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KINO: Hier kommt die stärkste Familie der Welt


TV Digital XXL-Ausgabe - epaper ⋅ Ausgabe 20/2018 vom 21.09.2018

Auf diese Fortsetzung hat die Welt mal wirklich gewartet! In „Die Unglaublichen 2“ liegt die Superhelden-Sippe mit Schurken und Schularbeiten im Clinch


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Bildquelle: TV Digital XXL-Ausgabe, Ausgabe 20/2018

Super Sache, wenn man mal eben so ein Kraftfeld erzeugen kann: Familie Incredible


Was soll ich machen?! Bob ist mit Haushalt und Baby Jack-Jack heillos überfordert


Die Unglaublichen 2

Das neue Abenteuer der knuffigen Superheldenfamilie knüpft da an, wo „Die Unglaublichen“ 2004 endete. Nach Schurke Syndrome terrorisiert diesmal der Massenhypnotiseur Screenslaver die Einwohner von Metroville. Dabei geht es bei den Parrs ohnehin schon drunter und drüber: Mama ...

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... Helen, das berühmte Elastigirl, soll als Vorzeigeheldin das schlechte Image der „Supermenschen“ aufpolieren, während Gatte Bob alias Mr. Incredible versucht, sich mit der Rolle des Hausmanns anzufreunden. Was nicht einfach ist, denn Nesthäkchen Jack-Jack entwickelt eigentümliche Fähigkeiten.

Die Pixar-Produktion in hübsch nostalgischer 50er-Jahre-Optik punktet mit einem pfiffigen Skript, überbordender Kreativität, putzigen Gags, einer Prise Gesellschaftskritik – und mit einem Sammelsurium kauziger Superhelden. Ein charmanter, meisterlich animierter Familienfilm, der dem Original locker das Elasthan reichen kann.
AZ

Ganze 14 Jahre hat sich Pixar mit dem Comeback seiner Superfamilie Incredible Zeit gelassen, nach Blockbuster-Maßstäben eine Ewigkeit. Doch die späte Fortsetzung wurde zum Überflieger: Am US-Startwochenende spielte „Die Unglaublichen 2“ über 180 Millionen Dollar ein und ist jetzt auf direktem Weg, „Toy Story 3“ (2010) als weltweit erfolgreichsten Animationsfilm aller Zeiten abzuhängen. Die oscargekrönte Superheldenparodie „Die Unglaublichen“ von 2004 war seinerzeit der erste Pixar-Film mit ausschließlich menschlichen Figuren. Seitdem wurde die Computeranimation enorm verfeinert – was sich besonders an den Augen zeigt, die jetzt natürlicher wirken. Davon abgesehen aber hat sich die Powerfamilie Parr kaum verändert. Im „Unglaublichen“-Universum sind nämlich keine 14 Jahre vergangen, es geht direkt weiter. Kurz zur Erinnerung: Nachdem keine Rettungsaktion ohne Sachschäden abging, wurden Superhelden für illegal erklärt und in bürgerliche Undercoverexistenzen abgeschoben. Bob Parr, der ultrastarke Mr. Incredible, jobbte bei einer Versicherung, während sich seine Frau Helen alias Elastigirl um die Kinder kümmerte.

Diesmal ist es umgekehrt: Die megaflexible Helen wird zum PR-Star und geht arbeiten, Bob spielt Superdaddy. Für Pixar-Veteran Brad Bird („Ratatouille“, 2007), der schon beim ersten Teil Regie führte, stand immer fest, dass diesmal die Dame des Hauses im Mittelpunkt stehen sollte. Und sein auf „Ratatouille“ folgender Film „Mission: Impossible – Phantom Protokoll“ (2011) brachte Bird auf konkretere Ideen. „Die Unglaublichen 2“ spielen nicht nur auf Comichelden, sondern auch auf Agentenklassiker an: Der Soundtrack klingt deutlich nach James Bond. Und das Hightech-Domizil, das die Parrs beziehen, nachdem ihr Zuhause am Ende von Teil eins in Schutt lag, könnte glatt der legendäre 007-Setdesigner Ken Adam entworfen haben.

Seit „Die Unglaublichen“ damals durchstarteten, haben Superhelden im Kino die Weltherrschaft an sich gerissen. Mit „Kollegen“ wie den Avengers müssen sich die Incredibles aber gar nicht messen. Rasante Action ist zwar garantiert, noch mehr interessieren Brad Bird und sein Team aber das Abenteuer Familie. Den Alltag mit Kindern zu managen ist auch mit Superkräften eine Herausforderung. So fertig wie als Fulltime-Papa war Kraftprotz Bob noch nie! Teenie Violetta kann sich unsichtbar machen, der hyperaktive Flash ist schnell wie der Blitz – außer bei Mathehausaufgaben. Und dann ist da noch das Wickelkind! Dass Publikumsliebling Jack-Jack diesmal eine größere Rolle spielen soll, war frühzeitig beschlossene Sache. Im explosiven Finale des ersten Films zeigte der Steppke erstmals, was in ihm steckt. Jetzt legt er ständig neue Fähigkeiten an den Tag. Ohne zu viel zu verraten: Jack-Jack wirft nicht bloß mit Essen, wenn ihm etwas nicht passt.

Mit dem neuen Bösewicht dagegen tat sich Brad Bird schwer. Der hypnotische Screenslaver war – auf den langen Entwicklungsprozess des Films bezogen – eher eine Last-minute-Lösung. Mit dem amüsanten Vorgänger Syndrome kann er es nicht aufnehmen. Die Humoroffensive übernimmt dafür eine Armada schräger Möchtegernhelden: etwa der extrem geladene HeLectrix oder ein älterer Herr namens Reflux, dem statt Magensäure Lava hochkommt. Ein Wiedersehen gibt es auch mit der coolen Designerin Edna Mode („Kein Cape!“). Und jeder noch so kleine „Statist“ in Metroville wurde von Pixars Tüftlern stilsicher im Retrolook eingekleidet – einfach unglaublich!

Undercover war gestern! Die Powerfamilie Parr tritt vollzählig wieder an



FOTOS: PIXAR/DISNEY