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Klappt‘s im Schlaf?


Camping, Cars & Caravans - epaper ⋅ Ausgabe 11/2021 vom 12.10.2021

PROFITEST

LMC Style 400 F

EXKLUSIV von 6 EXPERTEN geprüft

Handliche Caravans liegen im Trend, Komfortverzicht ist aber weniger angesagt. Soll in einem kompakten Reisewagen neben Bad und Küche komfortabler Raum für Sitzgruppe und Bett sein, geht der Platz schnell aus.

Den Konflikt von möglichst minimierter Aufbaulänge und komfortablem Schlafplatz im festen Bett lösen manche Hersteller mit einem Hubbett über der Sitzgruppe. Bei LMC gibt es mit dem Style 400 F eine andere Lösung. Auch teilt sich das Bett den Platz im Aufbau mit der Sitzgruppe. Es schwebt aber nicht unter dem Dach. Bei Bedarf klappt es von der Rückwand nach vorn und liegt dann auf den Sitzpolstern. Der klappbare Tisch ist an der Grundplatte des Bettes aufgehängt.

Nach vorn schließen sich an die Sitzgruppen-Bett-Kombination ein Sideboard und der Kleiderschrank an. Im Bug haben Bad und Küche ihren Platz. Der Style

400 F kostet ab 16.900 ...

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Bildquelle: Camping, Cars & Caravans, Ausgabe 11/2021

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... Euro. Der Testwagen kommt mit etlichen Extras in diversen Ausstattungspaketen auf 19.320 Euro. Dafür hat er mit dem gut 400 Euro teuren Basic-Paket die TV-Platz-Vorbereitung, eine LED-Vorzeltleuchte, Deichselabdeckung und den Ersatzradhalter im Flaschenkasten an Bord. Dazu das Exklusiv-Paket für 1.110 Euro mit der einteiligen Tür mit Fenster, Fliegenschutz und Mülleimer, LED–Ambientelicht, Umluftanlage 230 Volt und eine Therme für die Warmwasserversorgung. Alufelgen und Auflastung kommen auf 656 Euro. Panoramadachhaube, Abwassertank und Frischwasseranzeige gibt es im Luxuspaket für 740 Euro. So ist der Style 400 F im Test für 19.320 Euro fast reisefertig ausgerüstet.

An der Verarbeitung hat Stahl allgemein wenig auszusetzen. Im Schacht für die Toilettenkassette findet er aber etliche offene Holzschnittkanten, „das ist hier im Feuchtbereich nicht optimal, auch zwischen Klappenrahmen und Wand könnte die Abdichtung noch besser sein.“ Unter dem Style sind die Durchbrüche im mit GfK beplankten Boden „mehr als gründlich“ abgedichtet. Und die schwarze Dichtmasse fällt am weißen Boden ja schon massiv auf. „Nicht schön, aber dicht ist das ganz sicher.“

Das eher schlichte Heck des 400 F mit großen Leuchten, aber ohne Aufsatzteile, sieht für einen Einsteiger gut aus. Der Heckleuchtenträger ist ordentlich montiert, mehrteilig wäre er aber besser zu reparieren. Die Kurbelstützen sind vorn und hinten gut erreichbar.

Die vorgehängten Fenster sind ordentlicher Standard. Im kombinierten Sitz- und Schlafbereich dient eine große Panoramadachhaube als Oberlicht, im Bad gibt es kein Fenster, eine Klarglasdachhaube sorgt für Licht und Luft von oben. Für die rechte Sitztruhe gibt es eine Ladeklappe.

TECHNIK

TÜV-Ingenieur Roman Heinzle prüft wie immer zunächst die Aufbaukanten und die Fahrbeleuchtung, „das ist alles vorschriftsmäßig“. Dann wendet er sich der weiteren Technik im Detail zu. „Der Flaschenkasten öffnet weit genug und es gibt ausreichend Platz für den Gasvorrat und alles, was hier erfahrungsgemäß so mitfährt.“ Auch die Entlüftung ist mehr als ausreichend, die Flaschen stehen gut gesichert.

Im Wagen fallen ihm der Rauchmelder, das keine Panel über der Tür und die LED-Beleuchtung positiv auf. Die vier auf Schienen versetzbaren Lesespots in der Sitzgruppe „sind praktisch, zumal sie hier ja auch als Lesespots dienen, wenn das Bett unten ist.“ Die Anzahl der Steckdosen findet Heinzle für die Preisklasse ausreichend. Die USB-Dosen der Sitzgruppe sind aber maximal unpraktisch platziert. „Ist das Bett unten, kommt man da nicht mehr dran.“ Die beiden 230-Volt-Dosen sind dagegen auch bei heruntergeklapptem Bett nutzbar. Eine Steckdose in der Küche, eine über der Heizung und zwei am TV-Platz sind nicht üppig, aber in dem kleinen Wagen in Ordnung.

In der Küche machen der große Kühlschrank und ein Dreiflammkocher mit elektronischer Zündung die Technik komplett. Die Therme ist samt der Ablassventile ganz vorn im Bad unter den großen Ablagen platziert. „Durchaus erreichbar und perfekt vor jeglicher Ladung geschützt. Es dürften hier aber etwas weniger Kabel so offen verlegt sein.“

Die Leitungen für Strom und Wasser liegen sonst, wie bei LMC üblich, gut geschützt in Kabel-Kanälen. Unter dem Wagen sind die Bremsseile, elektrische Kabel sowie die Gas- und Abwasserleitungen korrekt montiert.

INNENEINRICHTUNG

„Geradlinige weiße Klappen ohne Griffe und Türen im hellen Korpus – das Möbeldesign ist schlicht, modern und sehr einheitlich umgesetzt“, befindet Schreinermeister Oli Pfisterer. Es stören höchstens die drei sichtbaren Chassisverschraubungen im Boden gleich im Eingang.

Der Schreinermeister findet natürlich vor allem die spezielle Bettenkonstruktion interessant. „So hatten wir das ja noch nie, wie ist denn das komplette Bett da an der Heckwand aufgehängt?“ Die Beschläge verbergen sich hinter der Wandverkleidung, „durchaus sinnvoll, bevor sich da jemand womöglich böse die Finger klemmt“, sie sind also nicht direkt sichtbar. Aber sie sind auf alle Fälle stabil und das Bett wird gut geführt und gehalten. Man muss natürlich ein wenig aufpassen beim Absenken, das funktioniert aber problemlos. Hochgeklappt arretieren zwei Pushlocks das Bett an der Wand. Auch unten wird es zum Schlafen mit zwei Pushlocks fixiert.

Für die Fahrt muss es heruntergeklappt sein. „Dann soll es mit zwei Spanngurten gesichert werden, die in den Sitztruhen angeschlagen sind. Das ist vielleicht sogar etwas viel der Sicherung, aber so schwingt es auch auf schlechteren Wegstrecken nicht mit dem Aufbau, was der Konstruktion auf Dauer sicher nicht gut täte.“

Die weitere Konstruktion des Mobiliars ist gut, die sonst verwendeten Beschläge sind „in Ordnung“. Metallscharniere halten die Klappen. Pushlocks verriegeln die Auszüge in der Küche und dem Sideboard. Mit einfachen Zargen und Selbsteinzug ausgestattet, findet Pfisterer die Schubladen in Ordnung. Die Verarbeitung ist akzeptabel, manche Schnittkante dürfte aber besser bearbeitet sein. So sind die Unterbauten der Sitztruhen gut genug nachgearbeitet und die starken ABS-Kanten der Möbel gefallen ebenso wie die zwar sichtbaren, aber größtenteils dezenten Möbelverbinder.

WOHNWERT

Wohntesterin Christiane Eckl zeigt sich positiv überrascht. „Der ist innen größer, als man von außen erwarten würde. Und er wirkt nicht so dunkel wie Hubbett- Grundrisse, bei denen das Bett immer eine Dachhaube verdeckt.“

Mit dem Klappbett gibt es im Heck natürlich nur eine Dinette, „die ist zu zweit oder auch zu viert aber durchaus bequem. Die Polster an der Rückwand taugen schon auch zum anlehnen.“ Wenn man im kompakten Aufbau ein festes Bett will, für das eigentlich kein Platz ist, muss man halt irgendwo Abstriche machen. Die Polsterflächen neben und über dem Tisch deuten zumindest optisch ein wenig eine Sitzgruppe an und die gedeckten Polster- und Vorhangfarben passen gut zusammen.

Das Bett als solches ist bequem und groß genug. Und mit drei Spanngurten lässt sich das Bettzeug auf der Matratze festzurren, „das verschwindet also ohne weiteres mit dem Bett an der Wand – so ist das gleich aufgeräumt“, lobt die Testerin. Man muss aber aufpassen, wenn man den Tisch hochklappt, der läuft so knapp unter die Dachschränke, dass es für die Finger eng werden kann.

Das große Sideboard mit dem TV-Platz und zwei breiten Auszügen bietet zwar Ablage- und Stauraum, will aber nicht so recht gefallen. „Das dürfte doch ruhig etwas höher sein, so flach verschenkt es im Grunde viel Raum. Und es lädt schon dazu ein, hier alles Mögliche abzulegen. Ordnung zu halten, wäre mit wenigstens einem Schränkchen oder Regal doch einfacher.“ Die Küche hat mit drei Auszügen, einem Schrank und der großen Ablage über dem Bugfenster genug Stauraum. Rechts neben der schmalen Spüle und dem Dreiflammkocher mit elektrischer Zündung bleibt noch Arbeitsfläche frei. Der große Kühlschrank ist zwischen Badtür und Kleiderschrank aus der Küche wie aus der Dinette gut erreichbar.

Das Bad ist mit einem großen Spiegel über dem Waschbecken, einer drehbaren Toilette, einer Dachhaube und einem Staufach unter den großen Ablagen ausgestattet. Eine Steckdose wäre hier jedoch schön. So muss man sich den Strom aus der Küche oder von der Heizung holen – das ist ziemlich unpraktisch.

FAHRSTABILITÄT

Ohne Auflastung hat der Style 400 F mit 1.300 Kilogramm Gesamtmasse fast 300 Kilogramm Zuladung. Das ist für einen Zwei- Personen-Caravan dieser Größe nicht reichlich, aber genug. Und er ließe sich auf 1.700 Kilogramm auflasten, dann gibt es auch für schweres Zubehör wie Mover und Klimaanlage genug Zuladungsreserve. Ein kniffliges Thema ist die Zuladung bei diesem Grundriss dennoch in jedem Fall. Die Küche im Bug treibt schnell die Stützlast hoch, wenn man beim Laden nicht aufpasst. Schweres Geschirr und allzu viel Vorräte können hier vorn gestaut problematisch werden. Da ist es nur gut, dass der Kühlschrank achsnah platziert ist und der Wassertank hinter der Achse ein gewisses Gegengewicht schaffen kann. Denn mit dem Klappbett gibt es hinten keinen großen Stauraum, in dem schwere, voluminöse Teile die Küchenbeladung ausgleichen könnten. Es empfiehlt sich dringend ein Zugwagen mit 100 Kilogramm Stützlast.

Im Vergleich mit ähnlich großen Caravans bleibt der LMC auf dem Prüfstand in den meisten der entscheidenden Disziplinen knapp besser als die jeweiligen Durchschnittswerte seiner Größenklasse. Die Deichsellänge, das Gierträgheitsmoment (GTM) und der Fahrdynamikkennwert (FDK) bestimmen die Bewertung der Fahrstabilität. Die Deichsel des Style 400 F ist zwar gut zwei Prozent kürzer als der Klassendurchschnitt, was der Fahrstabilität grundsätzlich abträglich ist. Da das Gierträgheitsmoment für den beladenen Wagen aber um zwei Prozent besser ist als der Durchschnitt seiner Größenklasse, fällt auch der Fahrdynamikkennwert besser aus. Im Vergleich mit anderen 1.300-Kilogramm-Caravans steht der vergleichsweise kurze Style 400 F noch sehr viel besser da.

Technisch ist der Style serienmäßig gut gerüstet mit Stabilisierungseinrichtung, Stoßdämpfern, Schräglenkerachse und selbstnachstellender Bremse. Die am Testwagen montierten Reifen haben mehr als reichlich Tragkraftreserve.

FAZIT

Der Style 400 F löst den Zielkonflikt von kompaktem Aufbau und dem Wunsch nach einem festen Bett ungewöhnlich. Das Bett verschwindet tagsüber hochgeklappt an der Heckwand. Der Tisch wiederum klappt dann von der Unterseite des Bettes zwischen die Bänke der Heckdinette. So wechselt man mit wenigen Handgriffen zwischen dem Wohn- und dem Schlafmodus. Das überzeugt grundsätzlich, es gibt aber auch konzeptionelle Nachteile wie Schwächen im Detail. So neigt der 400 F mit seiner Bugküche und begrenztem Heckstauraum zu eher hoher Stützlast, das erfordert Umsicht beim Beladen. Das Sideboard zwischen Tür und Dinette eignet sich einerseits bestens als TV-Platz, drängt sich andererseits aber als Ablage für alles Mögliche auf. Das erfordert den Willen, Ordnung zu halten. Hier wären Schränkchen oder Regale eventuell doch praktischer, auch wenn sie den offenen Raumeindruck schmälern könnten. Insgesamt ist der Style 400 F ein interessanter und ungewöhnlicher Reisecaravan für Zwei – mehr als zwei Schlafplätze gibt es in diesem Grundriss ja nicht. Auch da hat der 400 F eine Grenze, die andere kompakte Wagen zum Beispiel mit Hubbett so nicht haben.

TECHNISCHE DATEN

Fahrwerk: Al-Ko Schräglenkerchassis, Reifen 185 R 14 C auf Stahlfelgen, LI 102 = 850 kg, selbstnachstellende Bremse

Aufbau: GfK/Alu/Holz-Schaumsandwich in Hammerschlagblech, Dach/ Wand je 30 mm, Boden 40 mm, Tür einteilig 165 x 51 cm, Serviceklappe, Umlaufmaß 8.642 mm

Fenster: 3 Fenster vorgehängt, 1 Klarglashaube 40 x 40 cm, 1 Dachluke

Füllmengen: Gas 2x 11 kg, Frischwassertank 44 Liter

Innenausstattung: Maße (H xBx T): Möbelbau, Klappbett 190 x 150 cm, 2 Sitzstaukästen, 1 Sideboard, 1 Kleiderschrank 132 x 57 x 56 cm

Küchenblock: Maße (H xBx T): 95 x 139 x 65 cm, Edelstahlspüle und Dreiflammkocher mit elektr. Zündung, Kühlschrank 142/122 l, 3 Auszüge, große Ablage, Schrank, Lichtleiste 12 Volt, 1 Steckdose 230 Volt

Dusch-/Toilettenraum: Maße (H xBx T): 198 x 100 x 78 cm, drehbare Toilette, 1 Unterschrank, große Ablagen und Staufach, Waschbecken, 2 Spiegel, 3 Spots 12 Volt, 2 Haken, Dachluke

Heizung: Trumatic 3500

Energieversorgung/ Technik:

Umformer 400 Watt, Beleuchtungs system LED 12 Volt, 11 Spots, 4 Steckdosen 230 Volt, 2 mal Doppel-USB 1 und 2,5 Watt, Vorzeltleuchte 12 Volt, FI-Schalter, Rauchmelder

Extras im Testwagen: Basic-Paket mit TV-Platzvorbereitung, Vorzeltleuchte LED, Deichselabdeckung, Ersatzradhalter 425 €; Exklusiv-Paket mit Fliegenschutztür, LED-

Ambientelicht, Therme, Umluft 230 Volt, Tür mit Fenster und Mülleimer 1.110 €; Luxus-Paket mit Abwassertank, großer Panoramadachhaube, Frischwassertankanzeige 740 €

Optionales Zubehör: Ersatzrad Stahl 220 €, Klimaanlage 1.870 €, Gasflaschenumschaltung mit Crashsensor 345 €

Nebenkosten: (TÜV/Brief): 165 €

Der Vergleichspreis basiert auf vergleichbarer Einrichtung mit Küche, Nasszelle, Beleuchtung mit Netzteil, Heizung, Chassis mit Stoßdämpfern, Ausstellfenstern mit Rollos, Frischwassertank mindestens 22 Liter, Kassettentoilette, Abwassertank, Umluftverteilung, Außenstauklappe, Schlingerdämpfung, Ersatzrad mit Halter, TÜV + Fahrzeugbrief.

Preis/Leistung 12,51 €/Punkt

Volker Stallmann, Test-Redakteur

MEIN URTEIL

Der Wunsch nach komfortabler Nachtruhe und einem handlichen, wenn nicht sogar kompakten, Aufbau ist verständlich wie verbreitet. Nun kommen sich diese Vorgaben aber schnell in die Quere. Feste Betten brauchen nun einmal Platz, der in einem kurzen Aufbau begrenzt ist. Da kommen dann spezielle Bettenlösungen ins Spiel. Bisher lösten Umbau- oder Hubbetten das Problem, LMC umgeht dies im Style 400 F mit einem Klappbett, das zum Beispiel kein Oberlicht verdeckt. Eine pfiffige Sonderlösung, die aber auf zwei Schlafplätze beschränkt ist.