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Kiel fordert 500 000 € Aufstiegsprämie von Köln


Sport Bild - epaper ⋅ Ausgabe 28/2019 vom 10.07.2019

Der FC kaufte Trainer Anfang bei Holstein aus dem Vertrag. Nun gibt es Streit um eine Klausel


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Bildquelle: Sport Bild, Ausgabe 28/2019

Holstein- Präsident Schneekloth ist Anwalt. Er denkt, dass Kiel eine Prämie zustehe


Das Schreiben löste beim 1. FC Köln große Verwunderung aus. Zweitligist Holstein Kiel schickte kürzlich eine Rechnung über 500 000 Euro. Dabei geht es um eine nachträgliche Prämie für den Wechsel von Trainer Markus Anfang (45) ...

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... vor einem Jahr. Dazu lieferten die Kieler auf einem Anschrieben die Erklärung, warum der Betrag zu zahlen sei.

2018 war Anfang für eine Ablöse von etwa einer Million Euro von Kiel nach Köln gewechselt. Er unterschrieb beim damaligen Absteiger für drei Jahre. Eine Klausel sicherte Kiel eine Aufstiegsprämie in Höhe von 500 000 Euro zu. Bedingung dafür war nach Informationen von SPORT BILD, dass Anfang zum Zeitpunkt des Kölner Aufstiegs beim FC im Amt ist.

Genau um diesen Punkt geht es jetzt bei der 500 000-Euro-Frage. Denn: Anfang war Ende April gefeuert worden. Damals hatte der FC 59 Punkte auf dem Konto und stand auf Platz 1 der Tabelle. Nach dem 1:2 gegen Darmstadt am 31. Spieltag sah Kölns Sportchef Armin Veh (58) das Ziel „Aufstieg” in Gefahr. Deshalb zog er die Reißleine und begründete dies am 27. April mit den Worten: „Trotz der nach wie vor guten Ausgangslage gab es einen negativen Trend. In dieser Phase der Saison war es deshalb notwendig, etwas zu verändern, um unser Ziel nicht in Gefahr zu bringen.”

Der Vorsprung auf Relegationsplatz 3 war auf sechs Punkte geschmolzen, die Stimmung in Mannschaft und Verein schlecht. Köln installierte André Pawlak (48) und Manfred Schmid (48) als Interims-Trainer. Sie holten aus den drei letzten Spielen vier Punkte. Köln stieg als Meister auf. Markus Anfang und seine beiden Co-Trainer erhielten zusammen eine Abfindung von knapp einer Mil-lion Euro. Eine Aufstiegsprämie erhielten auch sie nicht. Aber: Hätten die Rheinländer die letzten drei Saisonspiele verloren, wären sie trotzdem als Meister aufgestiegen, weil die Verfolger im Endspurt schwächelten.

Der Zweite Paderborn kam am Ende nur auf 57 Punkte. Darauf stützt sich nun die Kieler Argumentation.

Aus ihrer Sicht hat Anfang den FC zum Aufstieg geführt, und deshalb sei die Prämie fällig. Auch wenn der Trainer zum Zeitpunkt des Aufstiegs nicht mehr im Amt war. Auf diese Formulierung im Vertrag pocht hingegen der 1. FC Köln und zahlt die halbe Million nicht.

Dies legt der FC gegenüber Holstein auch schriftlich dar und geht vom Ende der PrämienPosse um Anfang aus. Die Kölner sind auch nicht bereit, eine Teilzahlung zu leisten. Sie fühlen sich im Recht. Kiel hat jetzt die Möglichkeit, Klage einzureichen.