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KAUFBERATUNG DAF 55 (1967 –1972): Holländischer Tantchenflitzer


Auto Classic - epaper ⋅ Ausgabe 2/2020 vom 27.01.2020

DAF, sind das nicht die originellen Autos, die vorwärts so schnell wie rückwärts fahren? Kultig, aber in der Szene echte Raritäten. Die Kaufberatung erklärt, wie es um das kleine Coupé bestellt ist


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Bildquelle: Auto Classic, Ausgabe 2/2020

Viel ist in der Vergangenheit über den DAF geschrieben worden. Das kleine holländische Auto mit dem Automatikgetriebe sei vorwiegend von linkischen Studenten und technikfremden Hausfrauen bestellt worden, die sich bei der Bedienung des Autos gerade noch auf die Frage der Fahrtrichtung konzentrieren könnten. Auch soll das ulkige Gefährt dank der sonderbaren Automatik vorwärts genauso schnell gewesen sein wie ...

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... rückwärts. Und natürlich geht die Saga, dass der DAF vorwiegend in Begleitung eines mehr oder minder großen Wohnwagens gesichtet wurde.

Fantastische Geschichten, die kaum dazu beitrugen, das sympathische und technisch interessante Auto einem größeren Publikumskreis zugänglich zu machen. Mit Auswirkungen bis heute. Kaum jemand mit dem nachgesagten Benzin im Blut kann sich für den DAF begeistern. Eigentlich zu Unrecht: Der kleine Holländer bietet jede Menge Technik, gute Qualität und ein gehöriges Maß an Fahrspaß samt lupenreinem 1970er-Jahre-Flair.

Mit der Einführung des DAF 55 kam dank des Renault-Vierzylinders etwas mehr Leistung in den Tulpenflitzer


So richtig sportlich ist auch das DAF Coupé nicht. Trotz Dreispeichenlenkrad


Für jeden etwas

Mit dem DAF 44 hatte der holländische Hersteller Van Doorne ab 1966 vor allem älteren Menschen eine Mobilitätslösung bereitgestellt, die zwar deutlich erwachsener daherkam als das 1961 eingeführte Daffodil, motorisch aber nur rudimentäre Ansprüche erfüllte. Als logische Konsequenz baute DAF das Programm ab 1967 aus. Der 55 war optisch nur wenig verändert, bot aber mit dem verbauten 45 PS starken Vierzylinder ein Plus an Fahrleistung und Laufruhe.

Der Motor stammte von Renault, und um das Aggregat samt Wasserkühlung in den Bug des DAF zu bekommen, brauchte es eine Umgestaltung der Frontpartie. Analog zum Vormodell gab es auch vom 55 wenig später eine Kombiversion. Neu war ein Coupé, das kein Geringerer als Giovanni Michelotti entworfen hatte. Ein Mann, der angeblich mehr als 1000 Karosserien gestaltete, darunter den Maserati 3500 und die Renault Alpine A 106.

Das kleine DAF-Coupé war vor allem bei der weiblichen Kundschaft beliebt und konnte mit dem begehrten „Marathon-Paket“ zu einem „echten“ Sportwagen aufgerüstet werden - zumindest optisch, denn in Sachen Fahrleistungen brachte die Anhebung der Verdichtung des 1,1- Liter-Vierzylinders nur wenig Zusatz-Power.

Wem der Sinn eher nach praktischen Fortbewegungsmitteln stand, griff zum dreitürigen Kombi mit großer Heckklappe und umklappbarer Rücksitzbank. Das Konzept der praktischen Heckklappe fand sich wenig später im VW Golf wieder, wo es sich, anders als bei DAF, millionenmal verkaufte. Als immer mehr Klagen über fehlende Leistung des 1100ers laut wurden, stockte DAF das Programm nach oben auf. Der technisch fast baugleiche DAF 66 wurde geboren und mit ihm gab es endlich mehr Hubraum und mehr Leistung. Und bevor Kritiker an dem langweilig erscheinenden Vernunftprogramm aus Holland herummäkeln, sei angemerkt, dass DAF von dem 66er sogar eine Spaßversion baute: Der YA, ein Kübelwagen für die niederländische Armee, beglückte nach seiner Dienstzeit viele Festivalfans, denn eine zivile Version des offenen DAF gab es nie.

Schalten? Nein, danke!

Zentrales technisches Merkmal aller DAFFahrzeuge ist das vollautomatische Getriebe, mit denen sich die Modelle aus Eindhoven ausschließlich ordern ließen. DAF war von dem Konzept und der Haltbarkeit dieser Antriebsversion so überzeugt, dass man es sich einfach nicht vorstellen konnte, warum ein Autofahrer wieder auf ein Schaltgetriebe wechseln sollte, hatte er erst mal die Vorzüge der Variomatik kennengelernt.

Der Antrieb der Hinterräder erfolgt je nach Modell über einen oder zwei Riemen


Weisen die polierten Laufflächen der Kegelräder Rost auf, leiden die Riemen


Klassische Schwachstelle am DAF ist die Befestigung des Haubenscharniers


Die mechanische Benzinpumpe ist bei Garagenfunden fast immer defekt


Das bisschen Elektrik, das der DAF besitzt, funktioniert in der Regel störungsfrei


Nur selten haben Originalradios überlebt, defekte Geräte kann man überholen lassen


Die Sportfelgen sind extrem selten und stehen dem rassigen Coupé nicht schlecht


Das Coupé mit der eleganten C-Säule verfügt über hintere Ausstellfenster


Mit dem 1300er von Renault bewegt sich der DAF in der Stadt munter


Diese Form des Antriebs ging auf eine Erfindung des Franzosen Fouillaron zurück, der zwei Riemenscheibenpaare verwendete, die aus jeweils zwei konischen Speichenscheiben bestanden. Durch Auseinanderbewegen der Scheiben mittels eines Hebels wurde eine V-förmige Nut erzeugt, deren Durchmesser kleiner oder größer wurde. In dieser Rille lief ein Trapezgürtel, der aus dicken Lederscheiben bestand. Der Antrieb war haltbar und ging um 1900 in Serie.

Und selbst 120 Jahre später macht das mit zwei Treibriemen ausgerüstete stufenlose Getriebe in einem DAF noch keinerlei Probleme. Die Kraft des Vierzylinders gelangt über eine Fliehkraftkupplung auf eine kleine Kardanwelle zur Antriebseinheit an der Hinterachse. Dort sitzt unter einer Schutzwanne das eigentliche Herzstück des DAF.

Je zwei kegelförmige Scheibenpaare, die mit den Treibriemen verbunden sind, kümmern sich um die Fahrgeschwindigkeit des fliegenden Holländers. Je nach Geschwindigkeit und Fahrwunsch des Fahrers wird das Übersetzungsverhältnis kontinuierlich und stufenlos variiert, bei gleichbleibender Motordrehzahl.


Richting schnell ist DAF eigentlich nur im stadtgebeit


Ein Vorgang, der zwar ruck-, aber nicht geräuschfrei abläuft, denn der DAF hat den Klang einer heulenden Straßenbahn. Das liegt vor allem an den Riemen, die häufig im Alter völlig verhärtet sind und denen es an der notwendigen Geschmeidigkeit fehlt. In engen Kurven holpert der DAF 55 leicht quietschend über den Asphalt. Grund ist das fehlende Differential, was einen Drehzahlausgleich zwischen den Rädern verhindert. Die Einsicht kam später und die Technik im DAF 66.

Wegweisende Technik

War bei DAF in den Siebzigerjahren ein Gummiriemen als Antriebsriemen die zeitgemäße Lösung, brachte die Weiterentwicklung des An- triebsprinzips das Metallschubgliederband als komfortablere Lösung. Zahlreiche Firmen griffen vor allem im Kleinwagensegment den Gedanken der sich permanent ändernden Übersetzungsverhältnisse wieder auf. Nicht zuletzt, weil die konstante Motordrehzahl Vorteile bei der Abstimmung der Motorsoftware hinsichtlich des Schadstoffausstoßes versprach.

Der Kombi war billig und kam so den Studenten der Ikea-Generation genau richtig. Daher ist er heute fast ausgestorben


Die häufigste Erscheinungsform des kleinen Holländers ist die Limousine. Sie ist entsprechend preiswert zu bekommen


Mit dem Einsatz des Metallschubgliederbandes verschwand das von den DAF-Modellen bekannte „Heulen“ und die Kraftübertragung wurde effizienter. Daneben ließ sich das Getriebe nun so kompakt bauen, dass es sich auch für Fahrzeuge mit quer eingebautem Motor und Frontantrieb eignete.

Komfort und Qualität aus Holland

Neben dem speziellen Antriebsstrang des DAF 55 begeistert das Auto bis heute mit seiner guten Material- und Verarbeitungsqualität. Im Innenraum sorgt Holzfurnier Typ Eiche rustikal und Schlingware auf dem Fußboden stilvoll für den Zeitgeist der Siebziger. Dazu bieten die Sitze neben angenehmen Bezugsstoff sogar so etwas wie Komfort.

Kleines Auto, große Technik. Der DAF ist technisch durchaus interessant

Ein schöner Rücken kann auch entzücken: das von Michelotti gestylte, sportliche DAF Coupé


Typische Accessoires, wie das Dreispeichenlenkrad, Zusatzinstrumente mit modifizierter Mittelkonsole oder ein Radio perfektionieren die Zeitreise in die Ära der Lochleder-Fahrerhandschuhe. Warum soll ein Kleinwagen auch immer gleichbedeutend mit Verzicht sein? Und dank des wassergekühlten Motors funktioniert im Winter sogar die Heizung, in den frühen Siebzigern nicht unbedingt eine Selbstverständlichkeit.

Fahrspaß garantiert

Langsam keimt doch Interesse an einer fröhlichen Riemenrunde auf. Als Testroute sei eine winkelige Landstraße empfohlen, auf der ein DAF mit bescheidenen 45 PS die Fahrspaßkarte ziehen kann. Mit Heckantrieb und guter Gewichtsverteilung macht er vor allem in Kurven dem geübten Fahrer Spaß. Das lässt sich im Winter potenzieren, wenn der der sympathische Niederländer zum flotten Drifter wird.


Der DAF ist ein echter DriftkÜnstler,mangels leistung aber ur im Winter


Doch auch die Freude, mit dem DAF flott im Großstadtverkehr unterwegs zu sein, ist nicht zu unterschätzen. An der Ampel gehört man dank des zügigen Antritts zu den Ersten und die geringen Abmessungen samt guter Übersichtlichkeit erleichtern das Einparken. Komfort und Straßenlage sind im DAF 55 allerdings kein großes Thema. Schuld ist die barocke Konstruktion der Hinterachse, die DAF erst mit dem 66 in Rente schickte. Der verfügt über eine DeDion-Hinterachse und damit über deutlich mehr Komfort.

Wer das nicht braucht und es optisch etwas schrulliger mag, für den ist die frühe DAF-Baureihe 33 bzw. 44 mit dem Beinamen „Daffodil“ eine Alternative. Man sollte die Modelle aber nur in bevölkerungsarmen Gebieten einsetzen, denn ihr extrem leistungsschwacher und lauter Zweizylinder eignet sich nur für geringe fahrdynamische Ansprüche und befeuerte seinerzeit das Image der Fahrzeuge als Tantchenflitzer.

Fazit

Der DAF 55 ist mit seinen drei Karosserieversionen und seiner Automatik ein ideales Objekt für den Einstieg in das Oldtimerhobby. Er ist preiswert in der Anschaffung, robust und günstig zu unterhalten. Dazu lässt er sich heute noch hervorragend als Alltagsoldie nutzen, gerade in Großstädten. Wer Design sucht, greift zum Coupé, für Menschen mit Hunden ist der Kombi ein Traum, und der Rest setzt auf die Limousine. Die beiden Letzteren gab es ab 1976 in leicht veränderter Form von Volvo, wobei die Karosserie dann leider von opulenten Stoß - fängern der Sicherheitsära verschandelt wurde.

Der Name ist Programm. DAF-Autos gab es nur mit dem Riemenantrieb Variomatic


DAF 5 5 /66: Kaufberatung

Der Kauf des DAF steht und fällt mit der Güte der Karosserie. Auch wenn die Preise etwas anziehen, ist Tantchens Bester kein Fall für eine Vollrestauration - brutal gesagt, wirtschaftlich lohnt sich das nie. Der Check beginnt mit den vorderen Kotflügelkanten, geht über die Frontschürze und die vordere Kante der Motorhaube, samt deren Scharniere. Problematisch ist der Batteriekasten sowie die A-Säule am Schwelleransatz. In der Mitte machen nur die Türen Probleme.

Karosserie und Innenraum

Am Unterboden finden sich neben angeschrammten Radläufen fast immer Löcher in den Endspitzen der Seitenteile sowie an der großen Kofferraumklappe des Kombi. Verbogene Chromstoßstangen, samt fehlender Plastikecken, sind aufgrund der häufig eingeschränkten Sehfähigkeit der Vorbesitzer leider Standard. Weniger Schwierigkeiten gibt es im Innenraum, wo vor allem das Sonnenlicht über die Jahre den Polstern zusetzt.

Motor

Mechanisch ist die Kontrolle etwas aufwendiger. So gilt es, neben den üblichen Checkpunkten am Renault-Vierzylinder (Vergaser, Druckschläuche, Zündanlage) vor allem den Zustand der Kupplung zu prüfen. Kuppelt diese nicht bei leicht erhöhter Leerlaufdrehzahl sanft ein, ist sie verschlissen und muss ersetzt werden, wofür der Motor ausgebaut werden muss.

Variomatik

Prüfen Sie auch, wie der Besitzer den Wagen startet. Einen DAF startet man nur in Position „N“ des Wählhebels, da sonst der Motor bei gezogenem Choke die Kupplung im Stand durchrutschen lässt. Weitere Prüfpunkte sind die kontinuierlichen Schaltvorgänge und ein funktionierender „Kickdown“. Schaltet das Getriebe nicht hoch und der Motor hat eine zu hohe Drehzahl, sind die Elektrik des Vierwegeventils und das Vakuum zu prüfen. Dazu gibt man im Stand bei „N“ Gas, bis man bei 1800/min das Vierwegeventil klacken hört, wenn es schaltet.
Übersteigt das Laufgeräusch während der Fahrt das erträgliche Maß, sind meist einige Profilblöcke der Riemen ausgebrochen. Ein sicheres Indiz für den nahenden Austausch der Riemen, sie gibt es in Holland als Neuteil. Es dürfen nie zwei verschiedene Riemen montiert werden, sondern immer nur ein gleicher Satz.
Erkundigen Sie sich auch nach dem letzten Ölwechsel der Variomatik. In den Primär- und Sekundärscheiben ist alle 40.000 Kilometer das Öl zu erneuern.
Wichtig ist zudem die Kontrolle der Laufflächen der Kegelscheiben. Sind diese durch fehlerhafte Montage beschädigt oder weisen Spuren von Korrosion an den hartverchromten Laufflächen auf (etwa nach einer Salzfahrt), sind sie ein Fall für den Schrott. Die Lauffläche der Riemen wird wegen der narbigen Oberfläche binnen kürzester Zeit in Mitleidenschaft gezogen. Grundsätzlich sind Schäden an der Variomatic kein Problem und sollten einen nicht von einem Kauf abhalten, wenn die Substanz des DAF in Ordnung ist. Allerdings sollte für den Erhalt des holländischen Kleinwagens eine gewisse Grunderfahrung im Schrauben vorhanden sein sowie der Wille, sich Gleichgesinnten zwecks Erfahrungs- und Teiletausch anzuschließen.


Fotos: Simon Buchholz, Magic Car Pics