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Kleine Kraftpakete


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HÖRZU - epaper ⋅ Ausgabe 51/2022 vom 16.12.2022

GESUNDHEIT

KNACKIG Kerne mit und ohne Schale am besten kühl und dunkel lagernOhne Haselnuss, Mandel & Co. wäre die Welt der Kuchen und Kekse eindeutig ärmer: weniger Aroma in Karottenkuchen, kein Biss im Bananenbrot, und Nussecken gäbe es ebenso nicht. Doch auch als Knabberei direkt aus der Hand sind die Kerne beliebt. Botanisch gesehen gelten übrigens nur Hasel-, Macadamia- und Walnüsse als echte Nüsse. Mandeln, Cashew- und Pekannüsse gehören zu den Steinfrüchten. Gesund sind sie aber alle! Denn in ihnen steckt eine Fülle von wertvollen Nährstoffen, insbesondere Vitamine, Mineralien und Spurenelemente. Und dazu gute Fette, die unser Körper auch braucht: mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Sie halten die Blutgefäße elastisch und schützen sie vor Ablagerungen, sie stärken das Herz und beugen Demenz vor. Wer die leckeren Kerne gern nascht, sollte aber daran denken: Mit etwa 600 Kalorien pro 100 g ...

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Bildquelle: HÖRZU, Ausgabe 51/2022

KNACKIG Kerne mit und ohne Schale am besten kühl und dunkel lagern
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... sind sie sehr gehaltvoll. Doch schon eine Handvoll (20 bis 30 g) täglich reicht, um etwa das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu senken. STÄRKEND Eine Handvoll Nüsse täglich tut unserem Herzen und Gedächtnis gutFOTOS: GETTY, SHUTTERSTOCK (2) Rundum gut Nüsse gelten zudem als effektive Nervennahrung, denn ihr hoher Gehalt an B-Vitaminen, Magnesium und Kalium dämpft Stressgefühle, beruhigt und gibt Energie. Ergänzend wirken die Winzlinge auch noch als Stimmungsauf heller: Die Aminosäure L-Tryptophan, reichlich enthalten etwa in Cashewnüssen, stimuliert die Bildung des Glückshormons Serotonin. Außerdem ist Tryptophan eine Vorstufe des Schlaf hormons Melatonin. Bei Einschlafstörungen kann daher etwas Joghurt mit Honig und gehackten Nüssen ein hilfreiches Betthupferl sein. Zu den Powerstoffen der Minis gehört auch Vitamin E. Seine antioxidative Wirkung schützt unsere Zellen und hält die Haut straff. Knackige Maßnahme bei Magenproblemen und gegen leichtes Sodbrennen: Drei bis fünf Haselnüsse oder Cashewkerne gründlich zerkauen. Den Brei, der dabei entsteht, schlucken. Er bindet im Magen überschüssige Magensäure. Unsichtbare Gefahr Nüsse sollten möglichst frisch sein. Denn ihre guten Fette oxidieren bei zu langer Lagerung: Die Kerne werden ranzig und ungenießbar. Wichtig daher: auf das Haltbarkeitsdatum achten. Geöffnete Packungen mit Kernen ohne Schale kühl lagern und zeitnah verbrauchen. Generell gilt: Schmecken sie untypisch, muffig oder bitter, sofort wieder ausspucken. Nüsse aus tropischen und subtropischen Regionen können mit Schimmelpilzen und deren Giften (Mykotoxinen) belastet sein. Für Nussimporte aus manchen Ländern sind daher Einfuhrkontrollen vorgeschrieben. Der positive Effekt: Dadurch ist die Verunreinigung durch Schimmelpilze zurückgegangen. Doch die Gefahr besteht weiterhin, auch bei Bioprodukten. Diese punkten gegenüber herkömmlichen Kernen jedoch mit geringerem Pestizideinsatz und nachhaltiger Bodenbewirtschaftung.Tipp: Lässt sich eine Nuss schwer knacken, einfach ins Gefrierfach legen. Durch die Kälte verändert sich die Struktur der Schale, dadurch lässt sie sich in der Regel ganz einfach öffnen. Nüsse Was steckt drin? Walnüsse Stammen ursprünglich aus Persien, werden heute meist aus Amerika geliefert. Besonders wertvoll ist der große Anteil an Alpha-Linolensäure, die zu den Omega-3-Fettsäuren gehört. So stärken die Nüsse Herz, Gehirn und Gefäße. Haselnüsse Die runden Dinger, Hauptanbaugebiet ist die Türkei, punkten mit einem hohen Gehalt an Vitamin E. Auch dabei: Vitamin C, Kalium sowie Eisen, unverzichtbar für die Bildung der roten Blutkörperchen. Haselnüsse sind dazu reich an Ballaststoffen, prima für die Verdauung. Macadamianüsse Ihre Schale ist zu hart für normale Nussknacker, daher kommen sie nur essfertig in den Handel. Sie werden heute in Australien, ihrer Ursprungsregion, und auf Hawaii kultiviert. In ihnen steckt ein Mix an ungesättigten Fettsäuren, der den Cholesterinspiegel positiv beeinflusst. Mandeln Die Hauptanbaugebiete liegen in Kalifornien und Spanien. Sie liefern einen Powercocktail aus der Aminosäure L-Arginin, Vitamin E und Magnesium: Der fördert die Herz- und Gefäßgesundheit. Weiteres Plus: Mandeln halten den Blutzuckerspiegel bei Diabetikern niedrig. Cashewnüsse Der aus Brasilien stammende Cashewbaum wird heute in Indien und Afrika angebaut. Die Nüsse sind reich an L-Tryptophan, aus dem das Glückshormon Serotonin gebildet wird, und eine Quelle für Magnesium und Phosphor. Gesunde Fettsäuren senken den Blutfettspiegel. Pekannüsse Die meisten Exemplare kommen aus Nordamerika. Sie gehören zu den kalorienreichsten Nüssen. Eine Vielzahl von Vitalstoffen macht diese Art so gesund. Bedeutsam ist etwa ihr hoher Gehalt am Spurenelement Zink: Es unterstützt das Immunsystem sowie das Zellwachstum.

Ohne Haselnuss, Mandel & Co. wäre die Welt der Kuchen und Kekse eindeutig ärmer: weniger Aroma in Karottenkuchen, kein Biss im Bananenbrot, und Nussecken gäbe es ebenso nicht. Doch auch als Knabberei direkt aus der Hand sind die Kerne beliebt.

Botanisch gesehen gelten übrigens nur Hasel-, Macadamia- und Walnüsse als echte Nüsse. Mandeln, Cashew- und Pekannüsse gehören zu den Steinfrüchten. Gesund sind sie aber alle! Denn in ihnen steckt eine Fülle von wertvollen Nährstoffen, insbesondere Vitamine, Mineralien und Spurenelemente. Und dazu gute Fette, die unser Körper auch braucht: mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Sie halten die Blutgefäße elastisch und schützen sie vor Ablagerungen, sie stärken das Herz und beugen Demenz vor. Wer die leckeren Kerne gern nascht, sollte aber daran denken: Mit etwa 600 Kalorien pro 100 g sind sie sehr gehaltvoll. Doch schon eine Handvoll (20 bis 30 g) täglich reicht, um etwa das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu senken.

Rundum gut

Nüsse gelten zudem als effektive Nervennahrung, denn ihr hoher Gehalt an B-Vitaminen, Magnesium und Kalium dämpft Stressgefühle, beruhigt und gibt Energie. Ergänzend wirken die Winzlinge auch noch als Stimmungsauf heller: Die Aminosäure L-Tryptophan, reichlich enthalten etwa in Cashewnüssen, stimuliert die Bildung des Glückshormons Serotonin. Außerdem ist Tryptophan eine Vorstufe des Schlaf hormons Melatonin. Bei Einschlafstörungen kann daher etwas Joghurt mit Honig und gehackten Nüssen ein hilfreiches Betthupferl sein. Zu den Powerstoffen der Minis gehört auch Vitamin E. Seine antioxidative Wirkung schützt unsere Zellen und hält die Haut straff. Knackige Maßnahme bei Magenproblemen und gegen leichtes Sodbrennen: Drei bis fünf Haselnüsse oder Cashewkerne gründlich zerkauen. Den Brei, der dabei entsteht, schlucken. Er bindet im Magen überschüssige Magensäure.

Unsichtbare Gefahr

Nüsse sollten möglichst frisch sein. Denn ihre guten Fette oxidieren bei zu langer Lagerung: Die Kerne werden ranzig und ungenießbar. Wichtig daher: auf das Haltbarkeitsdatum achten. Geöffnete Packungen mit Kernen ohne Schale kühl lagern und zeitnah verbrauchen. Generell gilt: Schmecken sie untypisch, muffig oder bitter, sofort wieder ausspucken. Nüsse aus tropischen und subtropischen Regionen können mit Schimmelpilzen und deren Giften (Mykotoxinen) belastet sein. Für Nussimporte aus manchen Ländern sind daher Einfuhrkontrollen vorgeschrieben. Der positive Effekt: Dadurch ist die Verunreinigung durch Schimmelpilze zurückgegangen. Doch die Gefahr besteht weiterhin, auch bei Bioprodukten. Diese punkten gegenüber herkömmlichen Kernen jedoch mit geringerem Pestizideinsatz und nachhaltiger Bodenbewirtschaftung.

Tipp: Lässt sich eine Nuss schwer knacken, einfach ins Gefrierfach legen. Durch die Kälte verändert sich die Struktur der Schale, dadurch lässt sie sich in der Regel ganz einfach öffnen.

CLAUDIA BROCK

Nüsse Was steckt drin?

Walnüsse

Stammen ursprünglich aus Persien, werden heute meist aus Amerika geliefert. Besonders wertvoll ist der große Anteil an Alpha-Linolensäure, die zu den Omega-3-Fettsäuren gehört. So stärken die Nüsse Herz, Gehirn und Gefäße.

Haselnüsse

Die runden Dinger, Hauptanbaugebiet ist die Türkei, punkten mit einem hohen Gehalt an Vitamin E. Auch dabei: Vitamin C, Kalium sowie Eisen, unverzichtbar für die Bildung der roten Blutkörperchen. Haselnüsse sind dazu reich an Ballaststoffen, prima für die Verdauung.

Macadamianüsse

Ihre Schale ist zu hart für normale Nussknacker, daher kommen sie nur essfertig in den Handel. Sie werden heute in Australien, ihrer Ursprungsregion, und auf Hawaii kultiviert. In ihnen steckt ein Mix an ungesättigten Fettsäuren, der den Cholesterinspiegel positiv beeinflusst.

Mandeln

Die Hauptanbaugebiete liegen in Kalifornien und Spanien. Sie liefern einen Powercocktail aus der Aminosäure L-Arginin, Vitamin E und Magnesium: Der fördert die Herz- und Gefäßgesundheit. Weiteres Plus: Mandeln halten den Blutzuckerspiegel bei Diabetikern niedrig.

Cashewnüsse

Der aus Brasilien stammende Cashewbaum wird heute in Indien und Afrika angebaut. Die Nüsse sind reich an L-Tryptophan, aus dem das Glückshormon Serotonin gebildet wird, und eine Quelle für Magnesium und Phosphor. Gesunde Fettsäuren senken den Blutfettspiegel.

Pekannüsse

Die meisten Exemplare kommen aus Nordamerika. Sie gehören zu den kalorienreichsten Nüssen. Eine Vielzahl von Vitalstoffen macht diese Art so gesund. Bedeutsam ist etwa ihr hoher Gehalt am Spurenelement Zink: Es unterstützt das Immunsystem sowie das Zellwachstum.

Stammen ursprünglich aus Persien, werden heute meist aus Amerika geliefert. Besonders wertvoll ist der große Anteil an Alpha-Linolensäure, die zu den Omega-3-Fettsäuren gehört. So stärken die Nüsse Herz, Gehirn und Gefäße.