1100 Euro) zwar den optischen Auftritt, nicht aber den Fahrkomfort fördert. Punktabzüge beim Komfort gleicht der X3 mit seiner tadellosen, BMW-typischen Agilität aus. Präzise zirkelt der mindestens 1,8 Tonnen schwere Bayer um die Kurven; noch direkter ginge es mit der Hinterachslenkung ums Eck, die BMW im X3 allerdings nicht anbietet.

Sicherheit

Euro NCAP zeichnete den X3 mit fünf von fünf möglichen Sternen aus. Insassenschutz ist sowohl für Erwachsene wie auch Kinder tadellos. Maximale Punktzahl gab es für den autonomen Notbremsassistenten.

Extras

Die Tasten am M-Lenkrad (220 Euro extra) werden dem Premiumanspruch in puncto Materialqualität und Haptik nicht gerecht


Polster links, Polster rechts: passt. Die Sportsitze (550 Euro) bieten auf langer Strecke angenehmen Komfort und in zügigen Kurven ausreichend Seitenhalt


Kofferraum

Kofferraum Praktisch geschnittener Laderaum mit 550-1600 Liter Stauvolumen sowie doppelt geteilter Rückbank; Gepäckraumtrennnetz für 190 Euro


Fond Die Kopffreiheit ist für die allermeisten Staturen ausreichend, während die Knie ab 1,90 m mit der Lehne des Vordermanns in Kontakt kommen


Infotainment

Bezüglich Funktionsumfang, Bedienbarkeit (Touch) und Wiederverkauf raten wir ohne Vorbehalt zum großen Navigationspaket für 3100 Euro


Mit der Gestensteuerung für 250 Euro steuern Sie nicht nur die 3D-Ansicht des X3, sondern können auch die Lautstärke des Radios ändern oder einen Anruf entgegennehmen


Ein ordentlicher vierstelliger Betrag wird nicht nur bei BMW fällig, das sieht bei der Konkurrenz nicht anders aus. Die Münchner liefern im Gegenzug neben der Navigation mit Echtzeitverkehrsinformationen eine 20GBFestplatte für musikalische Unterhaltung, DVDLaufwerk und WLANHotspot. Dazu empfehlen wir das EntertainmentPaket für 1600 Euro mit Apple CarPlay, OnlineEntertainment, digitalem Radioempfang und dem HarmanKardonSoundsystem. Die Ersparnis gegenüber den Einzeloptionen liegt hier bei insgesamt 330 Euro.

Fazit – Zwei mal drei macht Freude

Die Ingenieure haben an den richtigen Stellschrauben gedreht, sodass der X3 wieder auf Augenhöhe mit Q5 und GLC fährt


Plagten die Vorgängerbaureihen des neuen X3 noch das eine oder andere Qualitätsproblem, lässt sich nun feststellen, dass sich diesbezüglich vieles zum Besseren gewendet hat. Keine Frage, der X3 schließt hier zur Konkurrenz von Mercedes und Audi auf. Grundsätzlich können wir dem BMW kaum noch nennenswerte Schwächen attestieren. Die Preispolitik ist nach wie vor überaus selbstbewusst, wozu die umfangreiche Wunschliste im Verein mit den wenigen serienmäßigen Extras das ihre beiträgt, was aber ebenso für die direkten deutschen Konkurrenten gilt. Aber auch die ausländischen Gegenspieler auf Augenhöhe wie Volvo oder Jaguar verfahren hier ähnlich. Letztlich entscheiden Ihr Budget und Geschmack. Für den BMW spricht in jedem Fall seine – trotz Gewicht und SUV-Abmessungen – hervorragende Fahrdynamik. Der X3 bietet unterm Strich den besten Kompromiss aus Sport und Alltagstauglichkeit. Ein paar Federn lässt der X3 beim Thema Komfort und Platzverhältnisse, aber das dürfte BMW-Freunde nicht nachhaltig stören.

Wertentwicklung

Uns überrascht es nicht, dass das aktuelle Topmodell, der M40i, das obere Ende der Tabelle besetzt. Das Dieselpendant, der M40d, hält sich im direkten Vergleich deutlich schlechter. Trotz der Dieselkrise ergibt sich ein grundsätzlich gemischtes Feld zwischen Benzinern und Dieseln; Gleiches gilt für die Ausstattungslinien, wobei die höheren Linien Luxury Line und M Sport von den Käufern bevorzugt werden.
*Restwert nach 24 Monaten bei 20 000 km/Jahr, segmentspezifischer Sonderausstattungsanteil

Bayerische Gastlichkeit beschert Deutschlands südlichstem Autobauer den ersten Platz. Die Kunden schätzen, ihr Auto nach dem Service gewaschen entgegenzunehmen. Reichlich Punkte sammelt BMW darüber hinaus für Pünktlichkeit, Hilfsbereitschaft, Fachwissen und Gründlichkeit.

Der Wenigfahrer

Wer über das Jahr einen kleinen fünfstelligen Betrag an Kilometern einfährt, findet schon im kleinsten Aggregat einen adäquaten Antrieb. In Kombination mit dem serienmäßigen Allradantrieb und der achtstufigen Wandlerautomatik bildet der 20i bereits ein gutes Gesamtpaket und ist im Vergleich zum 30i ganze 8000 Euro günstiger.
Empfehlung: xDrive 20i (184 PS) Listenpreis: ab 44 600 Euro

Der Vielfahrer

Am Ende siegt doch wieder die Vernunft. Auch wenn wir Ihnen lieber den 30d (265 PS) mit kultiviertem und souverän drehmomentstarkem Reihensechser empfehlen würden, fällt die Wahl aufgrund der Preisspanne (8800 Euro) auf den 20d. Auch er ist alles andere als müde und läuft ausgesprochen sparsam. Investieren Sie übriges Geld lieber in Extras.
Empfehlung: xDrive 20d (190 PS) Listenpreis: ab 47 600 Euro

Der sportliche Fahrer

Die Paradedisziplin eines jeden BMW ist sportliches Fahren. Der TurboReihensechszylinder nutzt das Drehzahlband derart gekonnt aus, dass auch der Powerdiesel irgendwann die Segel streicht. Auf der Straße bewegt sich der hochbeinige und nicht gerade leichte X3 mit einer Agilität, die uns immer wieder erstaunt und jeden Euro rechtfertigt.
Empfehlung: M40i (354 PS) Listenpreis: ab 68 700 Euro