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KAUFBERATUNG: EISEN 2019


Golfpunk Buyers Guide - epaper ⋅ Ausgabe 1/2019 vom 08.03.2019

VOM BLADE BIS ZUM SUPER-GAME-IMPROVEMENTEISEN GIBT ES IN DIESER SAISON FÜR JEDE SPIELSTÄRKE DEN PASSENDEN NEUEN EISENSATZ. UND FÜR ALL DIE ANGEHENDEN CLUBMEISTER DA DRAUSSEN HAT CALLAWAY SEIN FLAGGSCHIFF NEU GEDACHT.


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Bildquelle: Golfpunk Buyers Guide, Ausgabe 1/2019

KLEINES SCHWARZES
Nach drei Jahren im Dienst haben die Apex-Eisen von Callaway nicht nur ein Technik-Update erhalten, sondern sind auch im schicken schwarzen Finish zu haben


1.Die ersten Callaway-Eisen mit dem Namen Apex kamen in den frühen 70ern auf den Markt. 2013 folgte dann die erneute Markteinführung in der Players-Eisen-Kategorie, wie wir sie heute kennen.

Wenn es an den Kauf neuer ...

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... Eisen geht, klin-gen die Wünsche der meisten Golfer in et wa so: „Ich möchte die größtmögliche Feh lerto leranz verpackt in einem Paket, das so wenig fehlertolerant wie möglich aussieht.” Diesen eigentlich gegensätzlichen Anforderungen liegt die Ein -sicht zugrunde, dass, obwohl die meisten von uns gerne TourPros wären, wir in Wirklichkeit doch nichts anderes als Wochenend-Hacker sind, die jedes bisschen Unterstützung nutzen sollten, das die moderne Schlägerbaukunst zu bieten hat – natürlich ohne dabei auf cool aussehendes Equipment zu ver zich ten. Callaway war eine der ersten Marken, die diesen Konsumentenwunsch verstanden, und so wurde die Apex-Eisenfamilie geboren 1. Kein Wunder also, dass bei einem derart erfolgreichen Eisen gut Ding Weile haben will und sich Callaway mit der Entwicklung der neuen Apex-Eisen satte drei Jahre Zeit gelassen hat.

An der Erfolgsformel der Apex-Eisen wurde auch bei der Auflage von 2019 wenig geändert. Eine aus 1025-Carbon-Stahl geschmiedete Rahmenkonstruktion liefert nicht nur das gewünscht weiche Feedback, sondern erlaubt Schläger-Fittern in aller Welt, die Apex-Eisen exakt so hinzubiegen, wie die Schwünge ihrer Kun den es verlangen. Verbunden wird dieser Rahmen mit einem 360 Face Cup, also einer Schlagfläche, deren flacher und flexibler Rand enorm flexibel ist und somit ein Maximum an Energie im Treffmoment an den Ball abgeben kann, was zu konstant hohen Ballgeschwindigkeiten und somit exzellenter Längenkontrolle führt, egal ob der Ball optimal oder leicht außerhalb des SweetSpots getroffen wurde. Ein technisches Novum in den Apex-’19-Eisen sind die Urethan-Microspheres, wie sie bereits in den Rogue-Eisen der vergangenen Saison zum Einsatz kamen. Zum ersten Mal wird diese Nanotechnologie nun in einem geschmie deten Eisen eingesetzt und ihre mehr als eine Million mikroskopisch kleiner Bläschen in einem Urethan-Insert absorbie ren ungewünschte Vibrationen im Treffmoment, ohne dabei die Flexibilität der Schlagfläche und somit die Ballgeschwindigkeit zu beeinträchtigen. Ein auf jedes Eisen progressiv geformtes und unsichtbar in der Spitze des Schlägerkopfs verstecktes Wolframgewicht perfektioniert die Lage des Schwerpunkts für einen optimalen Ballflug.

Weitaus gewichtigere Änderungen erfuhren die Apex Pro ‘19, die nun ohne Zweifel zu den attraktivsten Eisen des gesam ten Golfmarkts zählen. Bisher handelte es sich bei den Apex Pro um aus einem Stück Stahl geschmiedete Schlägerköpfe, doch ab 2019 verfügen auch die Apex-Pro-wie die Apex-Eisen über eine Multimaterialkonstruktion mit einem 360 Cup Face, jedoch in einem sichtbar kompakter und tourspieler-freundlicherem Gesamtpaket. Als in der Ansprechpo si tion echte optische Leckerbissen liefern die Apex Pro für waschechte Player-Eisen spektakulär hohe Ballgeschwindigkeiten und gleichzeitig die Möglichkeit, den Ball auf Kurven in Richtung Ziel zu schicken, wie Topspieler es lieben. Auch in den Apex Pro werden pro Schlägerkopf im Durchschnitt 50 Gramm Zusatzgewicht in Form von Wolfram verbaut, was diese Eisen deutlich fehlertoleranter macht, als ihr sportlichschickes Äußeres vermuten lässt.

Doch damit nicht genug, denn Apex-’19-sowie Apex-Pro-‘19-Eisen werden auch in einem stylishen Black Finish erhältlich sein und Callaway bietet darüber hinaus die Möglichkeit, einen Combo-Satz aus beiden Modellen zu erstellen, bei dem die Loft-und Offset-Werte angepasst wurden, um einen nahtlosen Übergang vom Apex-Eisen 7 zum Apex-Pro-Eisen 8 si -cherzustellen. Auch für die anspruchsvollsten der sportlichen Spieler bleiben also keine Wünsche offen.

Der Bestseller aus dem Hause Callaway dürften jedoch die neuen Big-Bertha-Eisen werden. Nach einer Schlankheitskur sind diese Super-Game-Improvement-Eisen 2019 zum Glück deutlich weniger füllig als in den vorangegangenen Jahren und dank eines fabelhaften schwarzen Finishs wirken sie sogar noch schlanker. Die hohle Schlägerkopfkonstruktion zeichnet sich durch eine Technologie aus, die Callaway Suspended Energy Core getauft hat. Dazu wird ein schwerer Wolframkern in der Sohle des Schlägerkopfs mit den von Callaway patentierten Microspheres aus Urethan ummantelt. Im Zusammenspiel mit dem 360 Cup Face liefern die Big-Ber -tha-Eisen somit auch bei geringeren Schwunggeschwindigkeiten einen enorm hohen Ballstart, beeindruckende Ballgeschwindigkeiten und Fehlertoleranz, wie man es von einem Super-Game-Improvement-Eisen aus Carlsbad erwartet.

INNERE WERTE
In der Sohle der Big-Bertha-Eisen kommt nicht nur schweres Wolfram zum Einsatz, es wird zusätzlich mit Kunststoff ummantelt, um störende Schwingungen zu unterbinden


FOTOGETTY IMAGES

Auf der anderen Seite des Pa zifiks war man bei Mizuno schon 2018 bereit, einen Großteil der neuen Eisen für 2019 zu präsentieren. Die JPX 919 Tour sind dabei die perfekte Interpreta tion eines modernen Blades, während die JPX 919 Forged eine Weiterentwicklung des erfolgreichsten Mizuno-Eisenmodells der vergangenen Jahre darstellt. Zu diesen beiden im Mizuno-Werk in Hiroshima geschmiedeten Modellen gesellte sich dann das JPX 919 Hot Metal, ein gegossenes Game-Improvement-Eisen mit einer dünnen und somit flexiblen Schlagfläche, das jede Menge Fehlertole-ranz liefert. 2019 gibt es also nur ein wirklich neues Eisenmodell aus den heiligen Hallen von Mizuno: das JPX 919 Hot Metal Pro.

Diese Namen klingen alle äußerst ähnlich, was zu ge gebenermaßen zu Verwirrung führen kann, die neuen JPX 919 Hot Metal Pro stellen allerdings eine komplett neue Eisengattung für die Marke aus Japan dar. Weniger Offset, eine dünnere Top-Line und schmalere Sohle als bei den Standard-919-Hot-Me tal und gleichzeitig ein etwas größe -rer Schlägerkopf im Vergleich zu den geschmiedeten Modellen positionieren diese Eisen auf dem Markt für sportliche Spieler, die auf keinen Fall Fehlertoleranz aufgeben möchten, gleichzeitig aber auf der Suche nach mehr Carry-Länge sind. Das hochfeste Material mit dem Namen Chromoly 4140M erlaubte es den Konstrukteuren, ein enorm flexibles Schlagflächendesign mit variabler Stärke zu entwickeln, das spürbar höhere Ballgeschwindigkeiten als die geschmiedeten Verwandten liefert. Wie man es von Mizuno erwartet, gelten die JPX 919 Hot Metal Pro bereits jetzt als die Game-Improvement-Eisen mit dem besten Feedback auf dem Markt.

WERTARBEITER
Longhitter und Ryder-Cup-Spieler Tony Finau geht 2019 mit einem Combo-Satz aus Ping i500 (Eisen 3) und Ping iBlades (4-PW) auf Titeljagd


FOTOGETTY IMAGES

10% TRADITIONALISTEN Nur noch jeder zehnte Pro auf der PGA Tour geht mit einem Satz Blades auf die Runde. 2012 lag der Wert noch bei knapp 30%

Einige Hundert Kilometer nordöstlich feilt man bei Hon ma bereits seit 1959 an Golfschlägern der Spitzenklasse. War die Marke aus Sakata bisher hauptsächlich für ihre in Gold eingefassten und für Spieler mit langsameren Schwung geschwindig keiten angenehm leichten Eisen bekannt, beweist 2019 die spek taku läre Verpflichtung der Nummer eins der Welt Justin Rose, dass man bei Honma auch Player-Eisen der höchsten Güte klasse produziert. Seinen dominanten Sieg in Torrey Pines zu Be ginn der Saison fuhr Rose mit einem Combo-Satz bestehend aus den TWorld 747Vx (Eisen 4&5) und ihm spe ziell auf den Leib geschmiedeten TWorld 747 Rose Proto (5-10)2 ein. Aus der bisherigen Tour-World-Serie, die Honma be reits seit Jahren für sportliche Spieler anbot, wird 2019 also TWorld. Diese Na mens änderung soll unterstreichen, dass diese Schläger nicht nur für die besten Spieler auf den Profitouren des Planeten ent wickelt wurden, sondern – wie auch die Apex-Modelle von Callaway – das perfekte Werkzeug für sportliche Clubgolfer sein können. Zurzeit machen Gerüchte die Runde, dass Justin Roses Blades zu einem späteren Zeitpunkt in die ser Saison für die breite Öffentlichkeit erhältlich sein werden. Dieses dritte Modell der Honma-TWorld-Eisenfamilie lässt allerdings noch auf sich warten und somit sind im Moment zwei TWorld-747-Eisen auf dem Markt. Zum einen die schlich ten und schnörkellosen 747Vx, ein aus einem Stück Stahl geschmiedetes Design mit einem verkürzten Hosel, um einen tie feren Masseschwerpunkt zu erreichen. Wolfram im Toe-Bereich der Schlägerköpfe platziert den Sweet-Spot der 747Vx in der Mitte der Schlag -flä che und ein kaum vorhande nes Offset sorgt für eine Optik in der Ansprechposition, wie Single-Handicapper sie lieben. Im etwas fehlertoleranteren Teil des Eisen-Spekt rums finden sich zum anderen die TWorld 747P wieder, die unserer Meinung nach in die sem Jahr äußerst populär werden dürften.

Die Schlägerköpfe die ser Waffen sind zwar nicht ge schmiedet, dafür erlaubt die Guss bau weise ein Undercut-De sign und damit jede Menge Gut mü tigkeit bei nicht optimal ge troffenen Schlägen sowie Ball ge schwindigkeit ohne Ende. Auch hier er -möglichen ein kürzeres Hosel und strategisch platzierte 20 Gramm schwere Wolfram einsätze ein perfekt ausbalanciertes Gesamtpaket, das Spiel charakteristika und die Länge eines Game-Improvement-Ei sens mit der klassischen Optik eines Honma-Player-Eisens vereint.

Ping genießt bereits seit vielen Jahren den Ruf als Marke, die besonders großen Wert auf ihre Ingenieurswurzeln legt. Doch die Zeiten, in denen Ping-Schläger ausschließlich für ihre Performance und nur selten für ihre Optik gelobt wurden, sind längst vorbei, denn auch in Sachen Ästhetik wissen Ping-Eisen mittlerweile zu überzeugen. Schon im letzten Jahr wurden die i210-und i500-Eisen vorgestellt, die sich klar an mittlere und niedrige Handicaps richteten und erneut unter Beweis stellten, wie stark Ping auch auf dem Markt für Player-Eisen ist.

Das Design der i210 ist ein klassisches Ping Cavity Back mit einem größeren Custom Tuning Port (CTP)3, was nicht nur den Schwerpunkt senkt, sondern auch ein für gegossene Eisen erfreulich softes Feedback liefert. Die i500 wählen ein gänzlich anderes Konstruktionsprinzip, denn sie kommen op tisch als waschechte Blades daher, das Innere der Schlägerköpfe ist aber hohl. Eine Schlagfläche aus C300-Maraging-Stahl4 sorgt im Zusammenspiel mit dem hohlen Schlägerkopf dafür, dass die i300-Eisen im Prinzip wie Hölzer funktionieren und speziell Spielern mit geringeren Schwunggeschwindigkeiten erlauben, den Ball auf eine hohe und tragende Flugbahn zu schicken. Single-Handicapper sollten sich von der sportlichen Optik der i500 aber nicht täuschen lassen. Sämtliche Ping-Eisen verfügen zusätzlich über das Hydropearl Finish, eine einzigartige Oberfläche der Schlägerköpfe, die Wasser schneller von der Schlagfläche abperlen lässt, was vor allem die Spieleigenschaften aus nassem Rough verbessert.

WOLF IM SCHAFSPElZ
Die 919-Hot-Metal-Pro-Eisen von Mizuno sind so etwas wie die Player-Eisen der Game-Improvement-Kategorie


HOHLKOPF
Trotz ihrer klassischen und äußerst cleanen Muscle-Back-Optik liefern die Ping i500 Länge und Fehlertoleranz für Spieler mit zweistelligem Handicap


2.Bei Honma-Eisen gibt es kein Pitching Wedge, sondern ein Eisen 10, das den Spezifikationen eines PW entspricht, und auf Wunsch auch ein Eisen 11, das die Rolle eine Gap Wedge übernimmt.3.Der CTP bei Ping-Eisen beschreibt das Cavity hinter der Schlagfläche, in dem dann ein Elastomer-Insert platziert wird.

Neu für 2019 aus dem Hause Ping sind die G410-Eisen. Jedes Jahr schaffen es die Ping-In genieu re, mit einem neuen Modell aus der G-Serie Maßstäbe in puncto Fehlertoleranz sowie Spiel barkeit zu setzen. Mit der Präsentation der Over size-Eisen G700 im vergangenen Jahr ist das Spek trum der Super-Game-Improvement bereits abgedeckt, was es den Designern erlaubte, die G410 ein wenig sportlicher und die Schläger köpfe nicht nur zehn Prozent kompakter als das Vorgängermo dell zu ge stalten, sondern diese auch mit zehn Pro zent we ni ger Offset auszustatten. Trotzdem fallen die G410 fehlertoleranter aus als die vorangegange nen G400. Die größte Veränderung liegt in der Tat sa -che, dass der CTP in den G410 nicht mehr zum Ein -satz kommt und die Schlagfläche damit flexibler schwingen kann, was die Ballgeschwindigkeit steigert.

Der CTP wurde durch zwei Gewichte, eines im Hosel und eines im Toe-Bereich des Schlägerkopfs, ersetzt, was nicht nur dabei hilft, das Schwunggewicht der G410 anzupassen, sondern gleichzeitig das Trägheitsmoment erhöht.

TaylorMade ist der noch jungen Tradition, seine Neuentwicklungen nach den hochmotorisierten Mo dellen der Bayerischen Motoren Werke zu benennen, treu geblieben und bietet 2019 passend zu den Hölzern und Hybriden auch Eisensätze in den M5-und M6-Produktfamilien an. Das augenfälligste Technik-Feature beider Modelle ist die Speed-Bridge, eine Stahlstrebe, die auf der Rückseite der Eisen Sohle und Krone miteinander verbindet und dem Schlägerkopf somit mehr Stabilität im Treff -moment verleiht. Positioniert ist die SpeedBridge exakt an der Stelle, an der der Schlägerkopf beim Impact die stärksten Vibrationen aufweist. Im Zusammenspiel mit dem SpeedPocket – einem durchgängigen Schlitz in der Sohle, der der Schlagfläche mehr Bewegungsfreiheit lässt – verbessert die Speed Bridge darüber hinaus nicht nur den Klang der M5-und M6-Eisen, sondern steigert auch die Ballgeschwindigkeit. Das Funktionsprinzip dieses Designs ähnelt der Jailbreak-Technologie, die Callaway seit drei Jahren in den Drivern anbietet. Bei TaylorMade ist man sich sicher, eine revolutionäre Technik entwickelt zu haben, sorgt sie doch für eine steifere Schlagfläche, die es erlaubt, mehr Energie im Treffmoment an den Ball abzugeben.

BLICKFANG
Keine Kante und kein Winkel fällt in der Ansprechposition ins Auge und deutet darauf hin, dass die M5-Eisen von TaylorMade Player-Eisen vollgestopft mit spielunterstützender Technologie sind


TEILCHENBESCHLEUNIGER
Die SpeedBridge der M6-Eisen ver leiht dem Schlägerkopf mehr Stei fig keit, während die Schlagfläche frei flexen und somit mehr Länge liefern kann


4.Maraging-Stähle sind eine Gruppe hochfester, beinahe kohlenstofffreier Stähle, die für eine gleichzeitig gute Zähigkeit bekannt sind.

Für die Wahl zwischen M5-und M6-Eisen sind nicht nur persönliche Präferenzen, sondern auch die Spielstärke aus -schlaggebend. Die M5-Eisen wurden mit ihrer schmale ren Top-Line, weniger Offset und kompakter Kopfform für niedrige und mittlere Handicaps entwickelt, die trotz ihrer Spielstärke ein gehöriges Maß an Fehlertoleranz von ihren Eisen erwarten. Die Schlägerköpfe der M6-Eisen fallen dagegen grö -ßer aus und dank eines 360-Grad-Undercut-Cavitys und der Inverted-Cone-Technologie5 hinter der Schlagfläche liefern diese Eisen auch für höhere Handicaps maximale Unterstützung.

Kaum eine andere Marke im Golf-Business kann auf eine ähnlich lange und erfolgreiche Geschichte zurückblicken wie Wilson. Seit der Gründung 1914 in Chicago konnte bis heute keine andere Marke mit ihrem Material mehr Major-Siege erringen, ein Grund, um sich auf den Lorbeeren auszuruhen, ist das allerdings nicht. 2019 bringt Wilson zwei neue Eisen auf den Markt, die am jeweils entgegengesetzten Ende des Spektrums positioniert sind. Für die Liebhaber klassischer Blades wurden die neuen Wilson-Staff-Eisen präsentiert. Sie wurden in Zusammenarbeit mit PGA-Tour-Spieler Brendan Steele entwickelt und ersetzen das mittlerweile fünf Jahre alte FG Tour 100 Blade. Geschmiedet werden diese Waffen aus 8620-Carbon-Stahl und ihr Masseschwerpunkt befindet sich dank eines neu designten Gewichtsmuskels hinter der Mitte der Schlagfläche. Nicht nur Brendan Steele, auch Gary Woodland hat die Wilson Staff Blades mittlerweile im Bag, für alle Normalsterblichen sind diese Eisen aber mit großer Wahrscheinlichkeit nicht die beste Wahl.

Am anderen Ende des Handicap-Spektrums sind die neuen Wilson-D7-Eisen zu Hause. Exzellente Game-Improvement-Eisen aus dem Hause Wilson haben eine lange Tradition, denn sie überzeugen seit Jahren nicht nur mit ihrer Performance, sondern auch durch eine attraktive Preisgestaltung. Wilson schafft es immer wieder, die Preise der direkten Konkurrenz deutlich zu unterbieten. Die D7-Eisen verfügen über ein so ge -nanntes Power-Hole-Design, das der Schlagfläche mehr Flexi bi -lität verleiht. Von der Top-Line wurden die optisch auffälligen Schlitze jedoch glücklicherweise verbannt, was den Eisen ein stimmigeres Aussehen verleiht. Beim Hosel-Design geht Wilson einen eigenen Weg, denn das Hosel der D7 wurde tatsächlich verlängert, was zwar zu einem höheren Gesamtgewicht führt, Schläger-Fittern aber mehr Spielraum beim Anpassen der Eisen einräumt. Die D7 sind ohne Zweifel die attraktivsten Game-Improvement-Eisen, die Wilson jemals zur Marktreife gebracht hat, und die Tatsache, dass der Preis eines Satzes bei beinahe der Hälfte der G410-Eisen von Ping liegt, macht die D7 zu einem echten Geheimtipp für Freunde eines gesunden Preis-Leistungs-Verhältnisses.


NICHT NURBRENDAN STEELE , AUCHGARY WOOD-LAND HAT DIEWILSON STAFF BLADES MITTLERWEILE IM BAG.


FOTOGETTY IMAGES

5.Strategisch positionierte Masse auf der Rückseite der Schlagfläche vergrößert den Sweet-Spot und liefert auch bei Treffern außerhalb der Mitte gleichbleibend hohe Ballgeschwindigkeiten.