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KAUFBERATUNG:Kia Ceed: Aus Europa, für Europa


auto Test - epaper ⋅ Ausgabe 4/2019 vom 27.03.2019

Egal ob Fünftürer oder Sportswagon getaufter Kombi – die dritte Generation des Kia Ceed hat definitiv in jeder Hinsicht an Format gewonnen. Mit welchen Varianten Sie am besten fahren, sagt Ihnen unsere Kaufberatung


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Bildquelle: auto Test, Ausgabe 4/2019

Ceed statt Cee’d: Auch wenn sich die Schreibweise des Namens – nun ohne Apo stroph – geändert hat, seine Bedeutung ist gleich geblieben. Doch was bedeutet eigentlich Ceed?

Das „siid“ ausgesprochene englische Wort Seed für Samen oder Saat – wie häufig vermutet – passt zwar akustisch, aber nicht von der Schreibweise her. Denn es wird am Anfang mit einem S geschrieben, während der Modellname mit ...

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Das „siid“ ausgesprochene englische Wort Seed für Samen oder Saat – wie häufig vermutet – passt zwar akustisch, aber nicht von der Schreibweise her. Denn es wird am Anfang mit einem S geschrieben, während der Modellname mit einem C beginnt. Lösen wir das Rätsel auf: Ceed mit C ist gar kein englisches Wort, sondern ein sogenanntes Akronym. Hier steht jeder Buchstabe für ein Wort oder einen Begriff. Und so ist der Ceed ein Modell der Kompaktklasse für die „C ommunity ofE urope, withE uropeanD esign“. Kurzum: ein waschechter Europäer, entworfen im KiaDe signzentrum in Frankfurt am Main, entwickelt im Forschungsund Entwicklungszentrum in Rüsselsheim und progen: duziert im slowakischen KiaWerk in Zilina.

Von außen wirken sowohl der Fünftürer als auch der Sportswagon oder kurz SW genannte Kombi deutlich markanter als ihre Vorgänger. Statt weicher Rundungen prägen jetzt vorwiegend klare, gerade Linien das Bild. Besonders markant: die mit breiter Tigernase, großen Scheinwerfern und riesigen Lufteinlässen stark von der Sportlimousine Stinger inspirierte Front. Optisch genauso gelun progen: die stämmigen und prägnanten, sich im Wesentlichen stark ähnelnden Heckpartien beider Karosserievarianten. Bis zur BSäule sind die generell fünftürige Steilheckvariante und der 29 Zentimeter längere Sportswagon – bis auf die praktische, bei Letzterem erfreulicherweise stets serienmäßige Dachreling – identisch; der Radstand ist mit 2,65 Metern ebenfalls auf den Zentimeter gleich. Das Platzangebot entspricht – bei einem prima Raumgefühl – vorn in jeder Hinsicht klassenüblichem Standard, hinten fällt es tendenziell sogar etwas großzügiger aus. Die interne CeedKarosseriewertung im Fond gewinnt dennoch der 1000 Euro teurere Sportswagon, da er noch etwas mehr Luft über dem Scheitel bietet.

Unabhängig davon sollten Sitzriesen da wie dort auf das GlasSchiebeAusstelldach (990 Euro) verzichten. Es bringt zwar, in der Topausstattung Platinum Edition sogar von Haus aus, viel Licht und falls gewünscht auch Luft von oben, kostet aber de facto einige Zentimeter Kopffreiheit. Trotzdem schade, dass es optional nur für die beiden darunter rangierenden Varianten GT Line und Spirit erhältlich ist. Und dort auch nur in Kombination mit dem weitere 890 Euro kostenden Navigationspaket samt Verkehrszeichenerkennung und JBLPremiumSoundsystem. Leider nicht die einzige nicht wirklich sinnvolle und erklärbare Zwangskopplung, die den Ceed unnötig Sympathiepunkte kostet.

Lob und Tadel

Reichlich Platz für Gepäck bieten beide Karosserievarianten, wobei die 625 bis 1694 Liter des Sportswagon so manchen klassenhöher angesiedelten Kombi sprichwörtlich alt ausschauen lassen. Lobenswert sind die jeweils angenehm niedrig ausfallenden Ladekanten. Unverständlich dagegen, dass ein Gepäckraumtrennnetz beim SW erst ab Spirit Serie ist und in den Linien darunter überhaupt nicht angeboten wird. Eine besonders praktische, 40:20:40 geteilte Rückbank samt Fernentriegelung und eine EHeckklappe mit Gestensteuerung gibt es auch. Allerdings nur für den SW und beim Topmodell Platinum Edition serienmäßig. Für Spirit und die optisch betont sportlich auftretende GT Line sind diese empfehlenswerten Goodies nur in Paketen verpackt erhältlich, jedoch sehr teuer. Darunter: Fehlanzeige!

Karosserie

Fünf Türen sind bei der Steilheckvariante immer Serie. Die Ladekantenhöhe liegt erfreulich niedrig. Bis zur B-Säule sind beide Karosserievarianten identisch

Innenbreite v. / h.: 1490 / 1480 •
Kofferraum: 395–1291 l •
Wendekreis li. / re.: 11,0 / 11,3 m

Durch den längeren hinteren Überhang baut der Sportswagon 29 Zentimeter länger als die Steilheckvariante. Mit 4,60 Metern gehört er zu den längsten im Segment

Innenbreite v. / h.: 1490 / 1489 •
Kofferraum: 625–1694 l •
Wendekreis li. / re.: 11,1 / 11,1 m

Umwelt

Die Umweltstandards bei der Produktion sind durchaus hoch. Besonders die Minimierung von Abfällen wird engagiert verfolgt. Alle Motoren erfüllen Euro 6d-Temp. Die aufgeladenen Benziner sind mit einem Ottopartikelfilter ausgestattet. Alternative Antriebe werden für den Ceed derzeit noch nicht angeboten. Insgesamt gesehen fällt die Umweltbilanz ordentlich aus.

Thomas Wiesand, Geschäftsführer des Umweltinstituts ÖkoTrend

Die Beinfreiheit im Fond fällt etwas großzügiger aus als in der Kompaktklasse üblich


Bis auf ein Plus in Sachen Kopffreiheit identisches Platzangebot im SW


Beiden gemein: ein tendenziell eher straffes, aber in Summe gelungen und ausgewogen abgestimmtes Fahrwerk, bei dem der Federungskomfort leer wie beladen nicht zu kurz kommt


Darüber rangiert die Linie Edition. Der für 2000 Euro gebotene Mehrwert in Form einer Klimaanlage, 16-Zoll-Rädern und einem variablen Ladeboden (Fünftürer) ist allerdings sehr überschaubar, und die Möglichkeiten zur Individualisierung sind nach wie vor ziemlich begrenzt. Hier ein Muss: das 1190 Euro kostende Emotionpaket mit 16-Zoll-Alurädern, Nebelscheinwerfern, beheizbaren Außenspiegeln, 7-Zoll-Touchscreen, Parksensoren hinten, Rückfahrkamera, Lenkrad- und Sitzheizung vorn sowie Android Auto und Apple CarPlay für die Anbindung aktueller Smartphones.

Wer keine weiteren Ansprüche an Extras aus der Optionsliste hat, fährt allerdings mit der Kombination Edition7 und Emotionpaket günstiger als mit der nächsthöheren Linie Vision, die sämtliche der genannten Extras mitbringt, aber nochmals 2200 Euro mehr kostet. Für 1.4 T-GDI und 1.6 CRDi mit 136 PS und Doppelkupplungs-Automatik markiert Vision die Einstiegsversion. Eine in dieser Klasse mittlerweile obligatorische Klimaautomatik (zwei Zonen) ist übrigens erst ab diesem Niveau erhältlich. Kostenpunkt im Komfortpaket inklusive selbstabblendendem Rückspiegel und Regensensor: 690 Euro.

Ab Vision besteht zudem erstmals die Möglichkeit, in der Preisliste ein Kreuzchen hinter dem 890 Euro teuren Navigationspaket zu machen. Damit navigiert der Ceed nicht nur zuverlässig, er verfügt neben einem Achtzoll-Touchscreen auch noch über Verkehrszeichenerkennung und digitalen Radioempfang.

Stehen LED-Scheinwerfer, Aluräder im 17-Zoll-Format sowie die volle Palette an Assistenzsystemen – teilweise gegen weiteren Auf– Aufpreis, versteht sich – auf der Wunschliste, landet man zwangsläufig bei der Linie Spirit. Als perfekte Ergänzung zu dieser reizvollen, allerdings nicht mehr ganz billigen Ausstattungsvariante gilt unsere uneingeschränkte Empfehlung dem Technologiepaket mit Smart-Key-Zugang, induktiver Lademöglichkeit für Smartphones, 12-Volt-Steckdose im Gepäckraum, Parksensoren vorn sowie intelligentem Parksystem mit Einparkassistent zum Parallel- und Quereinparken sowie Parallelausparken. Die dafür bei den handgeschalteten Varianten aufgerufenen 690 Euro sind angesichts des hohen Praxiswertes ein Schnäppchen. Wer da nicht zugreift, ist selbst schuld. Für die Varianten mit Doppelkupplungsgetriebe gibt es das Paket natürlich auch. On top mit einem prima funktionierenden Stauassistenten aufwartend, werden hier 1090 Euro fällig. Für den SW kommt jeweils eine sensorgesteuerte elektrische Heckklappe hinzu, was beide Varianten zusätzlich um 400 Euro verteuert.

Die Lenkung arbeitet exakt und direkt. Im direkten Vergleich mit der Steilheckvariante fährt sich der etwas schwerere Sportswagon jedoch nicht ganz so handlich


Getriebe

Von Haus aus verbaut Kia in allen Modellen ein manuelles Sechsgang-Schaltgetriebe, das gut auf die Charakteristik und den Drehmomentverlauf des jeweiligen Motors abgestimmt ist. Exakt geführt, lässt es sich auf relativ kurzen Wegen präzise und leichtgängig schalten.

Für den 1.4 T-GDI, den 1.6 T-GDI und die 136-PS-Version des 1.6 CRDi bieten die Koreaner alternativ eine selbst entwickelte Siebengang-Doppelkupplungs-Automatik (DCT7) an. Sie zeigt sich beim Anfahren keineswegs zögerlich und wechselt danach die Gänge genauso spontan und blitzschnell wie stimmig und butterweich. Beim 204 PS starken, nur als GT erhältlichen 1.6 T-GDI und der betont sportlichen Ausstattungslinie GT Line verfügt sie zusätzlich über griffgünstig platzierte Schaltwippen am Lenkrad. Bei allen Ceed-Versionen mit Doppelkupplungsgetriebe Standard: ein per Taste neben dem Wählhebel aktivierbarer Sportmodus für direktere Gasannahme, sportlichere Schaltkennlinie und reduzierte Lenkunterstützung.

Bei den präzisen und leichtgängigen Handschaltern sind sechs Gänge Standard


Das Dopplungskupplungsgetriebe kostet 1600 Euro bzw. mit Schaltwippen 2000 Euro


Das Interieur -hier die Variante mit Kia-Kartennavigation inklusive Achtzoll-Farbtouchscreen – überzeugt mit hochwertiger Umsetzung und einfacher Bedienbarkeit. Die wichtigsten praxisrelevanten Funktionen lassen sich per Tastendruck oder Drehschalter ansteuern und regeln. Die Sitze sind bequem und gut konturiert


Außen wie innen betont sportlich präsentiert sich die gegenüber Spirit nochmals 1900 Euro mehr kostende GT Line. Unter anderem mit Sport-Frontschürze, Heckstoßfänger mit Diffusor, unten abgeflachtem Lenkrad, Alu-Pedalerie und Sitzbezügen in Stoff-Leder-Kombination versehen, ist ihre Zielgruppe klar definiert.

Zu Recht die Bezeichnung Premiumausstattung mit Luxusambiente trägt die Platinum Edition getaufte Topausstattung. Sie umfasst mehr oder weniger alles, was für den Kia Ceed erhältlich ist, hat aber natürlich ihren Preis. Unter 30790 Euro geht nichts.

Sicherheit

Der Euro-NCAP-Crashtest für die dritte Generation des Kia-Bestsellers steht noch aus. Zu erwarten ist sicherlich eine Topbewertung. Das Vorgängermodell erhielt 2012 nach den damals geltenden Kriterien die höchste Wertung von fünf Sternen.

Kofferraum

Fünftürer 60:40 geteilte Lehne und 395 bis 1291 Liter Fassungsvermögen. Doppelter Ladeboden bis auf die Basisversion Attract serienmäßig


Sportwagon XXL-Abteil mit 625 bis 1694 Liter; leider keine stringente 40:20:40-Teilung. Die Abdeckung passt quer unter den Laderaumboden


Infotainment & Assistenzsysteme

Die Bildschirme der Infotainmentsysteme messen je nach Ausstattung und Version 5 Zoll (LCD-Display), 7 Zoll (Touchscreen) oder 8 Zoll (Touchscreen mit Navigation)


Assistenzsysteme gibt es reichlich. Leider sind sie nicht für alle Ausstattungslinien verfügbar


Neben einem Audiosystem verfügt jeder Ceed serienmäßig über eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung sowie einen Tempomat und einen Lichtsensor. Eine Smartphone-Schnittstelle ist ab Vision mit von der Partie (Option für Edition 7). Die Sicherheitsausstattung umfasst serienmäßig Frontkollisionswarner mit Notbremsassistent, aktiven Spurhalteassistent sowie Fernlichtassistent und Müdigkeitswarner. Dazu kommen ab der Ausstattungslinie Spirit zusätzlich ein erweiterter Frontkollisionswarner mit Fußgängererkennung, ein Querverkehrswarner sowie ein Spurwechselassistent mit Totwinkelwarner. Ab Spirit verfügen die Motorvarianten mit Doppelkupplungsgetriebe zudem über eine adaptive Geschwindigkeitsregelanlage mit Stop & Go-Funktion. Für Vision ist dieses Feature Bestandteil des für 790 Euro offerierten Advanced-Driving-Assistance-Pakets. Ein festes, prima funktionierendes Navigationssystem (Serie bei Platinum Edition) bieten die Koreaner ab Vision für 890 Euro an.

Fazit – Richtig gut gelungen, aber… redaktion@auto-test.com

Der Sportswagon mit seinem XXL-Laderaum bietet für 1000 Euro Aufpreis einen deutlich höheren Nutzwert. Allerdings ist er mit seinen 4,60 Meter Länge ganz schön groß


Der neue, in Europa entwickelte und gebaute Kia Ceed ist – egal ob als Fünftürer oder als noch praktischerer Kombi Sportswagon – ein richtig gutes Auto geworden. Sein Design ist stimmig, die Optik markant, ohne dabei zu polarisieren. Genauso gelungen ist das moderne, in jeder Beziehung hochwertige und funktionelle Interieur. An Platz für Insassen und Gepäck, modernen Assistenzsystemen, attraktiven Motor- und Getriebevarianten sowie an Komfort und Agilität mangelt es ebenso wenig. Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt ebenfalls. Dazu kommt als traditioneller Kia-Trumpf eine Herstellergarantie von sieben Jahren oder 150000 Kilometern. In den ersten drei Jahren gilt diese sogar ohne Kilometerbegrenzung.

Alles paletti? Nicht ganz, denn die „Preisliste“ gehört, vorsichtig formuliert, einmal grundlegend neu geordnet. Die Paketpolitik mit ihren unsäglichen – teilweise auch untereinander herrschenden – Kombinationszwängen und die vielfach zwingende Bindung vieler Features an bestimmte Ausstattungslinien ist nicht besonders kundenfreundlich.

TIPP

Der Wenigfahrer
Zugegeben, in der hier empfohlenen Ausstattung Edition 7 kostet der quirlige und sparsame Dreizylinder 1100 Euro mehr als der brave 99-PS-Sauger. Doch die sind sehr gut angelegt. Der kleine Turbo entpuppt sich nämlich nicht nur im urbanen Umfeld, sondern bei Bedarf auch auf der Autobahn als richtig erwachsen. Tipp hier: das Emotionpaket (1190 Euro).

Empfehlung: 1.0 T-GDI (120 PS) Listenpreis: ab 19 090 Euro

Der Vielfahrer
Wer den Ceed insbesondere auf Langstrecken nutzt, kommt am 1.6 CRDi mit 136 PS – am besten mit komfortfördernder, wenn auch preislich nicht gerade günstiger Doppelkupplungs-Automatik – nicht vorbei. Die dieselseitige Kombination aus Temperament und Sparsamkeit ist definitiv nicht zu schlagen. Passender Ausstattungspartner: Vision oder Spirit.

Empfehlung: 1.6 CRDi (136 PS) Listenpreis: ab 23 990 Euro

Der sportliche Fahrer
Bereits mit dem genauso drehfreudigen und spritzigen wie durchzugsstarken 1,4-Liter-Turbomotor kommen sportlich ambitionierte Fahrer richtig auf ihre Kosten. Der neue Vierzylinder ist auch sonst ein rundum feines Motörchen mit viel Druck und überzeugender Leistungscharakteristik. Handschalter und Doppelkuppler stehen ihm gleichermaßen gut.

Empfehlung: 1.4 T-GDI (140 PS) Listenpreis: ab 22 090 Euro


Fotos: L. Willgalis