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KERBERS WEG INS FINALE


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tennisMAGAZIN - epaper ⋅ Ausgabe 80/2018 vom 24.07.2018

1. RUNDE VS. VERA ZVONAREVA: 7:5, 6:3

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Bildquelle: tennisMAGAZIN, Ausgabe 80/2018

Die deutsche Nummer eins erwischte mit der Wimbledonfinalistin von 2010 mit das namhafteste Los. Zvonareva startete unlängst ein Comeback nach ihrer Babypause und war mit dem Selbstvertrauen dreier Qualifikationssiege ins Hauptfeld gestartet. Das war der Russin anzumerken, viele Ballwechsel waren umkämpft, die Schlussphase auf Court 3 trotz des klaren Resultats hitzig. „Sie spielt auf Rasen einfach immer noch sehr ...

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... gut“, sagte die Siegerin hinterher. Stimmt, Kerber auch.

2. RUNDE VS. CLAIRE LIU: 3:6, 6:2, 6:4

Die Amerikanerin mit asiatischen Wurzeln präsentierte auf Court 12 ihr großes Talent. Die Juniorensiegerin des Vorjahres mimte nach anfänglichen Schwierigkeiten eine Mini-Kopie Kerbers. Die 30-Jährige schwächelte, jammerte zwischendurch, aber kämpfte sich zurück. Auch, weil sie hinten raus die viel größeren Kraftreserven hatte. Hinterher mahnte Coach Wim Fissette dennoch: „Die Körpersprache muss deutlich besser werden.“

3. RUNDE VS. NAOMI OSAKA (18) 6:2, 6:4

Da sich immer mehr Topspielerinnen verabschiedeten, wurde die Neuauflage der letztjährigen zweiten Runde der US Open, die Osaka glasklar gewann, zu einer Art Vorentscheidung des Turnierverlaufs ausgerufen. Vorteil für die Japanerin, lautete der Tenor vor Ort. Hinterher hieß es, Kerber habe ihre beste Saisonleistung abgerufen. Stimmt!

ACHTELFINALE VS. BELINDA BENCIC 6:3, 7:6

Die Rekonvaleszentin war Kerbers bisherige Angstgegnerin, 0:3 stand es im offiziellen direkten Vergleich (Hopman Cup ausgenommen). Die Schweizerin versaute 2016 in Leipzig die große Fed Cup-Sause nach Kerbers erstem Majortitel. Doch die Deutsche schien mittlerweile auf einer Mission: läuferisch und spielerisch eine Klasse für sich, dazu im Tiebreak nervenstark.

VIERTELFINALE VS. DARIA KASATKINA (14) 6:3, 7:5

Gegen die aufstrebende Russin hatte die deutsche Nummer eins im Kalenderjahr schon verloren. „Aber nicht auf Gras“, erinnerte Kerber vor dem Match. Im Match war der charismatischen Kasatkina die fehlende Centre Court-Erfahrung anzumerken. Sie performte unter ihrem Maximum. Kerber agierte unterdessen nahezu fehlerfrei.

HALBFINALE VS. JELENA OSTAPENKO (12): 6:3, 6:3

Der Spitzname der Lettin ist bekanntermaßen „Ostapeng“. Die French Open-Siegerin kann Winner schlagen en masse. Im Halbfinale begann die 21-Jährige aber rasch zu streuen. Auch, weil Kerber sie dazu zwang. 36 unerzwungene Fehler machte die Nummer zwölf der Setzliste, Kerber sieben. Da halfen auch die 30 Winner nichts (Kerber 10) – Finale!

ACHT DEUTSCHE IM WIMBLEDON-FINALE

Damen
1x Cilly Aussem (1931: Sieg)
1x Hilde Krahwinkel (1931: Niederlage)
9x Steffi Graf (1988, 1989, 1991, 1992, 1993, 1995, 1996:
Siege; 1987, 1999: Niederlagen)
1x Sabine Lisicki (2013: Niederlage)
2x Angelique Kerber (2018: Sieg; 2016: Niederlage)

Herren
3x Gottfried von Cramm (1935, 1936, 1937: Niederlagen)
7x Boris Becker (1985, 1986, 1989: Siege; 1988, 1990,
1991, 1995: Niederlagen)
1x Michael Stich (1991: Sieg)


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