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KLEINKREUZER BOOTE: TRAILER WISSENSWERTES: Alles über das Fahren mit dem Trailer


segeln - epaper ⋅ Ausgabe 100/2018 vom 14.09.2018

Es klingt so einfach: Den Trailer an die Anhängerkupplung hängen, Boot drauf und los zu den schönsten Revieren Europas! Doch das Fahren mit dem Gespann birgt Tücken, denn es gibt gesetzliche Bestimmungen, die dqs Fahren mit dem Trailer regeln


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Bildquelle: segeln, Ausgabe 100/2018

SUVs können meist ohne Probleme größere Boote ziehen. Doch auch hier gibt es Mogelpackungen. Also unbedingt den Fahrzeugschein kontrollieren


Das Fahren eines Gespanns ist für viele Wassersportler selbstverständlich, jedoch gibt es viele Vorschriften im Straßenverkehr, die nicht jeder kennt. Wir haben die grundlgenden Informationen zusammengetragen.

Zulässiges ...

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... Gesamtgewicht

Achten Sie unbedingt darauf, dass Sie das im Fahrzeugschein angegebene zulässige Gesamtgewicht des Trailers nicht überschreiten. Das Gewicht vom Anhänger und das des Bootes ist schnell addiert, jedoch vergessen die meisten, die Ausrüstung, die sich im Boot befindet, mit einzukalkulieren. Genauso ist es wichtig, die Stützlast maximal auszunutzen. Hierfür gibt es spezielle Waagen oder komfortable Spornräder mit integrierter Kilogramm-Anzeige. Auch eine übliche Personenwaage kann mit einem Kantholz zusammen verwendet werden. Wer nichts dergleichen zur Verfügung hat, kann sich behelfsmäßig mit seinem eigenen Körpergewicht auf die Anhängerkupplung stellen und feststellen, wie weit sich das Heck des Autos abgesenkt hat. Wenn jetzt der Trailer angehängt wird, kann man am Fahrzeugheck abschätzen, ob die Stützlast größer oder kleiner als das eigene Körpergewicht ist. Fahrer, die das zulässige Gesamtgewicht des Gespanns überschreiten oder keine korrekte Stützlast haben, müssen damit rechnen, dass sich das Fahrverhalten des Gespanns deutlich verschlechtert. Genauso verhält es sich, wenn das Zugfahrzeug eine größere Last zieht als erlaubt. Außerdem ist im Fahrzeugschein immer ein Maximalgewicht eingetragen, wie viel das Gespann zusammen maximal wiegen darf. Meist liegt diese Angabe unter dem zulässigen Gesamtgewicht des PKW plus maximale Anhängelast.

Überstehende Teile wie beispielsweise der Mast müssen deutlich gekennzeichnet werden


Auch die Gurte müssen bestimmte Kriterien erfüllen uns dürfen nicht verdrehts ein


Richtig aufpallen

Ein Bootsanhänger ist nur für einen bestimmten Typ Yacht ausgelegt, denn nur wenn das Schiff mittig aufliegt und alle seitlichen Auflagen gleichmäßig belastet werden, ist ein sicherer Transport möglich. Falls der Anhänger für ein anderes Boot benutzt werden soll, ist es ratsam, die Anpassarbeiten von einem Fachmann vornehmen zu lassen, um spätere Transportschäden an der Yacht zu vermeiden.

Ausrüstung verstauen

Lassen Sie keine losen Gegenstände während des Transportes im Cockpit zurück, da diese unkontrolliert umherfliegen, dadurch andere Verkehrsteilnehmer gefährden und auch das Boot beschädigen können. Große oder schwere Ausrüstungsgegenstände, die unter Deck transportiert werden, müssen natürlich auch gesichert werden. Empfehlenswert ist es, die schweren Gegenstände (Außenborder, Benzintank und Ähnliches) mittig über der Achse zu platzieren, um das Fahrverhalten des Trailers nicht unnötig zu verschlechtern.

Verzurren

Auch bei der Befestigung des Bootes ist einiges zu beachten. Zulässig sind ausschließlich intakte Zurr- oder Spanngurte. Angerissene, ölverschmierte oder Zurrgurte ohne lesbares Etikett dürfen nicht mehr eingesetzt werden. Spanngurte nicht verdrehen (Ausnahme: eine halbe Drehung in dem freilaufenden Gurt) oder gar verknoten. Die Spanngurte müssen so dimensioniert sein, dass zum Beispiel ein Zwei Tonnen-Boot mit mindestens zwei Gurten gesichert wird, die beide eine Zurrkraft von je 1.000 daN (1.000 Kilo) haben. Denn nur, wenn das Boot optimal auf dem Anhänger befestigt ist, bleibt es auch bei extremen Fahrbedingungen auf dem Trailer.

Ein Fahrsicherheitstraining für Trailerfahrten erleichtern den Umgang mit dem Gespann


Abmessungen

Die maximalen Abmessungen eines Gespanns sind klar vorgegeben. Fahrzeug und Ladung dürfen zusammen nicht breiter als 2,55 Meter und nicht höher als vier Meter sein. Die Gesamtlänge von Fahrzeug und Anhänger darf maximal 18 Meter betragen. Ladung (zum Beispiel der Mast) kommt hier noch bis zu einer Länge von 20,75 Meter hinzu. Auch der Ladungsüberstand nach vorne ist vorgegeben. Bis zu einer Höhe von 2,50 Meter darf die Ladung nach vorn nicht über das Fahrzeug hinausragen. Über dieser Höhe darf der Ladungsüberstand nach vorne nur 50 Zentimeter über das Fahrzeug beziehungsweise das ziehende Fahrzeug betragen. Die Ladung darf nach hinten grundsätzlich 1,50 Meter hinaus ragen. Bei Beförderung über eine Wegstrecke bis zu einer Entfernung von 100 Kilometer darf die Ladung bis zu drei Meter nach hinten hinausragen. Bezugspunkte sind die Stoßstange beziehungsweise die fest am Trailer montierten Rückstrahler.

Kennzeichnung

Auch für die Kennzeichnung der überstehenden Ladung nach hinten gibt es Vorschriften. Bis einen Meter muss keine besondere Kennzeichnung vorgenommen werden. Ragt das äußerste Ende der Ladung mehr als einen Meter über die Rückstrahler des Fahrzeugs nach hinten hinaus, so ist es kenntlich zu machen durch mindestens eine hellrote, nicht unter 30 mal 30 Zentimeter große, durch eine Querstange auseinandergehaltene Fahne. Ein gleich großes, hellrotes, quer zur Fahrtrichtung pendelnd aufgehängtes Schild oder ein senkrecht angebrachter, zylindrischer Körper gleicher Farbe und Höhe mit einem Durchmesser von mindestens 35 Zentimeter können den gleichen Zweck erfüllen. Alle Sicherungsmittel dürfen nicht höher als 1,50 Meter über der Fahrbahn angebracht werden. Zusätzlich muss bei Dämmerung oder Dunkelheit eine Leuchte mit rotem Licht nicht höher als 1,50 Meter über der Fahrbahn und ein roter Rückstrahler nicht höher als 90 Zentimeter an dem Überstand angebracht werden.

Vor jeder Fahrt

Vor jeder Fahrt, vor allem bei längerer Standzeit des Trailers, sollte die Funktion der Bremsen, Reifen und Beleuchtung überprüft werden. Bei den Reifen ist besonders auf den Reifendruck, die Profiltiefe und eventuelle Risse in der Außenhaut zu achten.

Zu wenig Stützlast kann das Gespann ins Schleudern bringen


Die Reifen eines Trailers müssen einiges aushalten und sollten vor jedem Fahrtantritt genauer untersucht werden


Es gibt Trailer, die extra für einen Bootstyp gebaut worden sind. Auf ihnen ist das Boot optimal aufgehoben