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KLICK ZUR EIGENEN HOMEPAGE


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Computer Bild - epaper ⋅ Ausgabe 2/2022 vom 14.01.2022

Website-Baukästen

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Bildquelle: Computer Bild, Ausgabe 2/2022

Mit wenigen Klicks zur eigenen Website – das versprechen viele Anbieter sogenannter Website-Baukästen. Ganz ohne Programmierkenntnisse soll damit jeder dank vorgefertigter, anpassbarer Elemente schnell und günstig zur individuellen Homepage kommen. COMPUTER BILD hat im großen Vergleichstest die acht wichtigsten Anbieter auf den Prüfstand gestellt.

Diese Möglichkeiten gibt es

Wer eine eigene Website braucht, der steht zunächst vor der Wahl, wie die aussehen soll. Die Möglichkeiten reichen von der einfachen Homepage über eine Website mit Unterseiten bis hin zu Blogs und komplexen Online- Shops inklusive Kundendatenbank. Grundsätzlich gibt es drei Möglichkeiten, um ans Ziel zu kommen.

Homepage-Baukasten

Content-Management-System

Selbst programmieren

Die beiden letztgenannten Wege erfordern viel Zeit und setzen tiefere IT-Kenntnisse voraus – vor allem die Selbstmach-Variante: Hier ...

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... muss der Ersteller fit in den Programmiersprachen HTML, CSS oder auch JavaScript und PHP sein – nichts für jedermann.

Die Vorteile eines Baukastens

Der einfachste und schnellste Weg zur eigenen Website führt über einen Baukasten. Damit lassen sich Internet-Präsenzen fast wie Fotobücher gestalten und sehen dennoch professionell aus. Diese Methode ist auch für Anfänger gut geeignet. Die stellen mit dem Homepage-Baukasten einfach ihre eigene Website aus einer Vielzahl von Elementen zusammen, ganz nach eigenen Vorlieben und Bedürfnissen. Mit dem Baukastensystem geht in kürzester Zeit die persönliche Projektseite, der Reise-Blog oder der Webshop online.

Was können Baukästen?

Egal, auf welchen der getesteten Website-Baukasten die Wahl letztlich fällt, die damit erstellten Seiten sind responsiv. Bedeutet: Sie funktionieren gleichermaßen auf mobilen Endgeräten wie Smartphones und Tablets sowie an PCoder Notebook-Displays. Zudem bekommen die Seiten automatisch ein SSL-Zertifikat, wodurch sie im Browser als sicher gekennzeichnet und in Suchmaschinen besser gefunden werden. Zu den Basics jedes Anbieters gehören immer auch Design-Vorlagen, Supportfunktionen, ein Webshop- System und Hosting-Tarife in unterschiedlicher Zahl und Qualität. Alle getesteten Baukästen sind auch zum Bloggen geeignet.

Was sind die Unterschiede?

Website-Baukästen sollen einerseits kreative Freiheit bieten, aber auch einfach bedienbar und technisch einwandfrei sein. Kein Anbieter bekommt das alles perfekt unter einen Hut, die Baukästen haben jeweils eigene Schwerpunkte. Jimdo und Wix lösen den Konflikt zwischen kreativer Freiheit und einfacher Bedienbarkeit durch zwei unterschiedlich komplexe Editoren, zwischen denen der Nutzer bis zu einem bestimmten Punkt wechseln kann. Und abgesehen von GoDaddy bieten alle Anbieter Drag & Drop, bei dem der Homepage-Ersteller die Elemente relativ frei auf der Seite platziert. Bei der Auswahl der Design-Vorlagen und verfügbaren Seiten-Elemente gibt es aber große Unterschiede – nicht nur in der Menge, sondern auch bei der Qualität. Während Wix seine Nutzer mit vielen Möglichkeiten regelrecht erschlägt, wünscht man sich bei Weebly schon etwas mehr Auswahl.

FÜR DIE KARRIERE

Ein gepflegtes Profil bei Xing oder Linked- In kann der Karriere förderlich sein.

Selbstständige können sich aber deutlich umfangreicher auf der eigenen Website präsentieren. Dort ist mehr Platz für Referenzen, Honorarinformationen und Kontaktmöglichkeiten.

FÜR FAMILIE & FREUNDE

Mit Familie und Freunden Infos, Bilder und Videos teilen, ohne Facebook & Co. die sensibelsten Daten anzuvertrauen? Das geht: Mit einer eigenen Website hat der Ersteller die volle Kontrolle darüber, wer wie Zugriff auf diese persönlichen Daten bekommt.

FÜR DEN VERKAUF

Ebay ist nicht der einzige Online-Marktplatz für Privatpersonen. Wer Bier braut, Mützen strickt oder Orchideen züchtet, kann seine Kreationen viel schöner in einem eigenen Online-Shop präsentieren. Hier haben Verkäufer zwar weniger Traffic, aber behalten einen größeren Teil des Kuchens.

FÜRS BESONDERE: DER BLOG

In einem Blog veröffentlichen Nutzer Beiträge in chronologischer Form ganz ähnlich wie in einem Tagebuch. Das ist eine gute Möglichkeit, um Erinne rungen an längere Reisen, größere Projekte oder langjährige Vereinsaktivitäten zu bewahren und mit anderen zu teilen.

ALTERNATIVEN FÜR SPEZIELLE ANSPRÜCHE

Für Ambitionierte

Ursprünglich als Blogtool entwickelt, ist WordPress inzwischen ein extrem komplexes Content-Management-System, mit dem bei entsprechender Expertise so ziemlich alles möglich ist.

Für Verkäufer

Wollen Sie lediglich einen Online-Shop betreiben, kann Shopify eine interessante Alternative sein, da es sich komplett auf die Abwicklung von Online-Verkäufen spezialisiert hat.

Für Blogger

Wem Wordpress inzwischen viel zu mächtig geworden ist, um damit nur einen Blog zu betreiben, der könnte bei Googles kostenlosem Blog-Service Blogger fündig werden.

Für Vernetzer

Möchten Sie eine Online- Community gründen, bei der möglichst viele Menschen miteinander interagieren und sich austauschen können, bietet sich das Angebot von Drupal an.

Wer wie ein Profi eigenen HTML-Code eingeben will, wird mit den Baukästen von Ionos, DomainFactory, Webgo, Wix und Weebly glücklich.

Gibt es Hilfe bei Problemen?

Grundsätzlich sind die getesteten Homepage-Baukästen selbsterklärend. Trotzdem kann man sich mal im Dschungel der unzähligen Möglichkeiten verlieren. Dann helfen Wix, Jimdo, Weebly und GoDaddy am besten wieder zurück auf den Pfad: Sie stellen Fragen zu den Zielen des Nutzers und geben Hinweise, welche Schritte als Nächstes sinnvoll sind. Die anderen Anbieter beschränken sich dagegen auf Erklärungen zu den einzelnen Menüpunkten.

Beim persönlichen Support hat DomainFactory die Nase vorn. Dessen Mitarbeiter helfen per Hotline, Chat, Forum und FAQ komplett deutschsprachig weiter. Am schwächsten schneidet in diesem Punkt Weebly ab, das seine Hilfeseiten größtenteils nur auf Englisch anbietet.

Datenschutz beachten

Wer einen Website-Baukasten nutzt, speichert die verwendeten Texte, Bilder und Videos automatisch auf den Servern des Anbieters. Wird der Baukasten EU-Bürgern angeboten, bestehen durch die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) sehr strenge Regeln für die Verwendung der dabei gespeicherten persönlichen Daten. Informationen wie Adresse, Kundendaten und Fotos des Nutzers dürfen die Anbieter nicht einfach an Dritte weitergeben oder für andere Zwecke nutzen, als für den Betrieb der erstellten Website notwendig sind. Sobald die eigene Seite bei dem entsprechenden Anbieter online geht, betrifft dieses Problem nicht mehr nur den Ersteller, sondern auch die persönlichen Daten der Besucher wie Leser und Kunden. Die gilt es ebenfalls zu schützen.

COMPUTER BILD hat die Datenschutzhinweise aller getesteten Anbieter geprüft. Am schlechtesten schneidet in diesem Punkt der amerikanische Anbieter Go-Daddy ab: Dessen Klauseln sind schlicht unwirksam und verbraucherunfreundlich. Die besten Datenschutzinformationen liefern dagegen die deutschen Anbieter DomainFactory, Ionos und Jimdo. Bei den allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) zeichnet sich ein ähnliches Bild, wobei der israelische Anbieter Wix hier das Schlusslicht bildet.

Vorsicht, DSGVO!

Wie gesagt: Nicht nur der Anbieter des Baukastens, auch der Ersteller der Website ist zur Einhaltung der DSGVO verpflichtet. Damit sind eine Reihe von Informationspflichten etwa zur Verwendung, Speicherung und Weitergabe persönlicher Daten verbun- den. In den Besitz solcher Daten kommt der Betreiber einer Website bereits durch das Setzen von Cookies, das Speichern von IP-Adressen, die Verwendung von Analyse-Tools wie Google Analytics oder Facebook Pixel und das Sammeln von Mail-Adressen etwa für Foren- und Online-Shopping-Konten oder den Newsletter-Versand. Fast alle Anbieter stellen DSGVO-konforme Informationstexte im Baukasten zur Verfügung, sodass Webseiten-Bauer mit wenigen Klicks Rechtssicherheit gewinnen. Der Letztplatzierte Weebly gibt dagegen nur Hilfe zur Selbsthilfe in Form von Tipps, wo sich der Seiten-Ersteller die entsprechenden Texte zusammensuchen kann.

COMPUTER: Die meisten Website-Baukästen wie auch der des Testsiegers Ionos bieten komplexe Auswahlmenüs (links im Bild) für die verschiedenen Seitenelemente, die per Maus einigermaßen frei platziert werden können.

TABLET: Ein Mausklick innerhalb des Editors genügt, und Sie sehen, wie Ihre selbst erstellte Website auf einem Tab- let oder Smartphone aussehen würde.

Rechtliche Stolpersteine meiden

Wer einen Online-Shop betreiben will, sollte sich vor dem Start rechtlich beraten lassen, um Abmahnungen vorzubeugen. Aber auch Betreiber einer Website ohne Shop haben neben der DSG- VO eine Reihe rechtlicher Bestimmungen wie das Urheberrecht zu beachten. Auf Nummer sicher geht, wer nur mit Bildern und Logos arbeitet, die der Baukasten- Anbieter zur Verfügung stellt oder an denen man zweifelsfrei die Rechte besitzt. Auch Domainund Seitennamen, Metatags und Quelltext dürfen keine Markenrechte verletzen. Wichtig ist auch die Einhaltung des Jugendschutzes, wenn es etwa um die Darstellung jugendgefährdender Inhalte geht – selbst wenn es nur um Links auf solche Seiten handelt. Zudem muss die Website ein Impressum haben.

Lohnen kostenlose Angebote?

Es gibt zwar auch kostenlose Homepage-Baukästen, aber die Gratis-Tarife reichen in der Regel nicht für die langfristige Pflege einer Website aus. Dafür sind der Leistungsumfang und der Speicherplatz bei den meisten zu begrenzt. Deshalb hat COMPUTER BILD bei allen Anbietern jeweils vergleichbare Tarife mit allen sinnvollen Funktionen getestet.

In der Regel können Nutzer problemlos aber eine erste kostenlose Internetseite zum Kennenlernen erstellen. Gefällt der Anbieter, ist dann ein Wechsel in einen Bezahl-Tarif möglich. Schade nur, dass manche Dienste wie DomainFactory vor Tarifbuchung nur einen eingeschränkten Funktionsumfang bieten. So lässt sich nur durch Rumprobieren nicht immer ganz sicher sagen, ob der Baukasten wirklich alle Anforderungen erfüllt.

Wichtig: Die Wahl will gut überlegt sein, denn der Wechsel von einem zum anderen Baukasten ist schwierig. Bei einigen gibt es zwar Importfunktionen, aber die waren im Test nicht sinnvoll oder gar nicht nutzbar.

[mc]

FAZIT

Die allesamt guten Baukästen von Ionos, DomainFactory und Webgo ähneln sich stark. Sie bieten viele Kreationsmöglichkeiten und unterscheiden sich nur in Details voneinander. Ionos setzt sich letztlich mit dem gelungenen Mix aus vielfältigen Gestaltungsvarianten, relativ einfacher Bedienung und unbegrenztem Speicherplatz an die Spitze. Konkurrent Wix bietet zwar noch mehr Vorlagen. Allerdings machen es die rechtlichen Mängel bei den AGB und der Serverstandort außerhalb der EU schwer, eine Empfehlung für Wix auszusprechen. Rechtlich fahren Homepage-Bastler mit deutschen Anbietern, insbesondere mit Jimdo besser. Denn Jimdo garantiert als einziger Anbieter in den Legal-

Tarifen die Abmahnsicherheit der erstellten Seiten. Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet der Baukasten von Strato, der sämtliche Funktionen inklusive Shop schon für 15 Euro im Monat enthält.

TYPISCHE ANFÄNGER- FEHLER

Zu verspieltes Design

Vermeiden Sie zu viele unterschiedliche Schriftarten und -größen. Auch beißende Farbkombinationen stoßen Interessenten ab.

Verwirrende Struktur

Sie müssen auf der Startseite klarmachen, worum es auf Ihrer Website geht, und am besten gleich direkte Pfade zu den wichtigsten Inhalten bieten.

Impressum fehlerhaft

Vergessen Sie nicht, das Impressum mit Ihren persönlichen Daten anzupassen, ansonsten riskieren Sie eine Abmahnung. Und benutzen Sie keine Bilder oder Markennamen, an denen Sie keine Rechte besitzen.

Google täuschen

Versuchen Sie nicht, Google auszutricksen, indem Sie besonders gesuchte aber inhaltlich unpassende Begriffe auf Ihrer Seite unterbringen. Das wird schnell entdeckt und führt oft kurze Zeit später zur Abstrafung im Ranking.

Freunde fragen

Schauen Sie sich Ihre Seite unbedingt auch mal im Browser an. Fragen Sie Freunde und Bekannte, und bitten Sie diese, sich durch die Seite zu klicken. Nehmen Sie ihre Hinweise ernst, um die Seite zu verbessern.

Lahme Ladezeiten

Wer seine Seite mit zu vielen Plugins überlädt, riskiert lange Ladezeiten, was auf Besucher sehr abschreckend wirkt. Ein höheres Tempo lässt sich oft mit teureren Hosting- Tarifen erkaufen.

Schlechte Qualität

Nutzen Sie qualitativ hochwertige Fotos. Viele Baukasten-Anbieter stellen die gratis oder für wenig Geld zur Verfügung.

Die Texte sollten frei von Rechtschreibfehlern sein.

ANBIETER IM VERGLEICH

1 IONOS MYWEBSITE PLUS MIT SHOP

Preis: 25 Euro / Monat1

Egal, ob Hobby-Seite, B log oder Shop, beim Te stsieger Ionos können N utzer nahezu jedes persönliche Website-Projekt ohne Einschränkungen umsetzen. Mit e twas Einarbeitung ist d er Editor gut beherrschbar. Der umfangreiche Support und d as Hosting in Deutschla nd überzeugen.

+ Viele Vorlagen und Apps, unbegrenzter Speicherplatz.

- Kein kostenloser Test ohne Vertragsabschluss.

2 DOMAIN- FACTORY

ONLINE-SHOP

Preis: 20 Euro / Monat

Technisch gesehen bietet das Angebot von DomainFactory nahezu die gleichen Möglichkeiten wie der Testsieger. Das bedeutet: kaum Einschränkungen bei der Erstellung einer Website. Allerdings ist die Auswahl an Vorlagen und der maximalen Produkte im Shop begrenzter.

+ Viele Möglichkeiten, sehr guter Support.

- Etwas wenige Vorlagen, nur 100 Produkte im Shop.

3 WIX BUSINESS BASIC

Preis: 20 Euro / Monat

Kein anderer getesteter Baukasten bietet derart viele Gestaltungsmöglichkeiten für eine besonders individuelle Website. Allerdings werden die Daten des Nutzers außerhalb der EU gehostet, und in den AGB sowie Datenschutzinfos wimmelt es nur so von unwirksamen Klauseln.

+ Tolle Vorlagen und viele gestalterische Möglichkeiten.

- Hosting außerhalb der EU, mangelhafte AGB.

TEST-SIEGER

PREIS-LEISTUNGS- SIEGER

4 JIMDO

GROW LEGAL

Preis: 20 Euro / Monat 2

Das Tutorial von Jimdo nimmt den Nutzer besonders gut bei der Hand und hilft ihm bei der Orientierung. Allerdings sind die Gestaltungsmöglichkeiten etwas eingeschränkter als bei den Erstplatzierten.

Ein großer Vorteil sind die abmahnsicheren Rechtstexte für die eigene Website.

+ Sehr gutes Tutorial, abmahnsichere Rechtstexte.

- Wenige Vorlagen, lange Vertragsbindung.

5 WEBGO

SHOP

Preis: 25 Euro / Monat 5Auch 2

Auch der Baukasten von Webgo funktioniert nach dem gleichen Prinzip wie der von Ionos und DomainFactory, bietet also umfangreiche Gestaltungsmöglichkeiten. Allerdings ist die Zahl der Vorlagen und der maximalen Produkte im Shop begrenzt und die Vertragslaufzeit lang.

+ Viele Möglichkeiten, guter Support.

- Etwas wenige Vorlagen, keine App.

6 STRATO

HOMPAGE- BAUKASTEN PRO

Preis: 15 Euro / Monat 3

Der Baukasten punktet mit vielen Gestaltungsmöglichkeiten zu einem günstigen Preis und holt sich so den Preis-Leistungs-Sieg. Einsteiger haben anfangs aber Orientierungsprobleme, und Fortgeschrittene dürften einen Programmier-Modus vermissen. Zudem fehlt eine App für Mobilgeräte.

+ Viele Möglichkeiten, günstiger Preis, guter Support.

- Einstieg etwas schwierig, kein Programmier-Modus.

7 GODADDY

E-COMMERCE

Preis: 20 Euro /Monat 4

Dieser Baukasten setzt im Gegensatz zu den anderen Testkandidaten auf eine Blockbearbeitung statt Drag & Drop. Das erleichtert den Einstieg und beschleunigt den Website-Bau, setzt der Gestaltung aber auch enge Grenzen.

Mangelhaft sind die AGB und Datenschutzbestimmungen.

+ Einfacher Einstieg, guter Online-Shop.

- Rechtliche Probleme, eingeschränkte Möglichkeiten

8 WEEBLY

BUSINESS

Preis: 26 Euro / Monat 4

Obwohl der Weebly-Baukasten auf dem letzten Platz landet, kann er sich problemlos mit der besser gewerteten Konkurrenz messen. Allerdings trägt der amerikanische Anbieter den rechtlichen Vorschriften in der EU kaum Rechnung, so stellt er etwa keine vorgefertigten Rechtstexte bereit.

+ Sehr einfache Bedienung, Test ohne Vertragsabschluss.

- Hosting außerhalb der EU, rechtlich problematisch.