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KAUFBERATUNG | Opel Mokka X: Letzte Chance


auto Test - epaper ⋅ Ausgabe 2/2019 vom 30.01.2019

In weniger als zwei Jahren wird der Opel Mokka X abgelöst. Weil der Kundenliebling aber durchaus Talente hat, widmen wir uns ihm in dieser Kaufberatung noch einmal ganz ausführlich


Artikelbild für den Artikel "KAUFBERATUNG | Opel Mokka X: Letzte Chance" aus der Ausgabe 2/2019 von auto Test. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: auto Test, Ausgabe 2/2019

Antriebsvarianten nach Kundengunst*

*Deutschland 2018; Quelle: Hersteller

Opel, jetzt seit knapp anderthalb Jahren Teil des französischen PSA-Konzerns, hat Ende 2018 den Zukunftskurs des Unternehmens vorgestellt. Neben einer Designstudie zur Weiterentwicklung der Formensprache wurde auch die Modellpolitik der kommenden Jahre kommuniziert. 2019 kommt aus Rüsselsheim ein neuer, vollelektrischer Corsa; Adam, Cascada und Karl werden ...

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... hingegen eingestellt. Und für Ende 2020 wurde der Nachfolger des hier von uns getesteten MokkaX angekündigt. Auch dieser wird wohl wieder den Namen Mokka tragen, darüber hinaus aber höchstens noch das Ope-mblem mit dem hier gezeigten Modell gemein haben.

Da es bis zur Ablösung noch eine Weile dauert, lohnt es sich aus mehreren Gründen, dem aktuellen Modell noch mal genauer auf den Zahn zu fühlen. 1. Das kleine SUV war zur Zeit seiner Markteinführung Ende 2012 ein echter Trendsetter – kaum ein Hersteller hatte damals ein SUV in dieser Klasse anzubieten. 2. Für Opel ist der MokkaX ein wahrer Kassenschlager – jährlich entschieden sich mehr als 30000 Kunden für den Knirps mit dem knubbeligen Äußeren. Und 3. Der aktuelle Mokka gilt neben dem Astra und dem Insignia als einer der letzten echten Opel. Damit wollen wir gar nicht in den Choral der Pessimisten einstimmen, aber wie sich die deutsch-französischen Opel ver- ändern werden, zeigen schon die ersten neuen Modelle CrosslandX, GrandlandX oder Combo.

Wer ist dieser MokkaX?
Der Opel MokkaX war eines der ersten Kompakt-SUV auf dem deutschen Markt. Bei seinem Debüt 2012 firmierte er noch unter dem Namen Mokka, das X wurde ihm mit dem Facelift Mitte 2016 angehängt. Und mit dieser Überarbeitung bekam er auch das deutlich aufgeräumtere, aktuelle Cockpit. Der praktische Siebenzol-ouchscreen ist ab der zweiten Ausstattungslinie Edition serienmäßig, für die lediglich mit Radio und Bluetooth ausgestattete Basis ist er nicht erhältlich. Wer von sieben auf acht Zoll erweitern will, muss für 950 Euro das Navi 900 erstehen. Weil aber das kleinere Modell dank Android Auto und Apple CarPlay auch aktuellere Navigationsanwendungen von Mobiltelefonen spiegeln kann, raten wir von der Investition ab. Selbiges gilt auch für den optionalen digitalen Radioempfang mit DAB+ (230 Euro); in der Theorie verspricht DAB+ einen nahezu lückenlosen (97 Prozent Abdeckung in Deutschland) und rauschfreien (weil digital ausgestrahlten) Radioempfang, in der Praxis funktionierte das in unseren Test-Mokkas schlechter als in vielen anderen Testwagen.

Und genau wie schlechter Radioempfang nervt es, belanglose Informationen durch Drücken der O.K.-Taste bestätigen zu müssen. Eine Zeitlang ließ sich das mit der Häkchentaste auf dem Multifunktionslenkrad abhaken, aktuell wird die Zurkenntnisnahme mit einer Taste auf der Stirnseite des Blinkerhebels ausgelöst. Wären es der Informationen nicht so viele und wären diese nicht so banal, dass sie einen voll zurechnungsfähigen Fahrer mehr irritieren als informieren, dann könnten wir es noch nachsehen, aber auch (entbehrliche) Informationen lenken vom aktuellen Verkehrsgeschehen ab.

Ebenso aufdringlich gebärden sich die Rundum-Parkpiepser (520 Euro): Sie reagieren sehr sensibel und fühlen sich etwas zu oft berufen, piepsen bei langsamer Fahrt auch außerhalb von Park- und Rangiersituationen. Das führt schnell zum Warnton-Overkill.

Andererseits sind die Parkpiepser und idealerweise auch die Rückfahrkamera (295 Euro, erfordert Parksensoren) gerade im Mokka sehr sinnvolle Extras, denn die Übersichtlichkeit, insbesondere nach hinten raus, ist mäßig.

Und was kann er?
Bevor Sie nun frustriert das Heft weglegen, weil Sie sich von einem der „letzten echten“ Opel mehr versprochen haben, wollen wir noch einige positive Punkte ansprechen. Zum Beispiel die einstiegsfreundliche Sitzhöhe von rund 70 Zentimetern über dem Boden. Und wer aus der Sitzposition das Optimum herausholen will, dem sind Opels AGR-Sitze angeraten. Gemeinsam mit der Aktion Gesunder Rücken wurden hier vielfältig einstellbare Sitze inklusive Lordosenstütze entwickelt, auf denen sich auch lange Fahrten ermüdungsfrei und rückenschonend überstehen lassen. Für Alleinfahrer gibt es einen entsprechenden Fahrersitz zu 390 Euro, für beide Vordersitze werden 685 Euro aufVordersitze aufgerufen. Das Raumangebot rund um die Sitze ist gut, und auch im Fond lässt es sich für Große aushalten. Nur der Einstieg in die zweite Reihe wird durch die unten engen Türausschnitte etwas erschwert. Und eng ist auch das eher unterdurchschnittlich dimensionierte Ladeabteil. Aber das Gepäck oder den Wochenendeinkauf von zwei Personen packt der Mokka.

Karosserie

Aufgrund seines Zuschnitts ist der Mokka X eher für zwei als für vier Erwachsene gut nutzbar. Im Fond geht’s eng zu, und der Kofferraum ist auch nicht riesig

Innenbreite v. / h.: 1430 / 1395 •
Kofferraum: 356–1372 l •
Wendekreis li. / re.: 11,6 / 11,7 m

Umwelt

Alle Versionen des Mokka X erfüllen die ab September dieses Jahres verbindliche Abgasnorm Euro 6d-Temp. Die Benziner erreichen sie mittels eines Partikelfilters, dies könnte bei zukünftig drohenden Fahrverboten noch eine Rolle spielen. Die Benziner im Mokka X haben dennoch einen entscheidenden Nachteil: Ihre Verbrauchswerte liegen relativ hoch. Die Fahrzeugproduktion im spanischen Opel-Werk Saragossa erfolgt unter relativ hohen ökologischen Standards. Die Übernahme durch Peugeot wirkt sich für das Umweltmanagement von Opel übrigens nicht nachteilig aus – im Gegenteil: In der Zukunft sind hier eher anspruchsvollere Ziele zu erwarten.

Thomas Wiesand, Geschäftsführer des Umweltinstituts ÖkoTrend

Benziner Den leisen 1,4-Liter-Turbovierzylinder gibt’s mit 120 oder 140 PS; Abgasreinigung inklusive Ottopartikelfilter


Diesel Auch hier ein Vierzylinder (1,6 Liter) in zwei Leistungsstufen: 110 oder 136 PS; Abgasnachbehandlung via AdBlue


Eine weitere Stärke Opels ist die Lichttechnik. Wenngleich es für den MokkaX nicht die beeindruckenden Matrix-LED-Scheinwerfer gibt, lassen sich zumindest adaptive LED-Scheinwerfer (1440 Euro) ordern. Entscheiden Sie sich für das angeratene Extra, bekommen Sie rundum LED-Licht. Die Frontscheinwerfer stellen im Automatikmodus selbsttätig Abbiege-, Fern oder Kurvenlicht dar. Die Lichtausbeute der LED-Strahler ist gleichförmig und hoch, die Reichweite passt ebenfalls.

Wer mit den angeführten Extras liebäugelt, muss zwangsläufig einen Bogen um die karge Basis (ab 20495 Euro; Klimaanlage, Lederlenkrad, Nebelscheinwerfer) machen. Denn für Selection stehen nur wenige nützliche Extras zur Wahl. Deshalb ist Edition (ab 23600 Euro) die Minimalwahl und gleichzeitig unsere Empfehlung – die Preisdifferenz ist nicht sonderlich aussagekräftig, weil neben dem Siebenzoll-Touchscreen auch gleich noch 20 PS draufgepackt werden. Aber erst so erhalten Sie Zugriff auf die meisten funktionalen Extras – neben unseren Tipps zum Beispiel noch Komfortschlüssel (390 Euro) oder Zweizonen-Klima (540 Euro).

Für die darüber folgenden üppiger ausgestatteten Linien gilt wie so oft: Prüfen Sie, ob Sie wirklich alle Umfänge benötigen. Für Ope-ans mit nostalgischen Gefühlen lohnt sich vielleicht das Sondermodell 120 Jahre (mindestens 1535 Euro teurer als Edition) – neben 18-Zoll-Leichtmetallrädern, Lenkradheizung und Parksensoren erinnert ein 120-Jahre-Emblem an das entsprechende Ope-ubiläum in diesem Jahr.

Und wie fährt er?
Trotz seines 1,66 Meter hohen Aufbaus liegt der MokkaX gut auf der Straße und kippelt oder wankt nicht. Das ist gerade bei kleinen SUV mit kurzem Radstand und schmaler Spur nicht selbstverständlich, aber gute Fahrwerke sind eben auch ein Stärke echter Opel. Trotz dieser Kompetenz sollten Sie die optionalen 19-Zoll-Räder (1255 Euro) aber lieber beim Händler lassen. Die Lenkung des MokkaX ist leichtgängig, und auch in den Punkten Präzision und Rückmeldung liefert sie ganz soliden Durchschnitt. Überdurchschnittlich finden wir in dieser Klasse dagegen die Einheiz-Option fürs Lenkrad – weil sie zusammen mit der Sitzheizung vorn erworben werden muss, liegt der Preis bei 490 Euro, aber die Kombination dieser beiden Extras hat ihren Sinn.

Vom X in der Modellbezeichnung dürfen Sie sich nicht irritieren lassen: Allradantrieb haben nur die Typen mit dem Zusatz 4x4


Getriebe

Mit Ausnahme des Allradbenziners verfügen alle Handschalter über einen identisch übersetzten ersten Gang. Ab Gang zwei geht es bei den Dieseln ein klein wenig entspannter zur Sache. Die Ganganschlüsse passen jeweils gut und harmonieren mit dem entspannten Charakter des Mokka. Allerdings würden wir uns eine etwas straffere Führung des Ganghebels wünschen, der recht beliebig in der Hand liegt. Die Sechsstufen-Wandlerautomatik steht jeweils für die beiden stärkeren Motorenversionen (140 / 136 PS) zur Wahl. Hier wird der etwas trägen Charakteristik mit einer insgesamt kürzeren Übersetzung der Stufen begegnet.

Alle Handschalter kommen mit Start-Stopp-Automatik


Klassische Wandlerautomatik; Aufpreis: 1300 Euro


Das Cockpit erfordert nur wenig Eingewöhnung; auf der Ergonomieskala bleibt aber noch Luft nach oben


Extras TIPP!

Die Voll-LED-Scheinwerfer (1440 Euro) strahlen zwar nicht auf dem Matri-iveau des Astra, sind aber trotzdem eine Bereicherung für den MokkaX


Die Rückfahrkamera kostet 295 Euro. Ihre ungeschützte Lage reduziert den eigentlich hohen Nutzwert bei Schmuddelwetter beträchtlich. Schade


Wenig Sinn ergibt für uns hingegen die Tatsache, dass der wirklich kompetente 120-PS-Basisbenziner nur in Verbindung mit der unattraktiven Grundausstattung zu haben ist, denn dieses wäre unser Aggregat der Wahl. Die 20 PS und 25 Newtonmeter stärkere Variante fühlt sich kaum spritziger an. Die schmächtige Anhängelast von 1200 Kilo bleibt unverändert, auch bei der Allradversion des Benziners.

Eine bivalente Autogasvariante auf Basis des gleichen Benziners hat Opel Mitte Dezember aus dem Programm genommen. Der Blick aufs Kuchendiagramm auf der Aufmacherseite erklärt warum: 2018 entschieden sich in Deutschland nur ein Prozent der Kunden für diesen Antrieb.

Bei den Dieseln fällt die Entscheidung für den stärkeren Motor etwas leichter. Zwar genügt auch hier der 110 PS starke Basismotor fürs Fahren an sich, allerdings kam uns das Aggregat gelegentlich etwas anfahrschwach vor. Zudem ist der 850-Euro-Aufpreis bei gleichen Normverbräuchen vertretbar. Alle Diesel, auch der ebenfalls 136 PS starke Allradler, dürfen immerhin 1500 Kilo an den Haken (695 Euro) nehmen.

Sicherheit

Der Mokka X schneidet in den meisten Bereichen sehr gut ab. Lediglich beim Fußgängerschutz gibt es Abzüge, weil die Aufprallflächen für erwachsene Fußgänger nicht optimal schützend gestaltet sind.

Innenraum

Kofferraum Im Klassenvergleich eher kleines Ladevolumen; zuvor gilt es außerdem, eine 73 Zentimeter hohe Ladekante zu überwinden


Fond Der Raum im Fond ist nicht gerade üppig, aber es lässt sich aushalten. Hinderlich beim Ein- und Ausstieg sind die schmalen unteren Türausschnitte


Konnektivität

Der Achtzoll-Touchscreen (950 Euro, ab Edition) bringt auch Navigationssoftware mit. Die Bedienbarkeit bewegt sich insgesamt eher auf durchschnittlichem Niveau


Die Lage der praktischen und serienmäßigen Anschlüsse (AUX-In, USB, 12-Volt-Steckdose) in einem Fach vor dem Ganghebel ist ergonomisch unbefriedigend


Mit den ihn verfügbaren Umfängen bewegt sich der Mokka X auf Höhe der Zeit, setzt aber keine Trends. Statt zum Achtzol-ouchscreen inklusive Navigation (950 Euro) raten wir zur Siebenzoll-Ausführung und – sofern vorhanden – der Spiegelung einer Navigationsanwendung vom Smartphone. Die wenigen verfügbaren Sicherheitsassistenten für das SUV wie Frontkollisionswarner, Spurverlassenswarner (kein Lenkeingriff) und Verkehrszeichenerkennung gibt es in einem Paket mit der technisch notwendigen Frontkamera. Der Preis von 700 Euro (ab Edition) ist fair.

Fazit - Koffeinfrei statt Mokka

Noch sind wir mündige und selbstbestimmte Autofahrer - und deshalb wünsche Ich mir von Opel mehr Vertrauen in die Käufer ihrer Produkte. Niemand will unnötig darüber informiert werden, ob vielleicht noch das Licht an ist oder dieser oder jener irrelevanter Umstand eingetreten ist- am Ende schaltet die moderne Fahrzeugtechnik beim Verriegeln eh alles ab. Stattdessen verbreiten solche gut gemeinten Warnmeldungen eher Stress als Gelassenheit. Dabei ist Letztere eigentlich die große Stärke des Mokka - und damit hält er in unserer hektischen Gegenwart doch einen starken Trumpf parat

Dass er kein Spitzensprinter und auch kein Lastesel für Familienurlaube ist, sollte niemanden überraschen. Umso mehr kann er als stabile Bank dienen, sich als zuverlässiger Begleiter, als bequemes, wenngleich etwas unübersichtliches Stadtauto empfehlen. Und lange Autobahnetappen meistert er trotzdem souverä-etzteres gelingt ihm vor allem dank des gelungen abgestimmten Fahrwerks, aber auch mit fahrerisch relevanten und bei Opel gut gemachten Extras wie den AGR-Sitzen oder den adaptiven LED-Scheinwerfern.

TIPP!

Der Wenigfahrer
Diese EntscheJdmg ist uns nicht lefchtgefalen. weil wir es inverständlch finden, dass Opel den guten 120-PS-BeroJ- ner nur mft der frugalen Basis- ausstattuig Selection an bietet. Dieser Motor hatte mehr ver- dtent. Wel das Ag^egat für einen solchen Maikeängquatsch aber nichts kam raten wir tin trotzdem Jedem preisbewussten Käufer an.

Empfehlung: 1.4 Turbo (120 PS)
Listenpreis: ab20495 Euro

Der Vielfahrer
Wer viel fährt - also mehr als 20 000 Klometer hi Jahr-. der Ist rrit dem etwas souveräner auftretenden 136-PS-Dlesel gut beraten. An dch Ist de nOfS-Varlante auch ein gute Wahl, aber den Vielfahrer könnte slemR frer Anfahrschwäche nerven. Zudem steht für den stärkeren Diesel einegediegene Sechsstufen-Automatik kl der Prel stete.

Empfehlung: 1.6 Diesel (136 PS)
Listenpreis: ab26035 Euro

Der sportliche Fahrer
kn Mokka steda. bei alerUebe. wenig Sportsgeist aber wer trotzdem desen Kompromiss sucht softe zun Alradbenziner rrit 140 PS greifen Weil deser an beiden Achsen über Einzelradaufhängung verfügt und rrit Vierradantrieb auch unter fahrdynamischen Aspekten ziiegt gerät er am ehesten in den Verdacht sportlcheUmgangs- formen könnten frn liegen

Empfehlung: 14 Turbo 4x4 (140 PS)
Listenpreis: ab25460 Euro


Fotos: T. Kempe, Hersteller