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KLASSENBESTER


BoxSport - epaper ⋅ Ausgabe 3/2020 vom 05.02.2020

Saul Alvarez hat die Wahl in der Kategorie „Boxer des Jahres – international“ für sich entschieden, der Ausnahmeboxer holte sich 2019 auch im Halbschwergewicht den Titel. Überraschend dagegen das Voting für Kubrat Pulev, der den Platz hinter „Canelo“ erklomm.


PROFIS INTERNATIONAL

Der aktuell wohl größte Star im weltweiten Boxzirkus steht auch bei der Wahl zum „Boxer des Jahres“ ganz oben auf dem Treppchen: Saul „ Canelo“ Alvarez. Der Mexikaner hat ein absolutes Fabeljahr hinter sich, das nicht weniger als die vorläufige Krönung ...

Artikelbild für den Artikel "KLASSENBESTER" aus der Ausgabe 3/2020 von BoxSport. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: BoxSport, Ausgabe 3/2020

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... einer bis dahin schon historisch starken Karriere war. In zwei Kämpfen manifestierte Canelo seine gewichtsklassenübergreifende Vormachtstellung. Im Mai ver einte er in Las Vegas gegen den US-Amerikaner Daniel Jacobs die Titel der Verbände IBF, WBA und WBC im Mittelgewicht. In einem taktisch geprägten Kampf über zwölf Runden nützte Jacobs auch sein eine Million Dollar teurer Trick, nach dem offiziellen Wiegen bewusst mehr Gewicht zuzunehmen als erlaubt, nichts gegen den bestbezahlten Boxer der Welt. Der Fight gegen Jacobs war die Nummer zwei von insgesamt elf vertraglich festlegten Kämpfen, für die sich der Streaming-Anbieter DAZN die Dienste Canelos gesichert hat. Der Boxer wird dafür mit insgesamt 365 Millionen US-Dollar fürstlich entlohnt.

NÄCHSTES LIMIT

Im Anschluss an den 52. Sieg Canelos im 55. Profikampf war heftig darüber spekuliert worden, ob der Mexikaner nun WBOPrimus Demetrius Andrade vor die Fäuste bekommen würde, um sich zum „Undisputed Champion“ im Mittelgewicht zu krönen. Doch Canelo hatte andere Pläne. Schon Ende 2018 war der 29-Jährige in einem höheren Limit angetreten, wurde im Madison Square Garden gegen den Briten Rocky Fielding regulärer WBA-Weltmeister im Supermittelgewicht. Sein neuer Plan lautete nun, noch ein paar Kilo draufzupacken und im Duell der Giganten dem Russen Sergey Kovalev den WBO-Titel im Halbschwergewicht abzuluchsen.

Der russische Linksausleger brachte zwar acht Zentimeter mehr Körpergröße und eine größere Reichweite mit in den Ring – genutzt hat es ihm jedoch nichts. Canelo siegte in Runde elf durch T.K.o. und weltweit sprach die Presse danach von einem „historischen Knockout“. Canelo hält damit als erster Boxer seit 81 Jahren WM-Titel in drei verschiedenen Gewichtsklassen und hat aktuell vier WM-Titel im Halbschwergewicht, Mittelgewicht und Supermittelgewicht inne. Seine Wahl zum „Boxer des Jahres“ ist hochverdient.

STARKE VERFOLGER

Knapp hinter Alvarez (1.414 Punkte) belegt überraschend Ex-Sauerland- Fighter Kubrat Pulev Rang zwei (1.354 Punkte). Der 38-jährige Bulgare darf sich freuen, offizieller IBF-Herausforderer von Anthony Joshua zu sein, und bei den Fans hinterließ sicher auch seine Zusammenarbeit mit Erfolgscoach Ulli Wegner einen bleibenden Eindruck. Dritter wurde der Ukrainer Vasiliy Lomachenko mit 676 Punkten. Der amtierende Weltmeister der WBA, WBC und WBO im Leichtgewicht verteidigte im April zunächst seine WBA- und WBO-Titel gegen den Briten Anthony Crolla und holte sich gegen dessen Landsmann Luke Campbell dann auch noch den dritten Gürtel in seiner Gewichtsklasse. Gegen Canelo und dessen Fabeljahr war bei dieser Wahl aber auch für den Olympiasieger von 2008 kein Kraut gewachsen.

DAS ERGEBNIS

1. Saul Alvarez 1.414 Punkte
2. Kubrat Pulev 1.354 Punkte
3. Vasiliy Lomachenko 676 Punkte
4. Anthony Joshua 342 Punkte
5. Tyson Fury 316 Punkte

Multi-Champion Saul „Canelo“ Alvarez (r.) triumphierte auch über Sergey Kovalev


Foto: Getty Images